Successful Communication

von Kyudi
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Maya
16.06.2016
03.07.2016
3
9.709
1
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16.06.2016 1.769
 
Hallo liebe Community! :)
Dies ist eine genehmigte Übersetzung aus dem Englischen. Original Schreiberling ist knacc https://www.fanfiction.net/u/2627935/knacc und hier ist der Link zur Original Geschichte: https://www.fanfiction.net/s/9916498/1/Successful-Communication
Dieser One-Shot ist der Anfang von mehreren mehr oder weniger aufeinander folgenden und in jedem baut sich die Verbindung zwischen Maya und Krieg weiter auf. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich die Kurzgeschichten in einer größeren zusammenfüge und es halt einfach einzelne Kapitel sind.

Das ist meine erste Übersetzung überhaupt und die erste von hoffentlich noch diversen weiteren im Borderlandsfandom!
Also ich hoffe sie gefällt euch und bei Kritik und Verbesserungsvorschlägen (oder auch Lob, Lob ist immer toll :D) könnt ihr gerne ein Review hinterlassen! :) Ich werde alles, die Story betreffend, an den Originalautor weiterleiten und für ihn übersetzen, damit er sich auch an den Rückmeldungen erfreuen kann :)
Man weiß es eigentlich, wenn man Krieg kennt, trotzdem noch mal deutlich: Kursiv Geschriebenes ist von Kriegs innerer Stimme gesprochen.

Successful Communication

Die Tagesaufgabe sich durch die ganzen Banditen und Roboter zu schlagen, die sich zwischen ihnen und Roland befanden, ließ sogar Kriegs Körper vom vielen Gebrauch schmerzen.
Rolands Lächeln schwankt nur ein wenig, als er Krieg in seinem Rettungstrupp sieht, doch er dankt allen gleichermaßen. Nur fair, denkt Kriegs innerer Stimme. Wäre ich bei Verstand würde ich mich auch nicht um mich rumhaben wollen. Und als ob er den Punkt nur weiter sichern wollte brüllt Krieg laut: „ICH WILL DIE WOLKEN BLUTEN SEHEN!“.

Zurück in Sanctuary betritt Roland, ganz der furchtlose Anführer, kaum das Hauptquartier der Crimson Raiders, bevor er den Vault Huntern die nächste Mission übergibt. Krieg weiß, dass er besser zuhören sollte um zu wissen wo er als nächstes Dinge tötet, doch für einen geistlosen Killer wie ihn ist ein Ort so gut wie jeder andere. Stattdessen findet er seine Aufmerksamkeit von Lilith angezogen, die abseits am Rand des Raums lungert und geistesabwesend einige Dinge hin und her schiebt, während ihr Blick immer wieder zu Roland wandert. Sie ist voller Unruhe, Sehnsucht und potentieller Energie und Krieg glaubt sich an diese Gefühle zu erinnern, zurück in der Zeit als sein Körper noch ihm gehörte.
Roland scheint sich wieder zu entspannen, als er seine Ansprache mit einem Salut und „Wegtreten Soldaten!“ beendet. Die anderen Vault Hunter nicken nur und wenden ihre Aufmerksamkeit sofort wieder ihren eigenen Plänen zu, ganz so als ob Roland vollständig verschwunden wäre und nicht nur seine Rede beendet hat. Lilith ergreift sofort die Gelegenheit und legt dem Soldaten lächelnd eine Hand auf die Schulter. Er zuckt kurz weg, doch dann dreht er sich ebenfalls lächelnd zu ihr.

