Geschichte: Fanfiction / Bücher / Reckless / June

June

GeschichteFamilie, Fantasy / P6
Clara Fuchs / Celeste Jacob Reckless OC (Own Character) Will Reckless
05.06.2016
25.07.2016
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Man hatte sie gefunden, Gott sei Dank!!



Ein Suchtrupp aus Goylen und Menschen hatte sie gefunden und in  Kamien’s  Festung gebracht. Jakob hetzte durch seine dunklen Gänge. Sie waren nur mit wenigen Öllampen beleuchtet, wie es für Goyl üblich war. Hinter sich hörte er die schweren Schritte Will’s. Will, sein Bruder. Will, mit der Haut aus Jade.  Das war sein erster Fehler gewesen, er hatte zugelassen, dass Will ihm hinter den Spiegel gefolgt war. Seine Strafe dafür war Wills Haut aus Stein. Die Haut, die ihn fast unverwundbar machte. Die Haut, die seine normale ruhige Stimme rau und gefährlich klingen ließ und die, die dafür sorgte, dass er nicht länger wie Will aussah. Jetzt hatte er einen zweiten Fehler gemacht.
June war ihnen beiden gefolgt. Ausgerechnet June, die Gefahren und Abendteuer anzog wie Motten das Licht.
June, die mit ihren rotblonden Haaren aussah wie eine Prinzessin der Spiegelwelt. Sein kleine Schwester von der er sich wünschte, dass sie immer klein blieb und nicht erwachsen wird, die er um alles in der Welt beschützen wollte. June war ihnen durch Zufall gefolgt, sie war zu früh vom Internat in die Ferien gegangen und hatte beobachtet wie ihre Brüder durch den Spiegel gingen. Aus reiner Neugier war sie ihnen gefolgt und sie hatten es noch nicht mal bemerkt. Natürlich war sie prompt entführt worden, solche Sachen passierten ihr am ehesten. Aber jetzt war sie in Sicherheit und Jakob vermutete, dass sie furchtbar schlechte Laune hatte und böses auf ihn und Will war.

Keuchend blieb er vor einer Tür aus dunklem Holz stehen. Will kam kurz nach ihm zum Stehen, aber er war nicht außer Atem.
Das liegt wohl an seiner Haut aus Stein, überlegte Jakob und versuchte die Klinke herunterzudrücken um die Tür zu öffnen. Sie war verschlossen.
Natürlich.
June hatte angefangen sich einzuschließen, wenn sie wütend war seit sie einen Schlüssel benutzen konnte. Jakob seufzte leise, das hatte er schon fast erwartet. Wills bernsteinfarbene Augen sahen besorgt aus. „ Glaubst du sie lässt uns rein?“, fragte er leise. Jakob schüttelte den Kopf: „ Nur mit ganz viel Überredungsarbeit, das weiß du doch.“ Will zuckte die Achseln: „ Ich dachte nur, weil ihr ja hier einiges passiert sein muss, dass sie sich vielleicht freut uns zu sehen.“  Um die letzte Biegung des Ganges kamen Clara und Fuchs. Fuchs in Menschengestalt. „ Musstet ihr so schnell rennen?“, keuchte Clara vorwurfsvoll und stemmte die Hände in die Seite um ihre Seitenstiche zu besänftigen. Fuchs sagte nichts aber war ziemlich außer Atem. „ Ja mussten wir“, antwortete Jakob grob, „ schließlich geht es um June!“ Dann drehte er sich um und klopfte an die Tür. Von drinnen kam keine Reaktion. „ June mach bitte die Tür auf! Wir wollen mit dir reden und sehen ob es dir gut geht“, rief er durch die verschlossenen Tür.