Das Serum

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P18
Legolas Lindir Thorin Eichenschild Thranduil
25.05.2016
31.05.2017
18
29849
6
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Hey

Das ist das erste mal, dass ich solch eine FF (Modernes Setting) schreibe. Falls euch die ersten Sätze bekannt vorkommen, die Sätze habe ich aus der FF "Killing me softly" von Eol. Ich habe sie gefragt, ob ich ein paar Sätze mit einbauen darf und sie hat Ja gesagt. Falls ihr die ersten paar Sätze nicht zu langweilig findet und ihr dann hektisch auf den Pfeil zurück hämmert, würde ich mich sehr über eine Rückmeldung von euch freuen. Egal, ob Fragen, Lob, Kritik oder sonst was; schreibt einfach das was euch gerade so durch den Kopf geht. :)

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen des ersten Kapitels.^^

Beste Grüße Alphawolf7









Kapitel 1



Langsam kam Thranduil zu sich. Er versuchte die Augen zu öffnen, doch seine Lider wollten sich einfach nicht heben. Er schüttelte leicht den Kopf und hörte auf einmal das dumpfe Rasseln von Ketten. Die Ketten waren schwer, es mussten Eisenketten sein. Irgendetwas nasses lief langsam an seinem Gesicht herunter. Er versuchte es noch einmal seine Lider zu heben und dann nach endlosen Sekunden schaffte er es seine Augen zu öffnen. Der Raum war fast dunkel nur eine schwache Glühbirne erhellte den abgeschotteten Raum. Thranduil konnte sich nicht bewegen, weil er an schweren Eisenketten, die um seine Handgelenke geschlungen waren und von der Decke hingen. Auch seine Fußgelenke waren mit den schweren Eisenketten umschlungen, die am Boden verankert waren. Der Elb seufzte. Wieso musste er auch so dumm gewesen sein, mit der Frau in die Bar zu gehen und etwas zu trinken. Seit einem Jahr passte er darauf auf nicht gesehen oder gefunden zu werden, und nun passierte ihm auch noch so etwas. Ganz langsam kam der vergangene Abend wieder zur Oberfläche zurück. Als sie etwas trinken gewesen waren, wollte die Frau ihm noch etwas zeigen, er hatte sich nur kurz umgewandt, dann hatte er nur noch einen Schlag gegen seine Schläfe gespürt. 'Verdammtes Weib, wenn ich hier rauskomme, dann bringe ich sie um.' Thranduil schloss seine Augen um nach zudenken, und dann hörte er etwas. Erst ganz leise, dann immer deutlicher. Schritte. Jemand kam anscheinend einen Gang entlang. Die Tür zu seinem Raum wurde geöffnet und ein Mann kam herein, er schloss die Tür hinter sich. Einen Augenblick stand er reglos vor dem Gefangenen, dann setzte sich wieder in Bewegung, umrundete ihn und stand schließlich vor ihm. Der Mann hatte einen schicken blauen Anzug  mit einer roten Krawatte und einer blauen Hose an, sowie schwarze Lederschuhe. Er war mittleren Alters, er war groß und schlank, man hätte auf dem ersten Blick denken können, dass er irgend so ein Mann wäre der immer hinter einem Schreibtisch hockte. Doch die Narbe an der rechten Seite seiner Wange und die durchtrainierten Arme verrieten ihn, dass er keineswegs ein Typ vom Schreibtisch war. Seine Augen waren blau mit ein bisschen grün, er hatte eine Glatze, seine Nase war krumm, doch Thranduil vermutete, dass dies von einer Schlägerei passiert sein musste. Er wollte dem netten Mann gerade eine Frage stellen, als die Tür erneut aufging und ein älterer Mann herein kam. Dieser war dick, klein und hatte noch ein paar vereinzelte graue Haare auf seinem Kopf. Er trug ein blaues kariertes Hemd, eine braune Hose mit einem Gürtel, da sie ihm anscheinend zu groß war, doch er musste so große Hosen tragen, da es andere in seiner breite anscheinend nicht mehr gab, auch er trug Lederschuhe, doch diese waren braun. Der ältere Mann hatte braune Augen. Er spürte, dass dieser Mann Angst vor ihm hatte, er musste schmunzeln.

