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Phineas und Ferb Quer durch die 2. Dimension (mal wieder)

KurzgeschichteAllgemein / P6 / Gen
Candace Gertrud Flynn Dr. Heinz Doofenshmirtz Ferb Fletcher Isabella Garcia-Shapiro Perry / Agent P. Phineas Flynn
28.05.2016
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Es war ein schöner sonniger Tag in Danville, der kleinen Ortschaft der Tri – State Area. Phineas und Ferb spielten in ihren Garten Tennis. Sie trugen ihre Widerstandskleidung. Moment mal, Widerstandskleidung, da stimmt doch was nicht. Richtig, wir befinden uns nämlich in der 2. Dimension von Phineas und Ferb.
Wir erinnern uns: Vor etwa einen Jahr wurde die 2. Dimension von den viel böseren Dr. Doofenschmirtz beherrscht. Durch die Hilfe von Phineas und Ferb und ihren Freunden (1. Dimension) wurde der Diktator gestürzt. Da es zu der Zeit noch keinen Sommer gab, hatte keiner dort Spaß. Jetzt ist der Sommer wieder zurückgekehrt und die Jahreszeit war wieder von großer Bedeutung. Phineas und Ferb 2 versuchten jetzt genau wie ihre Vorbilder den Tag zu nutzen.
Wie gesagt, sie spielten Tennis. Es war aber kein normales Tennis, sondern ein Tennis wo das Netz durch Raketentriebwerke auf und ab schwebte und dadurch den Schwierigkeitsgrad deutlich erhöhte. Die beiden Spieler trugen Raketenschuhe, wodurch sie ebenfalls auf und ab schwebten. Ihr Haustier, Perry der Schnabelborg, war der Schiedsrichter.

Das metallische Schnabeltier versuchte so viel Zeit wie möglich mit seinen Besitzern zu verbringen, da er ja sehr lange der General von Doofenschmirtz Normbot – Armee war. Im Gegensatz zu Phineas und Ferb aus der 1. Dimension, wissen die beiden das er ein Agent gewesen war. Perry hat extra bei der Organisation gekündigt damit er mehr Zeit mit seinen Besitzern verbringen kann.
Phineas schoss den Tennisball in Ferb´s Feld und fragte Perry: „War das ein Tor?“ Der Schnabelborg verfolgte die Szene mit seinem Kameraauge in Zeitlupe. Er zeigte den Daumen nach oben. Phineas jubelte. Damit stand es 2:1 für ihm. Er wollte Ferb schon den Ball für den nächsten Aufschlag rüber werfen, doch dann rief ihre Mutter zum Mittagessen und das Spiel war erst mal beendet. Phineas drückte auf einen Knopf der an einen der Raketentriebwerke befestigt war und das Netz faltete sich so zusammen, dass er es in seine Hosentasche packen konnte. Sie setzten sich in die Küche und fragten ihre Mutter was es zu essen gäbe. „Weiß ich noch nicht.“, antwortete sie. „Norm wollte es nicht verraten.“, fügte sie noch hinzu. Die Armee der Normbotter wurde damals umgebaut und kümmert sich um den Haushalt der Menschen. Sie kochen, waschen und erledigen noch andere Sachen.
Anscheinend war der Normbot mit den Essen fertig und stellte jeden einen Teller mit Kartoffelsalat hin. Der Kartoffelsalat war die Spezialität der Roboter. „Wo bleibt eigentlich Candace?“, fragte die Mutter. „Hier bin ich schon.“, sagte Candace mürrisch. Sie kam grade die Treppe runter.

Sie war zurzeit, dauernd so schlecht gelaunt. Das lag daran, dass sie zurzeit nur ein ruhiges Leben führte. Früher hatte sie dauernd Doofenschmirtz verfolgt um ihn zu stürzen, doch jetzt wo er im Gefängnis saß gab es niemanden mehr den sie verfolgen konnte.
Sie setzte sich und aß. Niemand sprach. Es gab überhaupt kein Gesprächsthema.

In einer dunklen Gefängniszelle saß ein Mann mit einem kleinen braunen Spitzbärtchen. Es war Doofenschmirtz.

