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Man will immer das, was man nicht haben kann

von -Tsukino
OneshotAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character) Oikawa Tooru
28.05.2016
28.05.2016
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~ Gerade das, was man nicht haben kann, ist immer interessanter als das, was einem vor die Füße geworfen wird. ~

Gelangweilt stütztest du deinen Kopf mit deiner Hand ab und starrtest auf die Uhr im Klassenzimmer. Auch wenn du wirklich gute Noten schriebst und ziemlich gut in der Schule warst, langweilte dich der Unterricht. Deswegen starrtest du gerne durch die Gegend und wartetest auf den Moment, dass die Schulklingel endlich ertönte und der mal wieder langweilige Schultag endlich vorbei war. „Als Hausaufgabe bearbeitet ihr dann bitte-“, sprach der Lehrer wurde aber von der Schulklingel unterbrochen und er hatte keine Chance mehr irgendwas zu sagen, da der größte Teil der Klasse beim Ertönen der Klingel schon den Klassenraum verlassen hatte. Klar, du hattest sehnlichst darauf gewartet, dass der Unterricht endlich vorbei war, trotzdem hieltst du es nicht für nötig wie ein wild gewordenes Tier aus dem Zimmer zu rennen. „Hey _______-san“, vernahmst du eine männliche Stimme und richtetest deinen Blick nach oben um dann in das Gesicht von Hajime Iwaizumi zu blicken, „Sollen wir zusammen zum Volleyballtraining gehen?“, fragte er dich, während du weiterhin dabei warst deine Schulsachen in die Tasche zu packen, „Geh doch schon mal vor, Hajime-kun. Ich muss noch mal kurz zum Coach und zum Sensei. Wegen den kommenden Übungsspielen. Ich komme später nach“, lächeltest du ihm freundlich entgegen.

Ja, du warst die Managerin vom Volleyballteam der Aobajosai High School und gleichzeitig auch die Nichte vom Coach Nobuteru Irihata. Was wahrscheinlich einer der Gründe war, dass du die Managerin warst. Dein Onkel hat dich förmlich angebettelt diesen Posten anzunehmen. Und irgendwann konntest du einfach nicht mehr Nein sagen. Auch wenn du anfangs nicht sonderlich viel Interesse am Volleyball hattest, nach einiger Zeit änderte sich deine Meinung. Auch wenn es in der Mannschaft einen Spieler gab, welcher dir den letzten Nerv raubte.

Nachdem du mit dem Coach und dem Sensei das organisatorische des Teams besprochen hattest, konntest du dich auf den Weg zum täglichen Training machen. Als du durch die Gänge des Schulgebäudes liefst, bemerktest du genau das Geflüster der männlichen Schüler. „Ist sie nicht die Managerin vom Volleyballteam?“ „Man haben die ein Glück!“ „Sie ist echt so süß, ich bin total neidisch.“ Du schütteltest nur genervt deinen Kopf und liefst ohne weiteres an den jungen Männern vorbei. Das ist wohl einer der Gründe, warum du bei den weiblichen Schülerinnen ziemlich unbeliebt warst. Du warst überhaupt nicht hässlich. Im Gegenteil, du warst wirklich ziemlich hübsch. Du hattest wunderschöne [haarlänge/haarfarbe], [augenfarbe] und eine super Figur. Die Männer lagen dir so gesehen zu Füßen und das machte die anderen Mädchen wohl ziemlich neidisch. Aus diesem Grund hattest du nicht wirklich viele Freundinnen. Die Jungs vom Volleyballteam konntest du wohl als deine einzigen Freunde ansehen. Und ausgerechnet einer von denen, ist der Hauptgrund, weswegen du von der weiblichen Gesellschaft abgrundtief gehasst wirst.

Du warst kein großer Fan von Sportkleidung. Natürlich hattest du nichts dagegen, wenn du Zuhause mal eine Jogginghose trugst, aber wie gesagt – Zuhause. Wenn du dich in die Öffentlichkeit und vor Leute begabst, wolltest du schon ordentlich aussehen. Man konnte auf jeden Fall behaupten, dass du eine Person warst die ziemlich auf ihr Aussehen achtete. Was wahrscheinlich auch eine ziemliche Macke von dir war. Aus diesem Grund, machtest du keinen Umweg in die Umkleidekabine, sondern gingst sofort in Schuluniform bekleidet in die Sporthalle. Wozu brauchtest du auch Sportkleidung? Du warst die Managerin und keine Mitspielerin. Das war immerhin eine Bedingung an deinen Onkel gewesen. Du wolltest nicht in die sportlichen Aktivitäten mit reingezogen werden. Auch wenn dein Interesse zu Volleyball gestiegen war, spielen konntest du es trotzdem nicht.

