Endlose Abenteuer

von LucyRenee
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Ares Gabrielle Xena
17.05.2016
18.05.2016
9
37860
 
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Endlose Abenteuer

By Lucy Reneé


Disclaimer : Die Charaktere von XENA, sind geistiges Eigentum von Universal/MCA & Ren
Pics. Natürlich habe ich nicht vor, irgendwelche Urheberrechte zu verletzten.
Meinetwegen kopiert sie euch und habt Spaß damit ^^ Falls ihr diese Story
Woanders veröffentlichen wollt, tut das, aber nur unter der Bedingung, dass
NICHTS verändert wird und auch ALLES kopiert wird. Danke!

Timeline : Meine Story spielt so ziemlich am Ende der Zweiten Staffel.

Gewalt : Ach, hier und da mal ein Schlag oder ein Tritt. Lasst euch überraschen.

Inhalt : Wie die Überschrift schon sagt, kommt es zu vielen Abenteuern, die Xena und Gabrielle
bestehen müssen.

Wissenswertes : Das ist meine erste Geschichte aber ich hoffe, dass sie euch trotzdem
gefällt. Die sie schon gelesen haben, fanden sie nicht schlecht- zwar
lang, aber gut!
Und nun wünsche ich euch viel Spaß!



Kapitel 1

Es ist Nacht. Xena ist wach und schaut zu der schlafenden Gefährtin Gabrielle. Die Kriegerprinzessin hatte wie üblich ihr Lederkleid an und ihre Gefährtin trug ein dunkel grünes Oberteil, einen braunen Rock und rötliche Stiefel. Xenas Blick schweift von Gabrielle zum Feuer hinüber. Sie machte einen traurigen Blick und dachte anscheinend über etwas nach. Gabrielle wachte auf und drehte sich zu ihr hin “warum bist du noch wach?” fragte sie gleich. Xena reagierte nicht. Gabrielle beugt sich zu Xena hinüber und hakte nach, dabei berührte sie sanft den Arm der Kriegerin. Xena drehte sich um und schenkte ihr ein lächeln. Gabrielle war überrascht und fragte noch mal “hm, warum bist du noch wach?” Aber wieder sagte die Kriegerin nichts. Beleidigt drehte sie sich um und legte sich wieder schlafen. Als plötzlich die Kriegerin anfing zu erzählen “Gabrielle, ich habe dich schon zum ersten mal gut verstanden.” “Das schien mir nicht so.” erwiderte Gabrielle fluchend. “Warum hast du nichts gesagt ?” fragte sie. “Ich war in Gedanken und dachte ein lächeln wäre genug.” sagte die Kriegerin. Es reicht mir eigentlich auch aber - die Kriegerin unterbrach sie in ihren Gedanken “jetzt scheinst du nicht zu zuhören, sagte sie schroff. “Doch ! Nur ...” sie verstummte. “Du sahst nur so traurig aus.” sagte ihre Gefährtin. “ Ach komm schon, so schlimm sah ich nun auch wieder nicht aus.” sagte Xena sarkastisch. Die Kriegerin drehte sich wieder zum Feuer hin.
Gabrielle beobachtete Xena und sie sah, wie sich kleine Tränen in Xenas Augen bildeten und fragte sie, woran sie gerade denkt. Es blieb eine weile Still, bis sie anfing zu erzählen. Die Kriegerin sprach von ihrer Vergangenheit, was für Gabrielle spannend und traurig zu gleich war. Denn es kam nicht oft vor, dass Xena über ihre Vergangenheit spricht und wenn, dann ist es meistens nicht sehr schön. Sie sprach von den armen Menschen, die sie getötet hatte und wenn sie könnte, würde sie alles ungeschehen machen. Doch dann, drehte sie sich zu Gabrielle um und sagte “aber dann hätte ich dich vielleicht nicht getroffen ?” Gabrielle lächelte sie an und erwiderte “vielleicht, aber ich glaube, irgendwann wären wir uns schon begegnet.” “Ja, womöglich.” erwiderte die Kriegerin etwas betrübt. “Mit Sicherheit !” sagte ihre Freundin, um sie zu beruhigen. Es wurde still “ich leg mich jetzt schlafen, inordnung?” sprach Gabrielle. “Ja, ich leg mich auch gleich hin.” erwiderte Xena. Sie legte nur noch ein paar Äste ins Feuer und blickte sich um, ob auch alles ruhig sei. Dann legte sie sich neben ihre Gefährtin die schon halb schlief.
Xena drehte sich zu Gabrielle hin, weil sie anscheint einen seltsamen Traum hatte, sie drehte sich hin und her, bis Xena ihren Arm um sie legte. Anscheint wirkte dies beruhigend auf ihre Partnerin, jedenfalls drehte sie sich nicht mehr hin und her. Xena lies ihren Arm bei Gabrielle, die es wohl sofort ausnutzte.
Gabrielle legte ihren Arm um Xenas Bauch und öffnete ihre Augen um zu fragen, ob sie es dürfe. Natürlich hatte Xena nichts dagegen und nickte, dabei legte sie ihren Arm, auf dem Gabrielles Kopf lag, um Gabrielles Kopf. Sie lagen dicht nebeneinander und schliefen ein.

Am nächsten morgen war Xena schon lange wach, blieb dennoch um Gabrielles willen liegen. Sie lagen noch immer so wie sie eingeschlafen waren, dicht nebeneinander. Als Gabrielle aufwachte und Xena sah, die ja schon hell wach war und sie gerade ansah, wurde Gabrielle etwas rot im Gesicht. “Oh, tut mir Leid ! Wie geht es deinen Arm ? Hoffentlich gut ?”fragte sie gleich. “Gabrielle mir geht es gut, keine Sorge leg dich ruhig noch etwas hin, es ist noch ziemlich früh.” sagte die Kriegerin mit ruhiger und sanfter Stimme. Gabrielle dachte nach und legte sich nebenbei wieder hin. Ihr ist zwar aufgefallen das es eigentlich schon für ihre Verhältnisse ziemlich spät war, wollte aber ebenso wenig aufstehen wie ihre Freundin, die es anscheinend genauso genoss noch etwas liegen zu bleiben, wie sie. “Xena, was machen wir heute ?”fragte Gabrielle. “Was du willst, ich habe nichts vor.” sagte Xena freudig. “Echt ?” “ Ja, echt ?” erwiderte die Kriegerprinzessin. “Das ist ja fantastisch !” sagte Gabrielle heiter. “Dann bleiben wir den ganzen Tag so liegen, was hältst du davon ?” fragte sie sarkastisch. Xena schaute sie lachend an.