Seitdem er gestürzt worden war, saß er im Gefängnis. Er schmiedete schon lange Pläne wie er hier rauskommen und sich rächen könnte. „Wenn die mir nicht meinen Tschu – Tschu weggenommen hätten, würde ich nicht mehr so böse sein.“, sagte er. Mit Tschu – Tschu war sein kleiner Spielzeugzug gemeint den er als Kind verloren hatte, dann aber von seinen Ebenbild aus der anderen Dimension wieder bekam. Als er festgenommen wurde, hatten ihm die Gefängniswächter den Zug abgenommen. „Wir dulden hier keine Spielsachen“, sagten sie. Das ärgerte Doofenschmirtz so sehr, dass er wieder böse wurde und anfing Pläne zu schmieden. „Zum Glück konnte ich jemanden arrangieren, der mich hier rausholt“, murmelte er in sich hinein. „Und er kommt jetzt“ Man hörte einen lauten Knall und eine Staubwolke bildete sich. Doof musste husten. Aus der Staubwolke trat ein Hase hervor. Es war Dennis der Hasenborg. Er war genau wie Perry ein Cyborg und war das genaue Ebenbild von Dennis dem Hasen. „Schön dich zu sehen!“, sagte Doofenschmirtz voller Freude. Doch gleich darauf wurde er wieder ernst und sagte: „Wir haben keine Zeit für langes Gequatsche. Schnapp mich und hol mich hier raus.“ Das tat der Hase. Er schnappte sich den ehemaligen Diktator und flog davon. So gelang Doofenschmirtz die Flucht.

In der Dimension die wir kennen, saßen Phineas und Ferb unter ihren Baum und machten gar nichts. Ihre Mutter war mal wieder einkaufen und ließ die beiden mit ihrer Schwester allein. Da kam Isabella, die Freundin von den Brüdern, in den Garten und fragte ihren üblichen Satz. „Was macht ihr grade?“ Es war eigentlich jedes Mal dasselbe. „Gar nichts.“, kam die knappe Antwort von Phineas. „Schon wieder?“, fragte sie enttäuscht. „Euch scheinen die Ideen auszugehen.“, sagte sie. „Na ja, …“, sagte Phineas. „Wir haben schon so viel erlebt. Da kann einem schon die Ideen ausgehen.“ Er zählte auf was sie gemacht hatten: „Wir haben eine Achterbahn gebaut, sind durch die Zeit gereist, mehrmals, und haben eine Weltumsegelung gemacht. Natürlich sind da noch andere Sachen dabei gewesen, doch das würde zu lange dauern um es aufzuzählen.“ „Doch manchmal …“, sagte Phineas „…manchmal habe ich das Gefühl als wenn ich einen Tag vergessen hätte, wo wir was ganz besonderes gemacht haben.“ „Das kann schon vorkommen.“, sagte Isabella. „Ich bin an einem Tag aufgewacht und wusste nicht was ich am letzten Tag gemacht habe.“, erzählte sie. „Könnte das einen Zusammenhang haben?“, fragte sie noch. „Möglich!“, antwortete Phineas.
Da kamen Buford und Baljeet in den Garten. „Was erleben wir heute aufregendes?“, fragte der kleine Inder. „Nichts!“, antwortete Isabella gleich im Voraus. „Das ist schon das 5. Mal in dieser Woche, Frühstückflocke“, sagte Buford empört. „Frühstücksflocke“ war der Spitzname für Phineas. „Am besten warten wir erst mal.“, beschloss Phineas und lehnte sich zurück. „Vielleicht fällt uns dann was an.“ Doch obwohl sie die ganze Zeit warteten und überlegten, fiel ihnen nichts ein. Auf einmal setzte sich Phineas auf und sagte: „Hey, ich weiß was wir heute tun werden! Wir könnten eine riesige Eistüte machen.“ „Das haben wir schon mal in dem winterlichen Vorspann gemacht.“, erinnerte Buford ihm. Enttäuscht lehnte Phineas sich wieder zurück.

Dass die beiden Brüder nachlässig wurden, merkte auch ihre Schwester Candace. Eigentlich hätte sie sich darüber freuen können, da sie nicht versuchen musste sie zu verpetzen. Doch eigentlich machte sie sich Sorgen. Sie ging in den Garten und fragte genervt: „Phineas, was werdet ihr heute tun?“ Phineas gab ihr die gleiche Antwort wie bei Isabella.

