Die Eine.

von Sceeny
GeschichteAllgemein / P18 Slash
Thomas Sabo Ice Tigers
11.05.2016
21.05.2016
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"Mario nein. Ich will nicht mehr mit dir reden. Du bist für mich gestorben. Genauso wie Sarah ", brüllte ich ihn an, nachdem ich ihn mit meiner besten Freundin gesehen hatte. Rumknutschend in der Disco. Ihn.... Meinen Freund bzw jetzt Ex- Freund. So so steuerte ich wieder in die Disco, um meine Jacke zu holen. Mario lief mir hinterher, weil er mir erklären wollte, wie es dazu kam. "Ach und meine Sachen stellst du mir bitte vor deine Wohnung. Dann kann ich sie mittags holen", blaffte ich ihn noch an und zo ab.
Draußen zog mir der eiskalte Wind um die Ohren, deswegen setzte ich die Kapuze meiner Winterjacke auf. Völlig desotientiert und tränenüberströmt steuerte ich die Straße entlang. Als ich an einer roten Ampel ankam,  merkte ich nicht mal die Menschen die am Straßenrand standen und wollte drüber gehen. Doch mich hielt jemand davon ab, indem er mich am Arm zurück zog.
" Hey die Ampel ist rot, meinst du das das ne gute Idee ist, jetzt über die Straße zu gehen", fragte er mit rauer Stimme. "Ah scheisse Mann, danke ", war das einzige was ich herausbekam. "Wo musst du denn hin", fragte er dann monoton weiter.
" Zur U- Bahn und dann zur Haltestelle Fasanengarten", antwortete ich genauso monoton.
Über den Rand meiner Kapuze vernahm ich ein leichtes grinsen auf seinem Gesicht. " Gut, da muss ich auch hin. Wenn es dir nichts ausmacht begleite ich dich, nicht dass du noch wirklich überfahren wirst", schlug er vor, während wir über dir Straße gingen.
Ich nickte und wir gingen schweigend nebeneinander her, wobei mir immer noch die Tränen über die Wange liefen.
Unten an der U- Bahn, sah ich meinen gegenüber das erste mal im Licht. Er war ca einen Kopf größer als ich, hatte mittelblonde Haare, die verspielt von seinem Kopf abstanden, graugrüne Augen und eine schmale grazile Nase. Um genauer gesagt war er ein bildhübscher Kerl. "Hey du weinst ja,was ist denn los", fragte er besorgt, als auch er das erste mal mein Gesicht sah.
"Naja wenn du gerade deinen "Freund" mit deiner "besten Freundin" rummachen siehst, hüpft man eher selten freudig durch die Stadt ", zuckte ich mit den Schultern. "Oh scheiße, das tut mir leid ". Er legte mir eine Hand auf meine Schulter.
Als wir am Fasanengarten ankamen, stiegen wir aus und er wollte mich noch bis vor die Haustür begleiten. Angekommen kramte ich verzweifelt nach meinem Hausschlüssel.
"Ach scheisse, der Schlüssel liegt noch bei Mario auf der Kommode", fluchte ich.
"Na komm, ich wohne zwei Straßen weiter, kannst heute Nacht bei mir auf der Couch pennen", lächelte er. Dankend nahm ich das Angebot an und als wir bei ihm waren, war ich froh n Dach überm Kopf zu haben. Und ich wusste endlich wie er hieß.
"So fühl dich wie zu Hause. Ich bring dir n trockenes Shirt und ne jogginghose, dass du auch in Ruhe schlafen kannst", sagte Andy leise, während er das Wohnzimmer verließ.
Als ich umgezogen war, kuschelte ich mich unter die Bettdecke die Andy mir ebenfalls gebracht hatte und starrte Löcher in die Luft. Als er mit einer Tasse heißen Tee kam, musste ich etwas lächeln. Er war echt nett. So zuvorkommend und liebevoll. Dabei kannte er mich gerade mal seit etwas mehr als einer Stunde. Merkwürdiges verhalten, doch dass wir uns sehr bald wieder sehen werden, und er mir Näher ist als ich zu glauben wagte, kam mir nicht in den Sinn, denn es fielen mir die Augen zu.
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