Dance With Devils FF (Lindo × OC)

von MiyuFox
KurzgeschichteRomanze, Fantasy / P16 Slash
Lindo Tachibana OC (Own Character) Rem Kaginuki Ritsuka Tachibana Shiki Natsumezaka Urie Sogami
24.05.2016
25.05.2016
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Himiko

Es ist gerade mal eine Woche vergangen, sodass ich den größten Schock (bisher) verdaut habe. Lindo macht einen normalen Eindruck, nur dass er etwas …sehr an Ritsuka hängt. Außerdem gibt es einen stark gehypten Schülerrat im dritten Stock, der jedoch aus zwielichtigen Personen besteht. Einmal existiert ein Rem Kagenuki, regelrecht der Anführer, Schrägstrich Ritsukas Freund ist. Dann folgen da noch der muskelbepackte und vor Kraft strotzende Mage Nanashiro, der flirtende und auf mich wirkende Playboy Urie Sogami, sowie zu guter Letzt der seltsame, maso-sadomäßige Shiki Natsumezaka, wo ich mich manchmal frage, was für Drogen oder was auch immer, dieser Typ einwirft.
„Eine Horde seltsamer Gestalten, die die Schule vertreten… Soweit meine Auffassung.“, ich döse an einem Baum und starrte zu den Wolken hinauf. Lindo sieht von seinem Buch auf: „Ich finde es interessant, wie du sie beschreibst. Hast du auch Roen schon kennengelernt?“ „Meinst du diesen wuscheligen Hund? Oder den seltsamen jungen Kerl?“-„Beide.“ Ich seufze: „Tja, der Hund ist ganz süß, aber der Junge ist etwas seltsam.“ Lindo setzt sich auf und sieht mich nun direkt an: „Du scheinst ein vorsichtiger Mensch zu sein…“ >>Ich bin alles andere als ein Mensch… Aber das kann ich dir ja nicht verraten.<< „Vorsichtig stimmt. Aber ich habe auch bereits viel erlebt, was nicht gerade dazu beiträgt, dass ich offen allem und jeden entgegen strotze. Sogar bei dir bin ich mir noch nicht allzu sicher, ob ich dir hundertprozentig trauen kann. Nichts für ungut, aber es gibt so Dinge, da muss ich echt aufpassen…“ „Ich kann das nachvollziehen, Himiko…“, er beugt sich zu mir und flüstert mir ganz leise ins Ohr, „Es bleibt unser Geheimnis, okay? Du bist auch zur Hälfte Vampir…“ Ich schlucke und bei dem Versuch wegzurutschen, lande ich auf meinem Rücken mit Lindo auf mir kauernd. „W-wie?“-„Dein Geruch. Nur schlummert in dir etwas, dass ich nicht ganz beschreiben kann…“ Ich schaue weg. „Ich bin nichts Ganzes und nicht wirklich etwas Halbes. Meine Mutter, einst ein Vampir, ist gestorben, kaum nach meiner Geburt und mein Vater ist spurlos verschwunden. Lindo, ich bin alles andere, aber kein Mensch… Aber ich weiß auch, dass du ein Exorzist bist.“ Er sieht mich an, jedoch scheint in seinem Blick mehr Verständnis zu liegen, als ich dachte: „Ja, es stimmt. Ich bin ein Exorzist, aber auch ein Dhampir. Du hast vermutlich gemerkt, dass unser Schülerrat voll von Dämonen ist. Shiki ist ein gefallener Engel und der Rest Teufel. Rem ist der Sohn des jetzigen Dämonenkönigs und der baldige Herrscher der Familie Arlond.“ „A-Arlond? Aber…“-„Nur hier in der Menschenwelt als Tarnung.“ Sanft nimmt er meine Hand und führt mich von der kleinen Grünanlage der Schule weg. „Hier können wir ungestört reden… Also… Was ist deine andere Hälfte?“-„Kann ich dir wirklich trauen?“-„Ich habe meine Vampirseite schwer im Griff und raste regelrecht aus, wenn Ritsuka in Gefahr ist… So, nun bist du dran.“ Ich schlucke schwer und spiele mit meinen Fingern. >>Wieso erzählt er mir das alles?<< Doch auf einmal höre ich einen unheimlich schrillen Ton und gehe auf die Knie. Mein Gebiss tut unheimlich weh. Das tut es immer, wenn meine Gestalt sich wandeln will und ich versuche mich zu kontrollieren. Doch dieses Mal ist alles so stark. Meine Haare werden länger und verwandeln sich in helles Erdbeerblond mit Fuchsohren, sogar einen Fuchsschweif bekomme ich. Meine Eckzähne werden länger und rasiermesserscharf. Auch leider bleiben meine Augen nicht verschont. Von Himmelblau zu Rotgold. „W-was ist das?!“-„H-himiko?“ Vor Schmerzen krümme ich zusammen und spreche mit zusammengebissenen Zähnen: „In meiner Handtasche… Da ist ein kleiner Beutel mit Lavendel… Bring den mir bitte.“ Kurz nachdem ich etwas von dem Lavendel genommen habe, geht es mir besser. Der schreckliche Ton hat auch aufgehört. „Was war das für ein Ton?“, frage ich und auf einmal schwingt die Tür auf. „Das hätten wir dich gerne gefragt.“ Und da kommt der Schülerrat ins leere Klassenzimmer gefegt. „I-ich weiß es nicht.“-„Du bist wirklich ungewöhnlich. Halb wie wir und doch zur Hälfte wie er. Wie heißen deine Eltern?“ Ich knurre leicht: „Das geht euch einen Scheiß an!“ „Ganz schön aufmüpfig, für ein Fuchsdhampirdingends.“-„Mage, halt die Klappe.“-„Nein, du hältst die Klappe, Urie!“ Rem schaut mich direkt an: „Dein Vater ist Chroí (irisch-gälisch: Herz), habe ich recht? Er ist der einzige Fuchsdämon, der mir bekannt ist.“ Die restlichen Drei verstummen. „Chroí? Ich habe in meiner ganzen Lehrzeit nie etwas über Fuchsdämonen außer über die Kitsune Inari gelesen.“ Ich zucke nur mit den Schultern: „Keine Ahnung. Alles, was ich weiß, ist, das meine Mutter nach meiner Geburt verstorben ist und mein Vater abgehauen ist. Ich wuchs einfach bei meiner Oma auf, bis eines Tages ein Exorzist meinte, sie in Asche zu verwandeln.“ Ich schaue nach unten, da ich weiß, dass Lindo sich etwas betroffen fühlt. „Es ist nicht deine Schuld, Lindo…“, hauche ich so, dass man es kaum hören konnte. Und auch langsam scheint die Wirkung vom Lavendel durchzukommen und ich kehre in meine menschliche Gestalt zurück. Erschöpft sack ich zu Boden, doch Lindo fängt meinen Sturz ab.
„Komm, wir gehen nach Hause.“-„Lindo… Kann sie etwa…?“-„Nein, Rem. Sie kann diese Seite nicht kontrollieren…Noch nicht. Aber sie wird es lernen, so wie sie mir helfen könnte, das Vampirwesen in mir weiterhin in Zaum zu behalten.“ Jetzt bin ich wirklich weggetreten.

