Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Jagd mit Hindernissen

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16
Gin John OC (Own Character)
19.05.2016
07.08.2016
2
2.074
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
19.05.2016 1.042
 
Die Geschichte spielt in der Zeit in der Gin noch ein Welpe von ca. 1 bis 2 Monaten ist.
Ich habe nur den Anime gesehen.
Ich würde mich sehr über ein paar Reviews freuen.





Kapitel 1 Die neuen Nachbarn

John lag friedlich schlummernd vor seiner Hütte. Nun ja, zumindest so lange bis ein sehr lautes Geräusch in weckte. Sichtlich genervt öffnete er seine Augen und hob den Kopf. Im Haus nebenan zogen gerade neue Menschen ein. Sie waren es auch gewesen die ihn so unsanft geweckt hatten.
//Menschen.//, dachte der Schäferhund verächtlich und gähnte.
Er war froh wenn sein Besitzer wieder auf die Jagd ging. Dann war er frei und konnte nach Herzenslust wieder rennen und kämpfen. Solange sein Besitzer ihn nicht davon abhielt.
„Papa, Papa! Die Nachbarn haben auch einen Hund!“, rief ein kleines Mädchen begeistert und starrte John an.
John starrte zurück und beobachtete wie das Mädchen ihn zu sich locken wollte. Er war doch kein Schoßhund! Noch dazu nannte sie ihn Hündchen. Der Vater des Mädchens warf dem Hund einen kurzen Blick zu. Er schien sehr interessiert zu sein. Dann begrüßte er Johns Besitzer Hidetoshi, der gerade heim gekommen war. John setzte sich auf und begrüßte seinen Besitzer ebenfalls. Hidetoshi strich ihm kurz über den Kopf dann wandte er sich an den Mann.
„Sie haben da einen sehr gut erzogenen Hund. Er ist nicht angeleint und bleibt trotzdem ruhig da sitzen.“, staunte dieser.
//Wenn du wüsstest was ich nachts alles unternehme du Schwachkopf!//, schoss es John durch den Kopf.
Nachts schlich er sich manchmal heimlich davon um nach Herausforderer zu suchen. Andere Hunde oder größere Tiere die nicht so leicht zu besiegen waren. Ja, John war ein Kämpfer.
„Ich bin froh dass es so ist. Ansonsten wäre die Jagd ohne ihn nicht sehr erfolgreich.“, meinte Hidetoshi.
//Ja weil ich die ganze Arbeit mache und unsere Beute in deine Richtung jage damit du sie erschießen kannst.//, dachte John.
„Er ist ein Jagdhund? Na ja, das sieht man aber auch sofort. Ich habe auch erst kürzlich einen Hund gekauft und wollte ihn auch mit auf die Jagd nehmen aber das Vieh macht nichts als Ärger.“, erklärte der Mann.
John verkniff es sich zu knurren. Einen anderen Hund sollte dieser Mensch nie wieder als Vieh bezeichnen. Das war eine Beleidigung. Der beigeschwarze Schäferhund konnte sich schon denken warum der Hund von diesem Kerl nicht auf ihn hören wollte.
„Susan hol Nalia her.“, sagte der Mann dann zu seiner Tochter.
Das Mädchen nickte und verschwand. Kurze Zeit später kam sie wieder und hatte Mühe damit eine rotbraune Husky Hündin an der Leine hinter sich herzuziehen. Amüsiert sah John zu wie die Hündin sich demonstrativ hinsetzte, damit das Mädchen sie nicht noch länger hinter sich herschleifen konnte. Bei dem Theater, das das Mädchen da veranstaltete, hätte er das auch gemacht. Die Hündin wandte den Kopf und ihre Blicke trafen sich.
„Hallo!“, rief John, beeindruckt von ihrer Schönheit.
Die Hündin wandte den Kopf wieder ab.
//Zicke!//, schoss es ihm durch den Kopf.
„Das ist Nalia. Ich habe sie erst seit kurzem. Sie sollte mir bei der Jagd helfen aber sie macht immer nur das was sie will. Dabei ist sie extra für die Jagd ausgebildet. Das hatte man mir eigentlich versichert.“, erklärte der Mann.
Hidetoshi fing kurz an zu lachen.
„Ja das kenne ich. John war anfangs genauso.“, meinte er.
„Hey!“, rief John.
Für seinen Besitzer kam dies als ein kurzes Bellen an. Hidetoshi strich ihm kurz über den Kopf.
„Das war nicht so gemeint.“, lachte er.
Noch jemand anderes lachte. Nalia, die Husky Hündin, hatte bei Hidetoshis Satz angefangen zu lachen. John begann bereits sie mehr und mehr zu hassen und unterdrückte sich ein Knurren. Das Mädchen Susan klammerte sich in dem Moment an Nalia und behandelte sie wie einen Stoffhund. Die Husky Hündin hörte auf zu lachen und versuchte verzweifelt aus der Umklammerung zu kommen. John erhob sich und ging zu seiner Hütte.
//Geschieht ihr recht.//, dachte er.
Die Gespräche zwischen den Menschen gingen noch weiter, aber John hörte nicht mehr hin. Im Grunde waren Menschen für ihn eher uninteressant. Er wollte endlich wieder jagen gehen. Er wollte seine Stärke gegenüber anderen beweisen. Das konnte er nicht wenn er die ganze Zeit hier liegen und warten musste.

