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Die Melodie zweier Herzen

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Mei Aihara Yuzu Aihara
11.06.2016
11.06.2016
2
2.235
3
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11.06.2016 1.083
 
Zum Anfang möchte ich sagen dass Rechtschreibung sowie Koma Setzung nie so mein Ding war ,also seit bitte nicht böse.Nun denn fangen wir an.




Mei:

"Endlich fertig"seuftze Himeko .Es war anstrengend und ich musste zugeben , dass ich froh war fertig zu sein . "Gut gemacht , ihr könnt jetzt gehen ,ich räume noch alles auf "sagte ich. "Bis du dir sicher? Wir können dir auch helfen Präsidentin" schlug mir Himeko vor , doch schüttelte ich den Kopf und lehnte dankend ab.
als Himeko und Senpai weg waren und alles aufgeräumt war ging ich los .Kurz bevor ich meine Straßenschuhe anziehen wollte fiel mir auf dass ich etwas vergessen hatte . Auf dem Weg zum Schülerratsraum hörte ich plötzlich eine Melodie,sie kam aus dem Musikraum , irgendwer spielte dort Klavier. Sind Himeko und Senpai noch da , aber beide können doch nicht Klavier spielen oder etwa doch ? Fragte ich mich.
Angekommen blieb ich vor der Tür stehen. Es klang wunderschön , aber wer war es ? Langsam und so Geräuschlos wie möglich öffnete ich die Tür.Meine Augen weiteten sich , eine mir sehr bekannte Person saß vorm Klavier , es war meine Stiefschwester Yuzu. Seit wann kann sie Klavier spielen ."Papa , ich vermisse dich " flüsterte Yuzu und Tränen liefen ihr übers Gesicht.
Yuzus Vater verstarb als sie drei Jahre alt war , doch sagte sie mir damals an seinem Grab , das es nicht so traurig wäre und lächelte leicht dabei.
"Yuzu"murmelte ich , doch hörte sie es dennoch .Vor Schreck zuckte sie zusammen und sah mich geschockt an.Ihr liefen die Tränen noch immer übers Gesicht und es tat weh sie so zusehen ."M..Mei seit wann stehst du den schon da?"fragte sie mich."Nicht so lange. Sag mal seit wann kannst du denn schon Klavier spielen?"kam es von mir. Man sah dass sie sich auf dieser Frage anspannte und ballte ihre Hände. Plötzlich stand sie auf."Egal. Sorry ich werde jetzt gehen . Wir sehen uns zu Hause."und Yuzu rannte förmlich mit gesenkten Kopf an mir vorbei.

Zuhause angekommen sah ich Yuzu kochen.
In unserem Zimmer zog ich mich um und ging zum Esstisch.Ihr Blick war gesenkt und sie sprach kein Wort mit mir.Selbst als wir schlafen gingen kam nicht mal ein "Gute Nacht" von ihr. Sie drehte mir den Rücken zu , was sie sonst nie machte . Ein Stechen in meiner Brust machte sich breit. Warum tut sie das, es tut weh. Dreh dich um zu mir und rede , bitte Yuzu , bat ich gedanklich.Lächeln sollte sie und mir ihre Wärme geben wie sonst auch.
Lange lag ich noch wach , bis mich meine Müdigkeit dazu brachte einzuschlafen.

In den nächsten Tagen ging mir Yuzu mir aus dem Weg , flüchtete sobald ich ihr zu nahe war. Mine Hände wurden zu Fäusten , knackten dabei und meine Zähne knirschten. Das ganze war doch verrückt , es war nur eine Frage gewesen , also warum , es tut so schrecklich weh."Präsidentin?"weckte mich Himeko aus meinen Gedanken. "Alles in Ordnung mit dir?" fragte sie mit besorgten Ton . "Wenn was ist kannst du immer mit mir reden MeiMei." sprach Himeko ."Danke ich weiß das zu schätzen aber mir geht es gut. Es gibt noch Dinge zu erledigen , ich geh schon mal voraus ." antwortete ich und ging.
Seufzens setzte ich mich im Schülerratsraum hin und versuchte Papiere zu erledigen , aber meine Konzentration war weg. Yuzu brachte meine Gedanken mit ihrem Verhalten durcheinander . Später sollte ich mich noch mal versuchen mit ihr zu reden.
Nach der Schule und Arbeit ging ich so schnell wie nie zu vor nach Hause und hoffte Yuzu wäre dort.

Erleichtert stellte ich fest dass ihre Schuhe im Flur standen. Sie war da. Im Zimmer saß sie auf unserem Doppelbett und war mit ihrem Handy beschäftigt . "Yuzu" fing ich an. "Wir müssen reden." Als sie versuchte aus dem Zimmer zu flüchten , hielt ich sie auf in dem ich sie am Handgelenk packte . "Hör auf weg zu laufen." "Das tust du doch auch immer Mei."sagte sie . Mein Griff wurde fester "Hier geht es nicht um mich ,sondern um dich" sagte ich mit einem lauteren Ton als üblich. "Bitte antworte mir. Warum gehst du mir aus dem Weg ?" doch sie sagte nicht . "Yuzu bitte ." flehte ich schon fast. Sie fing an zu zittern. "Weil ich angst habe ." antwortete sie leise. Jetzt war ich verwirrt. "Als du mich gefragt hat seit wann ich Klavier spielen kann , konnte ich nicht antworten , weil ich angst habe und es weh tut." sprach sie weiter."Und jetzt , kannst du es mir jetzt sagen?" fragte ich mit sanfter Stimme.   "Mein Papa hat es mir bevor er starb beigebracht." sie holte tief Luft ."Er war Musiker und ich wollte immer so sein wie er , lächeln wie er, genauso stark sein wie er und genauso Klavier spielen. Mit drei fing ich an und hörte mit acht auf. E...Es tat zu weh. Ich wollte dass er bei mir ist , sagt wie lieb er mich hat... i...i..ich wollte seine nähe haben."sagte sie mit zittriger Stimme.
Als sie aufblickte waren ihre grünen Augen die sonst immer so strahlen , Wärme , Liebe und einen das Gefühl gaben nicht alleine zu sein leer, so trostlos und kalt. Tränen flossen ihr übers Gesicht und zum ersten mal nahm ich sie in die Arme und drückte sie fest an mich. Yuzu klammerte sich an mich , als würde sie sonst ertrinken ."Ich bin bei dir und werde dich nicht alleine lassen." tröstete ich sie.
Vorsichtig und sanft drückte ich Yuzu sanft etwas von mir weg , legte meine Hände auf ihre Wangen und küsste sie, etwas überrascht erwiderte sie den Kuss.
Ich weiß nicht mehr wie lange wir uns küssten , aber es tat gut , sie entspannte sich und ihre Wärme kam zurück.
Damals glaubte ich es wäre egal welche Person an meiner Seite ist , Hauptsache sie braucht mich , aber nach dem ich mit Sara zusammen war , wurde mir klar dass Yuzu die Person ist , nach der ich mich sehne und gebraucht werden will, denn sie ist es die ich brauche.





Das war das erste Kapitel und ich hoffe es hat euch gefallen . Über Rückmeldungen würde ich mich freuen. Ach und noch was es werden insgesamt 2 Kapitel noch kommen , vielleicht noch ein Extra.
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