Mit der Schultasche um deine Schulter liefst du in die Halle hinein und begabst dich direkt zu der Bank die am Rand des Spielfeldes stand und legtest deine Tasche und deinen Blazer dort ab. „________-chaaaaaaan!“, hörtest du nur jemanden rufen und verdrehtest nur genervt deine Augen. Du drehtest dich zur Seite und sahst wie ein großer, junger Mann mit braunen Haaren und mit ausgestreckten Armen auf dich zu lief. Gerade als er dir um den Hals fallen wollte, strecktest du deinen Arm aus und packtest mit deiner Hand in das Gesicht des Jungen um sein Vorhaben zu stoppen, „Nerv mich nicht, Oikawa“, kam es genervt von dir, als du dann deine Hand aus seinem Gesicht nahmst und dann in das beleidigte Gesicht des Braunhaarigen starrtest, „Du bist immer so gemein zu mir, ______-chan“, schmollte der Junge und blies beleidigt seine Wangen auf. Im nächsten Moment flog ein Ball direkt an den Hinterkopf von Oikawa, sodass dieser drohte direkt auf dich zu fallen. Unbeeindruckt gingst du einen Schritt beiseite, sodass Oikawa direkt neben dir auf den Boden landete. „Ohh, was soll das Iwa-chan?!, richtete er sein Gesicht in die Richtung des Übeltäters, welcher ihn nur streng musterte, „Du sollst aufhören, unsere Managerin während des Trainings anzugraben, Shittykawa“, meckerte Iwaizumi Oikawa an, welcher ihm nur beleidigt die Zunge rausstreckte nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte. „Und jetzt komm!“, zerrte Iwaizumi an dem T-Shirt von Oikawa zurück zum Spielfeld, „Ich hab später noch ganz viel Zeit für dich, ______-chaan“, rief der Braunhaarige dir entgegen, sodass du nur lachend deinen Kopf schütteltest.

Und das soll der Kapitän der Volleyballmannschaft von Aobajosai sein? Es ist wirklich kaum zu glauben, dass dieser idiotische und kindische Trottel der Kapitän dieser Mannschaft war. Auch wenn es für dich unverständlich war, trotzdem musstest du zugeben, dass er wirklich der beste Spieler der Mannschaft war. Er war wirklich ein Naturtalent und der wohl beste Setter den du kanntest. Das war aber wirklich das einzig Positive was du über den Kapitän sagen konntest. Er ist eine der nervigsten Personen die du kanntest. Oikawa wird von allen weiblichen Schülerinnen angehimmelt wie ein Gott. Jedes Mädchen würde es sich wünschen mit ihm zusammen zu sein – außer du. Du hattest keinerlei Interesse an den Braunhaarigen und zeigtest es diesem auch. Seitdem du ihm die kalte Schulter zeigtest, versuchte der Braunhaarige alles um bei dir zu landen. Es ist wohl die Tatsache, dass du die einzige warst, die kein Interesse an ihm hatte. Und es ist doch immer so – gerade das, was man nicht haben kann, ist immer interessanter, als das was einem vor die Füße geworfen wird. Und gerade das Interesse des Braunhaarigen an dir merkten natürlich auch seine Fangirls. Wegen Tooru Oikawa wirst du von allen Mädchen auf der Schule gehasst, obwohl du so gut wie gar nichts dafür konntest.