Genau als Candace versuchte die beiden zu überreden, doch was zu machen, leuchtete ein grünes Licht auf und ein rundliches Portal erschien. Aus dem Portal stiegen drei Personen und ein Schnabeltier das auf seinen Hinterbeinen stand. Es waren Phineas und Ferb von der anderen Dimension. Mit dabei waren Candace und Perry. Die Ebenbilder aus der 1. Dimension guckten verdutzt und sagten überhaupt nichts. Doch dann sagte Candace: „Wir müssten hier richtig sein, jedenfalls sind unsere Freunde hier!“ „Wer seid ihr?“, fragte der normale Phineas verwirrt. Sein Ebenbild erklärte: „Wir sind eure Ebenbilder aus der anderen Dimension! Könnt ihr euch nicht mehr an uns erinnern?“, fragte er. Phineas überlegte kurz und schüttelte den Kopf. Die 2. Candace hatte eine Vermutung weshalb sie sich an nichts erinnern konnten. „Offenbar wurden ihre Erinnerungen an den Tag gelöscht und deshalb erkennen sie uns nicht.“ Während des Gesprächs merkten beide Phineas Versionen das ihr Haustier verschwunden war. „Hey, wo ist denn Perry?“, fragten beide.

Unbemerkt hatten sich die beiden Schnabeltiere miteinander verständigt, dass sie lieber verschwinden sollten.
(Achtung! Dieser Dialog ist in Schnabeltier – Sprache. Er wurde nur übersetzt.)
Als sie hinter dem Gartenzaun waren, holte der normale Perry tief Luft und fragte entrüstet: „Warum zum Donnerwetter seid ihr hier? Die beiden könnten sich an euch erinnern und daran, dass ich ein Geheimagent bin und dann wäre meine Identität im Eimer!“ Der Cyborg erklärte ruhig und langsam während Perry sich beruhigte: „1. Wir brauchen eure Hilfe, unsere Dimension ist in Gefahr. 2. Sie müssen sich erinnern, damit sie uns helfen können. 3. Es freut mich ebenso dich wieder zu sehen.“
„Und dennoch könnt ihr nicht einfach so reinplatzen und alles aufmischen.“, entgegnete der normale Perry. „Das ist jetzt sowieso egal. Wir müssen zu meinem Chef und alles berichten. Unterwegs erzählst du was los ist, klar?“ Der Cyborg nickte eifrig.

Währenddessen überlegten die Freunde was sie tun sollten um sich zu erinnern, der bloße Anblick reichte offensichtlich nicht. Auf einmal hörten sie ein klapperndes Geräusch vom Gartentor. Sie drehten sich um und erblickten Major Monogramm mit Perry und dem Schnabelborg. Perry stand auf zwei Beinen und hatte seinen Filzhut auf. Man sah in seinem Gesicht, dass ihm diese Situation irgendwie unangenehm war. „Es tut mir leid, dass wir so einfach reinplatzen, doch wie es aussieht gibt es hier ein kleines Problem.“, sagte der Major. „Zum Glück wissen wir was los ist. Euer Schnabeltier hat uns über alles berichtet“, sagte Monogramm und schaute zu Phineas und Ferb. „Moment mal! Perry ist ein Geheimagent! Und wie können sie miteinander kommunizieren?!“ „Gebärdensprache“, kam die knappe Antwort von Monogramm. Phineas, Ferb und ihre Freunde guckten noch irritierter als vorher. „Das ist jetzt aber auch egal! Wir müssen eure Erinnerungen widerherstellen. Erst dann können wir euch erklären was los ist!“, erklärte Monogramm ernst. Er führte die Freunde und Dimension – Ebenbilder zu einer Limousine die sie zur O.O.C.A. fahren sollte. Sie stiegen ein und das Abenteuer begann.

Nach fünf Minuten Fahrzeit kamen sie am Hauptquartier der O.O.C.A. an und stiegen aus. Sie betraten einen Raum wo alle Erfindungen, die die Bösewichte je gemacht hatten, auf ihre Funktionsweise überprüft werden. In der hintersten Ecke des Raumes stand der Amnesie – Inator von Doofenschmirtz. Da stand auch der Erfinder der Maschine. Dr. Heinz Doofenschmirtz. Der fiese Wissenschaftler stand verwirrt bei der Maschine und wusste nicht was er hier zu tun hatte. Major Monogramm forderte die Freunde auf sich der Größe nach aufzustellen. Als alle sich aufgestellt hatten, schaltete Carl die Maschine an und (fast) alle Erinnerungen wurden wieder hergestellt.
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Dies war ein kleiner Einblick in meine Fortsetzungsgeschichte für den Phineas und Ferb Film. Sie wird nicht beendet.
Ach ja. Wär ein richtiger Fan ist, weiß welche Erinnerung nicht wiederhergestellt wurde. Ja Genau. Du bist mit dem richtigen Fan gemeint Phinbella.
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