In a Land of Gods and Monsters

OneshotSchmerz/Trost / P18 Slash
Nicolas Brown Worick Arcangelo
05.06.2016
05.06.2016
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A/N: Gebärdensprache  ist mit [eckigen Klammern] markiert :)
Hoffe es gefällt euch^^ Der Stil ist ein ziemliches Experiment für mich also mal gucken wie's ankommt^^

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Rotes Licht. Kalte Hände, Noch einen Drink?
Lächel! Sie mögen das. Alle, alle mögen sie das.
Rauch, der sich zur Decke windet. Ein Glas klirrt. Irgendwo hinter ihm lachen Frauen.

„Ja, gern.“
Alkohol, Gott, wenigstes das. Alkohol, der in der Kehle brennt. Die Lichter verschmelzen langsam vor seinen Augen. Aus den Ecken hallt Gelächter, von der Treppe Stöhne.
Eine Hand fährt seine Oberschenkel entlang.
Feuchte Lippe an seinen Ohr, Flüstern irgendetwas, er versteht es nicht, muss er aber auch nicht. Sie sagen alle das Gleiche.
Weiße Pillen, werden ihn vor die Nase gehalten.
Er kennt sie, hat sie auch schon genommen, am Anfang. So wäre es einfacher, hatten die Mädchen gesagt.

Jetzt braucht er sie nicht mehr, also drückt er die Hand weg und küsst die feuchten Lippen, Alkohol und Rauch und…Knoblauch.
Die Lichter flackern, und der Alkohol lässt alles stumpfer erscheinen. Aber die Hände, kalte, schweißnasse, fremde Hände, lassen ihn nicht aus dieser Realität sinken, ihn nicht flüchten.


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Die Nacht liegt noch über Ergastulum, behütete all die Schatten die sich nur im Zwielicht zeigen, ihn mit eingeschlossen.
Die beißende Luft klärt seine Sinne ein wenig, macht seine Erinnerungen klarer, verdammt.
Genau das Gegenteil von dem das er will.

vergessen, vergessen, vergessen

Der Rauch füllt seine Lungen, er schließt die Augen.
Er versucht an etwas zu denken das ihn glücklich macht aber ihm fällt nichts ein.
Er sieht zu der nächsten Straßenlaterne, noch um die Ecke und er wäre Zuhause.
Er kennt diese Straßen, kennt die Neonschilder die in den kleinen Laden zieren, kennt die Huren die zwei Straßen weiter ihr Glück versuchen.

Er gräbt in seinen Hosentaschen nach seinen Schlüssel, für die herunter gekommene Wohnung. Wohnung ist vielleicht übertrieben. Ein Badezimmer, ein Zimmer mit Bett und noch ein Raum für alles andere, mehr war einfach nicht drin.
Es war auch so schon schwer genug.

Im Treppenhaus sitzt jemand, regungslos.
Als er an dem Körper vorbei geht, bemerkt er, dass dieser leicht zuckt, dann sieht er die Spritze die in dessen Arm steckte, er beschleunigt seine Schritte.

Er schließt die Tür hinter sich zweimal ab und lehnt sich dagegen. Einen Moment, einen Moment Ruhe, bitte.
Kalte Hände geistern immer noch über seinen Körper, jetzt, ohne den konsequenten Fluss von Alkohol, muss er bei dem Gefühl fast kotzen. Als hätten sich die Münder und Hände von Fremden in seine Haut eingebrannt.
Er spürt es heute wieder besonders, es waren so viel gewesen, und keiner den er schon kannte.

Er öffnet seine Augen wieder.

Am kleinen Fenster sitzt eine dunkle Silhouette, sie sieht auf die Dächer des Viertels.
„Bist du immer noch wach?“ Fragt er. Der Schatten bewegt sich nicht.
Er spürt das dringende Verlangen, die bekannten braunen Augen, die in der Dunkelheit auf ihn warten, auf sich zu spüren.
Er atmet aus und steht auf.

Als er in die Nähe des Schattens kommt, regt dieser sich. Das Licht der Straßenlaterne vor dem kleinen Fenster scheint in den Raum und fällt auf seinen Mund.

„Hey, Nick.“

Nick hat sein Schwert mit einer Hand umklammert und sieht ihn fragend an.

[Du bist spät dran.]

