It Was A Great Adventure (Alternate Ending)

von Ellesmera
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P12
Ethan Chase
18.06.2016
18.06.2016
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Was ist, wenn der Abschluss der großen Iron Fey- Saga anders endet? Wenn es ein richtiger Abschluss ist, der die Geschichte verdient hat? Ich könnte hier einen riesige Roman schreiben, wie schön ich die Buchreihe fand. Zu diesem Epilog: Ich habe das Buch nur auf Englisch gelesen, deshalb entschuldigt bitte nicht richtig übersetzte Aspekte... Danke Yasmin, dass du mich auf diese Idee gebracht hast! Das Ende ist für dich.

Epilog
Ein Jahr später…
Ein gleichmäßiges Piepen zerriss die Stille. Ein seltsamer Geruch von Desinfektionsmittel hing in der Luft. Ein Windhauch durchwirbelte die Gardienen.
Es war ein komisches Gefühl hier zu sitzen. Und ich wusste von Anfang an, dass dieser Moment irgendwann kommen würde. Nur hatte ich gehofft, dass er sich noch weit rauszögern würde. Doch selbst, wenn man Gott anfleht, alles tut, was man für nötig hält, das Schicksal ist ein mieser Verräter, und man kann nichts dagegen tun. Ich sollte mich glücklich schätzen, dass es am Ende war. Dass es am Ende unseres schrägen Abenteuers war. Eines Abenteuers, dass sich nie wieder wiederholen wird. Dass die Welt verändert hat. Doch nicht nur unsere, sterbliche Welt, aus völlig normalen Menschen, auch die Welt, die hätte alles verändern können. Die alles verändert hat. Seit dem Fall des Schleiers, war die ganze Erde in Angst und Schrecken versetzt. Es waren nur Fünfzehn Minuten. Und Fünfzehn Minuten, damit tausende Menschen sterben konnte. Es war wie eine Art Flut. Die Feen, die brutalen, herzlosen Wesen schwappten über die Städte her, wie Wölfe, die tagelang nichts zu essen hatten. Es war eine Katastrophe. Eine, die noch lange in der Menschheit verharren wird, wenn sich jene daran erinnerten. Während der Zeit war ich tot. Ich spürte nicht, nur den Schmerz, den die Klinge in mir hinterlassen hatte, bis ich wieder ins Leben gerufen wurde. Und derjenige, der das getan hat, könnte man meinen, wäre in der Pubertät. Seine Eltern, ein Winterprinz, der das Unmögliche möglich gemacht hatte, und eine Mutter, die meine Schwester war. Ich dachte die ganze Zeit, dass sie mir das erst eingebrockt hat. Diese Geschichte, wie sie ins Nimmernie zog, um mich zu retten, wie sie zur Herrscherin wurde, wie sie ganze Reiche vereinte. Wie sie einen Sohn zur Welt brachte, der entweder alle Reiche vereinen, oder zerstören wird. Und ich denke er hat beides getan. Mit seinem Verrat hat Keirran alle Reiche zerstört, und durch den Krieg mit den Vergessen alle vereint. Letztendes war es die Liebe, die ihn verändert hatte. Eine Liebe, wie seine Mutter, die verboten war. Und doch schaffte er es, sie zu befreien. Ich hätte mir kein besseres Ende vorstellen können. Jetzt ist der König der Vergessenen. Einer Armee, die dem Zwischenraum beiwohnt, und dort sicher ist. Ich war glücklich. Ich wusste, dass Mum und Dad in Sicherheit war, dass die Feen mich auf immer in Ruhe lassen würden, und doch hatte mir ein ganzes Jahr gefehlt. In diesem Jahr hatte ich die Schule beendet, bin mit Mackenzie St. James zum Abschlussball gegangen, ohne das Gefühl zu haben, gleich kommt eine mörderische Fee aus der Ecke. Die Sache mit den Clowns war mir auch zu viel gewesen, deswegen waren wir dieses Jahr zu keinem Jahrmarkt gegangen. Doch dieses Jahr sollte das beste werden. Es war das Beste, mit nur einem Haken. Ein Gefühl, dass es wie ein Showdown wird, dass ich genau weiß, irgendwann wirst du keinen mehr haben, der morgens neben dir im Bett aufwacht. Keinen mehr, der riesige Wyvern in die Flucht schlägt, oder die wütendsten Sommerköniginnen mit Worten schlägt. Sie war einmalig. Eine Art von Mensch, die vor nichts zurückschreckte, die einem schrägen Typen mit in ein Reich folgte, von dem sie nie zuvor etwas gehört hatte. Und ich hatte keinen Plan, was ich ohne sie machen würde. Sie war der Mensch in meinem Leben, der für jedes eine Antwort wusste, und nur ein einziges Handicap hatte. Ihre Krankheit. Ihre Leukämie, die sie schon einige Male während unseres Urlaubs im Krankenhaus hatte landen lassen, doch dieses Mal, wusste ich, was es wirklich das Ende.
„Machoman.“ Ihre eiskalte Hand drückte schwach zu. Ich begann zu schlucken. Sie war nicht die Art von Mensch, die wie ein feiges Hühnchen aufgeben würde. Sie war die Art, die bis zum Ende kämpfte.
„Ja?“, sagte ich und strich ihr eine schweißverklebte, blaue Strähne aus dem Gesicht.
„Seit dem Tag, an dem ich dich das erste Mal sah, wie du mit Piercings bis zu den Zehen und einem auf Links gedrehten Shirt reinkamst, wusste ich, dass du ein Geheimnis hast.“ Sie musste Husten und ihre kratzige Stimme hinterließ eine Gänsehaut. „Und jetzt habe ich es gelöst.“ Ihr schwaches Lachen verriet mir, dass es nicht mehr lange dauerte. Der Blutkrebs kämpfte mir ihr, doch das Spiel, diesen Krieg konnte nur er gewinnen. Ich griff nach ihrer Hand. „ich liebe dich.“
„Ich dich auch, hirnloser, total durchgeknallter Bruder einer Feenkönigin.“  
Ich spürte, wie ein Klos sich in meinem Hals breitmachte. Ich konnte kaum atmen, wenn ich sie ansah. Wie zerbrechlich sie in dem Krankenhausbett lag, dass sogar ihrer Hautfarbe glich.
„Du bist zu jung, um zu sterben.“, sagte ich und drückte ihre Hand, und sah solange ihr in die Augen, bis sie sich schließen und nie wieder öffnen würde.
„Das Schicksal ist ein mieser Verräter.“ Ihre Mundwinkel zuckten und ich konnte ein Lächeln erkennen.
„Du, Ethan Chase, hast aus mir einen völlig anderen Menschen gemacht.“ Ich schluckte.
„Es war ein großartiges Abenteuer, nicht?“ Sie lächelte nur leicht, ehe sie ihre Augen schloss, meine Hand drückte und sie mich ein letztes Mal anschaute.
„Ja.“, sagte sie und ihre Stimme war nur ein Flüstern, ehe ein schriller piepender Ton die Stille zerriss.

Ende


-memories never die-

Eure Ellesmera. :D
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