Am nächsten Tag war es dann endlich so weit. Er konnte es schon sehen als Hidetoshi direkt auf ihn zukam. Der Mann kniete sich zu John hinunter und begrüßte ihn.
„Bist du bereit mein Freund?“, fragte er.
„Ja natürlich! Lass uns endlich jagen!“, bellte John.
In Gedanken freute er sich schon auf einen guten Kampf und frisches Fleisch zwischen seinen Zähnen. Hidetoshi erhob sich und führte John aus dem Garten.
//Wartet nur ihr Wildschweine und Rehe! Ihr Bären! Wartet nur ihr neuen Herausforderer die irgendwo da draußen sind! Ich komme und werde....//, John beendete seinen Gedankengang nicht, da ihm gerade auffiel was sein Besitzer da tat.
Er band ein Seil um sein Halsband. John starrte ihn irritiert an und fragte sich was um alles in der Welt das gerade sollte. Normalerweise jagte er ohne Leine. Auch sonst brauchte er keine Leine. Warum also ausgerechnet jetzt? Da kam auch schon der Mann von nebenan vorbei. Im Schlepptau hatte er Nalia. Die Hündin war mindestens genauso irritiert und schlecht gelaunt wie John.
„Hey! Kannst du mir mal verraten was das soll?“, fragte sie ihn vorwurfsvoll.
„Woher soll ich das wissen?“, rief John und starrte immer noch irritiert zu Hidetoshi auf.
Dieser band nun das andere Ende des Seils an Nalias Halsband, während der Besitzer der Hündin seine Leine entfernte. Da standen die zwei nun aneinander gebunden und völlig verwirrt.
„John ich möchte, dass du Nalia etwas Respekt beibringst. Führe sie durch die Stadt oder den Wald und lass sie nicht entkommen wenn sie abhauen will.“, erklärte Hidetoshi John.
„Ist das jetzt wirklich dein ernst?!“, bellte John.
Hidetoshi streichelte ihm am Kopf und lächelte freundlich.
„Ich wusste, dass du einverstanden bist. Ich verlass mich auf dich.“, sagte er.
„Wa... was? Wer ist hier einverstanden?“, rief John.
Nalia kicherte leise über seine Reaktion. Trotz ihrer Situation fand sie das alles sehr komisch. John hingegen fand das alles ganz und gar nicht komisch. Er wollte jagen und nun hatte er diese Zicke am Hals. Wohin würde das alles nur enden?
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast