Memories we made in Summer

von kweenron
GeschichteRomanze / P16
Ashton Irwin Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
15.06.2016
16.10.2016
4
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Hey ho,
nachdem ich bereits eine Sammlung zu Calum Hood habe, folgt nun das selbe für den Rest der vier :D
Ich werde meiner Kreativität freien Lauf lassen und ihr dürft mir gerne Inspiration und Ideen liefern, somal sie im P16 Rating bleiben.
Aber ich will gar nicht lange vorreden, sondern stoße euch einfach mal in das erste Kapitel.
~Ronja



<3
Michael: Burned

Du sahst, wie Michael in Reichweite des Feuers trat und auch, wie aus seinen Haaren Rauch aufstieg, nachdem er davon erwischt wurde. Der Gitarrist rannte von der Bühne und schmiss sein Instrument einfach zu Boden. Dein Körper bewegte sich wie automatisch, als du ihm in einen der unzähligen Gänge folgtest.

~

„Alles wird wieder gut, sch…“, flüstertest du, während Michael sich an dich klammerte. Du hattest ihn noch nie so gesehen. Er heulte – du spürtest seine Tränen auf deiner Haut – und verkrampfte seine Hände auf deinem Rücken. Es kostete dich einiges um die salzige Flüssigkeit in deinen Augen zu halten, nicht auch loszuweinen, denn sein Anblick tat einfach weh.
Vorsichtig fuhrst du mit einer Hand seinen Rücken hinauf und tastetest nach den Stellen, welche mit dem Feuer in Kontakt gekommen waren. Michael zuckte unter deinen Berührungen zusammen und stöhnte vor Schmerzen auf. Du merktest, wie warm – heiß – seine Haut an diesen Stellen war und das erste was dir dagegen einfiel war Kühlung. Du nahmst die Hand von seinem Rücken und strecktest sie nach einer der Wasserflaschen aus, welche auf dem Tisch neben euch standen. Der Schwarzhaarige verstärkte seine Klammerung dadurch nur noch, was dich zum Keuchen brachte, da sich seine Fingernägel in seinen Rücken bohrten.
„Ich gehe nicht weg, Michael, keine Sorge.“ Sobald sich deine Finger um das Plastikgefäß geschlungen hatten, zogst du es zu dir und öffnetest es. „Okay, Michael, sieht mich an.“ Du drücktest mit deinen Händen gegen seinen Oberkörper um ihn ein Stück von dir wegschieben zu können, doch natürlich war er stärker als du. Schnell gabst du deine vergeblichen Versuche auf und leertest ihm das kühle Nass über den Kopf und damit auch zum Teil über dich selbst. Er stieß einen überraschten Schrei aus und sprang von dir zurück; du nutztest das um ihn auf einen Stuhl zu drücken und dich vor ihn zu knien, seine Hände in die deinen zu nehmen. „Alles wird gut, hörst du?“ Nein, vermutlich nicht. Leere Augen starrten auf den Boden vor dir und auch auf deine Fragen hatte er bisher nicht reagiert.
„Hier seit ihr.“ Ein paar der Security und Ärzte stürmten in den Raum und umringten euch. Nur Sekunden später folgte der Rest von Michaels Band. Du standest auf und gingst zurück, um die anderen nicht zu stören, sie ihren Job machen zu lassen.

~

„Du blutest.“ Verwundet sahst du Ashton an.
„Ich?“ Der Drummer nickte und deutete auf dein Schlüsselbein. Tatsächlich konntest du rote Flüssigkeit auf deinem dunklen Oberteil entdecken und zucktest zusammen.
„Hat er dich gebissen?“ Lukes kritische Blicke strichen über die Wunde, während er den Stoff vorsichtig zur Seite schob. „Woa, sag bloß, du hast das nicht bemerkt.“
„Nein, habe ich nicht.“, lautete deine Antwort und eigentlich war es dir unangenehm, dass du den Atem des Blonden auf der Haut spüren konntest – er war dir eindeutig zu nah.
„Lass da lieber mal die Ärzte drauf schauen, wenn sie mit Michael fertig sind…“ Du nicktest und Luke ließ sich wieder zurück auf seinen Platz fallen.
„Das passiert natürlich ausgerechnet heute!“, stöhnte er frustriert. „Ausgerechnet heute, wo ausnahmsweise alles mal nach Plan laufen soll.“
„Sich darüber aufzuregen macht es jetzt auch nicht besser.“, murmeltest du und zucktest zusammen, als du deinen Rücken gegen die Lehne des Stuhles lehnen wolltest.
„Was ist?“, fragte Ashton.
„Ich glaube, er hat meinen Rücken aufgekratzt.“
„Oh scheiße.“ Luke vergrub das Gesicht in den Händen und Ashton stand auf.
„Zeig her.“, forderte letzterer und du stelltest dich auf die Beine, mit dem Rücken zu ihm, und zogst dein Oberteil hoch. Du vertrautest den Beiden voll und ganz. Ihr wart oft genug zusammen schwimmen gewesen und schlafen tatst du bei warmen Wetter auch nur leicht bekleidet, von dem her hattest du kein Problem damit – sie sahen nichts, was sie nicht sowieso schon kannten. „Er muss ja echt Schmerzen haben, wenn er dir wehtun kann.“
„Michael war nicht Michael.“, erwidertest du, während du dich zur Seite drehtest, damit Luke auch einen Blick auf die Kratzer werfen konnte. „Er war abwesend, wie betäubt. Ich glaube er war nicht mal wirklich wach – morgen weiß er davon bestimmt nichts mehr.“
„Vermutlich.“
„Trotzdem wird es ihm scheiße wehtun. Was geht er auch so nah an das Feuer ran?“
„Calum hat sich davor auch verbrannt, also ist es nicht seine Schuld. Die Arbeiter hätten aufpassen müssen, dass das Feuer nicht zu nah an uns heran kommt.“
„Calum hat sich auch verbrannt!?“, fragten Luke und du gleichermaßen erschrocken. „Wann?“
„Drei Sekunden bevor das mit Michael passiert ist.“, erklärte Ashton, „Er ist zu mir und auch ein bisschen zu nah ran gekommen. Ich weiß nicht einmal wo es ihn erwischt hat, aber es ist lange nicht so schlimm wie bei Michael.“