Krieg, zumindest der gute Teil seines Selbst, richtet seine Aufmerksamkeit zurück auf die Gruppe.
Zer0’s metallische Stimme zischt: „Es gibt noch mehr zu tun; Lasst uns sofort beginnen; Schlaf ist für Schwache.“
„Hell yeah! Ich bin mit dem Roboter!“, brüllt Salvador und streckt eine Faust in die Luft. „Zeit zu töten!“
Oh, kommt schon Leute, selbst ich bin müde, dabei liebe ich irre Raserei, zumindest meistens. Lasst uns doch vernünftig sein und den Tag für heute abschließen.
Maya schaut sich langsam in der Gruppe um und lässt ihre überkreuzten Arme wieder lose an ihrer Seite hängen. „Ich denke, es wäre das Beste, wenn wir uns jetzt ausruhen und dann morgen früh starten.“
„Ehhh yeah…“, stimmt Gaige zu. „Ihr wisst alle, dass ich es liebe Dinge in die Luft zu sprengen, aber meine Prellungen haben Prellungen und Deathtrap braucht einige Reparaturen nachdem wir uns durch diese endlosen Roboterhorden geschlagen haben.“
„FLEISCH AM STIEL!“, schreit Krieg, doch die anderen ignorieren ihn einfach. Halt die Klappe , seufzt seine innere Stimme und lässt die Schultern hängen.
Die Bewegung lässt Maya kurz zu Krieg blicken, doch dann neigt sie den Kopf in Axtons Richtung und fragt: „Und deine Meinung?“
Er überlegt kurz und sagt dann: „Mein Baby könnte auch wieder neu eingestimmt werden. Das sind Drei gegen Zwei, sieht aus als würden wir heute Nacht hierbleiben, Leute.“
„Du liegst falsch.“, behauptet Salvador stirnrunzelnd. „Es ist ein Gleichstand, Krieg ist sicher für uns.“
Gaige haut ihm leicht gegen den Kopf als sie sich zum Gehen abwendet. „Dummer Sal, Krieg hat keine Meinung. Er ist so leer wie deine Waffe nach einem Banditenlager.“ Salvador knurrt leicht nach dieser Aussage, aber Gaige läuft einfach weiter und verabschiedet sich mit einem: „Bis später, Mechromancer out!“, als sie die Tür passiert.
Krieg starrt nur auf seine Füße. Sie hat Recht, weißt du. Die Tatsache, dass du nicht auf mich hörst heißt, dass wir im Grunde genommen leer sind. Niemand zu Hause. Ich weiß gar nicht, warum die uns hier rumhängen lassen.
Axton schaut Gaige hinterher und dreht sich dann zum Rest der bunt gemischten Gruppe. „Schnell! Schere, Stein, Papier, wer bekommt ein Etagenbett?“
Maya rollt daraufhin nur mit den Augen. „Zumindest eins davon sollte Gaige kriegen. Ihr Jungs wollt doch nicht wirklich eine Achtzehnjährige von Eden-5 auf dem rauen Boden schlafen lassen?“
„Ehhh, vielleicht?“, meint Salvador schulterzuckend. „Gleichberechtigung ist ein Miststück.“
„Sie ist bloß ein Kind.“, erwidert Maya dem kleinen Mann vor sich niederstarrend, doch der grinst nur breit als er ihrem Blick begegnet.
Das Blickduell schwankt kein bisschen als Zer0 einwirft: „Ich brauche kein Bett; Doch Langeweile kommt näher; Also spielen wir.“
„Du bist dabei!“, ruft Axton und beginnt damit „Schere, Stein, Papier“ immer wieder zu wiederholen, nur unterbrochen mit Siegesrufen oder unzufriedenem Stöhnen, je nachdem wie die Runde ausgegangen ist.