“Na ja, ich finde die Idee nicht schlecht nur, ich weis nicht, ob mein Arm da mitspielt !” sagte sie lächelnd zu Gabrielle. Gabrielle lächelte sie lange an und fragte nur, ob sie noch etwas liegen bleiben können, Xena nickte. Sie legten sich beide wieder so hin wie am Abend zuvor. “Ich bin froh, dass du mich damals mitgenommen hast Xena.” sagte Gabrielle. Xena schaute sie an “ich bin ebenso froh dich getroffen und mitgenommen zu haben. Etwas Besseres hätte mir nicht passieren können.” erwiderte Xena. Gabrielle drehte sich zu Xena um und lächelte, schloss die Augen und lehnte sich an Xenas Hals an. Xena lehnte ihren Kopf an Gabrielles Kopf an und beide genossen die Ruhe.
Man könnte sagen, die Ruhe vor dem Sturm, denn im Gebüsch neben ihnen lauerte Gefahr, nicht einmal Xena bemerkte etwas, von der Gruppe die sich anpirschte. Bis es zu spät war. Xena hörte einen Ast zerbrechen. Sie gab Gabrielle einen leichten Schubs gegen ihren Arm, dann auch bemerkte Gabrielle es und schaute zu Xena. Xena sah besorgt und wütend zugleich aus, vielleicht war sie wütend auf sich selbst dachte sich Gabrielle, da sie die Angreifer zu spät bemerkte. Die Angreifer kamen von allen Seiten aus dem Gebüsch gesprungen. Xena zog ihr Schwert und schwang es wild umher. Gabrielle hielt sich nahe bei Xena auf, mit ihren Stab in ihrer Hand, denn sie nebenbei schnell aufhob. Xena ging näher an Gabrielle heran, um ihr etwas zu sagen “Gabrielle, wenn ich dir ein Zeichen gebe, dann rennst du weg !” sagte Xena scharf zu ihr. “Was warum ?” fragte Gabrielle unwissend. “Tu was ich dir sage ! Ich bitte dich.” sagte Xena mit starker Stimme. Gabrielle nickte nur. Sie verstand nicht warum, aber sie wollte tun, worum sie gebeten worden war. Xena klang sehr ernst, als ob sie es dieses mal nicht schaffen würde. Gabrielle dachte soviel nach, dass sie gar nicht mitbekam, dass es schon losging. Erst als Xena ihren Kampfschrei machte, kämpfte sie mit. Der Kampf zog sich hin und Gabrielle ist aufgefallen, dass Xena nur einen Arm benutzte, nämlich den linken. Xena kämpfte für gewöhnlich mit der rechten Hand, bis es ihr wie Schuppen von den Augen fiel, auf dem rechten Arm habe ich doch geschlafen sagte sie sich in Gedanken. Als plötzlich das Zeichen von Xena kam “jetzt Gabrielle!” rief Xena in ihre Richtung. Gabrielle stand wie angewurzelt da, erst beim zweiten rufen reagierte sie und rannte weg. Xena schaute ihr nach und lächelte kurz, dann wurde sie von hinten mit einem Stock niedergeschlagen und fiel bewusstlos zu Boden. Die Räuber lachten laut. “Ha ! Ha ! Das soll die Kriegerprinzessin sein, dass ich nicht lache. Los schaut euch um und lasst die Andere ruhig laufen. Los, macht die hier fertig!” sagte der Anführer der Gruppe. Sie schlugen auf die Kriegerprinzessin ein, und zwei von ihnen durchsuchten die Sachen. Die Angreifer fanden nicht besonders viel, nur ein paar Dinar. Sie waren sauer, aber da sie die Kriegerin schon fertig gemacht haben, gingen sie wieder weg und wollten irgendein kleines Dorf in der nähe überfallen.

Gabrielle rannte bis sie eine kleine Höhle entdeckte, in der sie sich versteckte. Sie war noch immer geschockt davon, was gerade geschehen war und dachte nach. Warum hat sie mich angelogen, als ich sie fragte, ob alles in Ordnung mit ihren Arm sei Gabrielle überlegte vielleicht, weil sie mir den Wunsch erfüllen wollte und mir somit, eine Freude machen wollte ? Vielleicht wollte sie auch nur meine nähe spüren, sowie ich ihre. Ich weis es leider nicht.
Eine Stunde später.
“Hmm, ob ich wieder zurück kann ? Xena sagte mir leider nicht, wie lange ich wegbleiben sollte.” Gabrielle ging nach draußen, um zu sehen wie es dort aussah.

Sie lief wieder zurück und sah, dass die Räuber fort waren, aber Xena schwer verletzt am Boden lag. Gabrielle war geschockt und lief zu Xena hin. Gabrielle kamen die Tränen, als sie die Kriegerin in ihren Arm hielt, Xena machte ihre Augen nicht auf, sie rechnete mit dem schlimmsten, aber sie täuschte sich, ihr Puls schlug noch, wenn auch nur ganz schwach “bei allen Göttern, was haben sie dir angetan ?” fragte Gabrielle leise und streichelt Xena über ihre Wange. Xena war noch immer bewusstlos und Gabrielle legte sie wieder sanft auf den Boden.
Es wurde Abend, Gabrielle hatte sich ein Feuer gemacht und hatte etwas Wasser vom Fluss geholt. Sie ging rüber zu Xena, die immer noch schlief “sie müssen dir ganz schön zugesetzt haben. Jetzt verstehe ich, warum du mich weggeschickt hast, du wolltest mich beschützen und dafür danke ich dir sehr !”

Gabrielle säuberte die Wunden von Xena und ging dabei sehr behutsam vor. Sie verband die größeren Wunden und machte sich danach Essen. Es war nichts besonderes nur eine Suppe, sie hatte sowie keinen großen Appetit. Nach dem sie etwas gegessen hatte, ging sie rüber zu Xena und wechselte ihre Verbände erneut. Als Gabrielle wegging murmelte Xena etwas vor sich hin, ihre Gefährtin drehte sich schnell um und ging zu ihr, “ich bin hier.” sagte sie. Sie hielt die Hand der Kriegerin fest und Xena drehte sich zu ihr hin. Xena lächelte ihr zu. “Wie geht es dir ?” fragte Gabrielle rasch. “Bestens.” erwiderte die Kriegerin mit einem Lächeln, aber doch in einem anstrengenden Ton. Doch bevor Gabrielle ihr danken konnte fiel Xena wieder in Ohnmacht. Gabrielle war etwas enttäuscht, aber sie dachte sich wenigstens war sie wach, wenn auch nur für kurze Zeit.

