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I lost control of my heart

von -Sumi-
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Newt Thomas
27.05.2016
27.05.2016
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27.05.2016 3.934
 
Hallo erstmal~
Dies hier ist mal eine kleine Dylmas FF von mir~ Ich hab sie jetzt einfach mal unter diese Kategorie, anstatt unter "Schauspieler" gepackt, weil ich finde hier passt sie besser rein.
Jetzt wünsche ich euch aber viel Spaß beim lesen! ;3

-Sumi -


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Dylmas – I lost control of my heart




PoV Thomas:

Und schon wieder lag ich hier neben ihm in meinem Bett und dachte nach. Was war das zwischen uns? Dylan war mein bester Freund...oder zu mindestens sollte dies so sein. Aber ich wusste nicht mehr was ich fühlte. Ich spürte ihn neben mir Atmen. Ich nahm das Heben und Senken seiner Brust genau wahr. Gestern hatten wir noch lange zusammen gezockt und Filme geschaut. So kam es das er kurzerhand bei mir übernachtet hatte. Und natürlich teilten wir uns mein Bett, schließlich war da unter besten Freunden ja nichts dabei...Ich drehte meinem Kopf zu dem braun Haarigen Jungen neben mir. Seine Haare waren verwuschelt und ein paar vereinzelte Strähnen hingen ihm im Gesicht. Ich verspürte den Impuls ihm diese verirrten Strähnen aus eben jenem zu streichen.
Naja, eigentlich wusste ich mittlerweile ganz genau was ich für den Jungen neben mir fühlte...Aber wollte ich das auch? Ich wusste dass es mich früher oder später verletzten würde. Aber ich konnte nichts dagegen tun. Ich wusste auch dass er nicht dasselbe empfand. Dessen war ich mir sicher...zumindest die meiste Zeit. Wie konnte es soweit kommen das ich die Kontrolle über mein Herz verloren hatte? Nun gut, eigentlich war dies abzusehen. Ich hatte mich noch nie bei einer Person so glücklich, geborgen und verstanden gefühlt wie bei Dylan. Er war mir schon am ersten Tag, als er in meine Klasse kam sympathisch. So dauerte es auch nicht lange bis wir uns anfreundeten. Wir mochten dieselben Dinge, fanden dieselben dummen Witze komisch und waren halt einfach auf einer Wellenlänge. Er war der perfekte Freund für mich. Er war an sich perfekt... Wirklich die reinste Perfektion! Sein Charakter, sein Aussehen, seine Stimme ja sogar sein Geruch. Alles. Also warum wunderte es mich, dass ich mich in ihn verliebt hatte? Ich glaube tief in mir drinnen war ich schon am ersten Tag in ihn verknallt gewesen. Aber ey, welcher Junge der von sich glaubte Hetero zu sein würde das schon zugeben? Ich erschrak weil Dylan sich neben mir bewegte. Er drehte sich um, streckte sich, gähnte einmal und schien weiter zu schlafen. Ja dieser Junge hatte mir mein Herz gestohlen. Ich wusste jedoch nicht ob er ähnliche Gefühle für mich verspürte. Ich bezweifelte es, doch bei manchen zu langen Berührungen und intensiven Blicken bekam ich Hoffnung. War sowas für beste Freunde normal? War es normal dass er immer so sanft mit mir umging? War es normal dass wir uns in manchen Momenten so tief und lange, aber doch viel zu kurz in die Augen blickten? Ich wusste es nicht mehr. Ich hätte so gerne irgendeinen Anhaltspunkt für seine Gefühle gehabt.

