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Die Wehklagen der Vergessenen

GedichtMystery, Übernatürlich / P12 / Gen
13.06.2016
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Tief verborgen in des Meeres Schlund
Hallen Echos der Vergangenheit
Auf ewig verlorenem Grund.

Stimmen einer Anomalie,
Eine Reliquie vergessener Epochen,
Leise flüstern sie.

Laute, die niemand versteht.
Ein uraltes Ritual,
Worte der Irrealität.

Verewigt in knoch'ger Architektur,
Die Sprache der Uralten,
Verbannt auf ewig finstrer Flur.

Kalter Atem aus der Tief',
Aus dem blauen Universum
Das Leben der Finsternis entstieg.

Verzerrte Wesen der Leere
Verbotene Namen
Aus ferner Sternen Sphäre.

Götter aus fremder Welt
Zehren des Menschen Verstand
Bis seine Existenz entstellt.

Lausch' und du hörst sie leis' rufen;
Die Wehklagen der Vergessenen,
Die Geißel, die wir schufen.

Der Mensch soll auf ewig bleiben taub.
Möge er in Frieden leben und sterben.
Und so bleibt am Ende nichts mehr als kalter Staub.


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