Burn Bright  ~ (BIGBANG -GRI/ NYONGTORY)

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
Daesung G-Dragon Seungri T.O.P Taeyang
15.06.2016
12.05.2018
58
92809
33
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Hallo ihr Lieben.
Eine weitere Fanfiktion ist meinen Fingern entsprungen.
Dennoch muss ich sagen, dass diese FF anders wird, als alles, was ich bisher geschrieben habe. Ich hoffe, sie gefällt euch dennoch!

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Der schwerfällige Bass der großen Anlagen fährt mir durch Mark und Knochen und lässt mein Herz wieder und wieder erschüttern. Er lässt die ganze Tanzfläche beben, sämtliche Getränke vibrieren. Die Luft ist erfüllt von angeregten Gesprächen und Gelächter. Durch meine Adern zucken elektrische Impulse, die meinen Körper passend zur Musik bewegen. Harte, abrupte Bewegungen wechseln sich sanften, schmeichelnden Bewegungen ab. Mein Gehirn muss ich dabei gar nicht anstrengen, mit jedem Zentimeter meiner Haut spüre ich die Musik in mir. Heiße, elektrische Beats erfüllen die Luft. Passend zu der Musik werden meine Bewegungen immer schneller. Immer öfter berühre ich die verschwitzte, warme Haut der tanzenden Menschen um mich herum, doch es stört mich nicht im geringsten.
Die Luftfeuchtigkeit ist viel zu hoch, es sind eine menge Leute hier. Die Tanzfläche füllt sich deutlich. Die Menschen rücken näher zusammen, bis wir nur noch eine große wogende Masse sind. Meine Augen habe ich geschlossen, das wenige Dämmerlicht macht es sowieso fast unmöglich ordentlich zu sehen. Dadurch spüre ich die vielen Körper um mich herum noch deutlicher. Auch die Hitze, die sie ausströmen. Schweiß rinnt mir ununterbrochen den Körper herunter und durchnässt mein leichtes Shirt, bei der kleinsten Kopfbewegung fliegen Schweißtröpfchen aus meinen Haaren durch die Luft wie kleine Diamanten. Meine Brust hebt und senkt sich hektisch unter der körperlichen Anstrengung. Es ist schwer Sauerstoff zu bekommen. Das atmen fällt einem unter der drückenden Luft schwer. Noch dazu kommt der Rauch von Zigaretten und Joints der sich langsam in dem Raum ausbreitet. Durst... mit wiegenden Bewegungen tanze ich mir den Weg aus der Menschenmenge hin zur Bar. Es dauert ein wenig, bis ich dran komme, schlussendlich bekomme ich aber meinen vierten Piña Colada an diesem Abend. Ich kenne den Laden hier gut, in ihre Drinks kippen sie ordentlich viel Alkohol, der mir auch jetzt heiß die Kehle herunter rennt. Er macht sich bei mir schon deutlich bemerkbar. Meine Hemmschwelle ist gesenkt, ich werfe hier und da einige freche Blicke in den Raum. Lässig an die Wand gelehnt lasse ich meinen Blick durch den Raum gleiten. Ab und zu erleuchten kreisrunde Scheinwerfer einige Teile des Raums, lassen gerötete Gesichter erkennen, Menschen die in wilden Küssen ineinander verschlugen sind und Mädchen die heulend von ihren Freundinnen nach draußen begleitet werden.
Fest meinen Drink umklammernd bewege ich mich durch den Raum. Ich bin wie ein Löwe auf der Jagd nach irgendetwas. Irgendwem. Ja, irgendwem.
Heute will ich an nichts denken, mir um nichts Sorgen machen, einfach nur Seungri sein.
