Von dir geträumt

von Vermis
GeschichteAllgemein / P12 Slash
Adam Parrish Ronan Lynch
15.05.2016
15.05.2016
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ACHTUNG! TRK-Spoiler!
Ansonsten: Achtung Kitsch! x)
Viel Spaß~


Von dir geträumt
Kinda Pynch


Manchmal erwachte Ronan nicht mit einem Traumding, sondern einer Traumidee, mit einer Traumüberzeugung wie eine Vorhersage, wie ein Traumwissen. Es war vermutlich nichts Magisches, aber Ronan nahm die Dinge aus seinen Träumen ernster als andere Menschen das vielleicht tun würden.
Als er also an diesem schönen Dienstag irgendwann im Mai erwachte mit dem Bild von Adams und seiner Hand verschlungen auf den Innenseiten seiner Lider, dachte er sich nicht viel dabei, zog sich an, fütterte die Tiere, sicherte alle Gebäude und stieg in den BMW. 
Der Highway wurde von der noch recht tief stehenden Sonne erhellt, als der BMW ihn entlangschoss. Ronan hörte eine seiner Mix-CDs, diesmal seinen liebsten Highway-Mix, der dadurch bestach, dass er dafür sorgte, dass Ronan sich noch cooler in seinem schnellen Schlitten fühlte.
Ronan liebte Musik und er konnte sich an keinen Tag erinnern, an dem er keine gehört hatte. Als Kind hatte er mehrere Instrumente erlernt und mit seinen Brüdern musiziert, während seine Eltern dabei saßen; Niall mit einem wissenden Lächeln und Aurora träumerisch mit halb geschlossenen Augen.
Ronan fühlte den Rhythmus der Musik und Melodien flossen durch seinen Körper und berührten ihn überall und so sanft. Manche schüttelte ihn auch und manche brachte ihn nur mit einem Gitarrenriff zum Lachen. 
Er hatte keine Ahnung, wie es Menschen geben konnten, die ihr Leben nicht mit einem Soundtrack führten. Darum gab er sich alle Mühe, seinen Freunden Soundtracks zu erstellen.
Adams Auto war mit CDs für jede Gelegenheit und Ungelegenheit ausgestattet und Blue und Gansey hatte er ebenfalls genug mitgegeben... Der Camaro blieb nämlich liegen, wenn man ihn nicht mit Musik betankte. (Ronan war sehr stolz auf diese Idee und er hatte schon mehr als eine erboste Nachricht von Blue deswegen bekommen.)
Ronan ließ sich von der Musik tragen und die Meilen schmolzen dahin, während er sich der Stadt näherte, in der Adam aufs College ging.
Adam war erst am Sonntag von den Schobern aufgebrochen, aber Ronan besuchte ihn nicht gerade das erste Mal spontan unter der Woche.
Eigentlich war es peinlich, wie sehr er diesen Typen liebte, wie gern er einfach bei ihm war. Aber Ronan hasste es, wenn ihm etwas peinlich war, also hatte er beschlossen, dass er einen Scheiß drauf gab. 
Er hielt zwischendurch, um zu pinkeln und sich was Frühstücksartiges zu besorgen. Er wechselte die CD und dachte an Noah und dass er wohl jetzt Frieden hatte oder so einen Scheiß. Das gehörte zu Musik auch dazu. Sie verwob sich nicht nur mit einem selbst, sondern auch mit der Umgebung und den Menschen. Mit Situationen und Gefühlen. Ronan würde Noah nicht vergessen, solange er Ohren hatte und ein Herz.
Aber es war gut, dass er gegangen war. Nicht für Ronan, Gansey, Adam und Blue, die ihn vermissten, aber für ihn selbst. Ronan hatte doch bemerkt, dass er das Verschwinden hasste, das Tot-Sein und Kein-Eis-essen-Können. Noah war immer mehr gebröckelt; wie Sandstein immer weiter zerrieben und irgendwann hatte er der Wind ihn davontragen müssen.
Die Musik wehte ein bisschen Noah zurück in den BMW, als müsse seine Präsenz trotzdem wie ein Geruch hängen bleiben.
Ronan schüttelte den Kopf und zog in die linke Spur und ließ den BMW rennen. Er dachte an Adams Hand in seiner und beschleunigte.
Beim College parkte Ronan den BMW erstmal und sah dann auf Adams Stundenplan, den er im Handschuhfach hatte. (Er konnte nämlich vergessen, dass Adam seinetwegen schwänzen würde. Soweit ging die Liebe nicht. (Vielleicht sollte er es heute mal wieder drauf anlegen, eine Abfuhr zu bekommen?)) 
Ronan grinste zufrieden, nachdem er auf Plan und die Uhr im Armaturenbrett gesehen hatte. Er musste bis zur Mittagspause nur eine halbe Stunde totschlagen und danach auch nur zwei.
