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Kein Netzwerk ist sicher

Kurzbeschreibung
GeschichteThriller / P18 / Gen
08.06.2016
23.06.2017
13
34.798
2
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.07.2016 1.419
 
Während Aiden zusammen mit Wyanet die Flucht gelungen war, stand ich noch am Anfang um hier weg zu kommen. Oft war ich fest der Überzeugung dass ich hier bleiben musste, aber das konnte ich nicht zulassen, ich hatte keinen Bock mehr auf die Gang. Also musste mein Plan perfekt werden, aber das war schwieriger als gedacht. Ich dachte ich steige einfach in einen Flieger und fertig, aber leider hatte ich nicht damit gerechtet das ein Mitglicht von „The House“  vom Mord am Anführer wusste. Aiden war raus, ich aber bin fast aufgeflogen.

Der Jungspund der Wyanet hier her brachte, hatte gesehen das Aiden und ich den Anführer töteten, er kam dann zu mir und drohte mich zu verraten, das konnte ich nicht zulassen ich war fast davongekommen und er würde mich sicher nicht im Weg stehen. Also besuchte ich ihn zuhause und redete ihm aus mich zu verraten, er aber war nicht begeistert und forderte einen Menge Geld. Dieses Geld hatte ich nicht und mich von ihm erpressen lassen war keine Option. Das erkannte er schnell und rannte davon ich folgte ihm bis zum Dach des Hochhauses. Ich richtete meine Schrotflinte auf ihn und drohte: Sollte er nicht schweigen würde ich ihn töten wie ich es auf mit dem Anführer tat. Darauf reagierte der Jungspund und flehte um Gnade. Doch ich sah gleich dass er niemals schweigen würde wenn ich ihm nicht genug Angst einflößte. So also kam ich auf ihn zu, packte ihn und hängte ihn über den Rand des Hauses.

Ich hielt ihn an einem Bein und rief >>Wenn du mich verratest, werde ich dich hier und jetzt um Schweigen bringen verstanden!?<<
>>Oh Schieße Mann lass mich bloß nicht los<<
>>Ich überlege es  mir<< waren meine Worte und ich ließ ihn kurzeitig los damit er wenige Zentimeter nach unten fiel. >>Fuck alter, ich schwör, ich sag kein Wort, aber bitte lass bloß nicht los<< meinte er unter Tränen.
>>Was versichert mir deine Worte?<<
>>Keine Ahnung. Ich gebe dir mein Wort<<
>>Das reicht mir nicht<<
>>Was willst du dann?<<
>>Am liebsten deinen Tot<<
>>Was soll ich machen, ich tu alles aber las mich am Leben<<

Ich hab es dann also geschafft den Jungen zum Schweigen zu bringen, also ziehe ich den Typen wieder auf die Beine und gehe ohne weitere Worte weg. Doch als ich nur wenige Meter entfernt war, wog sich der Jungspund in Sicherheit und zog sein Handy aus der Tasche. Er dachte ich hörte ihn nicht, doch da hatte er sich getäuscht. Ich verstand wie er sagt >>Er ist hier, schnappt euch den Wichser<< Lügner! Dachte ich, zog meine P99 und schoss auf ihn. Ich traf ihn in der Schulter und in den Oberschenkeln. Daher taumelte er nach hinten, zu weit nach hinten. Ich hörte ihn noch schreien als er vom Dach stürzte und wenig später auf dem Dach eines Autos ankam. Überlebenschancen gleich null der Junge war tot und ich musste verschwinden, denn er hat die Gang schon alarmiert.

Noch während ich die Treppen nach unten raste hörte ich die Autos schon vorfahren. Scheiße dachte ich als ich bei einem Hinterausgang mit Gitterplattform und Treppe ankam. Ich hatte dann sofort gesehen wie zwei schwarze Wagen in die Gasse fuhren. Schnell versteckte ich mich hinter dem Schild das am Geländer befestigt war du zog meine Flinte. So eine Scheiße ich dachte jetzt könnte ich mich einfach davon machen, aber jetzt steht mir die Gang mit locker Zehn Mann im weg. Okay dann eben auf die harte Tour sagte ich mir und sah nach wie viel Munition mir noch blieb. Das sollte reichen stellte ich erleichtert fest und bereite mich auf eine Schießerei vor. Die Türen der Autos öffneten sich und die Mitglieder stiegen aus. >>Wo ist der Ficker?<<

Ich drückte mich fester an das Geländer und hoffte nicht gesehen zu werden. Zehn gegen einer war einfach nicht fair, Fairness gab es bei „The House“  ja auch nie. Warum sollten sie dann damit anfangen?

