Touch me, Touch me – Don’t be sweet

GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Elijah Mikaelson Niklaus Mikaelson OC (Own Character)
14.05.2016
24.12.2016
64
168076
21
Alle Kapitel
44 Reviews
Dieses Kapitel
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Vorwort:
Diese Geschichte entspringt komplett meiner Fantasie und ich verdiene damit kein Geld, es ist alles aus Spaß an der Freude. Die Originalgeschichte, ebenso wie die Charaktere gehört ebenfalls nicht mir und ich will keiner Person mit dieser Geschichte schaden.  

Flashbackes werden in kursiver Schrift dargestellt.
Info; Katherine war nie in der Gruft gefangen.

Viel Spaß beim Lesen<3
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Hallo Leute und herzlich Willkommen zu meiner neuen FanFiction.

Wie ihr in der Beschreibung schon gemerkt habt, geht es um Klaus/Elijah und Cleo.
Die Geschichte hat verschiedene Gernes, ich habe mich aber für die beiden wichtigsten entschieden.
Jede Art der Rückmeldung ist gerne gesehen und ich freue mich auf eure Meinungen. Das ist meine erste FF in diesem Fandom und ich bin sehr gespannt wie sie ankommt.

Ich werde versuchen alle 3-4 Tage hochzuladen, was ich bei meinen anderen Geschichten immer gut geschafft habe. Wenn ich mich verspäte, dann hat das meistens gute Gründe:)

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Prolog und bis zum nächsten Mal^^
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Er fühlte sich um tausende Jahre gealtert, als er die Augen aufschlug. Wortlos sah er sich in dem großen Zimmer seines Hauses um. Er konnte sich entsinnen, dass er vorhin noch bei Elena gewesen war. Wie war er nach Hause gekommen? Und warum brannten seine Hände wie Feuer?
„Stefan“, ertönte neben ihm die Stimme seines Bruders. Erschrocken wandte er sich nach rechts und sah Damon direkt ins Gesicht. „Was machen wir hier?“ Das Gesicht seines Bruders war blutüberströmt und plötzlich wusste auch Stefan, woher das Brennen an seinen Handgelenken kam. Er war an einen Stuhl gekettet. Aber wie was das möglich? Er erinnerte sich an nichts. „Eisenkraut. An den Handschellen. Beweg deine Hände nicht“, hörte er Damon neben sich sagen. Stefan nickte schwach. Er war es nicht gewohnt gefesselt zu sein. Er fühlte sich schwach, seine Glieder schmerzten und er fragte sich noch immer, wie zum Teufel er hier gelandet war? War das ein Scherz seines Bruders? Nein, Damon würde sich nicht selbst solche Qualen zufügen. „Was machen wir hier? Wer war das?“, fragte er Damon. Dieser schüttelte den Kopf und sah sich ebenfalls um. Gerade noch war er im Grill gewesen, hatte etwas getrunken und schon verschwanden alle Erinnerungen. „Ich weiß es nicht. Ich bin genauso aufgewacht wie du“, antwortete Damon seinem Bruder. Ihre Ringe hatten sie noch an den Fingern. Plötzlich meinte Stefan hinter sich etwas zu hören. Jemand zischte in Vampirgeschwindigkeit an ihm vorbei und ein leises Lachen hallte durch das Zimmer. Die Person, wer auch immer es war, blieb hinter den Brüdern stehen.