Wie jeden Tag beobachtetest du das Training und machtest Notizen über den Trainingsverlauf. Als du dann aber merktest, dass Oikawa sich wieder vom Training drückte, zogst du streng eine Augenbraue hoch. Du hattest aber nicht vor ihn gewaltsam zum Training zu zerren, da der Grund weswegen er nicht trainierte, wieder seine kreischenden Fans waren. Und wenn du jetzt die Flirts stören würdest, hättest du von den Weibern wahrscheinlich einige Messer im Rücken. Und das der Hass auf dich noch größer wird, wolltest du dir ersparen. Gerade als du deinen Blick wieder auf deine Notizen richten wolltest, sah zum Schluss Oikawa kurz in deine Richtung und zwinkerte dir frech zu. Als sich eure Blicke trafen, sahst du ruckartig auf deinen Block. Was sollte dieser freche Blick? Dachte er tatsächlich, dass du eifersüchtig wärst? Unglaublich, wie eingebildet er nur sein kann. Um auf andere Gedanken zu kommen, kritzeltest du nur wirres Zeug auf deinen Block. Du konntest nicht abstreiten, dass Oikawa hässlich war – eher im Gegenteil – du fandst schon, dass er ziemlich gut aussah, aber das bedeutete nicht sofort, dass du Interesse an dem Kapitän hatte. Er kann es so oft versuchen wie er will, er hatte einfach keine Chance.

„Was bist du denn so verträumt, ______-chan? Deine Notizen hier, sehen nämlich nicht gerade nützlich aus“, vernahmst du plötzlich ganz nah an deinem Ohr die Stimme von Oikawa.
„Sag mal, spinnst du? Hör auf mich so zu erschrecken!“
„Anscheinend warst du mit deinen Gedanken ganz woanders. Hoffentlich bei mir.“
„Hm, das kann gut sein Oikawa. Ich hab darüber nachgedacht, wie ich dich am besten umbringe, wenn du nicht sofort mit dem Training weiter machst.“
„Das macht mich traurig, wenn du so mit mir redest, _____-chan.“
„Dann mach am besten mit dem Training weiter, dann muss ich nämlich nicht mehr mit dir reden.“
„Hast du gleich nach dem Training noch etwas Zeit?“, fragte Oikawa dich in einem ernsteren Ton, was dich etwas verwundert aufblicken ließ, „Ja bestimmt, aber nicht für dich“, sagtest du abfällig und ließest dich durch seine ernstere Miene nicht verunsichern.
„Bitte _____-chan. Es gibt einige Dinge, die ich als Kapitän mit dir besprechen möchte, wenn du schon unsere Managerin bist. Also, wartest du dann gleich auf mich?“
„Hm, wenn es denn sein muss. Beeil dich aber bitte“, stimmtest du dem Kapitän schweren Herzens zu. Was auch immer er mit dir besprechen wollte, du würdest dafür sorgen, dass dieses Gespräch schnell vorbei war.

Wie versprochen wartetest du nach dem Training auf Oikawa, welcher sich noch frische Sachen anziehen wollte. Nachdem dieser nach einigen Minuten in der typischen Trainingskleidung der Aobajosai zurückkam, verschränktest du nur deine Arme und sahst den Braunhaarigen fragend an, „Gut, was wolltest du jetzt mit mir besprechen?“ Oikawa packte dich nur am Handgelenk und zerrte dich aus der Sporthalle. „Was soll das, Oikawa?!“
„Lass uns zum Clubraum gehen, dann kann der Rest der Mannschaft in Ruhe die Geräte wegräumen und wir können ungestört alles besprechen“, kam es von Oikawa, welcher dich immer noch an der Hand mit zum Clubraum zerrte. Du schnauftest nur genervt durch. Du wusstest nicht was der Idiot wieder vorhatte. Auf jeden Fall würde er nicht damit durchkommen – dachtest du zu diesem Zeitpunkt noch.

