Was Nachts begann

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
25.05.2016
05.04.2018
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Kapitel 13.

Diamond starrte die Tür an, die hinter Mamoru laut ins Schloss fiel. Fassungslos starrte er diesem hinterher. War das sein Ernst? Ließ er ihn hier jetzt gefesselt sitzen? Das konnte er doch nicht tun.
Seine Beine schmerzten und von seinem Hinterteil wollte er erst gar nicht reden. Er fühlte die kalte Flüssigkeit aus sich rauslaufen und er erzitterte vor Ekel. Es war sicher nicht das erste Mal, dass er sich von einem Mann nehmen lassen hat. Dank seines Vaters, kam das schon mal häufiger vor, das ein alter Sack, sich an ihm zu schaffen machte, aber das selbst sein bester Freund so mit ihm umgehen würde.
Wieder keimte der Selbsthass in ihm hoch und er zog seine Beine dich an seinen Körper. Das Bedürfnis, sich ganz klein zu machen, wurde immer größter in ihm und er weinte bittere Tränen. Die Erkenntnis dass er nicht mal seinem Freund trauen konnte, schmerzte mehr als das was er ihm angetan hatte.
Diamond fühlte sich verraten und das schlimmste an der ganzen Sache war, das er Mamoru beinahe verstehen konnte. Was er den Mädchen antat war unterste Schublade, das wusste er selbst, aber er wollte nicht der einzige sein der Erniedrigt wird. Aber damit war es nun auch vorbei. Mamoru würde es nicht nochmal zulassen, dass er ein Mädchen zur Show stellte.
Die Krawatte scheuerte an seinen Handgelenken und sie brannten. Den widerlichen Geschmack in seinem Mund, der von dem Fick noch nach hang, spuckte er aus. Sein Teppich war sowieso ruiniert. Die Flecken würde er nicht rausbekommen und selbst wenn, würden die Erinnerung in ihm kleben.
Er schluckte und bereute es abermals, wie schon seit einiger Zeit. Das Sperma von Mamoru klebte immer an seinem Mund und seine Zunge konnte es nicht lassen über seine Lippen zu fahren um das Blut aufzulecken, das durch den Schlag auf seine Wange entstanden ist. Dabei nahm sie aber auch das klebrige Zeug mit.
In seinem Magen rumorte es schon und Diamond war sich nicht sicher ober er es bei sich behalten würde. Kaum war der Gedanke durch seine Gehirnwindungen gewandert, schoss die Magensäure seine Speiseröhre rauf und er übergab sich. Sein wunderschöner Teppich war nun endgültig dahin. Nicht nur das, auch hinten entfleuchte ihm dünnes und stank bis zum Himmel. Dass man davon Durchfall bekommen konnte, das hatte er schon gehört, aber bisher war er davon verschont geblieben.
Er war nur froh dass kein Mensch da war, der ihn so sehen konnte. Aber das würde nicht so bleiben. Irgendwann würde jemand kommen und nach ihm sehen wollen, weil er sich nicht meldete. Spätestens wenn sein Vater wieder nach ihm rufen ließ, weil er Sponsor oder Investor sich noch nicht ganz entschieden hat.
Er kam sich so erbärmlich vor. Heiße Tränen schwammen in seinen Augen. Er vergoss sie bitter und wünschte sich eigentlich nur eines und das war das ihn irgendwer erlöste. Erlöste aus diesem Leben.

