Die Eine.

von Sceeny
GeschichteAllgemein / P18 Slash
Thomas Sabo Ice Tigers
11.05.2016
21.05.2016
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11.05.2016 630
 
"Mario nein. Ich will nicht mehr mit dir reden. Du bist für mich gestorben. Genauso wie Sarah ", brüllte ich ihn an, nachdem ich ihn mit meiner besten Freundin gesehen hatte. Rumknutschend in der Disco. Ihn.... Meinen Freund bzw jetzt Ex- Freund. Tränen liefen über meine Wangen. Plötzlich bldendete ich alles um mich herum aus so bekam ich den Tunnelblick. Wo sollte ich hin, was sollte ich jetzt machen. So so steuerte ich wieder in die Disco, um meine Jacke zu holen. Mario lief mir hinterher, weil er mir erklären wollte, wie es dazu kam. "Es interessiert mich ein Dreck wer angefangen hat. Tatsache ist dass du mich mit meiner besten Freundin beschissen hast. Grund genug einfach zu gehen findest du nicht", blaffte ich ihn an bevor ich abzog. Meine Jacke angezogen stürmte ich nach draußen, wo mir sofort derceiskalte Wind um dir Ohren pfiff. Zitternd zog ich meinen Schal enger und setzte die Kapuze meiner Jacke hoch. Völlig desotientiert und tränenüberströmt steuerte ich die Straße entlang. Als ich an einer roten Ampel ankam,  merkte ich nicht mal die Menschen die am Straßenrand standen und wollte drüber gehen. Doch mich hielt jemand davon ab, indem er mich am Arm zurück zog.
" Hey die Ampel ist rot, meinst du das das ne gute Idee ist, jetzt über die Straße zu gehen", fragte er mit rauer Stimme. "Ah scheisse Mann, danke ", war das einzige was ich herausbekam. "Bitte aber nimms mir nicht übel, ich rette gerne Leben. Du wirkst extrem verwirrt zu viel Alkohol",fragte er vorsichtig. "Ähhh....ja wahrscheinlich. Das wirds sein der Alkohol", antwortete ich. Die wahrheit musste er ja nicht unbedingt erfahren. "Also sei mir nicht böse aber ich bring dich nach Hause. So kann man dich ja nicht auf die Menschheit loslassen. Wo musst du denn hin"?
" Da du mich ja quasi vor dem Auto gerettet hast sag ich nicht nein" schmunzelte ich in mich hinein. Als wir dann noch feststellten dass wir beide nach Milbertshofen mussten blieb uns nichts anderes.
Wir gingen die 5 Minuten zur U-Bahn schweigend nebeneinander bis wir an der Haltestelle waren. "Vorsicht Treppe, da kann man runterfallen", witzelte der Unbekannte noch. Ich musste tatsächlich lachen.
Unten an der U- Bahn, sah ich meinen gegenüber das erste mal im Licht. Er war ca einen Kopf größer als ich, hatte mittelblonde Haare, die verspielt von seinem Kopf abstanden, graugrüne Augen und eine schmale grazile Nase. Um genauer gesagt war er ein bildhübscher Kerl. "Hey du weinst ja,was ist denn los", fragte er besorgt, als auch er das erste mal mein Gesicht sah.
"Naja wenn du gerade deinen "Freund" mit deiner "besten Freundin" rummachen siehst, hüpft man eher selten freudig durch die Stadt ", zuckte ich mit den Schultern. Er wollte es wissen so sagte ich es ihm."Oh scheiße, das tut mir leid ". Er legte mir eine Hand auf meine Schulter.
Als wir in Milbertshofen ankamen, stiegen wir aus und er wollte mich noch bis vor die Haustür begleiten. Angekommen kramte ich verzweifelt nach meinem Hausschlüssel, bis ich ihn ganz unten in meiner Tasche fand, der Klassiker eben.
" Na gut dann werd ich mal rauf gehen. Danke für die Rettung und den Begleitservice komm du dann auch noch gut heim,"flüsterte ich. Er grinste. "Gerne jederzeit wieder. Lass dich nochmal drücken. Und übrigens der Scheißkerl ist es nicht wert und hat dich nicht verdient".

Ich sah ihm noch hinterher, wie er lässig die 3 Treppenstufen runterjoggte bevor ich nach oben ging.
In meiner Wohnung angekommen streifte ich meine Sneakers von den Füßen ging ins Schlafzimmer und legte mich aufs Bett.
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