Er lachte Nick an. Braune Augen, vertraute Augen. Endlich ein Gesicht das er kennt, aber die Hände der Fremden lassen ihn nicht los. Ihr Geruch, ihre Berührung, ihr ganzer Schmutz klebt noch immer an seiner Haut.
Keine Dusche der Welt könnte das abwaschen.
Ganz nüchtern ist er wohl nicht.

Nicks Gesicht verschwimmt vor seinen Augen, aber ihm kommt eine Idee. Idee, natürlich, als hätte er das noch nie zuvor gemacht.

Nick wartet, immer wartet er, auf eine Antwort.

[Bin eben beliebt.]

Er lächelt bitter, seufzt und reibt sich über die Arme. Er setzt sich auf die kleine Küchentheke, und fängt an sich einen Kaffee zu machen. Kaffee und Zigaretten waren immer, und werden immer, seine besten Freunde sein.

Nick stapft zu ihm und stellt sich direkt vor die Theke. Er schaltet die kleine Lavalampe neben ihm an, der Ladenbesitzer des Krimkrams-Ladens um die Ecke, hatte sie ihnen geschenkt, dafür das Nick ein Gruppe bekannter Ladendiebe verjagt hatte.

Er ist zu betrunken und zu müde um sich noch sehr eloquent in Zeichensprache zu unterhalten, also muss Nick sich damit zufrieden geben seine Lippen zu lesen.

Nick sieht ihn an, oder…Ach, nein, er blickt ihn in die Augen.

[Hast du was genommen?]

Er grinst und schüttelt den Kopf.
„Nein, aber langsam denk‘ ich mir, ich hätt das Zeug nehmen sollen.“ Er nimmt eine Zigarette aus seiner Schachtel, ah, er sollte sich neue besorgen.
Nick ergreift seine Hand, nicht fest aber bestimmt.
Es tat viel zu gut eine vertraute Hand auf seiner Haut zu spüren.

mehr, mehr, mehr, mehr

Auf seinem Arm, nur leicht unter seinem Ärmel versteckt, war ein blauer Fleck. Er war vorhin zu betrunken, um das überhaupt mitzubekommen.

Als er selbst den blauen Fleck sieht, wird ihm wieder übel. Von dem Fleck aus verbreiten sich in seinen Köper eine Taubheit und ein Gefühl als würde etwas unter seiner Haut krabbeln.
Er lacht humorlos.

„Oh, fuck. Vielleicht hat‘ ich doch ‚nen Drink zu viel, hab das gar nicht gemerkt. Ach, fuck,  kommt davon wenn die mir immer was zahlen wollen. Hah, die Meisten haben einfach keine besseren Anmachsprüche und—.“

Nick hält ihm einen Finger vor den Mund. Offenbar hat er zu schnell geredet, und Nick hat seine Lippen nicht lesen können.
Oh Gott, er hat ein sau dumme Idee. Fuck, wie betrunken ist er eigentlich noch?

Er stülpt seinen Mund über Nicks Finger und lutscht.

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Er spürt wie Nick komplett aufhört zu atmen, sich kein Stück mehr bewegt. Nach ein paar Herzschlägen, fährt eine warme, große Hand durch seine Haare.
Er schließt die Augen, für einen Moment, fühlt er sich wie zurück im Bordell, aber ganz anderes, nicht ekelhaft, sondern vertraut.

Oh Fuck, so viele blöde Ideen heute.

Er lässt Nicks Finger in Ruhe, der ihn mit einem undurchschaubaren Blick ansieht. Ein kleines Lächeln schleicht sich auf seine Lippen.

„Nick…hey, wie wär’s?“
[Was?]
„Komm schon, weil’s du bist, gibt’s das erste Mal gratis.“
[Wie betrunken bist du?]
Er muss lachen, oh ja, Nick. Wen sonst kennt er so gut? Wer sonst würde ihm helfen?

Leichtfüßig springt er von der Theke, Kaffee und Zigarette vergessen. Wenn irgendwer dieses Gefühl von Schleim und Schmutz von seiner Haut brennen kann dann Nick.

Er hackt seine Finger in Nicks Gürtel und zieht ihn zu sich, grinst ihn an.
Nick will ihm etwas sagen, fängt an seine Hände zu heben, aber er ist schneller.
Fest und fiebrig küsst er Nick, seine Gedanken würde er am liebsten abstellen, ach, ja, das ist ein guter Plan.

Er greift nach Nicks Händen und legt sie an seine Hüften, presst sich an ihn. Ein bekannter Duft umhüllt ihn. Wie Wellen in einem Teich, breitet sich ein warmes Gefühl in seinen Körper aus als Nick ihn berührt.

ja, das, genau, das.

In dem Moment schnappt wohl etwas in Nick ein, er drückte ihn gegen die Theke und hebt ihn drauf, die Hände unter seinen Schenkeln.
Gott sei Dank, denkt er.
Heiße, ungepflegte Lippen küssten  nicht nur seinen Mund, sondern auch sein Gesicht, seinen Hals.
„Fuck, ja.“
Nick kann ihn nicht hören, aber er spürt wie er  lächelt.
Er drückt Nick mit seinen Beinen fester an sich, und vergräbt seine Hände in die kurzen schwarzen Haare, die er mittlerweile so gut kennt.

Seine Hände wandern von Nicks Haaren zu seinem Shirt, und auch Nicks finden jetzt endlich richtigen halt, und fängt an von seinen Schenkeln zu seinen Arsch zu wandern.
Nach einem zustimmenden Summen von ihm, greift Nick mit einer Hand an seinen Hinter und fährt mit der anderen an seinem Rücken auf und ab.

Er löst sich nur kurz von Nick aber er will, dass Nick weißt was er ihm jetzt sagt. Er wartet bis Nick sich auf sein Gesicht konzentriert.

„Fick mich bis ich nicht mehr denken kann.“

Nick sieht ihn einen Herzschlag lang an.

„Fick. Mich.“ Sagt er langsamer, deutlicher.
Immer noch keine Reaktion, er wird ungeduldig.

Er drängt Nick etwas weg und hüpft von der Theke. Als er auf vor Nick auf die Knie geht, versteht dieser anscheinend die  Welt nicht mehr.

Nicht bis er Nicks Gürtel aufmacht, da schnallt er was er vorhat.
Nick ergreift seine Hände, aber er reißt sich los. Er sieht  Nick an.

„Verstehst du jetzt was ich will?“
Nick sieht ihn an, er streicht ihm durchs Haar.  Er lächelt.
„Bitte, fick mich einfach bis ich alle anderen vergessen hab.“

Darauf reagiert Nick, seine Augen weiten sich ein kleines bisschen. Er grinst jetzt bis über beide Ohren und macht sich an Nicks Hose zu schaffen. Dieser lehnt sich an die Theke, krallt sich fast daran fest.
Er weiß wie er einen Blowjob gibt, hatte er immerhin oft genug gemacht, aber er ist sich ziemlich sicher das Nick noch nie einen geblasen bekommen hat.

„Warte.“
Er hört sofort auf, als er Nick’s gebrochene Stimme hört  und ist bereit auf seinen Knien zu betteln, aber dann sieht er nach Oben.

Nick fährt ihm durch die kinnlangen Haare.
[Du willst das nicht.]

Er verdrehte die Augen, schüttelt den Kopf und öffnet Nick’s Hose. Dieser wollte ihn gerade aufhalten aber er erstarrte als er spürt wie er seinen Mund an seinen halb harten Schwanz durch seine Hose presst.
Er hofft Nick würde endlich begreifen das er sich sogar ziemlich sicher ist bei dem was er da macht.  

Er riskiert einen Blick nach Oben, Nick beißt sich auf die Lippe und kneift die Augen zu. Ein Lächeln entflieht ihn, oh ja, noch nie einen Mund auch nur in der Nähe seiner Hose gehabt.

Die Hand in seinen Haaren verkrampft sich als er Nicks Unterwäsche etwas runter zieht und die nackte Haut mit seinen feuchten Lippen berührt.  Heiß und Rau, irgendwie salzig, findet er.
Nicks Geruch, wäscht über ihn wie eine Welle, im Bordell riecht er Gott sei Dank nur selten etwas, dort ist alles voller Parfüm und Alkohol.

Seine Zunge fährt über feuchte Haut, er interpretiert das Ziehen seiner Haare und die erstickten Geräusche als ein gutes Zeichen.  

Aber eine Sekunde später wird er weggedrückt, fast gestoßen und landet auf seinem Hintern.
Noch bevor er sich fragen konnte ob diesmal der Alkohol wirklich seinen Verstand so vernebelt hatte, dass er nicht mal ja von nein unterscheiden kann, zieht ihn eine warme Hand auf, und ein Arm legt sich um seine Taille.

Für einen Moment, ist er zurück im Bordell, und sagt diesem beschissenen Freier, dass seine Schicht vorbei ist, und das er sich jemand anderen suchen soll, aber dann sieht er dunkle Augen die ihn an Kaffee und Zigaretten und Zuhause erinnern.

Er küsst Nicks aufgesprungene Lippen und schmeckt Blut.

Große, warme Hände schieben sich unter sein Shirt und die Berührung verjagt den Ekel der durch seine Haut fließt. Stück für Stück, lassen ihn die fremden Hände los, aber er braucht mehr, mehr, mehr Nick, mehr Alkohol, mehr Sex.

Nick drückt ihn an sich und er könnte schwören, dass er schon lange nur mehr Rauch geatmet hat und mit Nicks Küssen nun endlich frische Luft in seine Lungen kommt.

Sie schaffen es gerade so in das kleine Bett im Zimmer neben an.


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Fast kann er vergessen, aber noch nicht ganz. Nicht alles. Nick drückt ihn langsam in die zu harte Matratze, und zieht sein Shirt aus.
Darunter, raue Haut, definierte Muskeln und Narben. Viele Narben von denen er die Geschichten nicht kennt, und einige die er hätte vielleicht verhindern können, es aber nicht getan hat.

Das Licht der Straßenlaterne vor dem Fenster, erhellt Nicks Gesicht, etwas Dunkles lauert in seinem Blick, er glaubt das Nick so vielleicht auch Leute ansah die er tötet, aber ihm gefällt so angesehen zu werden. Vertraute Augen die ihn den Tod zeigen aber ihn nie gewähren würden.
Also presst er sich kurz gegen Nick um ihn zu küssen, und zieht sich dann ebenfalls das Shirt über den Kopf, wirft es in die Untiefen des Zimmers.

Zwischen  Küssen und Berührungen schafft er es auch ihre Hosen und Unterwäsche los zu werden, und sie in das dunkle Nichts des Schlafzimmers verschwinden zu lassen. Wenn er es sich nur fest genug wünscht dann, existiert in dieser dreckigen Stadt nur diese Wohnung, abgeschnitten von der  vorbeiziehenden Nacht.

Er erinnert sich nicht genau ob er das war oder ob Nick selbst darauf gekommen ist, aber Nick lässt von ihm um sich ein Kondom überzustreifen.  Aber jede Sekunde ohne Nähe ist zu viel und er drückt sich gegen Nick,  legt seine  Arme um Nicks Schultern, küsst seinen Hals.

Eine unsichere Hand wandert an seiner Seite entlang, und er lehnt sich zurück in Matratze, zieht Nick mit sich nach unten. Am liebsten weit, weit nach unten, wie Unterwasser, alles ist weit weg, nur Nicks Hände brennen auf seiner Haut.

Er greift zwischen ihre Körper, sicher und ohne zu zögern, er weiß schließlich was er tut.  

Nick zieht zu wie er arbeitet, streicht ihn über die Brust und küsst seinen Hals. Verdammt, er hätte sagen sollen das Nick keine Spuren hinterlassen sollte, wo man sie sehen kann, das sieht Big Mama nicht gern, aber jetzt gerade gibt es kein Morgen, er muss kämpfen das seine Gedanken im Jetzt bleiben, konzentriert sich auf seine Finger und auf den heißen Mund an seinem Hals. Wenn Nick jetzt mit aller Kraft zu beißen würde, könnte er ihm die Kehle raus reißen, wie ein wildes Biest, aber Nick tut das nicht.
Nick ist kein Monster, auch wenn ihm das alle sagen, auch wenn er das selbst gesehen hat.

Frustriert gibt er auf, er braucht mehr wenn seine Gedanken endlich still sein sollen.
Er drückt seine Lippen gegen Nicks Wange und spricht langsam: „Bitte, Nick.“

Nick sieht ihn in die Augen und er wiederholt seine Worte, und bekommt zur Antwort einen Kuss.  Die Neonschilder vom Laden nebenan flackern, kurz und ein eigenartiges Licht fällt durch das Fenster, und ein elektrisches Surren von den Stromleitungen hallt kurz in seinen Ohren weil es so still ist.
Nick weiß nicht wie er anfangen soll.

Ein freudloses Lachen entkommt ihm, und er fährt durch Nicks Haare bevor er ihn noch kurz küsst und sich dann umdreht, so ist es einfacher für Nick, denkt er.

Nick nimmt den Hinweis an, drückt ihn einen Kuss auf die Schulter bevor er ihm endlich das gibt was er will.

