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~Goldener Käfig~

von Muetze13
KurzgeschichteAngst, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Jacob Frye
17.05.2016
17.05.2016
1
2.480
5
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4 Reviews
Dieses Kapitel
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17.05.2016 2.480
 
Hey, nach langer Zeit mal wieder eine Fanfiktion von mir!
Ich hab letzte Woche Syndicate durchgespielt und es ist nun mein Lieblings Assassins Creed neben dem zweiten Teil. Doch der beste Part war Sequenze 8 und ich dachte, RothxJacob verdient eine fanfiktion. Es ist nämlich nun eines meiner absoluten OTPs!
Nicht sehr lang, aber ich hoffe sie gefällt trotzdem.

LG Mütze~

_________________________

Es war so falsch. Jede Berührung, jeder Kuss, jedes Wort. Doch es fühlte sich so richtig an, so gut, so befriedigend. Er wusste er dürfte nicht, aber es war wie eine Sucht, er brauchte es, er liebt es. Jede Sekunde, jeder hauch von seinem warmen Atem auf seiner zitternden Haut. Seine Fingerspitzen die eine brennende Spur hinterließen. Seine rauchige Stimme die seinen Namen flüsterte.
Er hätte ihn aufhalten könne, die Kinder retten können, doch etwas hielt ihn ab. Eine Stimme in seinem Inneren die alles überschattete was er in diesem Moment dachte. Er hatte seine eigenen Prinzipien verraten, nur für einen Mann den er nichtmal lange kannte. Für einen Wahnsinnigen hatte er unschuldige Kinder geopfert.
Doch er bereute es nicht. Jacob hatte aufgehört darüber nachzudenken. Ob es nun richtig oder falsch war, es war nicht mehr wichtig. Er liebte Roth viel zu sehr um sich seinen Kopf darüber zu zerbrechen. Er wollte ihn nicht verlieren, auch wenn er Jacob krank machte. Tag für Tag. Mit jeder Berührung riss er ihn weiter in diese Sucht, in dieses Verlangen nach mehr. Ein Verlangen das ihn blind machte, das ihn dazu brachte nicht mehr über andere nachzudenken. Nur Roth war wichtig, nur er, nur diese Liebe.

Starrick war tot. Evie und Henry waren noch da, doch zwischen Evie und Jacob war eine Kluft aufgetreten. Sie verstand nicht wie ihr Bruder immer noch mit Roth arbeiten konnte. Sie meinte er sei ein Verrückter, er ist ein Templer, ihn konnte man nicht trauen. Doch Jacob hörte nicht zu. Es war ihm egal was sie dachte.
Freddy versuchte ihn auch zu überreden nicht mehr mit Roth zu reden, ihn zu vergessen. Jacob konnte nicht. So gerne er wollte. Dieses Verlangen hatte sich in ihn eingebrannt, langsam, schmerzvoll. Er konnte es nicht vergessen, selbst wenn er es versuchte, es würde eine hässliche Narbe hinterlassen.
Jacob ging. Er ließ alle zurück. Evie, Henry, Freddy. Er hörte auf mit ihnen zu reden, blieb tagelang, sogar wochenlang weg ohne ein Wort. Jede Minute verbrachte er mit Roth.
Nach 3 Monaten hörte er dann auf zurück zu gehen, zum Zug, zu seinen Freunden, seiner einzigen Familie. Er konnte sich nicht losreißen von Roth. Wie eine Droge wirkte er auf Jacob, machte ihn nur noch süchtiger, selbst als der Frye dachte er könnte ihn nicht noch mehr lieben, verehren, verlangen.
Nach einem weiteren Monat gab es eine Nacht wo Jacob darüber nachdachte zurück zugehen. Er wollte sich entschuldigen, er wollte wieder seine Schwester sehen, ihre Stimme hören. Selbst wenn sie ihn wieder nur anmachte, er wollte sie einfach umarmen.
Doch Roth merkte Jacobs Bedenken. Er wollte nicht das er ging, das er ihn verließ. Roth würde es nicht aushalten wenn sein Geliebter sich los reißt, wenn Jacob seinen goldenen Käfig öffnete um frei zu fliegen. Nein, Roth würde ihn nicht fliegen lassen. Er würde Jacob wieder zeigen warum er es in seinem Käfig so liebte.
"Darling, du siehst besorgt aus. Beschäftigt dich etwas?" fragte Roth, als wüsste er nicht was seine Vögelchen wollte.
