MMFF: Degrassi - Next Next Class

MitmachgeschichteDrama, Romanze / P12 Slash
04.06.2016
04.06.2016
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Wenn ihr Degrassi nicht kennt, dann habt ihr zwar was verpasst, kommt bei dieser Geschichte aber trotzdem ganz gut mit, denke ich. Infos zum Mitmachen im letzten Kapitel - neben dem Erstellen von Charakteren könnt ihr mir auch jederzeit Mails wie "ahhhh mach dass sie zusammenkommen!!!!" oder so schreiben, da freue ich mich :)
Die Geschichte setzt irgednwann nach Staffel 15/1 an, wobei ich mich nicht an jedes kleinste Detail der Show halten werde. Künstlerische Freiheit!
An die drei Plots pro Folge, die es in der Serie sind, werde ich mich nicht halten, stattdessen gibt es nur zwei pro Kapitel. Yo, ich hoffe, ihr macht mit, selbst wenn ihr Degrassi nicht kennt und so.
Enjoy!


Die Neue stellte sich nicht selbst vor. Nicht, dass irgendjemand in der Klasse besonders aufmerksam oder interessiert oder anwesend gewesen wäre, aber nicht einmal ihren Namen zu erfahren, das erschien Lola dann doch ein bisschen extrem. Der Lehrer sagte auch nichts, nur „Wir haben eine neue Mitschülerin.“ und das war ja mal sowas von der Standardsatz bei neuen Schülern.
Weil der Unterricht sowieso langweilig war, beobachtete sie die Neue. Sie hörte den Ausführungen des Lehrers zu, oder tat zumindest so. Dabei schaute sie immer wieder nach unten und beobachtete ihre Finger beim Herumdrehen einer Papierkugel in der Hand. Sie war nervös, zuckte alle paar Minuten zusammen und sah sich im Raum um. Ihre Augen waren groß und die Lider fast ganz sichtbar – man hätte eine wunderbar große Fläche zum Auftragen von Lidschatten! Das und die gebogene Form ihrer Augenbrauen ließen anscheinend nur zwei verschiedene Gesichtsausdrücke zu: genervt-gelangweilt oder verschreckt. Im Verlaufe des Unterrichts wechselten sich diese beiden ab, jedenfalls bis 20 Minuten vor Schluss. Da positionierte die Neue sich auf ihrem Stuhl um und fuhr sich durch die Haare, die nun eine Wand zwischen Lola und ihr selbst bildeten.
Lola tippte Frankie, die vor ihr saß, an die Schulter.
„Was?“, flüsterte diese. Sie klang nicht genervt, eher so, als wäre sie aus einem schönen Tagtraum gerissen worden – was Genervtheit wohl ziemlich nahe kam. Trotzdem.
„Die Neue!“
Jetzt drehte Frankie sich um. Wenn sie nicht genervt geklungen hatte, sah sie auf jeden Fall danach aus. Allerdings war das vielleicht auch einfach nur ihr Gesicht, das sagte sie manchmal, wenn man sie fragte, was los war. ‚Warum – das ist mein Gesicht!‘, sagte sie dann und wenn das vorkam, sprach man am besten nicht mit ihr, denn für diesen Spruch gab es nur zwei mögliche Auslöser: Trennungen und PMS.
Heute sagte Frankie nichts dergleichen. Sie sah die Neue einen Augenblick lang an.
„Was ist mit der?“, fragte sie schließlich.
„Ich weiß es nicht.“
Frankie seufzte als hätte Lola etwas sehr, sehr Dummes gesagt und drehte sich wieder nach vorne. Auch das war eine ihrer Angewohnheiten.
Lola tippte ihr erneut auf die Schulter.
„Ich weiß nicht, was, aber irgendwas ist mit ihr. Sie hat uns nicht mal ihren Namen verraten!“
Doch Frankie schüttelte nur den Kopf und kritzelte auf ihrem Block herum. Herzchen, vermutete Lola. Herzchen mit Jonah in ihnen, denn etwas anderes gab es in Frankies Leben nicht mehr.

Miles stopfte den Aufsatz achtlos  in seine Tasche. Er hatte einen vollgepackten Tag – Therapie; das obligatorische montägliche Gespräch mit seiner Mutter, das immer ungefähr gleich ablief („Wie geht es dir?“ – „Gut.“ – „Wirklich?“ – „Ja.“ – „Bist du dir sicher?“ – „Ja.“ – unangenehmes Schweigen – „Wirklich sicher? Ich mache mir Sorgen, Miles.“ – irgendein sarkastischer Kommentar – „Miles Hollingsworth! Darüber macht man keine Witze.“ – „Darf ich jetzt gehen?“ – tiefes Seufzen, aber das rettende „Ja“); ein Aufsatz für Geschichte; ach, und dann noch das längst fällige Gespräch mit Tristan, über das er gar nicht nachdenken wollte.