Am Clubraum angekommen, ließ der Braunhaarige dir den Vortritt, sodass du als erstes den Raum betreten konntest. „Was wolltest du jetzt mit mir bespre-..“, fingst du an und stocktest augenblicklich, als du hörtest wie Oikawa die Tür schloss und anschließend den Schlüssel umdrehte, „Du hast nicht gerade die Tür abgeschlossen, oder? Was soll das?“, sahst du den Braunhaarigen schon wütend an, wobei dieser dich nur frech angrinste. „Ich will doch nicht, dass uns einer stört“, kam der Braunhaarige dir immer näher, sodass du dich gleichzeitig einige Schritte nach hinten bewegtest. „Kannst du jetzt langsam mal auf den Punkt kommen? Was wolltest du mit mir besprechen?“, hörte man die Strenge aus deiner Stimme, was Oikawa nur dazu brachte einen kurzen Lacher von sich zu geben, „Ach ______-chan. Das war alles nur eine Ausrede. Sonst wärst du doch nie mitgekommen.“
„Ich hätte es wissen müssen. Was willst du?“
„Warum hast du kein Interesse an mir, so wie all die anderen Mädchen?“, fragte Oikawa dich als er dir direkt gegenüber stand in einem ziemlich ernsten und durchdringenden Ton.
„Ist das dein Ernst? Nur deswegen schleppst du mich hier hin?“
„Findest du mich hässlich?“, ignorierte er die Frage von dir, weswegen du für einen kurzen Moment stocktest. Wenn du jetzt sagen würdest, dass du ihn hässlich fandst würde er sicher Ruhe geben, aber du würdest lügen. Du kannst es nicht leugnen. Aber du fandst Tooru Oikawa äußerst gutaussehend, aber gerade das, wolltest du ihm nicht auf die Nase binden. Leider, hatte der Braunhaarige dadurch das du solange geschwiegen hattest, dich längst durchschaut, „Hm interessant. Du streitest es also nicht ab. Naja, mich hätte es auch gewundert, wenn du mich hässlich gefunden hättest. Das ist nämlich bei mir selten der Fall“, kam es eingebildet vom Kapitän der Volleyballmannschaft, sodass dir sofort wieder klar wurde, warum du den Braunhaarigen nicht leiden konntest. „Genau aus diesem Grund! Deine eingebildete und arrogante Art kotzt mich sowas von an.“
„Sei doch nicht so gemein, ______-chan.“
„Ach, halt doch die Klappe, Oikawa.“
„Kannst du mich nicht lieber Tooru nennen?“
„Warum sollte ich das tun?“
„Naja, dann klingt es so, als ob wir vertrauter miteinander sind.“
„Sind wir aber nicht!“
„Noch nicht…“, sagte Oikawa in einem sanften Ton und ging einen Schritt auf dich zu.

Du sahst den Braunhaarigen nur mit weiten Augen an und versuchtest, indem du einige Schritte nach hinten gingst, die Flucht zu ergreifen. Fürs erste sah alles noch ganz gut aus, bis du es dann plötzlich hinter sich rappeln hörtest und etwas Kaltes an ihrem Rücken spürtest. Na Super, es ging nicht weiter, weil sich der Spint hinter deinem Rücken befand. Oikawa dachte aber nicht daran stehen zu bleiben und verringerte den Abstand zu dir immer mehr, sodass er dir nun schon so nah war, dass du seinen Atem spüren konntest. Allmählich wurdest du nervös und du wusstest nicht was du tun solltest. Dein Körper fühlte sich gerade wie Blei an. Oikawa machte es dir auch nicht gerade einfach. Er machte es sogar noch viel schlimmer. Er legte vorsichtig seine Hand an deine Wange und strich dabei sanft mit seinem Daumen an deinem Wangenknochen entlang. Leider konntest du es jetzt auch nicht mehr vermeiden, dass dir die Röte ins Gesicht schoss. Für den Braunhaarigen blieb dies natürlich nicht unbemerkt, sodass sich ein leichtes Grinsen auf seine Lippen legte, „Du kannst ja richtig süß sein, wenn du so verlegen bist“, kam es nur von ihm, woraufhin er sich anschließend zu dir nach unten beugte und seine Lippen sanft gegen deine presste.

Irgendwie konntest du ja schon ahnen, dass Oikawa auf das aus war, trotzdem warst du leicht geschockt, sodass du während des Kusses deine Augen weit aufgerissen hattest. Oikawas Hand glitt von deiner Wange bis hin zu deinem Nacken und drückte dadurch seine Lippen noch fordernder auf deine. Als du merktest, wie Oikawa dir während des Kusses lüstern über die Lippen leckte und deinen Körper fest an seinen drückte, realisiertest du erst einmal was ihr oder wohl eher er, gerade hier tat. Du legtest deine Hände gegen die Brust des Braunhaarigen und schupstest ihn reflexartig von dir weg. Oikawa sah dich nur mit einem verwirrten und zugleich auch enttäuschten Blick an. Für einen Moment hatte er gedacht, dass er das bekommen hatte was er wollte. Trotzdem wollte er nicht aufgeben. „Hör auf damit, Oikawa!“, wischtest du dir über den Mund und sahst den Braunhaarigen schon leicht angewidert an. Du konntest es selbst nicht fassen, dass du das für einen Moment zugelassen hattest.