"Morgen~~" gähnte Dylan neben mir. "Guten Morgen" ich streckte mich. "Wie spät haben wir es?" er wischte sich verschlafen über die Augen und setzte sich auf. Ich tat es ihm gleich und schaute auf mein Handy "13 Uhr". Er schien nun schon etwas wacher "Wie lange bist du schon wach Kumpel?" Kumpel... "Nicht lange vielleicht 15 Minuten" das war gelogen, es waren sicher schon ein paar Stunden. Neben Dyl konnte ich nie schlafen. "Na dann wollen wir frühstücken?" fragte ich. "frühstücken? Du meinst wohl eher Mittagessen" er grinste. Ich liebte sein grinsen. Wie konnte dieser Kerl nur so unwiderstehlich aussehen? Warum hätte ich mir nicht einen hässlichen und unausstehlichen besten Freund suchen können? Nun ja, ich denken das war offensichtlich. Aber...Dylan? Das war einfach unfair. Wofür wurde ich hier bestraft? "Hallo Erde an Tommy~ Auf welchen Planten bist du gerade?" Er fuchtelte lachend vor meinem Gesicht herum. Ich spürte wie ich leicht rot wurde. Er grinste und wuschelte mir durch die Haare. "Komm aufstehen!" Er stieg aus dem Bett und zog mich mit sich.

Nach dem Frühstück war Dylan nach Hause gefahren und so lag ich nun wieder alleine in meinem Zimmer und überlegte was ich tun sollte. Dylan würde über das lange Wochenende mit seiner Familie weg fahren und so bleib ich alleine zurück. Natürlich hatte ich noch andere Freunde. Aber auf diese hatte ich momentan einfach keine Lust. Die meisten hatten das auch mitbekommen. Ki Hong hatte einmal versucht mit mir zu reden, weil er meinte ich wäre seit einiger Zeit komisch. Als ich ihn dann jedoch immer wieder abgewimmelt hatte, hat er wohl verstanden dass er es nicht aus mir rausbekommen würde. Er meinte nur ich solle ihn einfach Bescheid sagen wenn ich Probleme hätte. Und so hatten er und die Anderen mich mit dem Thema seitdem in Ruhe gelassen. Auch Dyan schien zu bemerken dass ich nicht ganz auf der Höhe war. Er sprach es nie an, doch ich erwische ihn ab und an wie er mir besorgte Blicke zuwarf. Ja mit meinen scheiß Gefühlen würde ich wohl irgendwann alle verlieren. Ich musste lernen mich besser zusammen reißen zu können. Ich wäre schließlich auch nicht begeistert wenn einer meiner Freunde eindeutig etwas verbarg aber es mir nicht sagen wollte. Tolle Freundschaft - so ganz ohne Vertrauen. Vielleicht sollte ich es doch einen meiner Freunden anvertrauen... Ki Hong? Will? oder vielleicht Rosa? Nein, das würde ich wohl nicht tun. Keiner meiner Freunde war Homophob oder hatte je etwas gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen gesagt, jedoch hatte ich Angst wie sie reagieren würden wenn einer ihrer besten Freunde damit raus platzen würde. Ganz geschweige was sie dazu sagen würden wenn ich dann auch noch damit ankomme würde in Dylan verliebt zu sein. Aber sollte ich nicht irgendwem davon erzählen? Meinten nicht immer alle dass es einem besser geht wenn man seine Lasten aussprechen konnte? Normalerweise wäre Dyl die Person die ich in so einem Fall ansprechen würde, jedoch käme das wohl nicht so gut. "Hey Dyl, ich hab da ein Problem. Ich bin verliebt. In einen Jungen. Und zwar in dich. Was soll ich da tun? Hast du nen guten Rat für mich?" Ich sprach den Satz sarkastisch vor mich hin. Ja das war bestimmt das Beste was ich tun konnte. Ich schüttelte den Kopf und versuchte mich abzulenken. Ich stand auf uns startete meine PS4. Ich hatte keine Lust mir darüber Gedanken zu machen und so spielte ich den restlichen Tag Uncharted 4.

