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Und doch entstand Liebe

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
OC (Own Character) Sinbad
10.05.2016
22.11.2017
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„Waas?!“ „Aua, mein Ohr. Schrei doch nicht so rum, Ko.“ „Aber, du darfst heute auf diese Feier! Kannst du mich bitte mitnehmen?“ Ich schüttle den Kopf und bekomme einen traurigen Blick entgegengeworfen: „Schade. Kouen und Koumei nehmen mich auch nicht mit.“ Kougyoku Ren ist meine beste Freundin, wir gehen gemeinsam auf die Universität und kennen uns auch schon ziemlich lange.
„Ich habe aber keine Lust darauf.“ „Aber es ist die Sindria Handelsfirma! Außerdem kannst du Sinbad treffen. Er ist ja so toll, man muss sich einfach in ihn verlieben. Aber nun ein Themawechsel. Wieso gehen deine Eltern nicht?“ Mir entkommt ein Seufzen, Ko steht einfach total auf Sinbad: „Sind beide beschäftigt. Also muss ja jemand für sie hin, um unsere Firma zu vertreten.“ „Du Glückliche.“
Dann beginnen unsere Vorlesungen, weshalb Kougyoku und ich in andere Räume müssen, in der Pause treffen wir uns natürlich wieder und essen gemeinsam zu Mittag, natürlich kann sie nur über Sinbad reden. „Was für ein Kleid wirst du anziehen?“ „Weiß ich nicht, meine Mutter richtet es mir her, du kennst sie doch.“ Meine Eltern besitzen, so wie auch Kos Familie, eine große Firma, die natürlich ebenfalls Beziehungen mit der Sinbads Firma haben, die müssen natürlich gepflegt werden. „Stimmt aber sie hat auch Geschmack. Es ist eine Feier, draußen oder?“ „Ja, da es schönes Wetter und schön warm ist.“, antworte ich meiner besten Freundin, welche noch immer total aus dem Häuschen ist, das Verhalten belächle ich einfach nur: „Ach Kougyoku. Meine Eltern haben bestimmt auch den Hintergedanken, mir einen Verlobten zu suchen.“ „Ist doch ganz egal!“
Sie ist so in ihrer Traumwelt gefangen, da bekomme ich Ko so schnell nicht mehr raus, weshalb ich während unserem Essen einfach ihren Reden zuhöre. Nach der Uni fahren wir in die gleiche Richtung, nur muss ich eine Station früher raus als meine beste Freundin: „Dann sehen wir uns am Montag wieder.“ „Ruf mich bitte heute an, wenn du wieder nach Hause kommst!“ „Natürlich. Wenn es langweilig wird, trinke ich mir einfach alles schön.“ „Nun, du kannst ja Trinken wie ein Schlot ohne betrunken zu werden.“ Wir beide lachen, umarmen uns zum Abschied und ich steige aus um zurück zu mir nach Hause, wo mich sofort unsere Bediensteten begrüßen und zum Esstisch geleiten: „Da bist du ja, Ayana. Ich habe schon ein Kleid für dich ausgesucht und sowohl der Friseur, als auch der Visagist sind schon da.“
Blablabla. Ich kann das einfach nicht mehr hören, mir wäre meine bequeme Hose und ein Shirt viel lieber als ein Kleid und hohe Schuhe. „Ayana! Hörst du deiner Mutter zu?“ „Natürlich.“, sage ich lächelnd und nach dem Essen werde ich wie eine Puppe behandelt. Zugeben muss ich am Ende, dass Mutter ein schönes Kleid ausgesucht hat, auch wenn die Schuhe etwas hoch sind. „Wunderschön siehst du aus.“ „Blamier uns bitte nicht.“ Ich nicke und werde dann mit einem Wagen zum Schauplatz der Feier gebracht, mir wird ein angenehmer Abend gewünscht und schon stehe ich in mitten der reichsten Leute des Landes.