Die Bässe dröhnen überlaut in meinen Ohren, ich kann einfach nicht anders und beginne wieder zu tanzen. Meine Füße tragen mich erneut hinein in die Menschenmasse, wo ich es diesmal etwas ruhiger angehen lasse und zwischendurch immer Mal wieder einen Schluck trinke. Irgendwann jedoch halte ich es nicht mehr aus. Ich drücke irgendjemanden mein Glas in die Hand, damit ich mich wieder frei bewegen kann. Sofort reiße ich die Arme in die Luft und strecke mein Gesicht gen Himmel, werde eins mit der Musik. Wieder die Körper, wieder die Hitze. Doch ich fühle mich frei! Frei und ausnahmslos glücklich, sodass ich willkürliches Lachen ausstoße.
Mit einem Mal spüre ich , wie sich von hinten Hände auf meinen Hüften legen. Keine zufällige Bewegung, weil es hier so eng ist, sondern definitiv fordernd. Sie bleiben dort mit einem gewissen Druck, lassen mir aber noch genug Freiheit, um mein Becken weiter im Takt der Musik zu bewegen. Wer tanzt mich hier denn so dreist an? Ein aufgeregtes Kribbeln taucht in meinem Körper auf, endlich das, wonach ich schon den ganzen Abend gesucht habe! Die Hände ziehen mich ein kleines Stück nach hinten, mein Rücken stößt gegen eine flache, feste Brust.
Oh. Ein Kerl? Oder etwa ein Mädchen mit nichts? Mein Interesse ist nun auf jeden Fall geweckt. Obwohl ich noch warten wollte, drehe ich mich zu der Person um. Unsere Blicke treffen sich für eine Sekunde und ich bin um den Verstand gebracht. Es passt einfach, das spüre ich sofort.
Ein Kerl. Und was für einer. Gott hat meine Gebete erhört!
Meine Hände platzieren sich ohne Mühen auch auf seinen Hüften und drücke ihn etwas an mich. Er scheint nichts dagegen zu haben und tanzt ohne Scham und Hemmungen offensichtlich dicht mit seinem Becken an meinem. Die Tatsache lässt mir einen heißen Schauer über den Rücken laufen. Dich kriege ich heute.
Meine Hände gleiten runter zu den Rundungen seines Hinterns. Nichts besonderes da unten... jedoch ist sein Gesicht ein Meisterwerk. Zugegeben sieht er etwas verbraucht aus, was wohl an dem Alkohol liegen muss, aber mit seinen fast weißen Haaren und zarten Gesichtszügen könnte er Tod sein und er würde gut aussehen. Wir sind sogar so gut wie gleich groß....
Ich beuge mich ein Stück vor, sage so laut es nötig ist meinen Namen in sein Ohr, woraufhin er mir ein breites Grinsen schenkt.
Ja, ihn würde ich nicht von der Bettkante stoßen. Mit einer Hand greift er auf einmal in meine Haare, zieht mich näher an sich heran und wispert mit gerade noch laut genug ein „Jiyong“ ins Ohr, bevor er mit seiner anderen Hand an meinen Arsch grabscht.
„Holla, was haben wir denn da...“, murmelt er mit einem dreckigen Unterton in der Stimme.
„Magst du einen Blick drauf werfen?“, gebe ich elektrisiert zurück. Wir bewegen uns immer noch dicht aneinander gedrängt zur Musik, was meinen Körper ganz und gar nicht kalt lässt.
„Nicht hier vielleicht... Raus?“, murmelt er. Sein Atem kitzelt an meinem Ohr und lässt mich erschaudern. Ohne zu antworten nehme ich seine Hand und ziehe ihn mit von der Tanzfläche und hinaus aus dem Club, vor dem sich genau so viele Menschen tummeln wie drinnen.
Normalerweise gehe ich mit Fremden in keine Gassen, aber das ist mir jetzt auch verdammt egal. Mit meinem genauen Ziel vor Augen gehe ich mit ihm im Schlepptau eine Straße weiter.
„Du hast es eilig, hm?“, murmelt er frech, mit einem Schmunzeln in der Stimme. Und wie ich es eilig habe.