Es war spät und Gabrielle legte sich neben ihre Freundin hin und schlief ein. In der Nacht wachte Xena auf, drehte sich um und sah ihre Gefährtin mit funkelnden blauen Augen an und lächelte. Sie sah die Verbände an und war etwas überrascht, als sie sah wie gut sie geworden war. Die Kriegerin legte sich wieder hin und wartete bis es morgen wurde, es dauerte nicht lange, Gabrielle wachte auf und sah in Xenas blaue Augen. “Xena ! Du bist endlich wach!” sagte Gabrielle frohen Herzens. “Ja, das bin ich und dieses mal richtig.” Xena und Gabrielle lachten. Doch dann hörte Gabrielle auf zu lachen, sie machte sich Vorwürfe, über das, was geschehen war. Xena bemerkte das Gabrielle traurig wurde und sie nicht mehr ansah. Xena hakte nach und fragte sie, was los sei. Gabrielle sah sie an, sagte aber nichts. Was Xena schon sehr wunderte, denn gerade reden, kann sie sonst besonders gut. Also fragte Xena noch einmal, aber dieses Mal nicht mehr so nett. Gabrielle sah sie wieder an, doch als sie was sagen wollte, kam Xena selbst drauf “du machst dir Vorwürfe, stimmst ?” fragte Xena. Ihre Gefährtin nickte nur. “Aber wieso, es war doch nicht deine Schuld, dass ich ...” Xena verstummte. Gabrielle sah ihre Wunden an und ihr kamen ein paar Tränen “es tut mir Leid Xena, ich wollte es-“ Xena unterbrach sie scharf “Gabrielle, du bist nicht Schuld.” sagte sie wieder. Ihre Gefährtin sah sie ungläubig an “natürlich bin ich Schuld für deine Verletzungen, nur meinetwegen konntest du deinen rechten Arm nicht gut genug benutzen. Xena sah sie an und nickte “und dennoch bist du nicht Schuld, Gabrielle, ich allein bin Schuld was geschehen ist, nur ich.” sagte die Kriegerin. “Aber wie kannst du nur so etwas sagen Xena?” fragte Gabrielle zweifelnd. “Hätte ich die Männer früher gehört, hätten wir vielleicht noch fliehen können, aber ich war so gelassen und glücklich, neben dir zu liegen und an nichts zu denken. Das war das Schönste, was mir seit langem passiert ist, dass wir uns getroffen haben mal nicht bedacht.” sagte Xena froh. “Xena, dass kann doch nicht dein ernst sein ?” fragte Gabrielle etwas ungläubig. Doch ihre Freundin nickte nur. Gabrielle konnte es nicht fassen, dass Xena es so sah und nicht wie sie. Die Kriegerin bemerkte, dass es ihrer Freundin nun besser ging und wechselte auch gleich das Thema “sag mal, hast du noch etwas zu essen da ?” fragte Xena. Ihre Freundin nickte und gab ihr etwas von der Suppe, die sie nur kurz warm machen musste. Xena ass die Schale ziemlich schnell leer und sagte wie gut sie schmeckte, besser als ihre eignen. Gabrielle lachte und gab ihr noch mehr. Nach dem Essen wollte Xena aufstehen und Wasser holen. Doch als sie es versuchte, sah Gabrielle zu ihr rüber und schüttelte mit dem Kopf “bleib noch sitzen und schone dich noch etwas.” Die Kriegerin wollte zwar nicht auf ihre Freundin hören, aber tat es dann doch, da sie selbst merkte, dass es ihr noch nicht wieder so gut ging.

Als ihre Gefährtin alles erledigt hatte, setzte sie sich neben Xena hin und fing an zu reden. “Xena, ich wollte dir noch danken, dass du -” die Kriegerin unterbrach sie. “Gabrielle du brauchst mir nicht zu danken, ich habe es gern getan und du hättest es doch für mich auch getan, oder ?” Gabrielle nickte. “Siehst du und so schlimm war es nun auch wieder nicht, ich bin immerhin nicht lebensgefährlich verletzt.” sagte Xena und sah zu ihrer Partnerin hin, die wiederum nickte. “So, nachdem das geklärt ist, können wir doch von etwas anderem reden.” sagte Xena. Gabrielle sah sie verdutzt an und fing langsam an über alte Abenteuer zu reden. “Ein Abenteuer fand ich besonders schlimm, dass war damals, wo du die Mädchen gerettet hast und ich sie in Sicherheit brachte und dann sah ich dich nur noch am Baum liegen, überall war Blut und du ... sie verstummte. Xena sah sie an “Gabrielle, ...ja, du hast recht es war sehr schlimm und es war Glück, das ich wieder zu dir zurückkam” und lächelte sie an. “Aber es ist ja auch schon etwas her und wir beide haben es zusammen überstanden, oder nicht ?” fragte die Kriegerin. Ihre Gefährtin sah sie an “ja, du hast recht und du bist schließlich wieder zu mir zurückgekommen, wenn nicht, wüsste ich nicht was ich hätte tun sollen.” erwiderte Gabrielle. Die Kriegerin sah ihre Freundin mit einem sanften Blick an. Die Beiden redeten noch sehr lange, bis in die Nacht hinein. Bis Xena und Gabrielle nicht mehr wussten worüber sie reden sollten und legten sich anschließend hin.

In der Nacht kam der Kriegsgott Ares hinunter und sah zu Xena und Gabrielle hinüber.
Er ging zu Xena und sprach so leise zu ihr, dass sie es gar nicht mitbekam.
“Oh, Kriegerprinzessin warum wolltest du nicht mehr sein, als nur eine Prinzessin, ich wollte dich zur Königin machen und dir die Welt schenken. Aber du, du wolltest auch früher schon lieber bei deiner Armee bleiben oder jetzt bei deiner Freundin Gabrielle, der Bardin.” Ares drehte sich von Xena weg und ging zu Gabrielle rüber. “Tja Xena, dafür das du mich abgelehnt hast und meinen größten Traum zerstört hast, muss nun deine geliebte Freundin die Konsequenzen dafür tragen. Ich werde ihr das nehmen, was ihr am meisten bedeutet.” Der Kriegsgott hielt seine Hand über Gabrielles Kopf und setzt seine göttliche Kraft ein, es funkelten blaue Lichter. Ares drehte sich noch mal zu Xena um und starrte sie eine Weile an, dann verschwand er in einem blauen Lichtblitz.