„Hey Lady.“ „Kouen, Koumei.“ „Du siehst gut aus.“ „Ihr auch nicht schlecht.“ Mit den Beiden unterhalte ich mich in Ruhe, als Sinbad auf die Bühne tritt und alle begrüßt, bevor er dann den Garten freigibt. Die Ren-Brüder verschwinden aus meinem Sichtfeld, als ich Alibaba und Aladdin erkenne, sie mich auch. „Na, ihr Beiden?“ „Ayana! Du siehst klasse aus!“ „Du zeigst dich ja auch nicht oft auf solchen Festen Alibaba.“ „Ausnahme heute. Außerdem ist Aladdin mit dabei.“ „Deine Freundin konnte nicht?“ Alibaba wird rot um die Nase, weshalb Aladdin und ich lachen, er ist noch immer zurückhaltend, wenn es um Morgiana geht. „Solltet ihr heiraten, lad mich doch bitte ein.“ „Ayana! Du bist gemein.“ „Hehe, entschuldige.“ Wir trennen uns, ich schnappe mir ein Glas Sekt und gehe nach draußen, der Garten ist wirklich wunderschön, ich betrachte die verschiedenen Blumen.
„Sie sind also gekommen Ayana.“ „Mr. Ja´far!“, rufe ich und begrüße lächelnd den Assistenten von Sinbad, wir haben uns schon oft in der Firma meiner Eltern gesehen. „Wie geht es ihnen?“ „Danke gut. Leider konnten ihre Eltern ja nicht.“ „Sie sind anderweitig beschäftigt, deshalb bin ich gekommen, um sie zu vertreten.“ „Ich sehe. Dabei haben sie nicht so richtig Lust oder?“ „Sie kennen mich, Mr. Ja´far.“ Er lacht, nickt und verschwindet dann, ich trinke einen Schluck, als jemand einen Arm um meine Hüfte legt und meine freie Hand nimmt: „Du bist also Ayana. Es freut mich sehr, dich kennenzulernen.“ „Mich nicht, Sinbad.“
Urgh, ich kann diesen Typ von Mensch einfach nicht ausstehen, der nur mit Frauen spielt. Trotz meiner Beleidigung lächelt Sinbad weiter: „Hübsch siehst du aus, das Kleid hat bestimmt deine Mutter ausgesucht. Sie hat auch einen sehr guten Geschmack.“ „Hm. Würden sie mich nun bitte loslassen?“ Mein Herz schlägt nämlich gerade etwas zu schnell, deshalb bitte. „Natürlich. Es freut mich, dass du gekommen bist.“
Zum Abschied küsst er meine Hand und verschwindet dann, ich starre ihm mit heißen Wangen nach: „Ein Idiot. Ein ziemlich großer sogar.“ „Sinbad!“ „Hallo Sinbad!“ Er hat es sich auf einer Bank mit vielen Kissen gemütlich gemacht und schon wird er von diesen ganzen Frauen umschwärmt. Das scheint er auch noch so richtig zu genießen, dieser Idiot. Ich verstehe nicht, was Kougyoku an ihm findet. Schnell schüttle ich meinen Kopf und hole mir dann ein neues Glas Sekt, welches auch schnell ausgetrunken ist: „Solche Feiern mag ich gar nicht. Hoffentlich muss ich nicht mehr so lange.“ „Ist dir langweilig?“ „Schon wieder sie, Sinbad? Waren sie nicht mit ein paar Frauen beschäftigt?“ „Nun, ich habe deine zarte Figur hier so alleine stehen sehen und dachte, ich leiste dir Gesellschaft. Kannst du mich bitte nicht mehr mit Sie ansprechen? Da fühle ich mich so alt.“
Er beginnt zu lachen und trinkt ebenfalls einen Schluck aus seinem Glas, ich seufze und nicke: „Na gut. Immerhin hast du mich die ganze Zeit schon mit Du angesprochen.“ „Freut mich. Wir werden uns in Zukunft öfters sehen.“ „Wieso?“ „Unsere Firmen haben einen großen Auftrag an Land gezogen, deshalb arbeite ich jetzt enger mit deiner Familie zusammen.“ Davon haben mir meine Eltern ja gar nichts erzählt, nun das ist aber auch typisch für sie. „Und da du ja oft in der Firma aushilfst…Nun es freut mich.“ „Ähm ja.“ Beruhige dich Ayana! Er ist Idiot-Sinbad, mehr nicht.
