Was wäre wenn

von uRAGE
GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P12
Benjamin Asmus Saskia Berg Thure Sander
07.06.2016
04.08.2016
4
3374
 
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Was wäre wenn...

Kapitel 1

Die Crew der Albatross 2 traf sich nach einer langen Woche mit einem kniffeligen Fall auf ein Bier bei Kalle. Die Stimmung war gut, alle hatten gute Laune. Thure war der erste der sich aus der Gruppe löste. Er gab vor zu seiner Mutter zu fahren die sich ausgeschlossen hatte. Diese Ausrede nutzte er nur, damit er vor Saskia nach Hause fahren konnte um alles für eine perfekte Nacht vorzubereiten. Seine Angebetete schöpfte keinerlei Verdacht und unterhielt sich angeregt mit Pia. Die beiden Frauen waren so vertieft in ihr Gespräch das Ben es wagte Marten etwas zu fragen. „Du Marten..“, begann er und blickte nochmals vorsichtig zu Pia die ihn allerdings gar nicht wahrnahm. „Hat Pia schonmal über mich gesprochen oder so?“ Marten grinste und blickte Ben ins Gesicht. „Wust ichs doch ! Du und die Pia.“, wieder schmunzelte er und hob dabei ermahnend den Zeigefinger. „Man lass das! Was ist denn nun ? Sag jetzt.“, hakte Ben nach und Ohrfeigte sich innerlich. Super, jetzt weiß Marten das er and Pia interessiert war. „Sie hat mir neulich gesagt, dass-“, begann Marten der allerdings von Saskia unterbrochen wurde. „Jungs wie siehst aus ? Machen wir uns auf den Heimweg ? Ben ich kann dich mitnehmen.“ Der IT konnte nicht glauben das er so kurz vor einer klaren Aussage stand und diese unterbrochen wurde. Dennoch brachte er ein „Ja danke“ raus. Schnell löste sich nun die Gruppe auf und Ben ging mit Saskia zu ihrem Auto. Er schnallte sich an atmete stöhnend aus. Die WO startete den Motor und erst jetzt fiel ihm ein, dass Saskia zwei Bier getrunken hatte. „Du Saskia.. Hast du nicht getrunken ?“, fragte er sie vorsichtig und blickte zu ihr rüber. „Ach die zwei Bier ! Quatsch was soll schon passieren ! Es sind nur wenige Kilometer !“ Der IT war sich nicht sicher bei der Sache. Wie oft hatte seine Mutter ihm gesagt man soll nie bei angetrunkenen Fahrern mitfahren, geschweige denn selbst hinters Steuer. Saskia bog nun auf die Landstraße ab die in ihr Viertel führte. Mit einem Satz sprang ein Reh auf die Straße. „Achtung !“, schrie Ben und riss die Augen auf. Saskia reagierte recht spät und kurz vor dem Reh trat sie in die Eisen und der Wagen begann zu schleudern. Beide sahen einen Baum auf sich zurasen bevor alles schwarz wurde.

Zuhause machte Thure sich langsam Sorgen. Sie wollte schon seid knapp einer Stunde wieder zuhause sein. Auch die Anrufe schlugen fehl. Von Pia und Marten hatte er die Auskunft bekommen, dass Saskia Ben nach Hause fahren wollte. Also griff er zu seinem Handy und wählte Asmus Handynummer. Die elektronische Stimme sagte ihm, dass keine Verbindung hergestellt werden konnte. Thure schluckte und strich sich durch sein Haar. Dann setzte er sich ins Auto und fuhr die Strecke zu Kneipe. Ihm blieb das Herz stehen als er den Wagen seiner Geliebten völlig zerstört auf dem Feld liegen sah. Unter Schock rannte er zur Fahrerseite. Saskia sah ihm müde in die Augen und hauchte ihm ein „Hilfe“ entgegen. Schnell griff er zum Handy und rief die nötigen Rettungskräfte. Dann ging er auf die Beifahrerseite. Ben war blutüberströmt und bewegte sich nicht. Vorsichtig lehnte Thure sich durch die zerbrochene Scheibe. Leise und ganz langsam hörte er seinen IT atmen. An der Seite wo Ben saß war die Karosserie komplett eingedellt. Sein Blick wanderte über die Reifenspur zu einem Baum. „Um Gottes Willen.“, stieß er aus und schlug die Augen zu. Dann nahm er Sirenengeheul war und rannte zur Straße.
Die Bergungsarbeiten dauerten knapp eine Stunde. Da Ben noch nichtmal ansprechbar war, wurde er als erster aus dem Wrack geborgen. Während dessen hockte Thure neben dem Notarzt der Saskia betreute bis aus sie geborgen werden konnte. „Sie scheint Glück gehabt zu haben.“, wandte sich der Arzt an den Kapitän der erleichtert ausatmete. „Was ist mit Ben...?“, fragte Saskia mühsam. Auch Thure blickte nun wieder besorgt. Der Arzt lies auf seine Antwort lange warten. „Nun...“, begann er „Wenn er durchkommt bleibt eine Reihe körperlicher Schäden... Wir müssen hoffen das er durchhält und es keine inneren Verletzungen gibt...“ Saskia schluckte. Was wäre wenn sie nicht getrunken hätte ? Würde sie je glücklich werden wenn Ben ihretwegen stirbt ?
Review schreiben