Am nächsten Morgen, war Xena schon eine Weile wach und war gerade beim zusammen räumen. Die Kriegerin schaute zu ihrer Partnerin rüber, sie schlief immer noch tief und fest. Xena holte noch ein paar Äste, um das Feuer wieder zu entfachen. Ihr ging es schon wieder ziemlich gut und sie wollte schon mal mit dem Frühstück anfangen.
Gabrielle machte ihre Augen auf, die Kriegerin sah es “na, hast du gut geschlafen ?” fragte sie. Ihre Gefährtin nickte. Doch Gabrielle sah sie an, als wüsste sie nicht wer Xena war. Xena blickte sie verblüfft an. “Sag mal, wer bist du und warum bist du verletzt ?” fragte Gabrielle. Die Kriegerin verstummte kurz “was ?” fragte Xena nur. Doch ihre Gefährtin sah sie noch immer unwissend an. “Was ist los mit dir ?” fragte die Kriegerin überrascht. “Mit mir ?” sagte Gabrielle ruhig. Aber Xena blieb nicht so ruhig und ging auf Gabrielle zu und setzte sich neben sie hin. “Gabrielle, ich bin’s Xena, erinnerst du dich nicht, du hast gestern meine Wunden versorgt, weist du das nicht mehr ?” fragte die Kriegerin unruhig.
“Du bist Xena und ich bin Gabrielle und was soll ich getan haben, deine Wunden versorgt haben, aber das kann ich doch gar nicht.” antwortete sie. Xena war geschockt und wusste nicht so recht, was sie sagen sollte. Gabrielle stand auf und ging weg, die Kriegerin folgte ihr gleich und hielt sie am Arm fest. Gabrielle sah sie an “sag mir bitte, wo ich hier bin und was ich hier mache ?” Die Kriegerin schaute sie an und erklärte es ihr, dass sie durch die Gegend ziehen und armen Menschen halfen. Xena erzählte ihr auch, dass sie eine Bardin sei und sehr gute Geschichten erzählen kann. Aber anscheinend wusste Gabrielle nicht mal was eine Bardin ist. Xena überlegte was ist nur mit ihr geschehen, eins steht fest, sie hat all ihre Erinnerungen verloren, die an ihre Familie, von ihren Freunden und auch von MIR. Die Kriegerin schaute traurig zu ihrer Freundin hinüber. Ihre Gefährtin schaute sich um und fand die ganzen Sachen, die dort rumlagen, insbesondere Xenas Waffen, sehr interessant. Xena ging zu ihr, um ihr die Waffen aus der Hand zu nehmen, “schlimm genug, dass du dein Gedächtnis verloren hast, du musst dich nicht auch noch verletzen.” sagte Xena zu ihr. Die Kriegerin wies Gabrielle darauf hin sich zu setzen, was sie auch tat. Gabrielle sah sie fragend an. Xena seufzte und setzte sich neben sie hin. Ihre Freundin starrte sie an. Xena sah sie an “was ist denn ?” “Du, bist so wunderschön !” antwortete ihre Gefährtin. Die Kriegerin schaute sie lächelnd und auch ein wenig verblüfft an. “…also, Gabrielle so heißt du nämlich.” Gabrielle sah sie nickend an. “Und ich bin Xena, die Kriegerprinzessin.” Ihre Freundin wollte gerade etwas sagen, als Xena ihr einen Finger auf den Mund legte. “Und ich mag es nicht besonders, wenn man mir dazwischen redet.”
Ihre Gefährtin nickte und hörte aufmerksam zu.
“Gut, also wir beide kennen uns nun schon eine Zeitlang und sind sehr gut und eng befreundet. Und wir haben schon sehr viel erlebt, nicht immer gutes, aber doch sehr viel aufregendes. Du hast daraus immer hervorragende Geschichten gemacht. Und sie anderen Leuten erzählt, da du ja eine Bardin bist. Die Leute waren von deine Geschichten immer begeistert und ich auch.” Gabrielle sah sie schweigend an. Xena wollte gerade weiter sprechen als ein Lichtblitz erschien. Es war Ares, der Kriegsgott. Die Kriegerprinzessin wurde nun klar, wer dafür verantwortlich war, dass ihre Freundin kein Gedächtnis mehr hatte. “Ares, du warst es, hab ich recht ?” fragte Xena zornig. Ares lachte “natürlich, was glaubst du, wer dafür verantwortlich ist !” sagte er lachend. Gabrielle sah ihn bewundernd an, Xena bemerkte es schnell und hielt sie am Arm fest. Ihre Freundin schaute sie fragend an und blickte dann wieder zum Kriegsgott. “Gabrielle ich tu dir schon nichts.” sagte Ares. Xena schaute ihm mit einem sehr finsteren Blick an und Gabrielle sah es und fragte sich, was sie wohl hat. Er scheint für sie ein ganz normaler Gott zu sein, ohne irgendwelche Hintergedanken. Die Kriegerin wusste es natürlich besser und flüsterte ihr zu, dass sie Vorsichtig sein sollte. Ihre Freundin sah sie ungläubig an, aber nickte schließlich. Xena war beruhigt und wendete sich wieder Ares zu. Er stand noch immer an der gleichen stelle, mit verschränkten Armen vor ihr und blickte Xena an “Xena, sag mir bitte, machst du mich etwa vor deiner Freundin schon wieder schlecht ?” fragte er mit einem Grinsen im Gesicht. Die Kriegerin schaute ihn mit einem drohenden Blick an, drehte sich weg und ging.
Ihre Gefährtin schaute Ares noch mal bewundernd an und folgte dann Xena. Ares lachte leise “es läuft alles nach Plan.” Ares verschwand, so wie er gekommen war, in einem Lichtblitz.

Gabrielle fragte Xena, was den so schlimm an Ares sei. Die Kriegerin sah sie sauer an “meine Güte, hast du denn wirklich alles vergessen, was er dir und mir antun wollte?” sagt sie scharf. Ihre Freundin zuckte etwas zusammen und war still. Doch Xena bemerkte es nicht mal, sie dachte an Ares und an dem, was er zuletzt sagt. Sie war so zornig auf ihn, das sie nicht merkte, dass sich Gabrielle entfernte. Erst als Xena etwas fragte und keine Antwort bekam, drehte sie sich um und sah, dass sie alleine dastand. “Gabrielle! Gabrielle!” rief Xena und rannte etwas herum. Sie rannte zum Fluss und sah wie Gabrielle dasaß und in den Fluss starrte. Ihre Gefährtin schaute sie kurz an und betrachtete dann, das andere Ufer. Xena ging langsam auf sie zu und legte ihre Hand auf ihre Schulter “entschuldige, wenn ich vorhin zu schroff mit dir umgegangen bin.”
Gabrielle sah sie an und lächelte. “Ich war nur so aufgebracht wegen Ares.” fügte Xena hinzu. “Was ist den mit ihm, ich meine, was hat er versucht uns anzutun ? fragte Gabrielle mit Vorsicht. Xena merkte die Vorsicht in der Frage und seufzte, antwortete dann mit einem Lächeln im Gesicht “schon früher, als wir uns noch nicht getroffen hatten, wollte Ares mich zu seiner Königin machen, aber ich habe nie wert darauf gelegt. Und als ich dich dann traf und mit meinem früheren Leben abschloss, meine Armee hinter mich lies und stattdessen für die armen Menschen kämpfte und sie nicht wie früher, ausraubte und tötete, wurde Ares erst so richtig wütend und stellte uns eine Falle nach der anderen. Es klappte auch fast immer, aber du oder meine Willenskraft bewahrten mich immer wieder davor, meinem alten bösen Ich zu verfallen.” Ihre Partnerin sah sie schweigend an “stimmt das auch, was du mir erzählst. Ares hat vorhin so eine Bemerkung gemacht, dass du ihn schlecht machen würdest vor mir.” sagte Gabrielle immer noch mit Vorsichtiger Stimme. “Oh, ihr Götter, wir sollten etwas gegen dein Gedächtnisverlust tun !” erwiderte die Kriegerin mit einem Lachen in der Stimme. Ihre Partnerin schaute sie überrascht an. Xena stand auf und reichte ihr die Hand. Gabrielle hielt ihre Hand fest und kam hoch. “Gabrielle.” sie schaute zu Xena. “Versprich mir bitte, wenn Ares in meiner Abwesenheit kommt und dir irgend etwas schlechtes über dich oder mich erzählt, glaube ihm bitte nicht und vor allem, folge ihm nirgends hin, klar ?” Ihre Gefährtin sah sie an und wollte gerade fragen wieso, als plötzlich wieder ein Finger auf ihrem Mund lag und sie nickte nur noch. “Gut, versprich es mir bitte.” sagte Xena.
Gabrielle verstand zwar immer noch nicht ganz, aber sie wollte sich dennoch daran halten und versprach es Xena.