„Hör auf zu heulen“, tadelte ihn die raue Stimme des Mannes, die ihn überhaupt in diese Lage gebracht hatte. Diamond lachte bitter auf und verspürte gar keine Scham oder Pein. Nicht mal schlechte Gefühle seinem Freund gegenüber. Er fühlte nichts als Selbstmitleid.
„Was willst du hier Mamoru? Einen Nachschlag?“, fragte er mit der Bitterkeit die er in sich fühlte.
„Ich hatte drüber nachgedacht“ Übers Diamond kroch eine Gänsehaut und Angst schlich sich in seine Knochen. Er mag zwar Recht haben, dass er es verdient hatte, aber reichte es nicht irgendwann auch? So sehr auf die Palme gebracht haben konnte er ihn doch nicht. „Aber dann würde ich womöglich ärger mit der Geschäftsleitung bekommen, wenn ich ihr bestes Pferd im Stall zu sehr beschädige.“ Er konnte nur den Kopf schwach schütteln. Geschäftsleitung. Er meinte seinen Vater und sicher musste er dieser Woche noch mal für irgendwen die Beine breit machen. Bei der bloßen Vorstellung wurde ihm Übel.
Eine zarte Berührung an seinem Hinterteil ließ erschreckt zusammen zucken und etwas Feuchtes spritze auf seinen Oberschenkel. Nur langsam regestierte er das es Wasser war und das zarte ein weicher Waschlappen. Mamoru machte ihn sauber.
„Ich bin ihr einziges Pferd im Stall“, nörgelte Diamond und er trug die weitere Erniedrigung von seinem Freund. Er hing immer noch gefesselt an dem Bettpfosten und langsam begannen auch seine Arme zu schmerzen. Wie erbärmlich er sich gerade vorkam. Warum ließ ihn Mamoru nicht einfach hier sitzen? In seinem Selbstmitleid.
„Könntest du die Beine bitte etwas spreizten? So kann ich dich nicht sauber machen“, hörte er die ärgerliche Stimme von dem Schwarzhaarigen und wie betäubt gehorchte Diamond ihm und rutschte so hin, dass Mamoru den besten Einblick in sein Intimbereich bekam und er vor lauter Scham, die er plötzlich spürte, in die Schüssel Wasser sah.
„Gerissen ist zum Glück nichts“, murmelte Mamoru während er mit dem lauen warmen Lappen über den Schließmuskel von ihm strich. Diamond glühte und kämpfte gegen die Welle der Übelkeit an. „Nur die Eier ein wenig blau, aber dafür kann ich nichts“, meinte er und Diamond spürte wie der Waschlappen über seine Hoden strich. Langsam und irgendwie nicht reinigend. Ein Schauer stieg von unten nach oben.
„Was soll das… du hast gesagt… du würdest nicht…“, japste er, als er verstand was Mamoru da mit ihm machte. Das kraulen seiner Eier jagte Energiestöße durch seinen Körper so dass sich sein Penis langsam mit Blut füllte.
„Ich habe gesagt ich habe drüber nach dachte… Nicht dass ich mich dagegen entschieden hätte.“ Er konnte das grinsen zwar nicht sehen, aber hören. Fassungslos zerrte er an der Krawatte, dessen Knoten bomben sicher um den Pfosten gebunden war und nicht einen Zentimeter nachgab.
„Ich habe es doch verstanden, bitte Mamoru hör auf… ahh“, ein Stöhnen unterbrach sein betteln, als der Waschlappen über seine Eichel glitt und die Hand von Mamoru seinen Schaft ergriff.
„Ich höre auf wenn ich der Meinung bin mit dir fertig zu sein.“ Ein Ruck durch Diamonds Körper und er befand sich den Knien von Mamoru wieder. Seine Hüfte nach oben gebeugt, so dass er leicht an seinem Intimbereich rumspielen konnte. Was dieser auch mit Begeisterung tat. Er wusste nicht was er eigentlich empfinden sollte. Freude und Vergnügen kämpfte gegen Scham und Wut. Aber die Bitterkeit und der Selbsthass schienen sich fest in ihn gesetzt zu haben.
„Komm schon Mamoru, bitte…“ Diamond biss sich auf die Unterlippe, als nasses Wasser über sein Intimbereich lief und eine Welle heißes Verlangen durch ihn jagte. Mamoru glitt mit dem Waschlappen, die offenbar nicht ausgewrungen hatte, über seinen Schafft und rieb ihn wie Wild. Sein Unterkörper begann sich wie von alleine zu bewegen. Er presste regelrecht gegen die Hand, während es sich in seinem Kopf zu drehen begann. Mamoru legte so ein Tempo an den Tag, das er schnell kam und sich auf unerklärlicher Weise super gut fühlte.
„Jetzt bin ich mit dir fertig“, raunte ihm ins Ohr und löste die Krawatte vom Bettpfosten und von seinen Handgelenken, die Wund gescheuert waren. Benommen nahm Diamond war, wie Mamoru ihn auf seine Arme hob uns Bett legte.