„Wie schön, dass ihr wach seid“, sagte sie vergnügt. Damon erinnerte sich an diese Stimme. Er war sich aber nicht sicher, woher er sie kannte. Ein Mädchen, eine junge Frau. Er versuchte sich zu erinnern, aber sein Kopf brannte wie Feuer. „Das macht alles viel lustiger. Aber ihr müsst noch ruhig bleiben. Es sind noch nicht alle hier.“ Kaum hatte sie fertig gesprochen, drückte jemand Stefan eine Spritze in den Hals und stach ihm eine Flüssigkeit unter die Haut. Er spürte seine Kräfte schwinden und Damon neben ihm bekam ebenfalls etwas in den Hals gedrückt. Als die Sicht der beiden schon unscharf wurde, trat sie an ihnen vorbei und er sah nur noch eine Strähne braunes Haar, bevor alles wieder dunkel wurde.
~~~~*
Vergnügt lief sie durch die Straßen der Stadt und tanzte an den Läden vorbei. Es war lange her, dass sie sich hatte frei bewegen dürfen. Sehr lange sogar. Aber sie durfte sich nicht zu lange hier aufhalten, bevor er auftauchte. Sie hatte sich gefreut, die Salvatore Brüder wiederzusehen. Leider würden sie das alles erst verstehen, wenn sie ihre restlichen Opfer gefunden hatte. Und ihr nächstes Opfer lief nur wenige Schritte vor ihr. Ein Mädchen mit blonden Locken. Ihr Name war Caroline. Ein blonder Kerl war bei ihr. Sie nannte ihn Matt. Er sah normal aus, fast langweilig. An ihr hatte sie größeres Interesse. Oh ja, sie würde die Nächste sein, die den Brüdern Gesellschaft leistete.
„Entschuldigen Sie“, sagte sie mit freundlicher Stimme und tippte Caroline an. Es war sehr gut, wenn man nachts heimlich die Schulakten durchsehen konnte. Somit wusste sie wahrscheinlich mehr über Caroline, als der Spinner neben ihr. „Ja?“, ertönte ihre Stimme und das Mädchen lächelte. „Ich fürchte, ich habe hier in der Nähe einen Ohrring verloren. Könnten Sie mir helfen?“ Sie setzte ihr Unschuldslächeln auf und klimperte mit den Wimpern. „Natürlich“, sagte Matt und bückte sich sofort zu Boden. So unterwürfig, dass es ihr fast leid tat. Menschen eben. Caroline aber sah sie mit einem Blick an, der sie zum grinsen brachte. Ein kleines, gemeines Grinsen. Oh ja, sie hatte verstanden. „Ich glaube ich habe sie da hinten verloren“, meinte sie zu Matt, der gerade dabei war hinter einem Cafeschild nachzusehen. „Vielleicht möchte Caroline ja mitkommen.“
„Nein“, durchschnitt die scharfe Stimme Carolines die Stille. Sie hatte keine Ahnung, wer dieses Mädchen war. Aber man sah ihr an, dass sie gefährlich war. Ihr Lächeln, ihr unschuldiges Gesicht. Sie war definitiv gefährlich. Ein bisschen erinnerte sie sie an Katherine. Das Mädchen lächelte. Dann wurde ihre Stimme leiser. „Wenn du nicht mit mir kommst, dann reiße ich deinem Menschenfreund das Herz heraus und serviere es dir zum Frühstück.“ Als Caroline erschrocken der Mund aufklappte, lächelte sie Matt unschuldig an. „Sie mag mich wohl nicht besonders.“ Matt lächelte. Ein ehrliches Lächeln. „Caroline hilft dir bestimmt.“ Caroline war hin und her gerissen. Sie wollte diesem Mädchen nicht helfen und auch nicht mit ihr alleine sein. Aber wenn sie Matts Leben nicht aufs Spiel setzen wollte, dann musste sie wohl gehorchen. „Na schön. Matt geh nach Hause“, sah sie ihm in die Augen und manipulierte ihn somit. Sie wusste schon mal, wie man sich keine Schwierigkeiten machte.

Sobald Matt verschwunden war, begleitete Caroline in eine Gasse. Das junge Mädchen ging voraus und blieb schon stehen, als man die Straße fast nicht mehr sah. „Du bist Caroline“, sagte sie mit heller Stimme. Sie war so wunderschön, dass es wehtat. Diese Augen waren unglaublich. Pfui Caroline, sie ist bestimmt wie Katherine. Wunderschön und brandgefährlich. Dabei sah man sonst nichts, ein Schleier und ein langer Mantel bedeckten sie. Das Mädchen lächelte wieder. „Du bist mein nächstes Opfer, Caroline. Wehr dich nicht, dann haben wir es schnell hinter uns.“ Caroline verstand sofort, doch bevor sie reagieren konnte, stach das Mädchen ihr eine Nadel in den Hals. Sofort wurde ihre Welt dunkel.
~~~~*
Müde schlug Alaric die Augen auf und sofort spürte er schwere Gewichte an seinen Händen und Füßen. Er drehte sich um und sah direkt in das Gesicht von Elena. „Alaric. Du bist wach. Gott sei Dank“, flüsterte sie. In ihrer Stimme lag blanke Angst. Sie befanden sich im Wohnzimmer von Stefan und Damon. Aber wie kamen sie hier her? Gerade wollte er fragen, warum er angekettet war, da sah er auch die beiden Brüder und Caroline auf Stühlen. Sie alle hatten verbrannte Hände, es war wohl Eisenkraut an den Handschellen, und hatten einen Pfahl aus Holz im rechten Bein stecken. „Was machen wir hier?“, fragte Alaric und begann sich zu wehren. „Wir warten, dass sie wiederkommt“, antwortete Damon schwach. „Wer kommt wieder?“, fragte Caroline ängstlich. „Das Mädchen, das uns alle hier festhält“, antwortete Stefan und genau in diesem Moment ging vorne die Haustür auf.

„Du bist schwerer als du aussiehst“, sagte das Mädchen, als sie den Körper von Bonnie hereintrug. Sie dachte nicht daran, ohne eine Kapuze ins Nebenzimmer zu gehen. Nein, eine Weile mussten sie noch rätseln. Es war leicht gewesen Bonnie herzulocken. Eine besorgte SMS von dem Handy von Elena und sie war regelrecht in ihre Arme gelaufen. Gut, dass sie zugeschlagen hatte, bevor sie einen Zauber ausgesprochen hatte. Obwohl sie viele Hexenmeister an ihrer Seite hatte, mit einer Hexe allein konnte sie es nicht lange aufnehmen. Sie ließ Bonnies Körper liegen und lehnte sich an die Tür. Jetzt fehlten nur noch zwei, bevor sie sich vorstellen konnte. Sie musste Katherine finden. Eine alte Freundin. Eine wirklich sehr alte Freundin.
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„Wir müssen doch hier raus kommen!“, fluchte Caroline und verbrannte sich erneut ihr Handgelenk an den Handschellen. „Ich werde dir einen Gürtel aus Eisenkraut um den Hals binden, wenn du nicht aufhörst“, ertönte eine amüsierte Stimme von der Tür, die alle herum schrecken ließ. Das Mädchen stand dort im Schatten. Man sah nur eine ihrer Haarsträhnen. „Wer bist du?“, fragte Stefan schwach und biss sich auf die Lippen. Sie war ebenfalls ein Vampir, keine Frage. Aber sie war sehr stark, sie musste alt sein. Sehr alt. „Ganz ruhig. Ich will nur etwas plaudern. Kein Grund zur Sorge. Es fehlen nur noch zwei.“ Kaum hatte sie zu Ende gesprochen, klopfte es an der Tür und ihre Silhouette verschwand kurz. Ein großer Mann trug einen Körper in das Zimmer und kettete ihn ebenfalls an. „Bonnie“, hauchte Elena fassungslos. Ihre Freundin hing über dem Stuhl und bewegte sich nicht. „Warum tust du das?“, schrie Alaric nach vorne. Aber das Mädchen antwortete nicht. Sie sah gerade auf Katherine herunter. Egal wie viele Jahre sie geflohen war, sie hatte sie schnell gefunden. Man musste nur wissen, wo man suchen musste. Und sie kannte Katherine schon lange.
„Bring sie zu den anderen rein. Sag kein Wort. Dann wirst du gehen und das alles vergessen.“ Der Mann vor ihr nickte und beförderte Katherine ins Wohnzimmer, wo alle erschrocken auf keuchten. Ja, sie war oft schon unterschätzt worden. Wer so viele Jahre auf der Flucht war, der kannte einige Kniffe um unscheinbar zu wirken. Aber damit war nun Schluss. Und sie freute sich auf ihren letzten Besucher.

Einen Tag später war es vollbracht. Sie wusste gar nicht mehr, wie leicht es war alle aufzuspüren. Mit mächtigen Freunden und einigen Kenntnissen über Vampire hatte sie auch ihn nun zu sich gelockt. Da saß er nun. Zwischen den anderen und rätselte. Sie hatte genau aufpassen müssen, dass er sie nicht gesehen hatte. Er sah gut aus. Auch wenn er sich verändert hatte, er sah gut aus. Wer hätte gedacht, dass sie in der Lage war erneut einen Urvampir zu kriegen? Nun, wenn man selbst einer war, dann kannte man einige Tricks. Sie genoss es, wie sie dort drin verrückt wurden und zog sich ihren schwarzen Mantel an.
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„Wer zum Teufel ist diese Schlampe!? Ich will hier raus!“, fluchte Katherine und spürte, wie das Eisenkraut ihre Finger verbrannte. „Keiner hier hat sie gesehen. Was auch immer sie vorhat, sie ist schlau“, sagte Elijah und blickte zur der Stelle, an der er das Mädchen zuletzt gesehen hatte. Er war in der alten Villa gewesen, als er von drei Hexenmeistern überfallen worden war. Und dann kam sie. Stach ihm etwas in den Hals und dann einen Pfahl durch das Bein. Dann war er vor wenigen Minuten hier aufgewacht. Bei einer Menge anderer Vampire und Menschen. Keiner kannte sie, weder ihren Namen, noch ihr Aussehen. Sie hatte braune Haare, dass hatte jeder schon bemerkt. Als er gerade darüber nachdachte, wie viele braunhaarige Frauen er kannte, trat sie um die Ecke und betrat das Zimmer.
Ihr Gesicht war von einem dunklen Schleier verdeckt, eine Kapuze verdeckte ihre Haare und ein langer schwarzer Mantel zeigte ebenfalls nichts an ihr. Er hatte das Gefühl sie zu kennen. Aber er erinnerte sich an Vampire, die er kannte. Er vergaß nie einen Namen, also musste er sie entweder Jahrhunderte nicht mehr gesehen haben, oder er hatte sie wirklich noch nie getroffen.

„Ich bin froh, dass ihr hier seid“, begann sie mit heller Stimme zu sprechen. „Wer bist du?“, fragte Damon scharf und ihr kaltes Lachen ließ ihn fast erschaudern. Etwas, dass schon lange nicht mehr passiert war. Elena sah sie ängstlich an. Bonnie bewegte sich immer noch nicht und die Vampire sahen alle nur auf das Mädchen. Man sah nur ihre schimmernden Augen. Ein leuchtendes blau, wie sie es noch nie gesehen hatte. „Du kennst mich nicht, Damon? Ich bin enttäuscht“, sagte sie vergnügt. Sie schritt durch den Raum wie eine Katze, die ihre Beute umkreiste. Sie wandte sich immer wieder ab und sah keinem in die Augen. „Ihr dürft gerne raten. Jeder hat einen Versuch“, schlug sie vor und wandte sich an Katherine. „Ich habe dich lange nicht gesehen. Erkennst du mich nicht? Ich bin eine deiner ältesten Freunde“, sagte sie ernst. Katherine war wie ausgewechselt. Sie saß stocksteif auf ihrem Stuhl und wagte es nicht einmal einen Blick zu dem Mädchen zu werfen. „Stefan?“, fragte sie und dieser schüttelte den Kopf. Sie seufzte.
„Ich bin ja auch lange untergetaucht. Ich gebe euch einen Tipp. Ich habe mit Klaus zu tun. Und-“ Ihr Blick glitt zu Elijah, der sie musterte. „Und ich kenne auch Rebekah. Deine liebe Schwester ist ebenfalls eine gute Freundin. Und dein Bruder Kol. Ich war entsetzt, als ich von seinem Tod hörte. Weißeiche nicht wahr?“

Und dann kam es über Elijah wie eine gigantische Welle. Wie zum Teufel hatte er sie nicht erkennen können!? Jeder kannte sie, verdammt! Nicht umsonst hatte sein Bruder Jahrhunderte nach ihr gesucht und die besten Jäger der Welt auf ihre Fährte gejagt. Doch gefunden hatte er sie nie. Ihre blauen Augen funkelten ihn an, wie vor vielen Jahren. Nie hatte er diese Augen vergessen. „Wie ich sehe, hat einer von euch mich erkannt“, sagte das Mädchen. Sie drehte sich um und schenkte sich ein Glas Whisky ein. Elena und auch alle anderen wandten den Blick zu Elijah, der sie immer noch musterte. Auch wenn sie es sich mich anmerken ließ, dieser Blick machte sie nervös. Die Tatsache, dass selbst er sie nicht erkannt hatte, zeigte, dass sie hervorragende Arbeit bei ihrem Verschwinden geleitet hatte. Elijah holte Luft, als sie sich auf einem Sessel niederließ, das Glas in den Händen drehte und ihm endlich direkt in die Augen sah. Dann sprach er.

„Was führt dich zu uns, Cleo?“
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