"Nein, mir geht es gut. Ich...habe mich nur gefragt ob du mich wieder zum Theater mit nimmst," antwortete Jacob mit einem leichten Lächeln. Roth nahm es an, diese Lüge, denn er wusste, sein Vögelchen würde nicht den Käfig öffnen. Er wird seine Flügel ruhen lassen, so wie immer.
"Oh, natürlich! Morgen Abend ist eine Vorstellung. Es wird dir gefallen. Doch jetzt...wie wäre es mit einem Tänzchen? Ich habe dir doch mal versprochen dir den Walzer beizubringen," bot Roth an, seine Hand ausgestreckt. Jacob blickte ihn etwas überrascht an, doch lächelte dann wieder und legte seine Hand auf die von Maxwell, welcher den Frye sofort vom Stuhl hochzog.
"Wir haben aber gar keine Musik," meinte Jacob etwas verwirrt.
"Wir brauchen keine, mein Lieber. Stell sie dir einfach vor," antwortete Roth und legte seine freie Hand auf die Hüfte des Fryes. Jacob lachte leicht und nickte dann, bevor er seine Hand auf die Schulter des Anderen legte.
Der Beginn war langsam, etwas ungeschickt von Jacobs Seite. Doch er versuchte sein Bestes, hörte einfach auf Roths Anweißungen. Seine Stimme war so ruhig, sein Gesicht so nah. Jacob spürte die Wärme die von Maxwell ausging, sie brannte sich in seine Haut, sein Fleisch, seine Knochen. Es beruhigte ihn. Seine Worte, seine Berührungen. Sie ließen ihn seine Sorgen, seine Bedenken vergessen.
Roth lächelte sanft, blickte Jacob die ganze Zeit über in die Augen. Er wusste, sein Vögelchen legte seine Flügel nieder, blusterte sich nicht mehr auf. Der Frye war ihm völlig verfallen, seinem Blick, seinen Worten. Er hing an Roths Lippen als würde er eine interessante Geschichte erzählen, obwohl er nur die Tanzschritte erklärte.
"Du wirst besser," meinte Roth lobend. Jacob grinste stolz. Er fühlte sich wie ein Kind jedes mal wenn Maxwell ihn lobte. Er war der einzige der ihn jemals gelobt hatte, der ihn in seinen Aktionen unterstützte. Roth war von Anfang an jemand gewesen der Jacob bewundert für das was er getan hatte, der begeistert von seinen Talenten war. Der Frye hatte vom ersten Treffen die Anwesenheit des Templers genossen.
"Bekomm ich den auch was für meine Fortschritte?" fragte Jacob aufgeregt. Roth lachte and drückte den Frye näher an sich, umfasste seine Hüfte mit festem Griff. Jacob schloss seine Augen als Roth sanft seine Lippen auf die des Assassinen legte. Noch immer bewegten sie sich, drehten sich zur stummen Musik. Die Schritte hatte Jacob begriffen, er bewegte sich fehlerlos, im Einklang mit Maxwell.
Er hatte sein Bedenken vergessen, sein Gedanke zurückzukehren. Er konnte nicht gehen, er würde wahnsinning werden ohne Roth, ohne die Möglichkeit seine Sucht zu stillen, ohne die Möglichkeit sich fallen zu lassen. Jacob konnte nicht von dieser Droge lassen, selbst wenn sie ihn krank machte. Doch er liebte es. Dieses Gefühl als hätte er Fieber, diese unglaubliche Hitze, dieser Schwindel. Er wusste wenn er fällt wird Roth ihn auffangen.
"Wenn du willst können wir morgen im Theater noch einmal tanzen,dort haben wir auch Musik," meinte Roth als sie langsamer wurden und dann komplett stoppten.
"Vor all den Leuten?" fragte Jacob ein bisschen nervös. Er wollte das jeder weiß was er Maxwell bedeutete, dennoch war der Gedanke seltsam allen zu zeigen er ist mit einem Mann zusammen.
"Keine Sorge, Darling. Wenn es dir peinlich ist das Leute dich mit mir sehen, können wir-" "Es ist mir nicht peinlich! Bitte denk das nicht. Es ist...nur das erste mal...dass ich so eine Beziehung mit einem anderen Mann habe," meinte Jacob schnell, schaute dabei zu Boden. Er fühlte sich schlecht das es doch irgendwie peinlich war.
"Oh mein Lieber, es ist okay. Ich verstehe es. Ist es wirklich dein erstes mal? Nun, ich hoffe das ich auch der einzige Mann...die einzige Person bleibe," entgegnete Roth und legte sanft seine Hände um die des Assassinen. Jacob schluckte schwer, nickte dann aber. Der Frye war sich nicht sicher wie lange diese Beziehung halten würde, doch er hoffte für immer. Niemand anderes könnte dieses schmerzende Verlangen stillen.