„Du bist halt geil...“, murmele ich ungeniert.
Die Luft Seouls ist kühl in dieser Nacht, doch ich bin aufgeheizt bis aufs Äußerste. Zusammen stolpern wir durch die Straße. Je länger unser Weg wird, desto knisternder wird die Stimmung zwischen uns beiden. Es dauert nicht lange und unsere Hände erforschen den Körper des anderen. Jeder seiner Berührungen lässt mich bis zum Rand erschaudern. Schließlich können wir nicht einmal mehr laufen und er drückt mich ohne Vorwarnung an die nächste Hauswand, platziert seine Lippen an meinem Hals und beginnt sanft zu saugen. Ein erschrockenes aber erleichtertes Stöhnen entfährt meinen Lippen. Meine Hände krallen sich Augenblicklich an seinen Rücken, damit ich die Lust die er mir bereitet kompensieren kann. Auf Anhieb hat er meine empfindlichste Stelle gefunden. Ein gefährliches Kribbeln macht sich in meinen Lenden breit, als er einfach nicht von mir ablässt. Er saugt und leckt über meine Haut, knabbert ab und zu und lässt mich auf offener Straße keuchen und leise vor mich hinstöhnen. Eine Hand lasse ich kurzerhand unter seinem Shirt verschwinden und beginne seine Brust zu streichen und über seine Nippel zu fahren, während mein Knie sich zwischen seine Beine drängt, und er daraufhin an meinem Hals scharf die Luft einzieht, was mir einen erneuten Schauer über den Rücken jagt.
In der Ferne werden Stimmen lauter, doch uns stört das nicht. Begleitet von unserem immer schneller und lauter werdenden Atem legt er eine Hand auf meinen Oberschenkel und lässt sie langsam immer weiter nach innen gleiten.
„Fuck...“, keuche ich einmal leise in die sternenklare Nacht, dann halte ich es nicht mehr aus.  Ich will ihn schmecken... Ohne Rücksicht auf Verluste nehme ich seinen Kopf in meine Hände und ziehe ihn an mich heran. Unsere Lippen verweben sich für einige Sekunden in einen feuchten, wilden Kuss. Er schmeckt nach Alkohol, einen Hauch von Zigaretten und einem Aroma, was nur er selbst sein kann. Mit einem Mal spüre ich deutlich wie mein Blut  in eine ganz bestimmte Richtung gepumpt wird. Nur dieser Kuss macht mich so dermaßen an,dass ich-
„Jiyong? JIYONG! Jungs, er ist hier!“
„JIYONG! Verdammte scheiße, was tust du da?!“
Irgendwelche lauten, aufgebrachten Stimmen bewirken, dass er von mir ablässt.
„Shit...“, knurrt er einmal leise und gibt mich vollends frei.
„Was treibst du hier!? Verdammt wir haben überall nach dir gesucht!“
Irgendwelche Kerle stürmen auf ihn zu, packen ihn am Arm und zerren ihn von mir fort ohne mich zu beachten. Er wehrt sich nicht dagegen, sondern läuft resignierend mit ihnen mit.
Fassungslos sehe ich der Gruppe von Jungs hinterher, bis sie meinem Blickfeld entschwunden sind.
Zurückgelassen in Seouls Nächten... So einen Kerl wie ihn finde ich wohl nie wieder. Bleibt nur zu hoffen, dass ich ihn irgendwann wieder begegnen werde. Hoffentlich, wenn seine Freunde nicht dabei sind.
Mit einer Mischung aus Ärger, Trauer, Freude auf ein nächstes Wiedersehen und immer noch aufgewühlt von den intensiven Gefühlen,die er in mir ausgelöst hat trete ich meinen Heimweg an.
Selbst als ich eine halbe Stunde später in mein Bett falle, spüre ich seine Lippen noch an meinem Hals.
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