Seit Miles Tristan eröffnet hatte, dass er bleiben würde, hatten sie nicht mehr miteinander gesprochen. Es war irgendwie komisch zwischen ihnen, weil so viele offene Fragen im Raum standen. Wie würde es mit ihnen weitergehen? Sie hatten fast ein halbes Jahr lang offen Krieg geführt, aber das war jetzt vorbei. Keiner von ihnen hatte sich entschuldigt, aber das war eigentlich auch nicht nötig. Miles wusste, dass Tristan einen Grund hatte, sich zu benehmen wie er sich benahm. (Es war seine Schuld, seine Schuld, alles seine Schuld.) Und Tristan schien ihm verziehen zu haben, dass er ein verdammtes Arschloch mit Daddy Issues und Drogenproblemen war. Dachte Miles jedenfalls, er hatte ja noch nicht mit Tristan gesprochen.
Gott, das musste wirklich erledigt werden. Er sollte sich entschuldigen. Er war ein Arschloch. Er hatte nicht nur Tristans beiden besten Freundinnen umgarnt und ihn beinahe um seinen Posten als Schülersprecher gebracht, er hatte ihm wörtlich ins Gesicht gesagt, dass er, Tristan, erbärmlich war. Er musste sich wirklich, wirklich entschuldigen. Und dazu musste er sich beeilen, vielleicht konnte er in vor der Therapiesitzung noch abfangen.
„Miles! Ich würde gern noch mit dir sprechen.“, ließ Mr. Mitchell diesen Plan sogleich in Rauch aufgehen.
Miles setzte seine Tasche wieder auf dem Pult ab und schlenderte nach vorne. Es waren noch einige Schüler im Klassenzimmer, aber außer Zoe schenkte ihm keiner auch nur die geringste Beachtung. Es kam öfter vor, dass der Lehrer für Kreatives Schreiben mit Miles reden wollte – wenn er den Eindruck hatte, Miles bräuchte jemanden zum Reden; wenn er in seinen Aufsätzen mal wieder über Dinge schrieb, die eigentlich niemanden etwas angingen (Mr. Mitchell kannte ihn wahrscheinlich besser als ein Therapeut); wenn Miles einen Aufsatz nicht abgegeben hatte (meistens, weil das, was er geschrieben hatte dann doch ein bisschen zu persönlich geworden war. Manchmal auch, weil er die Aufgabe einfach nicht gemacht hatte.). Einmal war es sogar vorgekommen, dass er Miles hergerufen hatte, Esme ihn nicht an der Tür abfangen konnte. Ab und zu versuchte sie das, und jedes Mal sagte er ihr, er wolle nichts mit ihr zu tun haben. Er war fertig mit ihr und ihren Spielchen und vor allem ihren Pillen.
„Was gibt’s?“, fragte Miles. Mr. Mitchell Ausstrahlung war jugendlich genug, um das nicht komisch wirken zu lassen.
„Dein Aufsatz war sehr ergreifend. Dein Stil ist gut, aber verbesserungswürdig. Das ist es nicht, was deine Arbeit ausmacht.“
Miles nickte. Er wusste nicht, worauf Mr. Mitchell hinauswollte – all das hatte er ihm schon einmal mitgeteilt.
Mr. Mitchell grinste. Ihm war klar, dass Miles keinen Schimmer hatte worum dieses Gespräch sich drehte.
„Du hast etwas zu sagen. Egal, ob du über dich selbst, über historische Figuren, über Ritter und Prinzessinnen schreibst: Du gibst ihnen Bedeutung. Du lässt sie fühlen wie ein Mensch fühlen würde. Du – und ich weiß, dass du das selbst nicht glaubst, aber es ist wahr – du verstehst die Leute, über die du schreibst. Die Endszene, in der die Prinzessin sich vom Turm stürzt, weil sie es nicht erträgt, Tag um Tag nichts tun zu können als auf ihre Rettung zu warten?“
Er lachte.
„Es macht mir ein bisschen Angst, wie gut ich das nachvollziehen konnte. Und deswegen…“
Er machte eine Pause und sah Miles ernst in die Augen. Miles Blick huschte zur Uhr – seine Sitzung begann in zehn Minuten.
„…wollte ich dich fragen, ob du ein Stück schreiben möchtest.“
„Ein Stück?“
„Dieses Jahr wurde noch keins aufgeführt. Eine Schande, wenn du mich fragst! Mr. Simpson hat gefragt, ob jemand aus meinem Kurs eins schreiben könnte – ich dachte an dich.“
Miles hatte keine Zeit. Nicht jetzt, für dieses Gespräch und nicht, um ein Stück zu schreiben.