Es wurde langsam Abend, die Sonne war schon rötlich und verschwand langsam hinterm Horizont.
Xena stand auf einem kleinen Hügel und schaute in den Sonnenuntergang und überlegte. Gabrielle kam zu ihr und fragte woran sie gerade denkt. Xena sah sie an “ich denke darüber nach, wie ich dein Gedächtnis wieder bekomme.” sagte Xena mit einem sarkastischen Unterton. Gabrielle lachte “vielleicht kommt es ganz von selbst wieder.” “Ja, vielleicht, wenn ich Glück habe.” sagte Xena. Ihre Freundin sah sie mit einem lächeln an und ging dann wieder “ähm, Xena kannst du bitte ein Feuer machen?” fragte Gabrielle von etwas weiter weg. Xena drehte sich um, lachte kurz und nickte. Ihre Partnerin ging weiter. Die Kriegerin blickte noch mal zum Sonnenuntergang, der nun schon fast vorbei war und ging dann ihrer Gefährtin hinterher. Xena hatte nebenbei Feuerholz gesammelt und machte gleich ein Feuer, da es ziemlich schnell dunkel wurde. Gabrielle sah ihr dabei sehr neugierig zu. “Hier versuch es auch einmal.” sagt Xena. Gabrielle versuchte es und es klappte zu ihren bedauern nicht. Sie sah die Kriegerin an, die mit einem Blick darauf hin wies es noch einmal zu probieren. Natürlich versuchte sie es und schließlich gelang es ihr auch. Sie war sehr froh drüber und lächelte Xena an, die stolz auf sie war “siehst du, du kannst es.” sagte die Kriegerin. Ihre Freundin nickte.
Die Kriegerin überlegte wieder, wie sie am schnellsten Gabrielle ihr Gedächtnis wieder beschaffen kann. Natürlich fiel ihr gleich Ares ein, aber sie bezweifelte, dass er ihr helfen wird, da er es schließlich war, der das Gedächtnis gelöscht hatte. Also, fiel er schon mal raus.
Ihr fiel nur noch ein, über alte Zeiten und Abenteuer zu erzählen. Das gehört nicht gerade zu meinen Stärken dachte sich Xena. “Na ja, was anderes bleibt mir wohl nicht übrig.” die Kriegerin seufzte leise.
“Gabrielle.” Sie drehte sich um. “Komm mal bitte her.” Gabrielle stand auf und setzte sich neben Xena hin und schaute sie an “was ist denn ?” fragt sie ihre Freundin.
“Ähm, Gabrielle, du weist ja, dass du einiges vergessen hast, stimmt’s ?” Gabrielle nickte.
“Gut, vielleicht hilft es dir nicht besonders viel, aber ich werde dir erzählen, was wir schon alles erlebt haben, inordnung ?” Ihre Freundin blickte sie neugierig an und nickte. Xena sah sie an und überlegte, wo sie anfangen sollte, sie beschloss von ganz vorne zu erzählen, nämlich davon, wie sie sich kennen gelernt haben, was sie dann alles erlebt haben und dann wollte sie später noch erzählen, was zwischen ihnen entstanden ist. Eine Freundschaft, die für beide eine Familie bildet. Die Kriegerin erzählte so gut sie konnte und anscheinend nicht schlecht, denn ihre Freundin hörte ihr aufmerksam zu. Sie unterhielten sich sehr lange, bis der Vollmond im Zenit stand. Doch es passierte, dass was Xena sich dachte. So gut Gabrielle auch zuhörte, sie konnte sich nicht wirklich daran erinnern. Sie wusste nur dass, was sie gerade hörte.
Gabrielle schien traurig darüber zu sein, aber Xena gab ihr ein beruhigendes Lächeln. “Ist nicht so schlimm, irgendwann wirst du dich sicher erinnern. Glaub mir, dass wird schon.” sagte die Kriegerin mit einer ruhigen Stimme. Ihre Freundin schaute hoch zum Mond und gab ihr ein Nicken. “Komm, wir sollten jetzt schlafen.” sagte Xena. Gabrielle sah sie an und nickte wieder. “Xena.” Sie blickte rüber. “Kann ich bei dir schlafen, ich glaube ich kann sonst nicht einschlafen. Zwar weis ich nicht, ob ich sonst auch gut schlafen kann aber- ” die Kriegerin unterbrach sie. “Ja, du kannst und für gewöhnlich kannst du auch gut alleine schlafen, nur das du Bescheid weist.” Gabrielle lächelte und war froh, dass sie ja sagte. Auch wenn sie sonst vielleicht alleine schlafen konnte, wollte sie es nicht wirklich ausprobieren. Sie legte sich so nah wie möglich an Xena heran, die sie nur ansah, aber nichts sagte. Dies schüchterte Gabrielle etwas ein. Sie hatte aber solche Angst, dass sie ihren Arm um Xenas Bauch lag. Xena kam dies natürlich bekannt vor, sagte dennoch nichts. Ganz im Gegenteil, da Gabrielles Kopf wieder auf ihrer Schulter lag, tat sie genau das gleiche wie damals. Sie legte ihren Arm, auf dem Gabrielles Kopf lag, sanft um Gabrielles Kopf. Gabrielle kam es anscheinend bekannt vor und fragte Xena danach. Die Kriegerin lächelte und erzählte von dem Tag, der noch gar nicht so lange her war.
Gabrielle war erstaunt, dass sie sich daran erinnern konnte. Sie sah kurz zu Xena hoch und sah, dass sie sehr froh war. Gabrielle legte sich wieder bequem hin und schloss ihre Augen. Xena war wirklich sehr froh darüber, dass Gabrielle nach dieser Situation fragte. Das zeigte ihr, dass ihre Freundin es auch alleine schaffen kann, man muss sie nur in Situationen bringen, die sie schon erlebte und vielleicht auch sehr schön fand. Gut, das dürfte eigentlich nicht so schwer sein, dachte sich Xena und schloss die Augen.