"Du wirst immer der einzige bleiben den ich liebe," flüsterte Jacob, sein zitternder Atem stieß gegen Roths Lippen als er näher kam. Maxwell lächelte zufrieden und küsste den Frye wieder, sanft, zurückhaltend, wie bei ihren ersten Kuss.
Roths Hände wanderte über Jacobs Hüfte, über seinen bekleideten Oberkörper bis zu seinem Hals. Der Frye öffnete leicht seinen Mund, Roth ging darauf ein, seine Zunge drang langsam durch die Lippen des Anderen. Jacob seufzte in den Kuss als er spürte wie Maxwells Finger über den freien Teil seiner Haut fuhr.
Der Kuss wurde immer intensiver, Roth drückte seinen Geliebten gegen die Wand, ihre Lippen und Zungen pressten und rieben einander. Jacobs Körper bebte, er schwitze unter seinen Klamotten. Ohne darüber nachzudenken ließ er den Mantel von seinen Schultern fallen.
Roth ließ seine Hände wieder runter zu Jacobs Hüfte wandern, quälend langsam öffnete er den Gürtel. Jacob blickte ihn lustverschleiert an als sich ihre Münder voneinander trennten. Seine Hände legte er auf Roths Schultern und blickte hinunter, schluckte schwer als Maxwell sein Oberteil hochschob, er spürte wie die warmen Fingerspitzen des Templers über seine zitternde Haut wanderten.
"Du bist so wunderschön, Darling," flüsterte Roth, legte seine Lippen sanft auf Jacobs Kinn, küsste sich langsam runter zum Schlüsselbein des Fryes. Jacob schnappte nach Luft als Roth ihn biss, er spürte seine Zähne wie sie auf seinen Knochen drückten.
"R-r-ro-" Wieder keuchte Jacob auf als Maxwell seine Finger an die Nippel des Assassinen legte und sie sanft massierte. Noch immer übten Roths Zähne Drück auf den Knochen aus, als wollte er ihn brechen.
Jacobs Atem war schwer, sein Kopf fiel nach hinten. Mit halb offenen Augen blickte er an die Decke, genoss jede Berührung auf seiner nackten Haut. Sein Verlangen wuchs, er wollte mehr.
"B-bitte...gib mir mehr...ich brauche es..." brachte Jacob keuchend hervor. Roth lachte leicht und wanderte wieder nach oben um dem Frye in die Augen zu blicken.
"Ganz schön gierig, mein Lieber," flüsterte er amüsiert und küsste Jacob wieder, diesmal wild, ein bisschen grob, doch der Assassine beklagte sich nicht, er öffnete seinen Mund ohne Widerworte, beschwerte sich nicht einmal als Roths Zunge gegen seine Zähne drückte, hart, als wollte er jeden einzelnen brechen.
Jacob hatte einen Gedanken, Roth wollte ihm wehtun, doch schnell verschwand dieser Gedanke wieder, wurde weggeschwemmt von der Lust, von dem Verlangen was ihn dazu brachte das ihm alles egal ist.
Er keuchte in den Kuss als er Roths Hand in seine Hose wandern spürte, zuckte als dieser anfing seine Erektion zu reiben. Selbst durch den dünnen Stoff seiner Unterwäche spürte er die Hitze welche von Maxwells Fingern ausging.
"Mehr...bitte...mehr..." bettelte Jacob als sie den Kuss wieder brachen. Roth nahm seine Hand wieder weg, entfernte sich langsam von dem Frye, welcher ihn verwirrt anblickte. Zufrieden betrachtete Maxwell den Assassinen, liebte sein Gesicht, seine lust verschleierten Augen, seine geröteten Lippen die leicht geöffnet waren und nach mehr verlangten.
"Aber mein Lieber, es hat mich sehr verletzt das ich du nicht mit mir vor all den Anderen tanzen willst morgen. Warum sollte ich dir dann geben was du willst? Ich sollte dich eher bestrafen," meinte Roth, versuchend nicht zu lachen. Jacob biss seine Lippen, nicht sicher was er sagen sollte.
"Bettel um Vergebung, Darling. " Die Augen des Fryes weiteten sich. Roth schien wirklich wütend, enttäuscht. Jacob wollte nicht das er so fühlte. Sofort ließ er sich vor dem Templer auf die Knie fallen, blickte ihn ängstlich an, wie ein Hund dessen Besitzer ihn einfach zurück lässt.