Es war mittlerweile Sonntagmorgen. Dylan hatte sich das ganze Wochenende nicht gemeldet. Dies war wirklich merkwürdig für ihn. Jeden Tag hatte ich auf ein Lebenszeichen von ihm gewartet. Einen Anruf, 'ne Nachricht...irgendetwas. Doch er hatte sich nicht einmal gemeldet. Hätte ich nicht immer wieder kontrolliert, wann er das letzte Mal bei WhatsApp online war, hätte ich mir sorgen gemacht das ihm etwas passiert wäre. Jedoch war er regelmäßig on. Und nicht nur kurz, sondern immer für einen längeren Zeitraum. Er schien mit Leuten zu schreiben...nur mit mir nicht. Was hatte ich getan das er sich nicht meldete? Natürlich hätte ich mich bei ihm melden können...doch aus irgendeinem Grund wollte ich, dass es von ihm kommt. Ich wollte wissen ob ich ihm genauso wichtig war wie er mir. Ob er mich genauso vermisste wie ich ihn. Doch er schien gut ohne mich klar zu kommen. Auf Instagram und Snapchat postet er ständig Bilder von sich und seiner Familie. Er schien wirklich glücklich - ohne mich. Ich musste die Tränen unterdrücken. Wann war ich so eine Heulsuse geworden? Er hatte bestimmt seine Gründe sich nicht zu melden. Ich riss mich zusammen und ging runter zu meiner Mom in die Küche. "Tommy~ Na auch mal wieder unter den Lebenden? Ich hasste es wenn meine Mom mich so nannte. Nur bei Dy war das ok. "Ja wie du siehst" ich streckte ihr spielerisch die Zunge raus. Ich hatte das Wochenende meine Zimmer nicht oft verlassen. Meine Mutter schüttelte grinsend den Kopf. Ich setzte mich an den Küchentisch und begann mich mit ihr zu unterhalten. Sie erzählte mir von einem Geschäftsessen morgen Abend. Sie und mein Das würden also außer Haus essen und ich sollte mir schon einmal überlegen was ich mir dann Bestellen wollte. Während sie redete schaute ich immer wieder auf mein Handy...Nichts. Meine Mutter schien zu merken dass meine Stimmung immer weiter sank. "Was ist los Schatz?". Ich lächelte sie etwas verkrampft an "nichts." "Wie nichts sieht das aber nicht aus. Zuerst verkriechst du dich Tage in deinem Zimmer und jetzt schaust du die ganze Zeit sehnsüchtig auf dein Handy, nur um dann immer wieder enttäuscht den Blick zu senken." War das echt so offensichtlich? Wieder einmal kam mir der Gedanke dass ich mich mehr zusammen reisen musste. "Ach ich warte nur das Dylan mir schreibt wann er nach Hause kommt. Wir wollten noch was für die Schule machen." log ich drauf los. Meine Mutter schaute mich skeptisch an. "Und du bist enttäuscht weil du keine Schularbeiten machen kannst? Wer´s glaubt wird Seelig. Ich glaube das Ganze hat eher etwas damit zu tun das Dylan weg ist." Was sollte ich darauf hin jetzt sagen? Ich zuckte mit den Schultern stand auf und setzte mich im Wohnzimmer vor den Fernseher. Genau solche Gespräche waren der Grund dafür, dass ich mein Zimmer nicht verlassen hatte.