„Huh, Musik?“ „Perfekt. Darf ich um diesen Tanz bitten?“ Ich kann meine Eltern schon hören, benimm dich gegenüber Sinbad wie eine Dame unseres Hauses Ayana. „Ja.“ Sinbad stellt unsere Gläser weg, nimmt meine Hand und bringt mich zur Tanzfläche, dann geht es los, Sinbad kann wirklich gut tanzen, dass muss ich zugeben. „Du tanzt wirklich sehr gut, Ayana.“ „Du auch.“ „Immerhin bist du mir nicht mehr so abgeneigt wie vorher.“
Ich blicke mit warmen Wangen zur Seite und höre ein Lachen von Sinbad, deshalb blicke ich ihn wütend an: „Lach nicht. Idiot-Sinbad.“ „Oho.“ „Hmpf.“ Man kann ihm dieses Lächeln auch nicht aus dem Gesicht wischen, er regt mich so auf. Wie kann man ihn nur mögen? Ich versteh dich einfach nicht Kougyoku, wirklich nicht. „Schade, der Tanz mit uns ist schon vorbei.“ „Sinbad!“ Mr. Ja´far kommt angelaufen, die Beiden flüstern und Sinbad nickt, dann küsst er wieder meine Hand: „Wir sehen uns bestimmt wieder, Ayana.“ Er verschwindet mit Ja´far, ich schaue ihm nach und hole mir wieder ein Glas Sekt, dass schnell ausgetrunken ist. „Ich bedanke mich bei all den Gästen, die heute gekommen sind und zum Schluss möchte ich noch etwas verkünden.“
Was kommt denn jetzt? „Meine Firma hat einen großen Auftrag an Land gezogen aber nicht nur wir.“ Dann erzählt er noch von der Firma meiner Eltern, ich verdrehe die Augen, er muss es auch wirklich übertreiben. Großer Applaus, ich klatsche natürlich auf und bin froh, es für heute geschafft zu haben, da mir so langsam meine Füße schmerzen. Ich setze mich im Pavillon hin und ziehe meine Schuhe aus, dann rufe ich unseren Fahrer an. „Wie bitte? Der Wagen hat einen Motorschaden? Wo sind sie jetzt?“ Das kann doch alles nicht wahr sein, genau heute geht unser Wagen kaputt. „Ich rufe meine Eltern an. Seien sie vorsichtig und machen sie sich bitte keine Vorwürfe, das wird schon.“
Damit lege ich auf und rufe meine Eltern an, Vater ist am Telefon und ich erzähle ihm von meiner Situation, er will mir gerade etwas sagen, da wird mir mein Handy aus der Hand genommen: „H-Hey.“ Es ist Sinbad, er lächelt und telefoniert dann mit meinem Vater, ich blicke ihn erstaunt an, dann reicht er mir mein Handy wieder: „Hier bitte.“ „Sinbad! Du kannst mir doch nicht einfach mein Handy wegnehmen.“ „Ich habe mitbekommen, was los ist und alles Weitere mit deinem Vater geklärt.“ „Ach ja? Dein Chauffeur bringt mich zurück.“ „Nein. Du übernachtest heute hier.“ „Was?! Der Chauffeur kann mich doch zurück nach Hause bringen.“ „Er ist schon zu seiner Familie gefahren.“ Ich soll hier übernachten?! Davon kann er nur träumen!
„Dann gehe ich zu Fuß.“ „Mit diesen Schuhen? Du konntest vorher kaum mehr stehen.“ Das hat er bemerkt? Dabei hätte ich gedacht, es wäre niemandem aufgefallen. „Na gut.“ Ich will gerade aufstehen, da hebt er mich auf seine Arme und trägt mich nach drinnen, obwohl ich mich wehre: „Runterlassen! Ich kann selbst gehen!“ „Ach komm. Wünscht sich das nicht jedes Mädchen.“ „Hmpf. Ich sicher nicht.“ Sinbad trägt mich in ein riesiges Schlafzimmer, dort setzt er mich vorsichtig ab: „Bitte schön.“ „Danke.“ „Eine Bedienstete hat dir schon etwas zum Schlafen rausgerichtet, wir sehen uns morgen. Schlaf gut.“ Sinbad verlässt das Zimmer, schließt hinter sich die Tür und ich greife sofort zum Handy, um meine beste Freundin anzurufen, welche natürlich beim ersten Klingeln rangeht.