Ich sah mich um und hoffte einen Weg zu finden, mit dem ich eine Schießerei verhindern konnte. Was blieb mir denn für eine Wahl, ich lud die Schrottflinte, stand rasch auf, zielte und traf einen in der Brust, dieser fiel sofort um. Die Anderen bemerkten das natürlich und erwiderten das Feuer. Schnell versteckte ich mich wieder hinter dem Schild und wartete ab. Die Kugeln hagelten förmlich auf mein Versteck ein und ich befürchtete, das ich hier über kurz oder lang nicht sicher war, also hieß es jetzt: Beeilung Javier.  Ich wartete nicht lange und suchte in meiner Jackentasche nach der Splittergranate, nach einigen Sekunde fand ich sie dann, endsicherte sie und warf die Granate in Richtung des Autos, denn dort waren die meisten Gangster versteckt.

Ich hörte wie die Granate piepte und dann auf der Haube aufschlug, keine Sekunde später ging sie hoch, zusammen mit dem Wagen. >>Scheiße verdammt, er hat uns voll erwischt!<< brüllte einer der sechs überlebenden. Das nutze ich für mich und stand ein weiteres Mal auf und schoss auf die Gangster, leider traf ich den Bock nur am Bein, worauf er dann zu Boden ging und jammerte. Er wird wohl nie wieder richtig laufen können. Die Anderen beobachtete dies und schossen zurück, einer von ihnen traf mich dann am Schlüsselbein. Ich schrie auf und setzte mich hin, wobei ich mir die Hand auf die Wunde drückte.

Verdammt das brannte so sehr das ich fast zusammen klappte, aber ich konnte nicht, ich wollte nicht wegen diesen Wichsern draufgehen. Also biss ich die Zähne zusammen und stand wieder auf, ich zielte nicht mehr wirklich und Schoss einfach nur in die Gasse. Dabei landete ich dann einen Treffer auf einem Schaltkasten der darauf in die Luft ging und zwei der Gangster tötete. Jetzt waren nur noch drei Männer übrig, einer von ihnen kam die Treppe zu mir nach oben und sah mich, sofort erschoss ich ihn ehe er mich töten konnte. Das war knapp, doch ich sah einen Vorteil, der Typ hatte ein Sturmgewehr bei sich, schnell schlich ich los und nahm es an mich, dann stand ich auf und erledigte einen weiteren.

Der letzte noch lebende versteckte sich und sagte >>Das kann doch nicht sein, er hat alle erledigt, Fuck<<. Ich bewegte mich die Treppe nach unten und suchte den Letzten. Er saß ängstlich hinter einer Säule und hoffte auf eine Chance. Ich huschte von einer Deckung zur anderen, doch genau in dem Moment in dem ich gerade die Deckung wechseln wollte drehte er von der Säule weg und schoss auf mich. Eine weitere Kugel erwischte mich im Bein und verhinderte das weiter laufen konnte. Der Letzte war immer noch ängstlich, kam aber trotzdem auf mich zu. Ich war schneller, stellte mich trotz Höllenschmerzen auf, schlug ihm mit den Schaft der Waffen in den Magen, worauf er einknickte und ich ihm eine Kugel durch den Kopf jagte.

Das war hart, aber ich war davon gekommen, aber die Kugeln in Schlüsselbein und Bein waren ein hoher Preis und erschwerten mir das Laufen sehr. Nach einigen Metern konnte ich kaum noch gehen, aber die anderen Personen liefen einfach an mir vorbei, immerhin waren die Schüsse nicht zu überhören und alle wollten nur noch weg. Ich sah mich um, um irgendeine Möglichkeit für mich gab meine Wunden zu verarzten, doch das nächste Krankenhaus war zu weit entfernt das hätte ich nie mehr geschafft. Lange hatte es nicht mehr gedauert und ich sackte zusammen und ging zu Boden, der Blutverlust war einfach zu viel. Ich sah kaum noch etwas als ich vor mir am Boden zwei Füße erblickte, ich drehte mich noch um in das Gesicht der Person  zu sehen, die sich dann neben mich kniete. Es war eine Frau die mich besorgt anblickte, ich erinnere mich noch ganz genau an diese Wahnsinns Augen. Sie waren so leuchtend grün, das ich den Blick nicht lösen konnte. Ihr fielen die lockigen blonden Haare ins Gesicht als sie versuchte mich auf die Beine zu heben, aber ich war zu schwer für sie. Sie sah mich dann wieder an, legte ihre Hand auf meine Stirn und sagte, bevor ich komplett das klare Bild vor den Augen verlor, mit einer ruhigen Stimme >>Alles wird wieder gut<<.
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