Am nächsten Morgen machte ich mich unmotiviert für die Schule fertig. Das komplette Wochenende hatte sich Dylan tatsächlich nicht einmal gemeldet. Und heute musste ich ihn wieder sehen. Eigentlich freute ich mich darauf, aber gleichzeitig war ich auch sauer und verletzt. Zudem musste ich auch all die anderen wieder sehen und ihnen erklären, warum ich am Wochenende mal wieder nichts mit ihnen gemacht hatte. Ich atmete schwer aus. Super Aussichten für einen Montag! Ich holte mir unten, mein Essen für die Schule ab und verabschiedet mich von meinen Eltern. Auf dem Weg zur Schule wurde ich immer nervöser. Würde Dylan etwas dazu sagen warum er sich nicht gemeldet hatte? Fragen warum ich dies nicht getan hatte? Oder würde er es erst gar nicht ansprechen? Ich hoffte auf die erste Möglichkeit...
An der Schule angekommen begrüßte mich auch sofort Ki Hong. Tatsächlich stellte er mir keine Frage zum Wochenende. Dafür hätte ich ihm um den Hals fallen können. Ich liebte ihn dafür dass er verstand wenn ich nicht über etwas sprechen wollte. Zusammen gingen wir in unser Klassenzimmer. Ich setzte mich auf meinen Stammplatz. Dyl war noch nicht da, der Platz neben mir war also noch frei. Nach 5 Minuten, in denen ich still aus den Fenster geschaut hatte, zu einem weil es noch zu früh für mich war und zum anderen weil mich das Gesprächsthema meiner Freunde nicht fesselte, betrat nun Dylan den Raum. Er schaute sofort zu mir. Er musterte mich mit einem undefinierbaren Blick. Doch dann begrüßten ihn auch schon die Anderen und er wendete sich von mir ab. Kurz vor Beginn der Stunde setzte er sich schließlich neben mich. "Hey~" sagte er fröhlich. Sein Blick hingegen war erwartungsvoll auf mich gerichtet. "Hi" nuschelte ich. Er schien darauf zu warten dass ich weiter sprach. Ich tat es jedoch nicht. Es war nicht so dass ich nichts zu sagen hatte. Nein, ganz im Gegenteil. Ich könnte ihm gerade 'ne ganze Menge vor den Kopf knallen, doch dies wollte ich nicht. Ich wollte dass er sich erklärte. Dass er etwas sagte. Er schien zu merken dass ich nicht weiter sprechen würde. Er klang etwas – genervt? - als er fragte. "Wie war dein Wochenende?". Ich zuckte nur mit den Schultern. Anscheinend hatte er mich tatsächlich nicht vermisst. Zudem hatte er es wohl auch nicht für etwas Notwendiges gehalten, sich bei mir zu melden. Ich musste mich zusammen reißen nicht aus dem Klassenraum zu stürzen. Ich wusste selbst nicht was meine Gefühle gerade mit mir machten.. Mein bester Freund sah mich mal wieder besorgt an. Seine Stirn lag leicht in Falten. Er wollte gerade zu einem Satz ansetzten als unser Mathelehrer den Raum betrat und somit der Unterricht begann.

In den Pausen kamen wir nicht dazu zu reden, da unsere Freunde uns immer wieder sofort belagerten. Von Stunde zu Stunde wurde ich deprimierter. Immer mehr wurde mir klar dass meine Gefühle wohl einseitig waren. Und das ich sogar in der Hinsicht falsch lag, das er mich als seinen besten Freund sah. Ich wusste dass es etwas überreagiert war. Allerdings sah ich das in diesen Moment nicht wirklich so. Für Dylan und mich war es nicht normal für mehrere Tage nicht mit einander zu kommunizieren. Meist hielten wir es nicht mal eine Stunde ohne den Anderen oder dumme Nachrichten aus. Zumindest war das bei mir so. Bei Dylan schien dies ja anders. Als schließlich erneut der Schulgong läutete und somit das Ende einen unendlich langen Unterrichttages ankündigte, packte ich ohne ein Wort meine Sachen und stürmte aus dem Klassenzimmer. In meinem Rücken spürte ich die Blicke meiner Freunde. Auf dem Weg nach Hause hielt ich es nicht mehr aus und so begannen sich nach und nach Tränen einen Weg über mein Gesicht zu bahnen. Zuhause angekommen sprintete ich sofort in mein Zimmer damit meine Eltern mich so nicht sahen. Sobald ich oben angekommen war brach ich in mir zusammen. Die ganze Situation hatte mich schon länger fertig gemacht und so ließ ich nun die ganze Frustration, Verletztheit und Last der letzten Tage raus. Ich wusste nicht wie lange ich zusammen gekauert vor meiner Tür hockte doch irgendwann verließen keine Tränen mehr meine Augen. Total fertig schmiss ich mich auf mein Bett und schlief ein.

