♥ [OS] Miranda x Perry [Kinder] ♥

OneshotRomanze, Freundschaft / P6
Miranda Perry Gomez
16.05.2016
16.05.2016
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16.05.2016 566
 
Etwas zerstreut lief die kleine,  acht Jahre alte,   Miranda durch den Wald. Sie wusste nicht recht, wo sie denn überhaupt hin sollte.  Sie hatte sich vollkommen verlaufen und fand einfach nicht mehr zurück. Wäre sie doch einfach zu Hause geblieben und nicht einfach abgehauen… Aber Mama setzte sie ja immer unter Druck. Sie konnte halt nicht so gut lesen, wie die anderen in ihrem Alter! Das konnte doch mal vorkommen…
Sie rieb sich die aufkommenden Tränen aus den Augenwinkeln und ließ sich auf einem Baumstumpf nieder. Sie wusste nicht mehr weiter. Sie würde wohl die Nacht über hier bleiben müssen.
Doch der Anblick von einer kleinen braunen Maus hellte ihr Gesicht etwas auf.
„Na du Kleine“, sagte sie leise und streckte ihre Hand nach ihr aus. „ Was machst du denn hier?“
„Das sollte ich dich eher fragen“, sagte die Maus und blickte Miranda an.
Miranda zuckte kurz zurück.  Sie hatte noch nie eine Maus sprechen hören. Dann streckte sie ihre Hand aber wieder aus. Sie war immerhin eine Hexe. Sie sollte keine Angst vor einer sprechenden Maus haben. Und die Maus krabbelte auch auf ihre Hand. Miranda streichelte sanft ihren Kopf.
„Ich bin von zu Hause abgehauen...“, murmelte sie.
„Warum denn?“, fragte die Maus und legte ihren Kopf etwas schief.
„Meine Mama ist nicht glücklich mit mir. Und ich will sie glücklich sehen, deshalb bin ich gegangen.“
„Wie heißt du denn überhaupt?“ Die Maus krabbelte auf ihren Arm und blickte  Miranda aus ihren goldenen Augen an.
„Miranda. Und du?“ Sie lächelte etwas und die Tränen waren schon vergessen.
„Perry“, meinte die Maus und stupste ihre Hand an. Miranda streichelte die kleine Maus namens Perry weiter. „Warum ist deine Mum sauer auf dich?“
„Ich kann nicht normal lesen“, meinte sie plötzlich schüchtern und leise. Normalerweise gab sie so etwas nie zu, und behielt ihr Geheimnis für sich. Es war schließlich Nichts, worauf sie stolz sein konnte und es jedem erzählen wollte. Doch eine sprechende Maus war nun Mal auch nichts normales.
„Na und. Das ist doch nicht schlimm. Deine Mum sollte dich lieb haben und stolz auf dich sein, dass du es wenigstens versuchst.“
„Meinst du?“
„Mein ich.“
Miranda nickte und setzte die Maus auf dem Baumstamm ab. Dann stand sie auf und ging ein paar Schritte.
„Ich weiß gar nicht, wie ich nach Hause kommen soll“, sagte sie schließlich und wurde sofort wieder etwas traurig.
„Perry!“, rief eine Männerstimme und Miranda horchte auf.
Perry seufzte und sah zu Miranda. Er überlegte kurz.
„Ich muss gleich weg. Also. Du gehst einfach geradeaus weiter. Immer geradeaus. Solange bis du an eine umgeknickte Eiche kommst, da gehst du dann links. Dann müsstest du zurück zum Feldweg kommen.“
Miranda meinte auf dem Gesicht der Maus ein Lächeln ausfindig machen zu können. Sie vertraute Perry und nickte. Sie bedankte sich noch, drehte sich um, und ging dann. Mittlerweile lächelte sie genauso, wie die Maus mit den goldenen Augen es getan hatte.

Perry verwandelte sich zurück in einen Menschen und  seufzte. Im selben Moment spürte er hinter sich seinen Aufpasser auftauchen. Burnett. Er seufzte und versuchte nichts zu erklären, denn er lächelte endlich mal wieder und das wollte er nicht mit dummen Erklärungen zerstören. Sein Blick folgte noch ein Stück Miranda, bis sie hinter einer Gruppe von Bäumen verschwand. Er war sich sicher, dass sie nach Hause finden würde.
Burnett würde ihm sowieso nicht glauben.
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