Da du dich immer noch nicht von der Stelle gerührt hattest, nutzte Oikawa die Chance, bevor du gleich abhauen würdest und lief wieder direkt auf dich zu. „Komm mir nicht zu nahe!“, strecktest du schützend deinen Arm aus. Der Braunhaarige grinste dich nur frech an, packte deinen Arm und drückte diesen hinunter. Zugleich nahm er sich auch deinen zweiten und hielt beide Handgelenke fest, damit du bloß nicht auf die Idee kamst abzuhauen. „Hör doch auf dich zu wehren, ______-chan“, sagte er schon fast flüsternd, weil sein Gesicht deinem schon wieder gefährlich nah war. „Ich will das nicht…“, sagtest du in einem leicht zittrigen Unterton. Anhand deiner Stimme wusste Oikawa, dass du nicht die Wahrheit sagtest. Und auch du wusstest nicht so Recht, was du eigentlich wolltest. Hatte er dir eine Gehirnwäsche verpasst? Genau, dass muss es sein! Anders konntest du dir dein Verhalten nicht erklären. Anders konntest du es dir nicht erklären, warum du diesen Typen gerade so anziehend fandst.

„Du lügst, _____-chan“, nahm er nun mit beiden Händen dein Gesicht in die Hand und kam deinen Lippen immer näher. Kurz bevor sich eure Lippen ein zweites Mal berühren sollten, blieb er kurz vorher stehen und hatte ein freches Grinsen aufgesetzt, als er in deinen Augen die Lust und Begierde sah, „Lass es einfach zu…“, spürtest du seinen Atem auf deinen Lippen und leider musstest du zugeben, dass du nur sehnlichst darauf wartetest, bis er die letzten Millimeter überdrückte. Auch Oikawa wurde langsam ungeduldig und konnte es nicht mehr abwarten deine Lippen ein zweites Mal zu spüren. Mit einem Ruck überbrückte er den letzten Abstand und legte seine Lippen wieder auf deine. Oikawa schien ziemlich zufrieden zu sein, als er spürte wie du deine Lippen auf seinen bewegtest und den Kuss dadurch erwidertest. Der Braunhaarige wollte nun auch etwas weiter gehen und leckte mit seiner Zunge über deine Lippen um dann anschließend seine Zunge in deinen Mund zu schieben. Hier bliebst du aber stur. So einfach wolltest du es dem Kapitän nicht machen. Er versuchte immer wieder mit seiner Zunge um Einlass zu bitten, aber du dachtest nicht einmal daran dem Braunhaarigen das zu geben was er wollte. Aber Tooru Oikawa wusste schon genau, was er tun musste, damit du dich ihm komplett hingabst.

Eine Hand, welche zuvor noch an deinem Gesicht war, löste sich und strich langsam an deinem Körper entlang. Wie in Zeitlupe glitt seine Hand deine Taille entlang bis hin zu deiner Hüfte. Nachdem seine Hand einige Sekunden auf deiner Hüfte verharrt hatte, ging sie den Weg weiter bis zu deinem Hintern. Du dachtest dir in diesem Moment noch nichts dabei, bis Oikawa mit seiner Hand etwas nach unten ging, seine Hand vorsichtig unter deinen Rock schob, um dann einmal kräftig in deine Pobacke zu kneifen. Ruckartig zucktest du zusammen, sodass du deinen Mund leicht öffnetest und Oikawa die Chance nutzte und seine Zunge in deinen Mund schob. Diesen Kampf hattest du wohl verloren, jetzt konntest du auch nichts mehr daran ändern.

Nun erwidertest du das wilde Zungenspiel, was Oikawa angefangen hatte. Gleichzeitig schlangst du deine Arme um seinen Nacken, was den Braunhaarigen nur zufrieden in den Zungenkuss hinein Grinsen ließ. Auch der Kapitän legte seine Arme um deinen Oberkörper und zog dich noch ein ganzes Stück näher an sich heran. Du musstest wirklich zugeben – du konntest gerade nicht genug von dem Braunhaarigen bekommen. Deine Hände machten sich langsam auf den Weg von seinem Nacken, bis hin zu seinen Schultern, um ihm anschließend die Trainingsjacke, welche er noch trug, langsam von seiner Schulter zu streifen, sodass diese dann ihren Weg auf den Boden fand. Anschließend machten deine Hände den Weg weiter nach unten bis zu seinem Bauch, wo du dann langsam deine Hände unter sein Shirt schobst und seine Bauchmuskel ertastetest. Tooru zuckte für einen Moment zusammen. Er schien ziemlich überrascht zu sein, dass ausgerechnet du diejenige warst, die noch einen Schritt weiterging. Aber wenn du es unbedingt wolltest, warum nicht?

