DemAskiert

von Framie
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Alison DiLaurentis Emily Fields Hanna Marin Jason DiLaurentis Spencer Hastings Wren Kingston
06.06.2016
20.07.2016
6
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„Someone call the ambulance, theres gonna be an accident“           
(Placebo-infra red)

Alison war schockiert, als sie ihren Vater und ihren Bruder leblos auf dem Boden in der ehemaligen Nervenheilanstalt Radley liegen sah. Eine Stunde vorher hatte Cece sie vom Ball abgeholt und ihr versprochen alles aufklären zu können. Jetzt sah sie aber mehr belustigt als besorgt aus. „Keine Sorge, die beiden sind am leben, betäubt, aber am leben. Sie können sich nicht bewegen, aber sie werden alles hören, was ich zu sagen habe.“
Alison war so verwirrt von der Skurrilität der Situation, dass sie nur abwechselnd zwischen Cece und den scheinbar leblosen Körpern ihres Bruders und ihres Vaters hin und her sehen konnte.

Cece hingegen lachte. „Sieht so aus, als könntest du einen Arzt gebrauchen, Jason.“
Jason, der sich aufgrund der Betäubung noch immer kaum bewegen konnte, gab ein kaum verständliches Geräusch von sich.
„Wovon redest du, Cecce?“, fragte Ali zögerlich. Die ganze Situation verwirrte sie auch ohne diese Andeutung schon genug. Sie nahm all ihren Mut zusammen und fuhr Cece an: „Ich will endlich wissen, was hier gespielt wird!“
„Sei nicht so dramatisch Ali! Jason weiß ganz genau wovon ich rede. Nicht wahr?“
Jason hatte sich mittlerweile halbwegs in eine sitzende Position gebracht. Ihm war die Anstrengung die er dafür auf sich nehmen musste deutlich anzusehen und in seinen Augen spiegelte sich blanke Panik wieder. „Was,...“, er schluckte „Was hast du mit ihm gemacht?“
Doch statt ihm zu antworten lachte Cecce nur und wendete sich erneut an Alison „Siehst du was für ein Schwächling Jason ist? Er hat schon Recht damit, dass seine Eltern mit dir das falsche Kind verloren haben. Aber auch mit mir.“
„Cece, bitte. Wovon redest du? Warum hast du mir und den anderen das angetan? Hat Jason dir etwas angetan?“
„Angetan wäre ein bisschen übertrieben.“ Langsam strich Cecce sich durch ihre langen blonden Haare. „Er hat mich nicht so gewürdigt, wie ich es verdient hätte. War zu sehr damit beschäftigt nach Ians Nase zu tanzen und sich zuzuballern. Aber beginnen wir ganz am Anfang. Setzt dich Ali, es wird eine Weile dauern, bis ich dir meine Geschichte erzählt habe.“

Cecce setzte sich auf ein Bett, das offensichtlich noch aus der Zeit stammte, als  Radley  noch geöffnet war und deutete auf den Platz neben sich. Widerwillig nahm auch Alison Platz. Sie musste so schnell wie möglich herausfinden, welches Spiel Cecce spielte. Und um wen hatte Jason so offensichtlich Angst?

„Ich werde ganz am Anfang beginnen, kleine Ali. Noch bevor du und Jason geboren wurden bekam Jessica einen kleinen Sohn, Charles DiLaurentis. Aber sein Vater war nicht eurer, sondern Peter Hastings.“
„Was?“, unterbrach Alison Ceces Erzählung „Peter ist Jasons Vater, nicht der von Charles.“ „Noch eine Lüge, die eure Eltern euch erzählt haben. Du uns Jason, ihr teilt euch euer dreckiges Erbgut. Und jetzt unterbrich mich nicht weiter. Alles hätte damals gut sein können. Peter überwies monatlich Unterhalt an Jessica, Kenneth hatte ihr weitestgehend verziehen und die beiden bekamen zwei weitere Kinder. Jason und dich.  
Doch dann nahm das Schicksal seinen grausamen Verlauf. An einem sonnigen Samstagnachmittag war Charles nur einen Moment mit dir allein. Jessica unterhielt sich mit einer Nachbarin, während Jason neben ihr im Garten spielte. Kenneth muss den Raum verlassen haben. Frag mich nicht warum, aber wäre er seiner Aufsichtspflicht nachgekommen, wäre all das nicht geschehen. Du warst noch ein kleines Baby und begannst zu weinen. Und als niemand ihm antwortete beschloss der kleine, süße Charles seine Schwester mit einem Bad zu beruhigen. Als Kenneth zurückkam behauptete er Charles hätte dich ertränken wollen. Ich vermute ja, dass er Charles verachtete, obwohl es seine Frau war, die ihn hintergangen hatte. Hinzukam, dass der kleine Charles sich gerne Kleider anzog und Mamis Schminke benutze. Kurz danach wurde Charles in Radley eingewiesen.“
„Halt deinen Mund, Cece“ Jason zitterte am ganzen Körper, aber es war ihm tatsächlich gelungen aufzustehen. Jetzt stand er einige Meter von Cece entfernt und fixierte sie. „Wo ist Wren? Was hast du-“ weiter kam Jason nicht, bevor er das Gleichgewicht verlor und offenbar ohnmächtig zu Boden stürzte.
„Mach dir keine Sorgen um ihn, Ali. Er wird es überleben.“, kommentierte Cece Jasons Sturz kalt, nur um anschließend zu säuseln: „Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, Charles in Radley.“
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