Okay, lass uns hier verschwinden. Wenn wir gehen bekommt Maya das letzte Bett. Du erinnerst dich? Die hübsche Lady? Wir mögen sie. Außerdem solltest selbst du dich daran erinnern, wie schwer es war wieder aufzustehen nachdem wir das letzte Mal in einem normal großem Bett eingequetscht waren. Krieg zuckt nur weiter leise brummend mit seinen Muskeln ohne ein Zeichen die Aufforderung in irgendeiner Art wahrgenommen zu haben. Komm schon, wir besorgen dir was zu essen. Aber jetzt geh einfach, okay? Das scheint nun endlich genug Motivation zu sein, denn Krieg beginnt aus dem Raum raus und dir Treppe hinunter zu schlendern. Zu seiner Überraschung folgt ihm das Geräusch von Schritten.
„Hey, warte!“, ruft Maya und bleibt gleich darauf erschricken stehen, als Krieg herum fährt und sie mit großem Auge anstarrt. Sie fasst sich recht schnell wieder und atmet einmal langsam ein und aus, bevor sie sagt: „Ich wollte dir nur einmal danken, dafür, dass du mir heute da draußen wieder auf die Füße geholfen hast.“
Ihren Blick treffend denkt Krieg: Sag ihr gern geschehen. Sag ihr du würdest lieber tausend Tode sterben, als zu sehen wir sie verletzt wird.
„Ich habe langsam das Gefühl, dass… Nun ja, als ob ich dir wirklich vertrauen könnte, dass du mir den Rücken freihältst.“
„ICH WERDE EINGÄNGE MIT FEUER FÄRBEN!“, brüllt Krieg, wild mit den Armen wedelnd.
Mayas Blick fällt, bevor sie Krieg erneut anschaut. „Vergiss es. Das ist bescheuert oder? Du hast keine Ahnung, was ich zu dir sage, nicht wahr?“
Sein gutes Auge geschlossen, dreht sich Krieg von ihrem enttäuschten Gesicht weg. Das ist richtig, denkt er. Das einzige Ich, dass sie jemals treffen wird bist du. Und du bist ein Idiot. Es ist nur logisch, dass sie es letztlich aufgibt irgendwas Sinnvolles aus uns heraus zu kriegen. Sie kann es also auch gleich jetzt sein.
„Vielleicht hat Gaige ja recht und du bist wirklich nur eine Hülle.“ Sie stoppt. „Es ist nur… Manchmal siehst du mich an“, nachdenklich legt Maya ihren Kopf schief, „und es ist so, ich weiß nicht genau, aber als ob da noch jemand drin ist.“
Was?! Kriegs Blick schnellt zu ihr zurück, das Auge schockgeweitet. Hat sie eben? Hat sie wirklich wahrgenommen, dass ich hier bin, trotz aller Beweise für das Gegenteil? Die Gedanken wieder an sich selbst gerichtet schreit er: Tu irgendwas, bitte! Irgendwas, damit sie weiß, dass das was sie eben gesagt hat das netteste war, dass irgendjemand jemals zu uns gesagt hat! Sie glaubt, wir sind eine Person und mit ihrer Hilfe können wir das vielleicht eines Tages auch wieder sein. Bitte tu irgendwas!
„Yeah… Das ist verrückt. Ich bin tatsächlich dabei verrückt zu werden, so wie jede andere Person auf diesem verdammten Planeten. Ich werde am besten… einfach gehen.“, deutet Maya scheu zurück über ihre Schulter.
Als sie sich zum Gehen umdreht streckt Krieg zögerlich eine Hand nach ihr aus. Warte, was tust du? Ich meine, ich hab dir gesagt du sollst etwas tun und für dich ist das ziemlich zurückhaltend, aber wenn du denkst eine so wunderschöne Frau wie sie lässt sich einfach von uns anfassen, bist du noch verrückter als ich wusste.
Maya stoppt und starrt auf die ausgestreckte Hand. Langsam kommt sie näher und hebt ihre eigene Hand, so dass sie seine fast berührt. „Okay.“, haucht sie. „Yeah, einfach… Danke.“, graue Augen beobachten Krieg.
Krieg starrt zurück und wann immer sich ihre Blicke treffen, zieht sich etwas auf seltsame Art und Weise in seiner Brust zusammen. Sag gern geschehen. Nimm ihre Hand und sag, dass du derjenige bist, der ihr für all das danken muss, das sie für uns getan hat. Oder weißt du, nimm einfach ihre Hand und tu nichts Grauenvolles damit. Das wäre schon eine beeindruckende Leistung für-

„Und jetzt der Kuss!“, sagt Tannis von der Seite, Sarkasmus tropft von jedem ihrer Worte. Kriegs innerer Monolog macht eine Vollbremsung, während Maya erschrocken ihre Hand zurückzieht.
„So ist es nicht. Ich hab bloß…“, stottert Maya.
„Ja ja, was auch immer. Nun, wenn ihr dann mit eurem altmodischen Paarungsritual fertig seid, ich habe hier tatsächlich wissenschaftliche Arbeit zu tun.“, Tannis starrt, Augenbrauen hochgezogen, über einen Stapel Dokumente hinweg.
Maya wirft noch einen flüchtigen Blick auf Krieg, den Mund öffnend und schnell wieder schließend, bevor sie die Treppen rauf verschwindet.
„Du auch, du hirnloser Barbar. Es sei denn,“ ihr Ärger wandelt sich in ein Lächeln, „du hast dich endlich dazu bereit erklärt für meine Studien über die „Nachwirkungen von Eridium am Menschen“ als Testobjekt herzuhalten. Ich bettel Roland schon um Erlaubnis dafür an, seit du hier aufgetaucht bist.“
„DER MÜLL EINES MANNES IST IN MEINEM SCHÄDEL!“, brüllt Krieg und flüchtet Richtung Tür. Das ist etwas, wo wir einer Meinung sind. In keinem Fall lassen wir verdammt noch mal irgendwelche Tests an uns durchführen!
Für einen Moment stoppt er, als er den Blick in Mayas Augen erinnert, als sie geht. Fast so… Als würde sie wünschen, sie müsste nicht gehen. Krieg fühlt wie sich seine Mundwinkel bei dem Gedanken heben und das nicht in sein gewöhnliches manisches Grinsen. Also alles zusammen genommen denke ich, das ging gerade mal richtig gut. Gut gemacht, Großer!
„HALT DIE KLAPPE!“
Okay, aber nur für kurz. Du hast es verdient.
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