Ich war noch nicht lange weg, als am späten Nachmittag meine Eltern das Zimmer betraten und sich von mir verabschiedeten. Sie machten sich sichtlich Sorgen um mich, doch ich beteuerte dass es mir gut ginge. Wenig begeistert teilten sie mir mit, dass sie erst spät Nachts wieder kommen würden. Zudem meinten sie ich solle nicht auf sie warten und zeitig ins Bett gehen. Dies sollte sich nicht als sonderlich schwer gestalten. Ich hatte ja eh nichts vor. Ich stand auf und nahm mir mein Handy. Ich hatte 2 neue Nachrichten. Eine von Ki Hong und eine von Rosa. Sie machten sich wohl ebenfalls Sorgen, doch ich ignorierte sie einfach. Ich hatte natürlich auf eine Nachricht von Jemand anderen gehofft. Ich wollte mich gerade wieder hinlegen als unten die Tür klingelte. Ich vermutete meine Eltern hatten etwas vergessen. So stapfte ich langsam die Treppe runter und öffnete ohne Motivation die Tür. Doch plötzlich standen dort nicht meine Eltern sondern Dylan. Ich riss die Augen ein kleines Stückchen auf. Was wollte er hier?
"Hey Thomas.....Oh mein Gott! was ist mit dir passiert?" er schien etwas hysterisch zu werden bei meinem Anblick. Oh stimmte ja, nach meinem kleinen Zusammenbruch eben, musste ich wohl ziemlich scheiße aussehen. Ich wusste nicht was ich antworten sollte, also zuckte ich erneut mit den Schultern. Das wurde langsam zu meiner neuen Art der Kommunikation. Es passte Momentan immer wieder. Dyl drängte sich an mir vorbei ins Haus und schloss die Tür. "Tommy, sag schon was ist los?" er schaute mir in die Augen. Zwischen seinen hatte sich eine kleine Kuhle gebildet. Er schien wirklich besorgt um mich. "Nichts Wichtiges" nuschelte ich und versuchte ihn abzuwimmeln. Ich hatte keine Lust mit ihm zu reden, warum war ich auf einmal wieder wichtig genug? "Nichts Wichtiges? Hast du dich mal angesehen? Du kannst mir nicht sagen dass man so nach etwas nicht Wichtigem aussieht? Man Tommy! Was ist in der letzten Zeit mit dir los?" Ich ignorierte ihn, ging ins Wohnzimmer und schmiss mich auf die Couch. "Was interessiert dich das auf einmal?" Ich sprach kraftlos. Ich hatte keine Lust auf Streit. Danach würde nur ein weiterer kleiner Nervenzusammenbruch folgen. "Auf einmal?" er schien verwundert "Natürlich interessiert mich was mit dir los ist. Man du bist mein bester Freund!" Er war mir ins Wohnzimmer gefolgt und stand nun etwas unbeholfen vor dem Sofa. Ich presste die Lippen zusammen. Ich wollte nichts sagen. "Jetzt rede doch mit mir! Was ist los? Ich bin wie gesagt dein bester Freund, du kannst mir alles sagen!" er gestikulierte heftig mit den Händen.