Es vergingen ein paar Stunden, als Ares mal wieder hinunter kam.
Er sprach wieder so, dass er keinen von beiden weckte nicht mal Xena. “Na Xena, ist es nicht toll so eine Freundin zu haben ?” Ares drehte sich zu Gabrielle. Er wollte eigentlich Gabrielle mitnehmen, aber da sie so nah bei Xena lag, war es ein kleines Problem. Er überlegte kurz als sich plötzlich Xenas Augen öffneten. Er war erstaunt, aber zeigte es natürlich nicht. Die Kriegerin sah ihn sehr wütend an. Sie zeigte ihm, dass sie sich nicht hier unterhalten wollte. Sie nahm zur Sicherheit ihr Schwert mit, Ares folgte ihr ein paar Meter und blieb dann stehen, Xena drehte sich um und wollte gerade etwas sagen, als er plötzlich anfing zu sprechen.
“Na wie geht es deiner Freundin so?” fragte er sarkastisch. Die Kriegerin sah ihn an “stell mir keine Fragen, auf die du die Antworten schon selber weist ! Und warum hast du es nun getan ?” fragte sie schroff. Er lachte “sag bloß du weist es noch nicht. Das ist ja mal was ganz neues !” Xena sah ihn mit einem ausdruckslosen Gesicht an. “Aber Xena, glaubst du wirklich, dass ich es dir verrate ?” fragte Ares sie. “Nein, eigentlich nicht, ich könnte mir denken warum du es getan hast, aber ich weis nicht was es dir bringt. Nur um mich zu sehen, wie ich versuche Gabrielle wieder ihr Gedächtnis zurück zu bringen, wohl kaum, habe ich recht ?” fragte Xena gelassen. Ares ging ein Stück auf Xena zu, sie zog sofort ihr Schwert und hielt es in seine Richtung. Er blieb stehen und sah sie lachend an “meinst du nicht, dass du übertreibst ? Dir würde ich doch nie etwas antun und ja du hast Recht, wie so oft. Ich habe das Gedächtnis von deiner ach so geliebten Freundin nicht aus Spaß gelöscht. Nein, was ich vor habe ist ...” er verstummte. Xena sah ihn wütend an “los sprich dich nur aus !” sagte die Kriegerin zornig. Der Kriegsgott lachte, “das was ich vor habe, wirst du noch früh genug sehen !”
Er verschwand. Xena überlegte, darüber, was gerade geschehen war. Und ging zu ihrer Partnerin zurück. Sie erschrak. Die Kriegerin sah wie Ares Gabrielle hoch hob und Gabrielle ansah. Gabrielle wachte auf, doch es war schon zu spät. Ares verschwand bevor Xena eingreifen konnte.

Als Ares oben im Olymp ankam, stieß sich Gabrielle gleich von ihm weg. Ares sah sie mit einem komischen Blick an. Gabrielle war von diesem Blick irgendwie eingeschüchtert. Sie erinnerte sich daran, was Xena zu ihr sagte. Ich soll Ares nicht vertrauen und eigentlich auch nirgends hingehen mit ihm, aber dafür ist es wohl nun zu spät dachte sie sarkastisch. Sie blickte zu Ares “warum hast du mich hierher gebracht ?” fragte sie zögernd. Der Kriegsgott sah sie verwundert an, sagte aber nichts und ging stattdessen weg. Gabrielle wusste nicht genau was sie machen sollte, denn mitgehen wollte und sollte sie ja nicht, aber sie wusste ja nicht mal wo sie war. Schließlich ging sie Ares hinterher.

Ares setzte sich an einem sehr großen runden Tisch und wies auf einem Stuhl hin. Gabrielle wusste was er meinte und setzte sich gegenüber von ihm hin, um Abstand zu halten. Ares lachte “Xena hat mich wohl ziemlich schlecht gemacht was ?” Sie sah ihn an und nickte kurz “na ja, sie hat mir erzählt, was du schon alles versucht hast, auch schon vor meiner Zeit. Das du sie zur Königin machen wolltest und so.” Gabrielle schwieg als sie zu Ares sah. Er hatte wieder so ein komisches Lächeln im Gesicht.
Ares sah zu Gabrielle hinüber “sag mir mal genau, was Xena so schlimmes über mich erzählt hat, sei bitte mal so lieb.” Sie überlegte kurz und nickte dann. Sie erzählte ihm alles was sie von Xena so hörte und er lachte laut. Gabrielle erschrak. “Sie erzählte dir sogar, dass sie mich abwies, ist ja nicht zu fassen. Anscheint habt ihr keine Geheimnisse voreinander, habe ich recht ? ”Er sah zu Gabrielle rüber, die wieder nur nickte. “Hat sie dir auch erzählt das wir mal zusammen waren ?” fragte er mit aufgeregter Stimme. Sie sah ihn fassungslos an. “Ich fasse deinen Gesichtsausdruck als ein Nein auf.” sagte er. Gabrielle sah ihn immer noch fassungslos an und überlegte, ob Xena es vielleicht nur vergessen hatte zu erwähnen. Aber Ares erzählter weiter, wieder Sachen die Gabrielle nicht kannte und sie noch mehr verunsicherten und sie dachte sich nun schon, ob es den wahr wäre, was Ares ihr alles erzählte. “Gabrielle, denke jetzt aber bitte nicht, dass ich dich anlüge, nur weil du darüber nicht bescheid weist, muss es nicht der Unwahrheit entsprechen.” Gabrielle sah in verunsichert an. Ares verschwand und sie überlegte, was nun der Wahrheit entspricht. Sie überlegte sehr lange.