"Es tut mir leid! Wirklich! Ich werde morgen mit dir tanzen, es ist mir egal wer uns sieht," meinte Jacob schnell, krallte seine Fingernägel in die Hose von Roth, als würde er sonst gehen wenn er ihn nicht festhielte. Und das wollte Jacob nicht, er wollte nicht das Roth ihn verließ.
"Oh Darling, ich bin so froh. Das wird ein großer Spaß," entgegnete Roth mit sanftem Lächeln und legte seine Hand unter Jacobs Kinn, zwang ihn noch weiter nach oben zu blicken.
"Es sollte dir immer egal sein was Andere denken, ich bin der einzige bei dem es wichtig ist," flüsterte Maxwell, lehnte sich dabei leicht nach vorne sodass er beide Hände um den Hals des Fryes legen konnte. Er spürte unter seinen Daumen wie Jacob schluckte, in seinen Augen war Angst, doch es war offensichtlich das er einfach nur Angst davor hatte, dass Roth ihn hasste.
"Ja...ja, es ist mir nur wichtig was du denkst," erwiderte Jacob, schien sich langsam zu beruhigen. Zuckte aber wenn Roth etwas Druck auf den Hals des Assassinen übte.
"Ich bin der Einzige der überhaupt wichtig für dich ist, richtig Darling?" fragte Maxwell mit überraschtem Blick. Jacob nickte, keuchte auf als sich der Druck erhöhte. Es wurde immer schwerer zu atmen, doch er beschwerte sich nicht. Er verdiente eine kleine Strafe. Er hatte gezweifelt an dieser Liebe, er hatte daran gedacht zu gehen, er wollte von diesem Trip runterkommen, wieder gesund werden.
Obwohl er dieses Fieber doch so genoss.
"Tut mir leid, hab ich dir wehgetan?" fragte Roth als er von Jacob abließ. Der Frye schnappte nach Luft, hustete etwas als er den Kopf schüttelte. Sein Atem war schnell, er fühlte sich als wäre er getaucht, fasst hatte er Angst bekommen zu ertrinken.
"Mir geht es gut," antwortete Jacob als er sich endlich gefangen hatte, blickte dabei wieder nach oben, lächelte erleichtert, froh das Roth ihn aus dem Wasser gezogen hatte, das er ihm ein Tuch zum trocknen reichte. Jacob hatte es vergessen, verdrängt, all seine Zweifel, seine Sorgen. Sie waren im Wasser geblieben, sanken nun zum Grund wo er sie nie wieder fühlen musste.
"Du bist so lieb, so true..." flüsterte Roth und kniete sich ebenfalls auf den Boden, seine Hände an den Wangen des Assassinen. Sanft rieben seine Daumen über die noch immer zitternde Haut, wischten dabei einige Schweißtropfen weg.
"Ich werde dir immer true bleiben," entgegnete Jacob und setzte sich zurück, zog dabei Maxwell mit sich als er sich auf den roten Teppich legte. Roth folgte ihm ohne Zögern, legte seine Hände auf den Boden neben Jacobs Hüfte als er sich wieder aufsetzte.
Jacob ließ Roth sein Hemd ausziehen, der Templer warf es zur Seite bevor er sich zurück zu dem Assassinen wandt, seinen nun nackten Oberkörper betrachtete. Roths rechte Hand wanderte über Jacobs Brust welche sich im schnellen Tempo senkte und hob. Seine Fingerspitzen folgten den dunklen Linien des Vogel Tattoos, mit Neugier betrachtete er es.
"Wie passend," meinte Roth amüsiert und ließ seine Hand wieder runter zwischen Jacobs Beine wandern. Seine Fingerspitzen hinterließen ein warmes Gefühl, ließen den Frye nur noch mehr schwitzen.
Es war so falsch, diese Berührungen, diese Küsse, diese Worte. Doch Jacob liebte es, jede einzelne Sekunde die Roth ihm schenkte, es befriedigte ihn, als wären sie Drogen brachten sie Jacob dazu das er sich fallen ließ, alles vergaß, jedes Problem hinter sich ließ. Er brauchte es, er konnte nicht ohne, nicht mehr...
Das Vögelchen hatte sich an den Käfig gewöhnt, es hatte vergessen wie man außerhalb überlebt. Das Vögelchen war abhänging von diesem Luxus, selbst wenn es einfach nur auf der Stange sitzen konnte. Doch es war dem Vögelchen egal, dass es langsam die Fähigkeit zum Fliegen verlor und nur noch fiel.
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