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Trust is like a Mirror, you can fix it if its broke

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
12.06.2016
13.06.2016
3
2.152
 
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12.06.2016 759
 
4 Wochen später.....

Ein großes weißes Haus, hell und freundlich wirkte es auf mich, erschien so langsam am Horizont. Mein Zuhause, wie meine Mutter mir erzählte. Hier lebe ich seit meiner Geburt, bin hier zusammen mit meinem großen Bruder aufgewachsen. Ganze 20 Jahre und an kein einziges davon kann ich mich so richtig erinnern. Liebevoll umsorgten mich alle, mein Vater half mir aus dem Auto trug meine Taschen in mein "neues, altes" Zimmer. Dort angekommen ließ ich es voll auf mich wirken. Wände in rot und weiß, ein großes Himmelbett mit weißer Seide bezogen, auch die anderen Möbel wirkten hell und freundlich. Und natürlich warteten frische rote Rosen auf mich. Als das perfekte Zimmer würde man es beschreiben, regelrecht maßgeschneidert. Langsam ließ ich mich auf mein Bett nieder und strich über den kühlen Bezug. Mein Vater unterbrach mich in meinen Gedanken, als er meine Sachen auf dem Boden abstellte. "Schatz, wenn du irgendetwas brauchst, wir sind unten in der Küche." . Damit verließ er mein Zimmer.

Auch eine Stunde später, oder auch mehr, lag ich immer noch auf meinem Bett und betrachtete die weiße verzierte Decke. Muster von Rosen schmücken sie und gaben mir die Illusion in einem Meer aus meinen Lieblungsblumen zu schwimmen. Ein leises Klopfen an meiner Tür brachte mich zurück in die Realität. Langsam öffnete sich diese und ein mir noch unbekanntes Gesicht eines jungen Mannes erschien. "Hallo meine Süße, darf ich rein kommen?". Süße? Was sollte diese Bezeichnung? Sagte man so etwas nicht nur zu seiner Freudin? Ich war verwirrt, schließlich kannte ich diesen Mann doch nicht. Er kam auf mich zu und wollte zu einem Kuss auf meine Lippen ansetzen, als ich immer noch erschrocken zurückschreckte. Seine grünen Augen sahen auf mich hinab, ein Blick der mir wohl zeigen sollte, dass er eine derartige Reaktion nicht erwartet hatte. "Schatz, ich bin es doch, dein Verlobter. Ich bin es Keith." Ich schüttelte meinen Kopf um ihm zu zeigen, dass mir das was er erzählte fremd war. Ich sollte vergeben, sogar verlobt sein? Schließlich war ich gerade einmal 20 Jahre alt geworden. "Tut mir leid, aber ich kann mich nicht erinnern", gab ich nur leise wieder. Schließlich wollte ich ihn ja auch nicht mit meiner abweisenden Art kränken. Ein "das macht doch nichts mein Schatz, du wirst dich bald wieder erinnern" erwiederte er und setzte erneut zu einem Kuss an, nachdem er mich vorsichtig in seine Arme genommen hatte. Diesmal schrak ich nicht zurück und ließ ihn dennoch, wenn auch mit Argwohn gewähren. Seine Lippen trafen sanft auf meine, fühlten sich aber irgendwie seltsam kühl an. Auch wie ich erwartet hatte, überkamen mich keinerlei freundigen Gefühle. Nein, ich nahm es einfach hin. Als ich mich löste sah ich in seine Augen und betrachtete ihn genauer, in der Hoffnung natürlich, dass sich Erinnerungen meldeten. Grüne, etwas zu groß geratene Augen, schmale Lippen, eine gerade Nase, ausgeprägte Wangenknochen, blonde Haare. An sich schien er jetzt nichts besonderes an sich zu haben, aber wer weiß, so wie er mich behandelt, muss auch ich ja schließlich etwas an ihm gefunden haben.

Meine Mutter rief uns zwei zum Mittagessen. Zusammen waren wir also zu fünft am Tisch. Das Essen verlief relativ still, falls jemand etwas sagte, lauschte ich nur, gab aber keinen Ton von mir. Ich wusste nicht, wie ich mich integrieren sollte, schließlich waren die Menschen an diesem Tische fremd für mich, auch wenn sie meine Familie waren. Keith legte, als wir fertig waren seine Hand auf mein Bein, welches durch mein kurzes Kleid relativ frei lag. Es war mir unangenehm, schließlich kannte ich ihn nicht. Also nahm ich sanft seine Hand in meine und gab ihm mit meinen blauen Augen bittend zu verstehen, dass ich mich nicht damit wohlfühlte. Der Rest am Tisch bekam die Szenarie mit, kommentierte aber wenigstens nicht. Den Rest des Tages verbrachten wir alle zusammen im Garten, mir wurden abermals Bilder gezeigt, darunter auch einige von mir zusammen mit Keith. Wir schienen einen glücklichen Eindruck darauf zu machen, ja ich wirkte sogar relativ verliebt.

Aber war das zwischen uns wirklich Liebe?



Bild von ihr: http://24.media.tumblr.com/tumblr_m68hgzjk2s1qk4icuo1_500.jpg

Bild von Keith (Verlobter) : http://images.veer.com/Marketplace/1558626_P_A-confident-young-man-working-on.jpg

Bild Mum: http://previews.123rf.com/images/dmbaker/dmbaker1005/dmbaker100500010/7017755-An-attractive-smiling-woman-a-typical-American-Mom-mixing-and-baking-in-her-kitchen-Stock-Photo.jpg

Bild Dad: http://www.tucano.com/blog/wp-content/uploads/2014/12/2.png
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