Die Hand an seiner Hüfte fängt an zu zittern als er spürt, dass sich ihre Hüften berühren.
Er schnappt nach Luft, ein Prickeln durchzuckt ihn als Nick endlich anfängt zu bewegen, dann beißt er sich auf die Lippe, salzig, so wie Nick.

Eine Hand presst sich in seinen Hüftknochen, das gibt sicher einen blauen Fleck, ach fuck, was auch immer, und die andere legt sich auf seine Schulter. Nick lehnt sich etwas nach vorne,  um sie noch näher zusammen zu bringen.

Kleine Blitze jagen durch ihn, und er flüstert heißer, fester, schneller auch wenn er weiß dass Nick ihn sowieso nicht hört. Aber Nick kennt ihn gut genug um auch seinen Körper allein zu verstehen. Und, fuck, er sucht verzweifelt nach einer Antwort warum er sich nicht schon früher von einem Twilight hat ficken lassen.  

Der Schweiß, der über seine Haut rinnt, wäscht die Hände und den Schleim und die Spuren der Fremden davon, und in seinen Venen pocht nur noch Nick.

Die Hand von seiner Schulter wandert an seinen Körper herunter bis zwischen seine Beine.  Eine harte, abgenützte Handfläche  legt sich um ihn und es ist wie ein Segen, wie ein Tropfen Wasser in der Wüste, als sich ein schneller, beinahe fiebriger Rhythmus in ihre Bewegungen einschleicht.

Seine Gedanken halten jetzt endlich die Klappe und er wirft den Kopf in den Nacken, Gott und allen Engel in Himmel sei Dank, dass er heute nichts genommen hat, sonst würde er sich wenn die Sonne aufgeht an nichts mehr erinnern, und das will er nicht vergessen. Er will es wegschließen für schlimme Tage, für dann wenn es wieder unmöglich scheint.

Er hat nicht gedacht, dass er zuerst kommen wird, schließlich ist das hier ja sein Job, aber ihn hat auch keiner von der Twilight-Ausdauer erzählt. Seine Muskeln und Sehnen singen mit der Spannung, seine Nerven wollen nicht mehr, einfach gar nicht mehr, und geben nach.
Etwas in  ihm geht auf wie ein Kopf, wie ein Knoten in seinem Herz und alles wird einfach und leicht, und die Sterne die er hinter seinen Liedern sieht, würde Nick für ihn in den Himmel setzten, oder? Oder?

Aber Nick ist noch nicht ganz fertig mit ihm und auch als seine Knie nachgeben, macht er weiter,  zumindest etwas, bis er seine Hüften loslässt und sich stattdessen in die Decke krallt, die kann er wenigstens nicht brechen, im Gegensatz zu seinen Knochen.

Das Quietschen des alten Betts verstummt, aber diesmal hört er keine Stromleitungen, sondern nur seinen und Nicks Atem, für ein paar Augenblicke ist er einfach noch halb zwischen fliegen und landen, aber dann  dreht er sich um und küsst Nick noch einmal, er hat auf seinen Mund gezielt, aber eher seinen Wange erwischt, er kann Nicks angedeutetes Lächeln spüren.

Nick legt sich neben ihn und zieht die Decke über sie, er drückt sich an ihn, muss er auch das Bett ist nicht sehr breit und drauf passen sie nebeneinander nur eng verschlugen.

Sein Atem hat sich immer noch nicht wirklich beruhigt aber Nick ist schon wieder ruhig, streicht ihm über die Haare

Kommunikation ist Nichts für sie, deswegen hört er einfach Nicks Herzschlag zu, als er darauf wartet dass der Schlaf ihn holt, aber den Gefallen tut er ihn nicht.

Nick schläft neben ihn,  er findet, dass Nick unglaublich jung aussieht, wenn er ihn nicht kennen würde…ach, er weiß gar nicht in was für eine Richtung ihn seine Gedanken führen wollen.

Aber er gesteht, dass es ihn jetzt besser geht, okay, vielleicht nicht besser, aber erträglicher.  Nach einer Dusche, einem Kaffee und einer Zigarette, würde der Tag vielleicht gar nicht mehr so schrecklich aussehen.

Er sah aus dem Fenster, als der erste Schimmer der Sonne sich die Stadt von der Nacht zurückerkämpften.

Nächstes Mal wird er es sagen. Nächstes Mal wird er es sagen.


Nick grunzt neben ihn und er muss lächeln,  der Tag ist wirklich nicht so grausam wenn er neben Nick im Bett beginnt.
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