„Ayana! Erzähl mir alles, sofort?! Meine Brüder wollen nicht mit der Sprache rausrücken, ich bin so wütend auf die Beiden.“
„Woah, beruhige dich doch Ko.“
„Entschuldige. Jetzt sag schon!“ Mir entkommt ein Lachen, dann beginne ich natürlich ihr alles zu schildern, am Ende quietscht sie auf.
„Oh mein Gott! Wie nett von ihm! Siehst du jetzt, warum jeder Sinbad vergöttert?!“
„Nein…Er ist ein Idiot.“
„Du magst ihn mehr, als du zugibst!“
„Was behauptest du denn da?“
„Das war schon immer so. Wenn du jemanden magst, dann beleidigst du ihn.“
„Eine Einbildung von dir, wirklich. Nun, es ist spät und ich bin müde.“
„Oh, ok. Deine Füße schmerzen oder?“
„Du kennst mich wirklich. Dann bis Montag.“
„Ja, bis Montag.“
Ich schlüpfe in meine Schlafsachen, mache mich im Bad fertig und lege mich dann ins Bett, meine Füße schmerzen noch immer. „Außerdem habe ich Durst.“ Also stehe ich wieder auf und mache mich auf die Suche nach der Küche, als Stimmen zu hören sind. „Das willst du wirklich vorschlagen?“ Mr. Ja´far? „Ja. Denn ich bin mir sicher, sie werden zustimmen.“ Sinbad und Mr. Ja´far. Worüber sie wohl reden? „Nun, es ist deine Entscheidung. Nur wird sie sich nicht so leicht überzeugen lassen.“ „Bisher ist jede meinem Charme verfallen und sie wird es auch.“ „Wenn du das sagst.“
Schnell ziehe ich weiter und in der Küche, die ich endlich gefunden habe, genehmige ich mir sofort ein Glas Wasser. „Ayana?“ „Oh, hallo Sinbad. Ich habe mir nur etwas zu trinken geholt.“ „Verstehe. Die Schlafsachen stehen dir.“ Ich ziehe mein Oberteil etwas weiter runter, so wie auch die Schlafhose, es ist mir unangenehm, wenn Sinbad mich so sieht. „Schleimer.“ „Nein, nein. Hat dir der Sekt eigentlich geschmeckt?“ „Ja, er war wirklich sehr gut.“ „Nun, wenn du Lust hast, könnten wir im Kaminzimmer noch etwas trinken. So zur Feier, dass wir uns nun öfters sehen werden.“ Wie? „Nun…Das Angebot nehme ich gerne an aber nur, weil ich gerne trinke.“ „Dann hol ich uns etwas.“
Kurze Zeit später sitzen wir im Kaminzimmer und ich erzähle Sinbad so über mein Studium, er hört interessiert zu. „Der Wein ist wirklich sehr gut, muss ich zugeben.“ „Danke. Deine Eltern haben dir also wirklich nichts von dem Auftrag erzählt?“ Ich schüttle den Kopf und schenke dann nach, bevor ich einen großen Schluck nehme: „Sie sind sehr streng und wenn es um die Firma geht, erzählen sie mir fast nichts, obwohl ich aushelfe. Aber egal, mir ist das alles so egal.“ „Ayana.“ „Diese Feiern nerven mich auch einfach nur, dieses Schauspiel, was jeder veranstaltet, schrecklich.“ „Man merkt, dass es dir nicht gefällt.“ „Ja, ich will frei sein.“ So vergeht die Zeit, ich verabschiede mich von Sinbad und gehe dann zurück ins Zimmer. Dort lege ich mich ins Bett und bin kurze Zeit später auch eingeschlafen.

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Hallo!
Meine erste, dafür relativ kurze, Magi-Story mit meinem eigenen Charakter Ayana, welche auch in einer weiteren Magi-Story vorkommt, die hier noch nicht online ist.

Ich hoffe, dass erste Kapitel hat euch gefallen und ihr bleibt weiter dran! =)

Eure Cherry2008

PS: So sieht das Kleid aus: http://s.dresswe.com/images/product/9/9665/9665131_1.jpg
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