Wegen Luftmangel musstet ihr beide auch irgendwann den Kuss lösen und nach Luft schnappen. Als ihr euch dann für einen Moment ansaht, breitete sich ein Grinsen auf Oikawas Lippen aus. „Warum grinst du so, Oikawa?“, fragtest du und man hörte genau deine schwere Atmung. Oh ja, das alles hatte dir Wort wörtlich den Atem geraubt. „Naja, nicht nur du sollst die Chance haben, meinen Körper zu befummeln. Auch ich möchte dieses Vergnügen haben“, leckte er sich über die Lippen und legte wieder einen Arm um deine Taille und fing an deinen Hals zu liebkosen. „Mhmm…“, murmeltest du vor dich hin und genosst die Berührungen des Braunhaarigen. Im nächsten Moment warst du es die kurz zusammen zuckte, als du merktest, wie Tooru sich an den Knöpfen deiner Bluse vergriff und anfing diese langsam aufzuknöpfen. Als er diese Tat vollendet hatte, richtete er sich ein Stück auf um seinen Blick deinem entblößten Körper zu widmen. „Hm, du hast ein Bauchnabelpiercing? Ziemlich sexy“, grinste Oikawa dir entgegen, „Aber nicht nur das ist sexy an dir“, fügte er noch hinzu, sodass du nur einen spöttischen Lacher von dir gabst, „Hör auf zu Schleimen, Shittykawa“, sagtest du frech, griffst nach seinem Shirt und zogst den Größeren an dich heran, damit du nun diejenige sein konntest, die ihm fordernd einen Kuss auf die Lippen presstest. Oikawas Hand strich währenddessen langsam an deiner nackten Haut entlang, sodass es dir schon eine Gänsehaut verpasste. Der Kapitän der Volleyballmannschaft war gerade völlig verrückt nach seiner Managerin. Er war eindeutig für mehr bereit und er war sich sicher, dass du es auch warst. Er wollte dich spüren – hier und jetzt. Gerade als er entschlossen zum nächsten Schritt übergehen wollte, wurde ihm gewaltig ein Strich durch die Rechnung gemacht.

„Oikawa! Bist du da drin? Beeil dich mal, wir wollten noch was Essen gehen“, konnte man die Stimme von Iwaizumi hören, welcher gegen die Tür des Clubraumes hämmerte. „Das ist doch nicht sein Ernst, oder?“, jammerte Oikawa und schnaufte genervt vor sich hin, „Ja Iwa-chan, ich komme sofort. Warte vor der Sporthalle“, rief er der Tür entgegen, sodass er nur ein genervtes Schnaufen vernahm und hörte wie sich die Schritte langsam entfernten. Der Braunhaarige rückte etwas von dir weg und sah dann wie du anfingst deine Bluse zu zuknöpfen und fing an sich die Haare zu raufen, „Ohh man!“, flennte Oikawa immer weiter herum und war schon kurz am überlegen, Iwaizumi einfach sitzen zu lassen und sich weiter mit dir zu vergnügen. Leider war er aber nicht der Typ, der seinen besten Kumpel wegen einem Mädchen sitzen ließ, weswegen er schweren Herzens akzeptieren musste, dass dieses Abenteuer nun vorbei war. Beleidigt bückte er sich und griff nach seiner Trainingsjacke, um diese überzuziehen und langsam Richtung Tür zu gehen. „Beim nächsten Mal, bringen wir das zu Ende, versprochen“, drehte er sich zum Abschluss zu dir um und zwinkerte dir frech zu, woraufhin er anschließend die Tür öffnete und den Clubraum verließ. Als Oikawa weg war, warst nun du diejenige die sich die Haare raufte. Worauf hattest du dich da nur eingelassen?

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Heeellooo :)
Das ist mein erster Oneshot, fällt mir gerade mal auf :D Ich habe auch eine längere Story von Haikyuu geplant, weswegen dieser OS nur sogesehen als Vorgeschmack dienen soll ;)
Ich habe diese Story aber etwas überarbeitet und sie in einen Oikawa x Reader OS verwandelt ;p
Ich hoffe der OS gefällt euch und ihr hinterlasst fleißig Reviews :)
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