"Mein Name ist William Jonson, ich soll bei Ihnen bleiben, bis sie abgeholt werden."

Dieser Mann hieß also William Jonson, der Elb war traurig darüber, dass er diesen Mann leider töten musste, da er kein Risiko eingehen durfte, dass dieser Mann den Männern die ihn jagten erzählte wo er war.

"Sie haben Angst vor mir nicht wahr, Mr. Jonson?"

"Nn-nein ich habe keine Angst vor ihnen."

Thranduil lachte kurz auf, es war ein freudloses Lachen.

"Oh doch, sie haben Angst vor mir, obwohl sie noch nicht einmal wissen wer ich bin oder was ich überhaupt getan habe. Als sie in den Raum gekommen sind, konnte ich ihr Herz rasen hören, es rast übrigens immer noch. Ihre Pupillen sind erweitert, Schweißperlen haben sich auf ihrer Stirn gebildet und sie zittern wie verrückt."

Mr. Jonson schluckte hörbar, er wischte sich mit seiner zittrigen Hand über seine schweißnasse Stirn, unter seinen Armen hatte sich schon Schweiß gebildet, dass konnte Thranduil von seiner derzeitigen Position aus sehen.

"Wollen sie wissen was ich getan habe?"

"Mm-man sagte mir, dass sie ihre eigenen Agenten, also ihre Freunde grundlos getötet haben. Sie waren mit ihnen auf einem Einsatz, es gab für alle sieben Agenten fünf Minuten Funkstille und als die fünf Minuten vorüber waren, haben sie sie einfach alle getötet."

"Ja, aber ich habe sie getötet, weil sie mich töten wollten."

"Warum?"

"Glauben sie mir, Mr. Jonson, diese Frage stelle ich mir schon seit einem ganzem Jahr."

Mr. Jonson wollte ihm gerade eine Frage stellen, als die Tür aufging und fünf Männer die vollkommen in schwarz eingehüllt waren mit Maschinengewehren hereinkamen. Sie umstellten Thranduil und zielten mit ihren Gewehren auf ihn, einer der Männer holte einen Schlüssel heraus um die Ketten von seinen Hand- und Fußgelenken zu öffnen, darauf hatte der Elb nur gewartet. Als der Mann die letze Kette an seinem rechten Handgelenk geöffnet hatte, donnerte er dem Mann seine Faust ins Gesicht und sprang gerade noch rechtzeitig nach links, riss dem Mann das Gewehr aus der Hand und konnte den Schüssen ausweichen. Die Soldaten waren ziemlich dumm, denn sie achteten nicht auf wen sie schossen, dabei töteten sich alle selber, doch bei dem einen auf dem Thranduil gelandet war musste er nochmal nachhelfen. Der Elb erhob sich, auf seinem blauen Hemd waren Blut Spritzer zu sehen, er seufzte, nun musste er zuerst mal wieder ins Hotel, um sich ein neues zu besorgen. Er drehte sich um, er sah den alten Mann in der Ecke liegen. Tod. Zwei Einschusswunden waren in seiner linken Brustseite zu sehen. Der Elb sah noch einen Moment den toten Mann an, dann schnappte er sich eine ganz normale Handwaffe von einem der Männer, er hasste diese Maschinengewehre, er stand eher auf Handwaffen und Scharfschützen Gewehre. Er schnappte sich ein kleines gebogenes Messer, dass der Mann mit Krawatte unter seinem Anzug versteckt hatte. Der Elb atmete noch einmal kurz durch, dann ging er los, um aus diesem verdreckten Loch heraus zukommen und um sich diese Frau vorzuknöpfen die ihn dort reingebracht hatte.
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