Ich hielt es nicht mehr aus. Immer wieder dieses Gerede von Freundschaft. "Pah~ Was soll schon los sein? Ist ja ganz normal wenn dein sogenannter bester Freund sich die ganze Zeit nicht meldet. Wenn du zuhause sitzt, dich langweilst und ihn vermisst und er scheinbar perfekt ohne dich klar kommt. Was soll schon sein wenn man normalerweise immer im Kontakt ist und der andere sich nicht einmal meldet?!" Ich musste aufs Neue die Tränen unterdrücken. Während des Sprechens war ich immer lauter geworden. Dylan schien Verständnis los aber auch aufgebracht. "Ich hab mich nicht bei dir gemeldet, ja und? Du hast dich ja auch nicht bei mir gemeldet! Glaubst du ich fand das geil? Ich hab die ganze Zeit überlegt was ich machen soll. Aber du bist ja schon seit Wochen immer wieder so komisch. Das kann ja wohl nicht an diesem einen Wochenende liegen!" Jetzt meckerte er mich auch noch an! Von neuem liefen mir Tränen über das Gesicht. Dyl sah mich etwas schockiert an. "Tommy?" er setzte sich sofort zu mir und wollte mich in den Arm nehmen doch ich rutschte von ihm weg. Das konnte nicht so weiter gehen... "Thomas, ich bitte dich! Sag mir doch endlich was dich bedrückt. Ich halt das nicht mehr aus dich so zu sehen.." seine Stimme zitterte leicht.

"Ich liebe dich.. " Ich begann leicht hysterisch zu lachen. "Ja verdammte Scheiße... Ich liebe dich! Und ich weiß dass das jetzt unsere Freundschaft für immer ruinieren wird, aber ja du scheiß perfekter Dreckskerl! Ich liebe dich!" Ich raufte mir die Haare und fing an unkontrolliert zu zittern. Ich traute mich nicht Dylan anzusehen und er sagte nichts. Das war für mich die Bestätigung, er würde mich verabscheuen. Plötzlich war seine Stimme ruhig aber ungläubig. "Was hast du gerade gesagt?" Wollte er mich quälen? Ich hatte es doch bereits 3-mal gesagt. Wollte er mich nun demütigen? Bestrafen? "Ich liebe dich" es war diesmal nur ein verzweifeltes Hauchen. "Tommy?....schau mich bitte an." Ich schüttelte den Kopf, ich konnte es einfach nicht. Plötzlich spürte ich seine Hand an meinem Kinn. Er drehte meinen Kopf leicht zu ihm. Ich kniff die Augen zusammen, ich konnte ihn nicht ansehen. Plötzlich spürte ich etwas an meinen Lippen. Dylan drückte mich runter ins Sofa während er mich küsste. Warte...Er küsste mich? Als er den Kuss löste öffnete ich die Augen. Er lag halb auf mir. Sein Blick sah...überglücklich aus? Was? Wie bitte? Ich war zu überfordert um klar denken zu können. "Du Idiot! Warum sagst du das nicht früher? Weißt du was ich mir für scheiß Sorgen gemacht habe? Ich hatte schon Angst du bis depressiv oder so und du tust dir was an!" Er schien wirklich sichtlich erleichtert. "Hä..." brachte ich sehr intelligent von mir. Dyl fing an zu lachen. Ich spürte die Vibration die dies erzeugte überall wo er mich berührte. Ein Kribbeln durch zog mich. Erst jetzt nahm ich wirklich war wie nah wir uns waren. "Du Dummkopf! Man Junge! Ich liebe dich auch!" Hatte er das gerade wirklich gesagt?...Das hier war ein Traum. Ja sicher ein Traum. Konnte mich mal bitte wer kneifen?! Er setzte sich auf und zog mich mit sich. "Ich hab das ganze Wochenende darüber nachgedacht es dir zu sagen. Ich hab die ganze Zeit mit Will geschrieben und ihn gefragt was ich machen soll." "Du..du hast was?" ich stotterte, es wirkte so unreal. Er schüttelte grinsend den Kopf. "Egal. Wichtig ist nur, wären wir beide nicht so scheiße Feige hätten wir beide nicht so nen Scheiß durch machen müssen. Ich liebe dich Thomas!" Ich wusste nicht was ich erwidern sollte ich war noch in einer Art Trance, also sagte ich einfach "Ich liebe dich auch, schon so lange.."