Er kaufte sich ein Eis und lehnte sich neben die Tür des Gebäudes von Adams Wirtschaftskurses. Ein älterer Gärtner mit einer Heckenschere warf ihm einen kritischen Blick zu und Ronan tippte sich grüßend an die Stirn, was den Mann verscheuchte.
Mit diesem Ergebnis war Ronan mehr als zufrieden.
Irgendwann, als Ronans Eis nur noch ein Nachgeschmack auf seiner Zunge war, kamen die Collegestudenten geschäftig aus dem Gebäude und Ronan fühlte sich daran erinnert, warum er das hier nicht wollte.
Es war so eine verlogene Zuschaustellung von nicht vorhandener Armut. Es mochte Colleges geben, wo es genug Studenten gab, die am Existenzminimum kratzen, aber auf ein solches College ging Adam nicht. Hier gab es schlaue Studenten wie Adam, die zwar nicht reich an Geld, aber reich an Hirn waren und deswegen ein Stipendium hatten (und die waren zu stolz, um verlottert rumzulaufen), und es gab die, denen Geld egal war und die eine Verlottertheit trugen, die nur der neuste Chic war. Ein Jutebeutel hier, modische Risse in der Designerjeans da und eine Plastiksonnenbrille wie der letzte Versuch, nicht so reich zu wirken.
Ronans Blick fiel immer auf das linke Handgelenk. Uhren verrieten fast immer, wo jemand herkam, ob nun am College oder in der schlecht gedrehten Dokumentation über das Mittelalter. An fast jedem Handgelenk war ein teures Modell und in Händen lagen schlanke Smartphones.
Ronan mochte sie alle nicht. Außer Adam, der wie der einzig wahre Mensch in dieser Menge wirkte. An seiner Seite lief irgendein Kommilitone, dessen Namen Ronan sich wohl hätte merken sollen, denn er war ihm schon ein paar Mal begegnet.
Der Typ war etwas kleiner als Adam, hatte kurze schwarze Haare, recht dunkle Haut und ein selbstverlorenes Lächeln. Ronan konnte ihn nicht leiden. 
„Lynch", meinte Adam erstaunt, als er ihn sah und trat zu ihm. „Was machst du hier?"
Ronan grinste. „Eis essen", antwortete er und nickte dem Kommilitonen begrüßend  zu, der sich zu ihnen gesellte, aber dabei ein wenig unsicher wirkte.
„Willst du in die Mensa, Gary?", fragte Adam ihn und dann Ronan an. „Und hast du Pläne?"
Ronan hatte mehr Lust auf vernünftiges Essen als das, was es vermutlich in der dummen Collegemensa gab, aber wenn Adam wollte...
Gary nickte. „Aber mach dir wegen mir keinen Stress, ich..."
„Warum Stress? Lynch wird wohl mitkommen, oder?", fragte Adam und hob eine Augenbraue. Diese Mimik sah komisch an Adam aus, aber gleichzeitig war es irgendwie ganz spannend, von Adam herausgefordert zu werden.
„Klar! Yeah! Mensa!", meinte Ronan sarkastisch.
„Na, dann passt doch alles." Adam ging einfach los und Gary sah Ronan kurz fragend an, als könne er nicht glauben, dass er einfach zugestimmt hatte, und lief dann aber Adam hinterher. Ronan seufzte leicht und stieß sich dann von der Wand ab, um ihnen zu folgen. 
Natürlich könnte er versuchen, seine Meinung durchzusetzen, aber das würde wahrscheinlich damit enden, dass er irgendwo allein schlecht gelaunt Mittag aß und Adam erst am Nachmittag richtig sah. Und dafür war er keine zwei Stunden Auto gefahren, wie Adam vermutlich auch genau wusste.
Ronan überlegte, ob er seinem Freund vielleicht zu viel Macht gab.
Gary und Adam redeten über irgendein Wirtschaftsmodell und seine mögliche Anwendung auf das Gesundheitswesen und Ronan war gelangweilt. Dieser Gary warf immer wieder unbehagliche Blicke zu Ronan, der ihn nur musterte und nichts sagte.
Stille verunsicherte Menschen. Vor allem Menschen wie Gary.
Aber mit Adam schien er gut zurecht zu kommen. Adam wirkte nicht wie mit Gansey oder Blue, aber trotzdem in sich gefestigt. Als sie übergingen zu dem faszinierenden Thema der Ärztedichte, verfluchte Ronan seine Träume. Er kickte eine dieser unerträglichen Glasflaschen, in denen sich mal Hipster-Erfrischungsgetränke befunden hatten und die die Studenten scheinbar überall stehen ließen, gegen einen Stein und es machte ein gut hörbares Plonk!
Adam warf Ronan einen Blick über die Schulter zu und Ronan grinste nur ironisch. „Wo hast du eigentlich Chainsaw gelassen?“
„Sie wollte nicht mit“, gab Ronan Auskunft. Die Rabendame liebte Adam zwar (und vor allem, an seinen Haaren zu zubbeln und zu ziehen), aber die Autofahrt war ihr zu blöd, also fuhr Ronan, wenn sie nicht zu ihm ins Auto hüpfte, halt ohne sie.
„Chainsaw?“, fragte Gary neugierig, sah dabei aber Adam an.
„Ronans zahmer…“ Adam zögerte und Ronan fragte sich, was für ein Gesicht er machte, aber er konnte es nicht sehen. „Rabe“, schloss Adam den Satz.
Gary dagegen machte so ein dämliches O-Gesicht und sah zu Ronan, als würde er ihn jetzt noch mehr für einen Rowdy und Schwerverbrecher halten. Ronan antwortete mit einem winzigen Lächeln, das nicht nett gemeint war.
„Man kann Raben als Haustiere halten?“, fragte Gary erstaunt.
„Er hat sie mit der Flasche großgezogen“, erklärte Adam und sie betraten die Mensa, die proppevoll von Studenten und Mitarbeitern und Hitze und Essensdüften war.
Hier war es laut und stickig. Ronan sah überall Bildschirme, auf denen angezeigt wurde, was dort für Essen angeboten wurde und was es kostete und am Eingang war ein Bildschirm, wo eine Übersicht war und unter diesem stand eine ganze Traube an Studenten und starrte geschlossen hinauf.
Herdentiere. Sie erinnerten ihn alle an seine Kühe, wenn sie in den Stall drängten und an die Futterstelle, wo das Heu aufgeschichtet war. Muhen und Drängeln und das Kauen. Sie waren alles Herdentiere.
Ronan war kurz davor, einfach wieder umzudrehen und dieses Mistding zu verlassen, aber als hätte Adam das gemerkt, schnappte er sein Handgelenk und zog ihn mit zu einem der Stände. „Nudeln“, sagte er und schob Ronan ein Tablett in die Hand.
„Wow, Parrish. Sieht aus wie ein Zehn-Sterne-Restaurant“, knurrte Ronan und sah angewidert auf das graue Tablett in seinen Händen.
Adam stieß ein belustigtes Geräusch aus. „Es schmeckt besser, als du oder ich kochen können.“
Das war vermutlich wahr. Ronan hatte sich zwar das Kochen einiger Gerichte beigebracht, weil man tatsächlich irgendwann an den Punkt kam, wo jeden Tag Pizza vom Lieferservice eintönig wurde, aber das war nichts, womit er vor Adam angab.
(Wenn Adam am Wochenende bei ihm war, schleppte er ihn lieber in ein Restaurant. Und das würde er auch weiterhin so machen, wenn er sich so ansah, was Adam sonst aß.)
Als Ronan an der Reihe war, schaufelte er also Nudeln und Soße auf zwei Teller. „Und jetzt?“, fragte er schlecht gelaunt und Adam lächelte ganz leicht, als er an ihm vorbeiging und durch die Menge lotste zu den Kassen. Ronan stellte das Tablett ab und zog sein Portemonnaie raus.
„Es gibt eine Mensakarte, Lynch, die nehmen kein Bargeld und erst recht keine Kreditkarte. Ich bezahle.“
Ronan zog eine Augenbraue hoch, aber tatsächlich stand da ein Schild ‚Bezahlung nur mit Mensakarte’. Er dachte darüber nach, ob er es vielleicht blöd fand, dass Adam das bezahlen wollte, aber eigentlich ließ sich Adam ja auch inzwischen ohne zu murren von ihm einladen, also konnte er ihm wohl auch den Gefallen tun.
„Danke, Mann“, sagte Ronan also und war nur zu dreißig Prozent sarkastisch. „Wo ist eigentlich dein Kumpel abgeblieben?“
„Der wollte Pizza und keine Nudeln“, meinte Adam nur und rückte das Tablett weiter vor und legte seine Mensakarte auf ein Lesegerät. „Vielleicht hat er aber auch Angst vor dir.“
Das entlockte Ronan ein sehr zufriedenes Grinsen.
„Du hättest Chainsaw mitbringen sollen, dann hätte er gleich bemerkt, dass du eigentliche eine Glucke bist.“ Adam nahm die Karte, nickte der Kassiererin zu und Ronan nahm notgedrungen wieder das Tablett und schleppte es hinter Adam her.
Ronan verdrehte die Augen. Als würde nicht jeder im Umkreis von mehreren hundert Kilometern sehen, dass er kein gefährlicher Typ war, wie er hier hinter seinem Freund mit dem Tablett herdackelte und aussah, als würde er auch Stöckchen zurückbringen.
