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Das klebrige Labyrinth

KurzgeschichteAllgemein / P6 / Gen
Candace Gertrud Flynn Dr. Heinz Doofenshmirtz Ferb Fletcher Linda Flynn-Fletcher Perry / Agent P. Phineas Flynn
28.05.2016
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Phineas und Ferb lagen wie jeden Tag unter ihrem Baum. Dieser spendete reichlich Schatten. Neben ihnen lag friedlich schlafend Perry das Schnabeltier. Da kam Phineas Mutter mit einer Schale voller kleiner bunter Kaugummikugeln in den Garten. Sie fragte: „Hey Jungs, wollt ihr ein paar Kaugummis?“ „Danke Mom!“, sagte Phineas und beide nahmen eine Hand voll. „Ich muss jetzt zum Kochkurs. Seid bitte nett zu eurer Schwester. Sie durchlebt gerade eine Teenagerkrise. Also, macht euch noch einen schönen Tag.“, sie ging. Als sie weg war, sagte Phineas zu Ferb: „Weißt du was ich an Kaugummis so toll finde?“, Ferb zuckte die Schultern. „Wenn man sie richtig durchgekaut hat kann man sie wie Gummi dehnen.“ Auf einmal hatte er eine Idee. „Ferb, ich weiß was wir heute tun werden! Wir bauen eine Maschine die durchgekauten Kaugummi so lang dehnt, dass man ein Labyrinth daraus machen kann.“ Phineas schaute fragend nach rechts und links. „Hey! Wo ist den Perry?“

Perry war mal wieder als Agent P unterwegs. Er klopfte mit seinen Fuß auf einen Teil des Rasens. Der Rasen bebte und ein Kreisstück senkte sich in eine Röhre. Wie ein Fahrstuhl fuhr das Rasenstück hinab in Perry´s Hauptquartier. Er setzte sich auf den roten Lederstuhl und schaltete den Monitor ein. Major Monogramm stand schon vor der Kamera, aber er sah etwas bläulich im Gesicht aus. Da kam Carl ins Bild und sagte: „Hi Agent P, Major Monogramm und ich wollen herausfinden wer am längsten die Luft anhalten kann. Bisher hat er schon 2 Minuten durchgehalten. Ich wollte ihn schon dazu bringen, dass er aufhört, aber er will nicht. Was ihr Auftrag ist, weiß ich leider nicht. Aber es hat bestimmt was mit Doofenschmirtz zu tun. Am besten sie gehen einfach mal hin. Viel Glück!“ Das Gespräch war beendet. Perry konnte nur den Kopf schütteln. Major Monogramm schien wirklich ein eintöniges Leben zu führen. Dennoch band er sich sein Jetpack um und machte sich auf den Weg zu Dr. Doofenschmirtz.

Phineas und Ferb waren schon mit den Bau der Maschine fertig. Sie war zwar klein, konnte aber sehr viel bewerkstelligen. In dem Moment kamen Buford, Baljeet und Isabella in den Garten der Flynn – Fletscher Familie. Wie jeden Tag stellte Isabella ihre typische Frage. „Was macht ihr gerade?“ Phineas zeigte es den Dreien. „Wir haben eine Maschine erfunden die Kaugummi so lange dehnt bis man ein Labyrinth daraus bauen kann. Und unser Motto bei dieser Maschine ist ´Klein, aber oho´.“ Ferb legte einen Hebel um und schmiss einen aufgeweichten Kaugummi in einen Trichter. Zwei mechanische Arme packten den Kaugummi und zogen ihn gleichmäßig auseinander. Er wurde immer länger und länger. Phineas sagte: „Das wird noch eine Weile dauern bis der Kaugummi lang genug ist.“
Genau in diesem Moment kam Candace angenervt in den Garten. „Okay ihr Rotznasen. Was habt ihr dieses Mal wieder ausgeheckt?“ Phineas erklärte es ihr. „Okay, die Maschine ist klein, aber dieses Labyrinth wird riesig werden und das ist auffliegwürdig!“ Sie rannte in die Garage, holte ihr Fahrrad und radelte zum Kochkurs ihrer Mutter.

Inzwischen ist Perry schon beim Hochhaus von Dr. Doofenschmirtz angekommen. Er landete auf dem Balkon und ging hinein. Dr. Doofenschmirtz stand mit einem breiten Grinsen vor ihm. Er sagte: „Ah, Perry das Schnabeltier. Wie schön dich zu sehen. Und mit schön mein ich ganz und gar nicht schön!“ Der fiese Wissenschaftler nahm aus seinen Laborkittel eine Fernbedienung und drückte auf einen roten Knopf. Aus den Wänden kamen mechanische Arme und legten Perry in Ketten. Doofenschmirtz lachte böse. „Wie du ja sicherlich weißt, versuch ich die Tri – State Area zu beherrschen, aber es klappt nie, und ich hab auch festgestellt wieso. Es liegt daran, dass ich es immer alleine erledigen wollte, ohne fremde Hilfe. Deshalb werde ich ein Monster erschaffen, das die Menschen in Angst und Schrecken versetzen wird, mit meinem Kaugummi – Monster – Erschaffungs – Inator oder mein K.M.E – Inator! Das erklärt auch den großen Kaugummi Haufen, den du da siehst. Alles legal erworben.“ Perry hörte schon gar nicht mehr zu. Er versuchte sich mit einer Feile aus den Ketten zu befreien.