~

„Wie geht es ihm?“ Ashton und Luke standen auf, als Calum den Raum betrat und du hättest dies auch getan, wenn nicht gerade eine Ärztin deine Wunde verarztete.
„Ganz gut.“, antwortete der Angesprochene, wirkte betreten und rieb sich den Nacken. „Er bekommt gerade einen Verband angelegt und macht schon wieder Witze, also kann es nicht so schlimm sein.“ Ihr atmetet auf. „Was hast du gemacht?“ Der Schwarzhaarige runzelte die Stirn und deutete mit einem Kopfnicken auf dich.
„Michael hat mich gebissen.“ Calum klappte der Mund auf.
„Nicht wahr.“
„Doch, hat er.“
„Das müsste man eigentlich auf Twitter posten: Vampir Michael ist real…“ Er schüttelte ungläubig den Kopf.
„Ich frage ihn nachher mal.“ Du schmunzeltest.

~

„Ich hol dir noch mal was zum kühlen, bin gleich wieder da.“ Ihr saßt noch immer im Dressing Room der Band; Michael, Calum und du – Ashton und Luke waren bereits schlafen gegangen und eigentlich warst auch du verdammt müde, schliefst fast ein. Calum ging nun um den Kühlakku für Michael zu wechseln. Der Schwarzhaarige lag auf dem Sofa und versuchte die Situation herunterzuspielen, machte Witze und erzählte was für ein Held er doch wäre.
„War ich das?“, riss er dich nun aus deinen Gedanken und deutete mit dem Finger auf das Pflaster, welches unter deinem Oberteil hervorguckte. Du nicktest schwach. „Zeig her.“ Er setzte sich auf und du dich neben ihn auf das Möbelstück. „Hab ich dich gebissen!?“ Perplex sah er dich an und wieder nicktest du.
„Ein bisschen.“, gabst du zu. Irgendwie hattest du das Gefühl, es würde ihm dadurch nur noch schlechter gehen.
„Ein bisschen? Das sieht mir nach mehr als nur ein bisschen aus.“ Er schüttelte den Kopf und zog den Stoff etwas zu Seite, auch wenn er durch das Pflaster nicht wirklich viel erkennen konnte. „Tut das weh?“
„Nicht, dass ich dadurch sterben müsste.“, antwortetest du und zucktest vorsichtig mit den Schultern. „Es geht schon.“ Michael lehnte sich nach vorne und legte behutsam seine Lippen auf das Pflaster, ließ sie für einen Moment dort. Du rissest verwundert die Augen auf und spürtest die Wärme in deine Wangen schießen. Dein Gegenüber setzte sich wieder aufrecht hin und sah dir in die Augen, als er fragte: „So besser?“ Du nicktest verblüfft. Ein Grinsen schlich sich auf die Lippen deines Gegenübers, bevor er dich ruckartig nach hinten drückte, dass du einen überraschten Schrei nicht unterdrücken konntest, sodass du auf dem Sofa lagst und er sich über dich knien konnte. Er platzierte weitere Küsse auf der Haut rund um die Wunde und lachte dann. „Besser?“ Du, nun vollkommen rot angelaufen konntest nicht anders als nicken. Noch immer grinsend, legte er seine Lippen auf deinen Hals und ließ seine Finger zu deinen Seiten wandern, begann dich zu kitzeln.
„Hör auf, Michael.“, lachtest du – der Gitarrist dachte nicht einmal daran, sondern lachte nur leise. „Hör auf.“ Nach einigen Minuten japptest du nach Luft und er setzte sich aufrecht hin, sodass er dich ansehen konnte. Er ließ seine Hände auf deinem Bauch liegen, während du dir die Tränen aus den Augen wischtest und dann seine Handgelenke umschlosst, um ihn an weiteren Kitzelattacken zu hindern. „Du bist so dumm.“
„Ah, pass auf was du sagst, Prinzessin. Du bist nicht in der Position um mich zu beleidigen.“ Er streckte dir die Zunge heraus und in diesem Moment trat Calum wieder zu euch.
„Störe ich?“, fragte dieser reichlich tonlos. „Soll ich wieder gehen?“
„Also wenn ich ehrlich bin…“, meinte Michael provozierend.
„Tust du nicht.“, fügtest du schnell hinzu, „Rette mich lieber, ansonsten sterbe ich heute noch an Lachkrämpfen.“
„Hätte gar nicht mal so viele Nachteile.“ Der Schwarzhaarige reicht Michael, welcher noch immer auf deinen Oberschenkeln saß, den Kühlakku. „Dann hält mich niemand mehr vom Scheiße bauen ab.“
„Hey!“, protestiertest du.
„Du kannst ja raus gehen und Scheiße bauen.“ Michael gab ihm klar zu verstehen, dass er im Moment lieber allein mit dir wäre.
„Klar, schon verstanden.“ Calum stand auf und ging zur Tür.
„Calum!“, riefst du ihm hinterher. „Wenn du jetzt gehst, mach ich dir das Leben zur Hölle!“
„Michael bringt dich doch um.“ Er schloss die Tür hinter sich und schon wart ihr beide wieder allein.
„Ich kann noch viele bessere Dinge als beißen, Prinzessin, keine Sorge.“
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