„Das ist sehr nett von ihnen, aber… Ich versuche gerade, mein Leben auf die Reihe zu kriegen. Ich weiß nicht, ob ich die zuverlässigste Person hier bin! Und das ist ein ziemlich großes Projekt.“
„Denk darüber nach. Ich glaube, es könnte dir helfen. Und, Miles?“
„Ja?“
„Künstler sind nicht zuverlässig.“

„Wie heißt du?“
Es war Mittagspause. Lola hatte Frankie gegen ihren Willen zum Tisch der Neuen geschleift – sie saß allein. Lola war neugierig – Frankie nicht. Frankie war genervt. Sie hatte doch noch ‚Das ist mein Gesicht!‘ gesagt.
Die Neue saß zusammengesunken auf ihrem Stuhl und Lola fühlte sich ungewohnt groß. Aber sie schaute auf. Wenigstens schaute sie auf.
„Perry. Perry Teel.“
Ihr Blick sank wieder schwer hinab, belastet von all den Dingen die sie gesehen hatte.
„Bist du neu in der Stadt?“
Diesmal schaute sie nicht auf.
„Sprecht nicht mit mir. Ich bringe euch nur in Schwierigkeiten. Ich bin total verkorkst.“
Frankie stöhnte auf.
„Toll. Das nenn‘ ich Selbstreflexion! Du solltest einen Club mit meinen Brüdern gründen. Können wir jetzt zu Jonah, Lo?“
Lola schüttelte zögerlich den Kopf.
„Ich glaube, ich sitze lieber hier.“
Frankie stöhnte wieder und schüttelte verständnislos den Kopf, ging aber ohne ein weiteres Wort. Die Neue – Perry, sie hieß Perry – schaute Lola nun aufmerksam zu, wie sie sich ihr gegenüber hinsetzte.
Nach vielen unangenehmen Sekunden des gegenseitigen Anstarrens lächelte Perry endlich.
„Sorry. Ich… Bin nicht gut mit Menschen.“
Lola lächelte zurück und machte sich an ihr Essen.
„Wenn du verkorkst bist, bist du auf Degrassi genau richtig.“
Perry lachte jetzt. Es war ein schüchternes Lachen, das Lachen von jemandem der Lachen nicht gewohnt war.
„Ich mein das ernst!“, rief Lola aus.
„Ich glaub dir ja. Wie heißt du eigentlich?“
„Lola.“
Sie aßen eine Weile schweigend. Irgendwann begann Perry auf Leute zu zeigen und zu fragen, was an ihnen verkorkst war. Lola wusste bei fast allen eine Antwort, bis Perry irgendwann auf sie selbst zeigte.
„Ich bin Sophomore, ich hab noch Zeit!“
„Du willst mir erzählen, dass du die Missetaten jeder Person in diesem Raum kennst, dir aber über dich selbst nichts einfällt?“, rief Perry aufgebracht, aber glücklich aufgebracht. Sie war glücklich, das merkte Lola, denn ihr Gesicht sah nicht mehr gelangweilt oder verschreckt aus, sondern interessiert und glücklich.
„Ich hab mal den Freund meiner besten Freundin geküsst.“
Perry schenkten ihr einen Blick mit der Botschaft ‚Ernsthaft? Das nennst du verkorkst?‘.
„Okay, okay! Ich… Hab mal Nacktfotos verschickt.“
Perry brach in ihr zurückhaltendes Lachen aus.
„Echt jetzt?“
„Ja, aber nur, um Geld zu verdienen! Wir brauchten das Geld für den Power Cheer. Alle haben das gemacht.“
Perry schüttelte den Kopf.
„Ich glaube, ich werde mich hier sehr wohl fühlen.“

„Mein Lehrer will, dass ich ein Stück schreibe. Ein Theaterstück, das dann aufgeführt werden soll.“
Sydnie Parrish nickte.
„Was hast du gesagt?“
„Das ich nicht kann.“
„Hm-mh.“
„Er meinte, ich soll darüber nachdenken. Ob ich es mache.“
„Willst du denn?“
Miles stockte. Wollte er?
„Keine Ahnung. Es ist so viel… Verantwortung. Ich weiß nicht, ob ich das kann. Und eigentlich hab ich genug zu tun.“
„Was hast du denn zu tun?“
Er warf die Arme in die Luft, eine unbestimmte Geste.
„Alles. Leben.“
„Du fühlst dich, als hättest du viel mit dem Leben zu tun, um zu… Leben?“
„So mein‘ ich das nicht. Nur… mein Leben auf die Reihe kriegen. Und nicht nur meins. Ich mache mir Sorgen um Hunter. Außerdem ist da diese Sache mit Tristan.“
„Wer ist Tristan?“
Miles runzelte die Stirn.