Währenddessen war Xena immer noch am gleichen Ort. Auch sie überlegte, warum er Gabrielle mitgenommen hat. Die Kriegerin war sich sicher, dass Ares ihr irgendwas heimzahlen will. Dessen war sie sich bewusst. Was sie nicht wusste war, wie er es anstellen will. Die Kriegerin nahm ihre Verbände ab und schaute sich ihre Wunden an sind schon so gut wie weg.
Xena schleifte ihr Schwert, um besser überlegen zu können.
Hmm, ich frage mich auch, was es mit dem Gedächtnisverlust zu tun hat. In wie weit soll das ihm helfen. Sollte sie alles vergessen damit er SIE vielleicht zur Königin machen kann, nein das glaube ich nicht. Xena hörte auf ihr Schwert zu schleifen. Sie legte ihr Schwert und ihr Chakram neben sich hin und legte noch ein paar Äste ins Feuer. Und wenn doch, was sollte ich dagegen unternehmen ? Die Kriegerin überlegte jetzt noch stärker.
Doch dann kam der Kriegsgott wieder. Xena hob sofort ihr Schwert auf und hielt es ihm an die Kehle. “Xena, hast du vergessen, das ich ein Gott bin, du kannst mich nicht töten !” sagte er lachend. Die Kriegerin schaute ihn zornig an “nein, habe ich nicht. Es wäre ja auch zu schön um wahr zu sein, findest du nicht ? fragt Xena sarkastisch. Er starrte sie an und sie nahm ihr Schwert weg “nun was willst du hier ? fragte sie. Ares starrte sie immer noch an “tja Xena, eigentlich hatte ich erwartet, dass du mich fragst, wohin ich deine Freundin gebracht habe, aber nun ja.” Xena schaute ihn böse an “es lohnt sich nicht dich danach zu fragen, du hättest mich einfach angelogen oder nichts gesagt.“ sagte die Kriegerin und schaute ihn an als wusste sie, was er vorhat. Ares verstummte kurz, dann lachte er “Xena du hast recht und du weist schon wieder was ich vorhabe, habe ich recht ? fragte er mit einem Lächeln im Gesicht. “Ja, vielleicht weis ich was du mit Gabrielle vorhast.” sagte sie. “Na dann, bist du herzlich eingeladen zu meiner oh, ich meinte natürlich zu unserer kleinen Feier, du willst Gabrielle doch sicher gratulieren ! Oder etwa nicht, meine liebe Xena ?” sagte Ares sarkastisch. “Oh, natürlich ! Wo wird denn die Feier statt finden ? fragte sie gleich. Der Kriegsgott war etwas erstaunt, wusste aber natürlich, was sie vorhatte. Ares sagte ihr wo es statt findet. “Belügst du mich auch nicht ? fragte die Kriegerin mit einer starken Stimme. Ares schüttelte leicht mit seinem Kopf. Die Kriegerin war beruhigt und machte sich gleich auf dem Weg dorthin. Irgendetwas in ihr, sagte ihr, dass er nicht log. Ares der Kriegsgott schaute ihr nach und sah etwas betrübt aus “ach Xena, warum hast du mich nur abgelehnt ?” Er schüttelte mit seinem Kopf und verschwand dann auch.

Im gleichen Augenblick bei Gabrielle. Es erschien Ares, sie erschrak kurz, überlegte dann aber sofort weiter. Der Kriegsgott ging auf sie zu “und wie ist deine Entscheidung ?” fragte er neugierig. Gabrielle sah ihn traurig an “ich weis nicht was wahr und was falsch ist.” Sie überlegte schon wieder weiter, aber sie wusste nicht wie sie die Wahrheit herausfinden konnte. Ares sah sie begeisternd an “nun Gabrielle, da du anscheinend zu keiner Lösung kommst, werde ich dir die ganze Wahrheit über Xena, über dich und auch über mich erzählen. Was hältst du davon ?” fragte er grinsend. “Aber woher soll ich wissen, dass du mir die ganze wirkliche Wahrheit erzählst ?” fragte sie zögernd. “Ich werde dir zum Beweis, einige Erinnerungen zeigen. Du weist doch, Erinnerungen lügen nicht !” sagte er zu Gabrielle. Sie nickte und gab ihm somit zu verstehen, dass sie ihm zuhören wird. Ares setzte sich hin und fing an, von alten Zeiten zu erzählen, sowie es auch schon Xena getan hatte. Nur er schien ihr mehr zu erzählen als Xena.

Die Kriegerprinzessin war schon fast am vereinbarten Ort angekommen, als plötzlich drei Räuber auftauchten und sich ihr in den Weg stellten. Sie lachte kurz und wollte an ihnen vorbei gehen. Einer der Räuber zog sein Schwert “halt bleib sofort stehen oder du wirst es bitter bereuen !” Xena lachte wieder und zog ihr Schwert. Als der Räuber das Schwert sah und es genauer beobachtete “so ein Schwert besitzt nur eine, du bist Xena die Kriegerprinzessin, stimmst’s ?” fragte er mit einer gewissen Vorsicht. “Willst du das wirklich wissen.” Er sah sie an “mein Ruf wird mir vorauseilen, wenn ich dich getötet habe !” sagte er mit einem Grinsen und griff an. Die Kriegerin schüttelte nur mit den Kopf und blockte den schwachen Angriff ab “mehr hast du nicht drauf !” sagte Xena sarkastisch. Er wurde zornig und griff sie weiter an. Xena blockte auch wieder diesen Angriffen ab und setzte mit einem tödlichen Konter nach. Sie durchbohrte seinen Bauch und die beiden anderen Angreifer suchten das Weite. “So eine Verschwendung von einem Leben, aber was soll man machen.” Die Kriegerin setzte ihren Weg fort und sah ihr Ziel schon von weiten.

“Was wollte ich tun ?!!” schrie Gabrielle entsetzt.
Ares sah sie hoffnungsvoll an und nickte einfach nur “du wolltest, bevor du dein Gedächtnis verloren hast, meine Königin werden.” Sie sah ihn entsetzt an “das kann nicht sein, davon hätte mir Xena auf jeden fall etwas gesagt !” “Bist du sicher Gabrielle ? Meinst du nicht, sie würde auch vor dir Geheimnisse habe?” “Ja schon, aber nicht solche, unsere Freundschaft besteht doch aus Wahrheit und auch aus dem Vertrauen zueinander.” sagte Gabrielle zweifelnd. Ares nickte und Gabrielle setzte sich wieder hin. “Aber meinst du nicht, dass sie dich für sich alleine haben will ?” fragte Ares konkret. Sie blickte ihn an und überlegte scharf. Gabrielle schüttelte mit ihrem Kopf “das kann ich mir einfach nicht Vorstellen, es tut mir Leid, aber das glaube ich dir einfach nicht, ich und deine Königin. Du wolltest doch auch schon früher, nur Xena zu deiner Königin machen. Und jetzt willst du mich ... du willst Xena doch nur Ärgern, habe ich recht ?” Der Kriegsgott wurde plötzlich wütend und schrie sie an “soll das etwa heißen, das du mich auch abweist, verstehe ich das richtig ?” Gabrielle nickte “ja, irgendwas in mir sagt tu es nicht” und ging ein paar Schritte zurück. “ICH BIN EIN GOTT !! Man weist mich nicht ohne weiteres ab, dafür musstest du schon mit deinem Gedächtnis bezahlen, weil Xena mich abgewiesen hat und jetzt DU. Wenn du mich auch abweist, dann, dann muss Xena halt mit ihrem Leben dafür bezahlen !” sagte Ares so zornig, dass eine Welle der Kraft aus ihm strömte und Gabrielle zu Boden warf. Sie traf mit ihrem Kopf zuerst auf und rührte sich nicht mehr. Der Kriegsgott beruhigte sich wieder und ging zu ihr “na toll, wenn man glaubt schlimmer kann’s nicht mehr kommen. Und mein Plan kann ich jetzt auch vergessen” und hob sie mit einem zornigen Gesicht auf und verschwand dann in seinem Lichtblitz.