Erneut spürte ich ein weiches Lippenpaar auf meinem und in meinem Bauch schien jemand Samba zu tanzen. Ich erwiderte den Kuss. Zuerst war er zögerlich doch dann wurde er immer intensiver. Als wir unsere Lippen kurz voneinander lösten beförderte Dylan mich auf seinen Schoß. Sobald ich einigermaßen bequem saß legte ich meine Lippen abermals auf seine, diesmal nur ganz kurz. So saßen wir da. Ich auf seinem Schoß und unsere Stirnen aneinander gelehnt. Keiner von uns sagte etwas, einzig und allein unser schwerer Atem erfüllte den Raum. "Tommy?" Ich nickte. "Sind wir jetzt zusammen?" Ich musste lächeln, wie süß war diese Frage bitte? Etwas zögerlich nickte ich leicht und fügte nuschelnd hinzu "Also natürlich nur wenn du willst.". Er grinst "Nichts lieber als das!" Wir vereinigten unsere Lippen wieder zu einem Kuss, nach kurzer Zeit bat mich, mein nun fester Freund, mit der Zunge um einlas, ich erlies ihn diesen natürlich, obwohl ich ziemlich nervös war. Ich hatte schließlich keinerlei Erfahrung mit Jungs. Doch diese Nervosität verflog bald, es zählten nur noch er und ich. Überall wo er mich berührte schickte seine Haut kleine elektrische Stöße durch meinen Körper und ich musste immer wieder keuchen. Ihm, ging es nicht anders. Zwischen einer unserer Küsse zog er mir mein Shirt über den Kopf. Ich ließ ihn machen. Nach einem weiteren Kuss betrachtete er mich mit einem undefinierbaren Blick, doch er gefiel mir. Dennoch fühlte ich mich etwas unwohl so angestarrt zu werden. Seine Hände lagen an meinen Wangen und strichen mit den Daumen über die erhitzte Haut. "Du weißt gar nicht wie lang ich mir das hier schon wünsche" hauchte er. Ich registrierte nur nebenbei wie sich die Härchen auf meinem Körper aufstellten. Ich musste grinsen "Und du weißt nicht wie lange ich es mir schon vorgestellt habe." Wir küssten uns erneut und nun knöpfte ich dabei langsam sein Hemd auf. Seine Hände strichen von meinen Wangen meine Seiten hinunter. Ich wusste nicht wie weit ich heute gehen würde doch momentan hatte ich nicht das Verlangen aufzuhören. Inzwischen begannen auch meine Hände langsam auf Wanderschaft zu gehen. Seine Haut war so weich. Ich zog mit den Fingerkuppen die Konturen seiner Muskeln nach. Seine Finger tanzten während dessen ebenfalls über meine Haut. Ich spürte sie mit jeder einzelnen Pore meines Körpers. Seine Hände lagen gerade an meinem Hosenbund, als ich entfernt das Klicken einer Tür vernahm. Ich wusste nicht warum ich nicht innehielt und stoppte mit dem was ich tat, doch wahrscheinlich war ich einfach zu sehr in unseren eigene kleinen Welt, als ich plötzlich den überraschten Aufschrei meiner Mutter vernahm.

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Ja gut, das wäre dann auch schon das Ende! ;D
Ich weiß diese Geschichte ist nichts außergewöhnliches, aber ich hoffe einigen von euch hat sie gefallen! :3
Sie ist vielleicht etwas kitschik, aber das muss schließlich auch mal sein hehe.
Zudem ist sie entstanden als ich eigentlich für eine Italienisch Klausur hätte lernen sollen. Haha, aber FanFiktion schreiben ist da dann schon besser, nicht war? ;D
Falls ihr Fehler findet, könnt ihr mir diese gerne Mitteilen, da ich die Geschichte in einem Rutsch durch geschrieben habe und mir so bestimmt ein paar untergekommen sind, die ich noch nicht bemerkt habe ^^'

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