Aber was sollte es. Er sah in Adams Augen, dass er Spaß hatte und solange Ronan nicht wirklich Stöckchen holen musste, war es auch noch okay. (Er konnte ja zum Ausgleich nachher irgendwas kaputt machen. Teller durch die Gegend werfen, oder so.)
Gary saß bereits an einem Tisch und sah von seinem Teller auf, als Adam auf ihn zusteuerte. Ronan fragte sich wirklich wie jemand, der sich scheinbar in der Gegenwart von Menschen unwohl fühlte, am College überlebte.
Adam setzte sich Gary gegenüber und Ronan neben Adam. Die Stühle waren aus Plastik und scharrten zu laut über den Boden, was den allgemeinen Geräuschpegel noch weiter hochdrehte. Es war warm, viel zu warm.
Ronan war gleichzeitig zufrieden und unzufrieden. Er merkte, dass Gary ihn nicht hier haben wollte und lieber mit Adam allein wäre, ebenso wie Ronan lieber mit Adam allein woanders wäre. Er merkte aber auch, dass Adam ihn gern hier hatte, denn er sah Ronan auf diese seltsame Art an, die so ein bisschen ‚Du bist so ein Trottel’ und ‚Schön, dass du da bist’ beinhaltete.
Adam fragte Gary etwas über einen Kurs und drückte unterm Tisch sein Knie gegen Ronans.
Ronan registrierte das mit einer ganz leicht gehobenen Augenbraut und legte seine Hand auf Adams Knie. So verbrachten sie die Mittagspause und Ronan hörte mehr über Collegekurse, als er je wissen wollte, da das einzige Wissen, das er brauchte, war, dass er niemals einen besuchen wollte.
Die Nudeln waren furchtbar und ungesalzen, es war zu warm und roch unangenehm nach zu viel verschiedenem Essen und Gary war wirklich ermüdende Gesellschaft, aber Ronan war ja nicht wegen einer dieser Sachen hier. Er beobachtete Adam, der zufrieden aussah und längst nicht so gestresst wie zu Schulzeiten.
„Ich lass Recht ausfallen“, sagte Adam irgendwann beiläufig und Gary sah ihn erstaunt an. „Warum das denn?“
Ronan sah zu Adam und konnte es einen Moment nicht fassen, was dieser gerade gesagt hatte.
Adams Blick zu Gary sagte eindeutig, dass er ihn in diesem Moment für ein bisschen beschränkt hielt und zeigte dann mit dem Daumen auf Ronan. „Deswegen“, sagte er und stellte seinen Teller wieder aufs Tablett. „Bist du fertig?“, fragte er ihn und Ronan sah ihn nur einen Moment an.
„Du bist vollkommen irre, Parrish“, erklärte er ihm und stand auf.
Adam grinste und nahm das Tablett, als würde er ahnen, dass Ronan schon das ganze Mittagessen lang mit dem Gedanken spielte, es auf dem Rückweg ‚aus Versehen’ fallen zu lassen. „Ich weiß. Man muss irre sein, um dich zu mögen, Lynch.“
„Lieben“, korrigierte Ronan und nickte Gary zu, der Adams Aussage wohl immer noch nicht ganz fassen konnte, bevor er Adam folgte.
Adam lächelte ihn mit einem Hauch von Spott an. „Lieben“, bestätigte er. „Aber eigentlich ist Recht einfach nur tierisch langweilig.“
Ronan schnaubte. „Alles klar, das ist der Grund.“ Aber er wollte es nicht kaputt machen. Er wusste ganz genau, was das für ein Geschenk war und er konnte nicht leugnen, dass es ihn mehr als glücklich machte.
Nachdem Adam das blöde Tablett losgeworden war, zog Ronan ihn kurz an sich und küsste ihn. „Ich hab von dir geträumt“, verriet er ihm und verschränkte ihre Hände.
Adam verdrehte die Augen. „Lynch, du bist so ekelhaft kitschig.“
Ronan war sehr zufrieden mit seiner heutigen Performance. „Ich weiß. Hast du es mir abgekauft?“
Sie liefen Hand in Hand über den Campus zum Parkplatz. Sie würden eins ihrer Autos nehmen und das andere stehen lassen und zu Adams Ein-Zimmer-Bude fahren oder irgendwo anders hin. Sie waren das kitschigste Pärchen weit und breit.
Es war ekelhaft kitschig – aber Ronan gab einen Scheiß drauf, was andere von ihnen dachten und Adam inzwischen auch.
„Niemals“, antwortete Adam und drückte Ronans Hand. „Dir kaufe ich gar nichts ab.“
Dagegen hatte Ronan nichts. Er würde Adam eh nichts verkaufen, sondern alles schenken. Egal, wie kitschig das war.

ENDE
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