Lindo

„Danke, Rem. So ist das echt schneller gegangen.“-„Du sorgst dich echt um sie…“ Ich sehe ihn an: „Aber nur, weil sie ein ähnliches Schicksal erlitt, wie ich.“ Mage braust auf: „Ach, das ist Unsinn. Du empfindest was für sie und willst es nur nicht zugeben. Wie Rem am Anfang.“ Urie grinst: „Seit wann bist gerade duuu ein Experte im Punkt um Liebe?“ Rem schneidet ihnen nur mit einer Handbewegung das Wort ab: „Genug,… Sie muss sich ausruhen und wir müssen zurück.“ Er nickt mir kurz zu. „Pass auf sie auf.“, Rem geht zu den Anderen, „Zurück in die Schule.“ Und so sind sie in schwarzen Nebel verschwunden. Ich sitze noch eine Weile neben ihr und lese Bücher durch, die sie mitgebracht hat aus Irland. Alle haben mit dem Thema Dämonen, Mythen und dergleichen zu tun. >>Du suchst nach Antworten, auf Fragen, die keiner zu antworten weiß.<<

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Okay, es ist wieder ein sehr kurzes Kapitel, aber ich bin deutlich über meiner selbst gestellten Deadline. xD
Ich hoffe, dass auch dieses Kapitelchen Gefallen findet.
Klar, irgendwie ist zu schnell rausgekommen, was sie ist,  aber egal. So langsam glaube ich, dass ich besser ins Bett gehe, denn es ist mitten in der Nacht und mein Kopf ist auch nicht mehr sooo produktiv. Vielleicht wird das nächste Kapitel länger, ausführlicher und spannender...

Haltet die Ohren steif!

~Miyu