Die Nacht ist sein Tag (1) - Dracuro's Vergangenheit

von DSpyro
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
Cynder Malefor OC (Own Character) Spyro
16.05.2016
25.09.2016
12
24.008
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16.05.2016 925
 
Ich begrüße euch hier bei mir. Ihr seid in Warfang, der berühmten Drachenstadt, Heimat des legendären lila Drachen Spyro und seiner Partnerin Cynder, die auch irgendwie bekannt ist. Naja wie auch immer...jedenfalls ist dies auch meine Heimat. Wer ich bin, wollt ihr wissen? Mein Name ist Dracuro und ich bin ebenfalls ein Drache, mit dunkelblauer Schuppenfarbe wohlgemerkt. Für mein junges Alter habe ich schon eine beachtliche Größe erreicht. Zum Vergleich - Drachen welche bereits zehn Jahre älter sind als ich, haben genau dieselbe Größe. Normalerweise wäre der Größenunterschied in etwa ein Viertel der Gesamtgröße des Drachen, der älter ist. Warum das so ist? Zum Teufel, keine Ahnung - sehe ich etwa aus wie der allwissende Historiker? Ich bin halt einfach groß für mein Alter, kapiert? Gut. Meine Güte, aus diesem Grund hasse ich es Geschichten zu erzählen. Ständig werden dem Erzähler aufhaltende und nervende Fragen gestellt. So, wo war ich stehen geblieben? Ach ja, bei meinem Aussehen. Nun mein Bauch und meine Flügel sind in einem Nacht ähnlichen Schwarz gehalten und meine Augen sind ebenfalls dunkelblau gefärbt. Aus unerklärlichen Umständen besitze ich das Element des Feuers, allerdings kein gewöhnliches Feuer, sondern ein magisches Feuer. Dieses ist nämlich so stark, dass es selbst Dinge in Brand stecken kann, die eigentlich gar nicht brennen können, wie Metall oder sogar Wasser. Diese Gabe habe ich schon sehr früh erlangt. Obwohl ich sehr stolz auf diese Gabe bin, ist die Herkunft dieser Gabe nichts worauf man stolz sein sollte oder zumindest sollte man nicht froh darüber sein. Aber ich will nicht vorgreifen. Ich werde euch alles nach und nach erzählen.

Ich würde sagen, dass...Warum hebst du deine Pranke? Willst du jetzt etwa auch eine von diesen dämlichen Fragen stellen? Freundchen, ich rate dir nimm deine Pranke sofort wieder runter! Du hast eben selbst gehört wozu mein Feuer in der Lage ist.

Wie dem auch sei, fangen wir mit meiner Geschichte doch am besten da an, wo ich Spyro und Cynder das erste Mal begegnet bin. Das war im Tal von Avalar, kurz nachdem die beiden die Welt vor Malefor gerettet hatten. Gott, wie ich ihn hasse! Also, die beiden hatten Malefor besiegt und sorgten so für Frieden, Glück und sämtlichen anderen tollen Müll auf der Welt. Doch danach schien es als müsste sich Spyro opfern, um die Welt zu reparieren, doch dies war nicht der Fall. Stattdessen gab ihm Cynder die Kraft, die er noch brauchte um die Welt, Cynder und auch sich selbst zu retten. Die Kraft der Liebe. Boah, wenn ich das nochmal aussprechen muss, kotze ich wahrscheinlich hier hin. So viel schnulzigen Müll auf einem Haufen. Naja egal. Jedenfalls erwachten die zwei in einem Waldstück, das etwas außerhalb von Avalar lag. Nach einigen Überlegungen machten die zwei sich auf den Weg um nach Warfang zurückzukehren. Woher sie wussten, wo sie lang mussten? Keine Ahnung, aber das ist auch für die Entwicklung der Geschichte nicht wichtig. Also setz dich wieder hin und Klappe zu! Sie breiteten ihre Flügel aus und erhoben sich in die Luft. Da die Bäume in diesem Waldstück sehr hoch in den Himmel ragten und zwischen ihnen sehr viel Platz war konnten die beiden Drachen problemlos umher fliegen. Irgendwann hatten sie dann den Wald hinter sich gelassen und erreichten riesige, blühende Felder, die unter einem strahlend blauen Himmel gediehen.
"Endlich", sagte Cynder. "Das Tal von Avalar. Wir haben es geschafft. Ich hab schon nicht mehr daran geglaubt, dass wir es finden würden."
"Ich auch nicht", antworte Spyro. "Aber von hier sollte es ein leichtes sein die Drachenstadt zu finden. Schließlich haben wir den Weg ja schon einmal beschritten."
"Ich freue mich schon so darauf den Frieden genießen zu können. Das wäre das erste Mal in meinem Leben.", sagte Cynder. Ihre Vorfreude war ihr deutlich anzusehen. "Glaubt du denn, dass sie mich in der Stadt akzeptieren werden?"
Spyro schaute sie etwas überrascht an. "Cynder, nach allem was du getan hast. Wer sollte dir da nicht vergeben? Du hast dein Leben auf's Spiel gesetzt, deine Angst herausgefordert und sie überwunden. Was willst du denn noch leisten?"
"Ich weiß ja auch nicht." Nun sah Cynder wieder etwas bedrückt aus. Sie wusste zwar, dass Spyro Recht hatte, doch ihre Vorgeschichte quälte sie nach wie vor. Sie konnte einfach nicht hinter sich lassen, was sie getan hatte. Zu ihrem Glück war Spyro immer noch an Ihrer Seite und gab ihr Mut. Wenn er in dem Vulkan auch umgekommen wäre, wüsste sie wahrscheinlich nicht, wie sie mit all dem fertig werden sollte.
"Cynder glaub mir. Deine Vergangenheit wird immer ein Teil von dir bleiben, aber auch deine guten Taten. Du solltest deine früheren Taten als Antrieb dafür nutzen nie wieder so zu werden wie früher. Außerdem sollte es dir helfen immer stets für das Richtige einzustehen."
Cynder lächelte. Diese Worte von Spyro gaben ihr Mut. Doch plötzlich hielt sie inne. Sie waren zwar eine beachtliche Höhe über dem Boden, doch trotzdem konnte Cynder den blauen Punkt entdecken auf der grünen Wiese die unter ihnen lag.
"Spyro, schau mal dort unten."
Spyro ließ seinen Blick nach unten schweifen und auch er erblickte den blauen Punkt.
"Was ist das?", fragt er zwar laut, aber mehr im Selbstgespräch.
"Ich weiß nicht, aber wir sollten uns das ansehen, oder?"
"Finde ich auch."
Somit gingen sie in den Gleitflug über und sanken in Richtung des Boden. Immer weiter in Richtung des blauen etwas im grünen Gras.
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