„Wie alt seit ihr eigentlich?“ erklang eine geschockte Stimme von der Tür und Diamond durch fuhr ein Schock. Die Stimme erkannte er sofort und blickte panisch zum Ende des Zimmers. Sein kleiner Bruder schloss hinter sich die Tür und Diamond musste sich unweigerlich Fragen ob die Tür die ganze Zeit offen gewesen ist? Schweigend sah er zu Mamoru, der sich um seine Handgelenke kümmerte. Eine kühle Salbe und Verbände schimmerten weiß auf den roten Stellen.
„Müsst ihr es immer noch miteinander treiben?“, fragte die entsetzte Stimme des jüngeren der nun vor dem Bett Halt machte und auf den Boden blickte. Diamond wand den Blick von beiden Männern ab. Sie sollten nicht sehen wie sehr er sich nun schämte.
„Bist du eifersüchtig Saphir?“, hörte er Mamoru scherzen. Die Stimmlage kannte er. Es war wieder der alte Mamoru, sein Freund, der da sprach.
„Lass den Quatscht“, meckerte ihn sein kleiner Bruder an, aber Diamond wusste das Saphir wohl wirklich ein wenig Eifersüchtig war. Sicher nicht auf die Art, das er sich wünschte das Mamoru sich zu ihm ins Bett legen solle, aber darauf das Mamoru Zeit mit ihm verbrachte und ihm nicht mal hallo gesagte hatte. „Du weißt genau dass ich nur auf Frauen stehe.“
„Mir wäre es ein Vergnügen dich von Gegenteil zu überzeugen“, lachte Mamoru und Diamond ertrug es nicht. Er rollte sich auf die Seite, zog die Decke bis zu seinen Ohren hoch und versuchte zu schlafen.
„Was habt ihr hier eigentlich gemacht?“, lenkte Saphir von dem anrüchigen Angebot ab.
„Ich habe deinem Bruder eine Lektion erteilt, die er hoffentlich gelernt hat.“ Unmerklich nickte er und grub sich weiter in die weiche Decke ein, die auf sehr feine Weise noch der Blondine roch, die vor wenige Stunden hier draufgelegen hatte.
„Dann ist ja gut und denk dran. Entschuldige dich bei ihr.“
„Mach ich“, versprach Diamond kleinlaut.

„Und wie geht es dir? Irgendwelche Beschwerden?“ Da wurde er hellhörig und drehte sich leicht zur Seite, so dass er einen Blick auf seinen Bruder werfen konnte. Wenn sie nicht den gleichen Namen tragen würden und dann käme kein Mensch drauf das sie beide Geschwister wären. Lag sicher auch mit daran dass sie beide nur Halbgeschwister waren und von zwei verschiedenen Müttern stammten. Wo er die weißen Haare seines Vater geerbt hatte und die lila Augen seiner Mutter, hatte Saphir die schwarzen Haare seiner Mutter und die dunkeln Augen von ihrem Vater.
Saphir war kleiner als er und schmaler. Sein Körperbau wirkte schmächtig und leider war er nicht ganz gesund. Aber das interessierte leider niemanden auf ihn und Mamoru. Als ihr Vater festgestellt hat, das Saphir für nichts zu gebrauchen war, hatte er das Interesse an ihm verloren und unternahm nichts um ihm zu helfen. Ohne Mamorus Hilfe wäre Saphir wohl schon lange nicht mehr am Leben. Diamond schluckte. Er konnte es sich nicht leisten Mamoru zu vergraulen und wenn er dafür seinen Hintern hergeben musste, würde er das tun. Wenigsten konnte er seinen Bruder helfen. Anders, als bei den reichen ekelhaften Kerlen, mit denen er schlafen musste, damit die sich entschieden in ihr Unternehmen zu investieren als in eine andere.
„Ja, mir geht es gut. Rubeus hat nur erwähnt das du bei Diamond bist“, und seine schwarzen Augen blitzten gefährlich auf „Da wollte ich einfach nur mal hallo sagen… konnte ja nicht ahnen das ihr wieder 14 geworden seid.“
„Also doch eifersüchtig“. Diamond beobachtete wie Mamoru einen Arm und Saphir schlang und ihn dicht an sich zog. „Sollen wir auf dein Zimmer gehen?“
„Diamond kannst du ihm bitte mal sagen er soll das lassen?“
„Keine Angst, ich hatte heute schon einen Hintern. Zwar nicht den den ich wollte, aber immerhin..“ und zwinkerte ihm zu.
„Könnt ihr bitte rausgehen, ich will schlafen“, meckerte er und rollte sich demonstrativ wieder zusammen und kehrte den beiden den Rücken zu.
„Er hat heute Abend auch nicht das bekommen was er wollte“ grinste Mamoru den kleinen Bruder an und zusammen verließen sie das Zimmer von Diamond.
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