„Hab ich echt noch nie über Tris gesprochen?“
„Nicht seit du zu mir gewechselt bist. Willst du mir von Tristan erzählen?“
„Ich kann nicht glauben, dass ich noch nie über Tristan gesprochen habe. Ich meine, wir hatten schon vier Sitzungen, oder? Das sind vier Stunden.“
„Kannst du dir vorstellen, warum du das Thema Tristan vermieden haben könntest?“
„Ich weiß nicht.“
„Hast du denn viel an ihn gedacht?“
„Ja. Keine Ahnung. Ich weiß nicht. Schon. Vielleicht.“
„Okay. Erzähl mir von Tristan.“
„Okay, ähm. Tristan. Also…“
Schweigen.
„Ist es schwierig für dich, über Tristan zu sprechen?“
„Keine Ahnung. Ich weiß nur nicht, wo ich anfangen soll.“
„Hm-mh. Fang doch am besten damit an, wie du ihn kennengelernt hast.“
„Paris. In den Ferien, bevor ich auf Degrassi gewechselt bin, gab es eine Klassenfahr nach Paris.“
„Und Tristan war dabei?“
„Ja. Maya und Zoe auch. Naja, eigentlich ist das alles egal. Die Geschichte endet damit, dass wir eine ziemlich hässliche Trennung hatten.“
Sydnie Parrish zog ihre Augenbrauen in die Höhe.
„Eigentlich will ich nur wissen, ob ich das Stück schreiben soll oder nicht.“
Sydnie Parrish nickte.
„Das musst du selbst entscheiden. Lass dich nur nicht von den Sorgen um deinen Bruder – oder um Tristan – davon abhalten. Du brauchst auch etwas, das du nur für dich tust. Vielleicht hilft es dir, etwas zu tun zu haben.“
„Lustig. Das hat Mr. Mitchell auch gesagt.“
Der Timer ihres Handys ging los und verkündete das Ende der Sitzung.
„Das war kurz heute.“, bemerkte Miles. Sydnie Parrish sah ihn halb vorwurfsvoll, halb amüsiert an.
„Du kamst immerhin zehn Minuten zu spät. Eine Frage noch: Wirst du es machen? Das Stück?“
„Ich weiß nicht. Muss ich das jetzt entscheiden?“
„Nein, natürlich nicht. Denk darüber nach.“
Miles packte seine Sachen, verabschiedete sich und ging zur Tür. Im Hinausgehen drehte er sich nochmal um.
„Ja. Ja, ich mache es.“

Lola beschloss, dass Perry eine bessere Freundin war, als Frankie es je sein würde. Es war nicht böse gemeint, sondern einfach eine Tatsache. Sie gab Lola nicht immer das Gefühl, dumm zu sein. Sie rannte nicht die ganze Zeit zu ihrem Freund (hauptsächlich, weil sie keinen hatte, aber das war schließlich auch ein Vorteil). Sie ließ Lola ein Bild von ihnen auf Hastygram posten, auf dem Perry ein bisschen wie eine Schildkröte aussah. Lola setzte ein „#newgirl“ darunter und dann nach kurzem Überlegen auch noch ein „#newfriend“.
Zuhause schaute sie sich Perrys Hastygram-Account an. Sie hatte nicht viele Bilder und die, die sie hatte, waren von ihr und ihren Familienmitglieder. Perry hatte ihr erzählt, dass sie in einer Großfamilie aufgewachsen war. „Und mit groß meine ich gigantisch!“, hatte sie gesagt. Und es stimmte. Ihre nähere Verwandtschaft umfasste ihre Eltern, Tante und Onkel, vier ältere Schwestern mit jeweiligen Familien, eine jüngere Schwester, und sechs Cousins und Cousinen. Ein paar von denen hatten auch Kinder, aber das war Lola dann doch zu kompliziert geworden. Dieser ganze Haufen von Menschen war geschlossen von Kalifornien (wo genau, hatte Lola vergessen) hierher gezogen. Zwei ihrer Verwandten – eine Nichte und ein Neffe 2. Grades – gingen auch auf Degrassi.
Das war bisher alles, was Lola über Perry wusste. Sie suchte sie auf Facerange und sendete eine Freundschaftsanfrage. Bevor diese angenommen wurde, konnte sie leider nicht Perrys Profil ansehen.
Lolas Handy vibrierte. Frankie hatte das Bild von Perry und ihr auf Hastygram kommentiert.
cute! :*
Lola seufzte. Hatte Frankie das Bild überhaupt angesehen oder nur diesen Standardkommentar verfasst, um es so aussehen zu lassen?
danke!, antwortete sie. Sekunden später vibrierte ihr Handy nochmal – diesmal hatte Frankie ein Bild hochgeladen. Sie und Jonah im Dot.
Sie hatte es bestimmt nicht angesehen. Nicht, wenn sie mit Jonah unterwegs war.
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