Mittlerweile war Candace schon beim Kochkurs angekommen. Sie schaute auf die Uhr. Eigentlich müsste ihre Mutter jetzt eine halbe Stunde Pause haben. Da kam ihre Mutter aus der Tür raus. Sie wunderte sich als sie Candace sah. „Candace, was machst du denn hier?“, fragte sie. Diese antwortete: „Mom, Phineas und Ferb wollen ein Labyrinth aus Kaugummis bauen!“ Ihre Mutter stöhnte: „Okay, ich hab ja eine halbe Stunde. Fahren wir nach Hause.“ „Gut!“ Sie zog ihre Mutter nach draußen, packte ihr Fahrrad in den Kofferraum und schon ging es los.

Inzwischen war die Maschine der beiden Brüder mit der Arbeit fertig und der Kaugummi war einsatzbereit. „Eins haben wir vergessen zu erwähnen.“, sagte Phineas. „Die Maschine kann nicht nur Kaugummi dehnen, sie kann es auch zu einen Labyrinth legen. Das heißt, wir müssen kaum was tun. Unsere einzige Aufgabe wird es sein, den Weg raus zu finden.“ Ferb legte wieder einen Schalter um und die Maschine legte mit ihren Armen ein sehr schwieriges Labyrinth. Als sie fertig war sagte Phineas: „Dann mal los, wer als erstes draußen ist hat gewonnen!“

Perry versuchte immer noch sich mit der Feile aus den Ketten zu befreien. Geschafft! Die Arme waren draußen. Jetzt konnte er die Ketten runter schieben und Doofenschmirtz aufhalten. Dr. Doof redete immer noch über seine Maschine. „Siehst du, ich hab sogar eine Zeichnung angefertigt wie das Monster aussehen wird und darunter geschrieben was es können soll.“ Die Zeichnung sah aus wie die eines Dreijährigen. Genau als Doof die Zeichnung reingeschoben und Kaugummis eingefüllt hatte, versetzte ihm Agent P ein Kinnhaken. Doofenschmirtz stürzte zu Boden. Er grinste: „Es ist zu spät, Perry das Schnabeltier! Das Monster erscheint genau jetzt!“ Da stand urplötzlich ein 10 Meter großes Monster aus Kaugummi vor ihnen. Perry starrte es schockiert an. Er ließ Dr. Doofenschmirtz links liegen und handelte sofort. Agent P band sein Jetpack wieder um und schleuderte einen Enterhaken, den er sozusagen aus den Hut zauberte, auf das Monster. Der Enterhaken ging in die Kaugummimasse hinein. Er zog das Monster in die Richtung des Gartens von Phineas und Ferb. Doofenschmirtz schrie: „Was! Du nimmst mir einfach mein Monster weg! Obwohl, ich kann mir ja ein neues Monster herstellen. Den Inator hat er nicht zerstört.“ Er ging zum Inator und stützte sich siegesgewiss darauf ab. Dabei kam er aus Versehen auf den Selbstzerstörungsknopf und es gab eine Explosion. „Nein! Mein schöner K.M.E – Inator! Verflucht seist du Perry das Schnabeltier!“, schrie er.

Alle hatten es aus dem Labyrinth raus geschafft. Da sie nicht wussten was sie tun sollten, holten sie sich erst mal ein Eis.
Perry hatte das Haus erreicht und zog das Monster in den Garten. Das verhedderte sich in dem Labyrinth und beide Sachen klebten aneinander. Sie verformten sich zu einem riesigen Ball aus Kaugummi und rollten weg. Der Garten sah aus wie immer.
Als die Kinder mit ihrem Eis wieder im Garten waren, wunderten sie sich, dass alles weg war, insbesondere Phineas. Aber eigentlich war es ihnen eh egal. Sie setzten sich unter den Baum und löffelten ihr Eis. Da kam Perry zum Vorschein. „Oh, da bist du ja Perry!“, sagte Phineas. Perry knurrte.
Candace war mit ihrer Mutter auch schon angekommen und zerrte sie in den Garten. „Siehst du!“, sagte sie triumphierend. „Nein, ich sehe nichts.“, sagte ihre Mutter. Und dann sah Candace es auch. Da war nichts, rein gar nichts. „Aber, aber, aber, aber, aber … .“ stotterte sie in Dauerschleife. „Dann fahr ich wieder zum Kochkurs.“

„Da sieht man mal was man mit Kaugummi alles machen kann.“, sagte Phineas. „Obwohl ich ihm doch lieber essen würde.“ bemerkte Ferb.
Ende
 
 
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