Währenddessen war Xena schon eine Weile am vereinbarten Ort. Es war ein ausgestorbenes Dorf. Die Häuser waren fast alle schon eingestürzt. Hier muss ein fürchterlicher Krieg stattgefunden haben, dachte sich Xena. Als sie plötzlich ein Kribbeln spürte und sich umdrehte. Es war Ares mit Gabrielle im Arm, er sah immer noch zornig aus und Xena überlegte, was bloß geschehen sei. “Was ist mit Gabrielle ?” fragte Xena gleich. Ares verdrehte die Augen “oh man, könnt ihr nicht mal einen Tag getrennt sein, ohne euch gleich Sorgen zu machen?” fragte er. “Eigentlich schon, aber wenn du sie hast, mach ich mir immer besonders viele Gedanken um sie !” sagte sie sarkastisch. Ares verzog sein Gesicht, legte Gabrielle ab und griff nach seinem Schwert, auch Xena griff sofort zu ihrem Schwert und starrte ihn an.
Er schmiss einen blauen Feuerball auf Xena, sie wich mit einem Salto aus und griff ihn an, er blockte ihren Angriff. Gabrielle lag immer noch bewusstlos am Boden. Die Kriegerin schaute kurz zu ihr und war so einen kurzen Moment unaufmerksam. Ares nutzte es aus und streift sie, mit seinem Schwert am Arm. Sie konnte gerade noch ausweichen. “Was hast du nur ?” fragte die Kriegerin schmerzend. Er lachte “was ich habe fragst du, ich werde es dir sagen. Mein Problem ist Gabrielle und du, vor allem aber du. Xena, ich wollte dich zu meiner Kriegerkönigin machen und dir die Welt schenken, aber du, du hast mich ja lieber abgewiesen, für dieses Mädchen da. Und jetzt habe ich Gabrielle gefragt, ob sie meine Königin sein möchte, aber auch sie lehnte mich ab. Weist du, dass kann ziemlich deprimierend machen, wenn man zwei mal abgelehnt worden ist. Immerhin wollte ich euch die Welt schenken!” Xena schaute ihn verständnislos an “tja, weist du Ares, man kann nicht verschenken, was man nicht hat, dir gehört eben nicht die ganze Welt. Und ich werde dir nie verzeihen, dass du Gabrielles Gedächtnis gelöscht hast, nur um sie zu benutzen !” sagte die Kriegerin wütend. Ares lachte sie an “Xena, du hast dich wirklich verändert. Ist dir dieses Mädchen denn so wichtig, dass du alles andere aufgeben würdest?” fragte Ares unwissend. “Ich würde für sie alles aufgeben und wenn es sein muss auch mein Leben.” sagte Xena mit einem lächeln auf ihrem Gesicht. “Ich verstehe es nicht und ehrlich gesagt, habe ich auch keine Lust mehr zu kämpfen. Verschieben wir unsere kleine Meinungsverschiedenheit, ich sollte mal über etwas nachdenken glaube ich.” sagte Ares und verschwand auch schon.
Die Kriegerin lief zu ihrer Freundin hinüber und kniete sich hin, um zu sehen wie es ihr geht. Sie nahm sie ihn ihre Arme “Gabrielle, kannst du mich hören !” Gabrielle sah sie an “aua, mir tut mein Kopf weh, was ist denn passiert ?” fragte sie schmerzend. Xena sah sie an. Gabrielle stand langsam auf und Xena half ihr dabei. Ihre Gefährtin hielt sich den Kopf “mein Kopf fühlt sich an, als hätte mich jemand mit einem Hammer niedergeschlagen und es war kein Holzhammer” sie schaute zu ihrer Freundin rüber “Xena, was ist mit dir ?” fragte Gabrielle sorgenvoll. Die Kriegerin schaute sie traurig. aber gleichzeitig auch froh an “Gabrielle erinnerst du dich an alles, was wir erlebt haben und ich meine nicht was ich dir schon erzählt habe ?” fragte Xena besorgt. Gabrielle ging schnell auf sie zu und umarmte Xena “ja, ich erinnere mich an alles.” sagte sie frohen Herzens. Xena hielt sie fest in ihren Armen “wehe du vergisst mich noch einmal !” flüsterte sie in Gabrielles Ohr. Ihre Gefährtin lachte. Sie ließen sanft voneinander los “Xena, warum erinnere ich mich wieder an alles ?” fragte Gabrielle neugierig. “Ich denke es hängt damit zusammen, dass du dir irgendwann bei Ares den Kopf gestossen hast.” sagte die Kriegerin. “Nur gestossen, bist du sicher das es nicht irgend etwas anderes war z.B. ein Eisenhammer, oder so was. Mir tut nämlich nicht nur mein Kopf weh.” sagte Gabrielle etwas sarkastisch. Die Kriegerin sah sie mit einem Lächeln an “na schön, wenn du so viele Schmerzen hast, dann werde ich dich heute Abend mal massieren. Was meinst du ?” sagte Xena lachend. “Ja ! Wirklich ! Ich hoffe du machst dich nicht lustig über mich, denn mir tut wirklich alles weh.” sagte ihre Freundin etwas ernster. “Du müsstest doch am besten wissen, dass was ich sage, mache ich auch.” erwiderte die Kriegerin. “Stimmt hatte ich vergessen.” sagte Gabrielle. Xena blieb stehen und sah sie an. Gabrielle drehte sich zu Xena um “das war ein Scherz, ich habe es natürlich nicht vergessen.” Gabrielle ging fröhlich weiter und Xena schüttelte nur mit dem Kopf “irgendwann bringt sie mich noch mal um.” flüsterte Xena sarkastisch. Die Kriegerin folgte ihrer Gefährtin, die nun schon ein ganzes Stück vor ihr war.
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