Dank dem Kameradenschwein! (Ghost Recon : Futur Soldier)

OneshotDrama, Freundschaft / P12 Slash
08.05.2016
08.05.2016
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Dank dem Kameradenschwein!


Autor: Miss Superflausch
Fandom: Ghost Recon : Futur Soldier
Pairing: 30K x Kozak

Guten Morgen, guten Abend, guten Tag!
Heute ist der 8. Mai und somit ist dies ein ganz besonderer Tag. Ja, heute hat eine ganz bestimmte Person Geburtstag! Eine Person, die bestimmt nicht mehr damit gerechnet hat, das dieser OS hier jemals beendet wird. Aber hier ist er! HAHA!
Tja, ich hab ihn nämlich extra aufgeschoben, damit er rechzeitig zu deinem Geburtstag fertig wird, liebe Feendrache. Also hier, nimm und werd glücklich damit!

Ps.: Rechtschreibfehler sind (un)beabsichtigt und dienen nur dem allgemeinen Erscheinungsbild! Wer mag kann sie sammeln und der guten Feendrache in einer brennenden Papiertüte vor die Wohnungstür legen.

Kommen wir zu den Charakteren

Team "Hunter":

Ghost Lead:

Cedric Ferguson; 38 Jahre alt, ist der Captain und Team-Leader, beziehungsweise das Kindermädchen.

Pepper:

Robert Bonifacio; 39 Jahre alt ist Master Sergeant, der Sniper im Team, Thirty´s bester Freund und obendrauf seine ganz persönliche Nanny.

Kozak:  

John Dimitri Kozak; 26 Jahre alt ist das jüngste Ghost Recon-Mitglied, hat den Rang des Staff Sergeant  und wurde Geboren 1998 in Brooklyn, Little Odessa, New York. Er ist Russischer Abstammung und spricht auch fließend Russisch


Beschreibung: Kozak ist gewissenhaft und nimmt seine Arbeit sehr ernst. Er wird oft als Wunderknabe bezeichnet, ist technikbegabt und kommt auch mit Solomissionen gut klar. Er schreckt auch nicht vor unkonventionellen Methoden zurück. Loyalität wird für ihn groß geschrieben und Teamarbeit ist für ihn essenziell. (Er ist der spielbare Charakter im Game)

30K:
James Grant Ellison, allgemein hin als Thirty bekannt; 28 Jahre alt hat den Rang des Sergeant First Class. Geboren wurde er 1996 in Alma, Arkansas.


Beschreibung: Thirty ist der zweitjüngste im Team und liebt es andere zu verarschen. Es gibt Tausend verschiedene Version dazu, wie er zu seinem Spitznamen gekommen ist. Am bekanntesten ist die, in der er behauptet, er habe einem afghanischem Warlord 30.000 $ gestohlen. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht dem Nesthäkchen des Teams - also Kozak - auf die Nerven zu gehen. Am liebsten zeiht er diesen mit seiner Russischen Herkunft auf. Andererseits sieht er sich auch dazu verpflichtet ihm als eine Art Mentor und großem Bruder zur Seite zu stehen.

Thirty handelt lieber, anstatt nachzudenken und besitzt eine mehr als selbstverliebte Ader. Er ist der Inbegriff des Matcho-Soldaten. Seinen schwarzen Humor timed er oft extrem schlecht und hat seinem Team damit schon mehr als einmal einige Schwierigkeiten bereitet. Er ist der Mann fürs grobe, was seiner Lebensphilosophie "Erst schlagen, dann Fragen" sehr zu gute kommt. Obendrein ist er ein notorischer Capy-Träger.

***

Es ist nicht so als hätte James Grant Ellison, allgemein auch als Thirty bekannt, es geplant sich Hals über Kopf, unwiderruflich und völlig idiotisch in Kozak zu verlieben. Das Ding ist nur, irgendwann wurde es einfach unmöglich ihn nicht zu lieben. Inzwischen kam es Thirty auch vollkommen natürlich vor auf diese Art für seinen Teamkameraden zu empfinden und eigentlich hat er auch kein Problem damit. Uneigentlich allerdings hat er doch ein Problem damit, denn er hat noch nie jemanden geliebt. Mal ganz abgesehen davon das er definitiv nicht schwul und Kozak ganz offensichtlich und unbestreitbar ein Mann ist!
Das Ende vom Lied: Thirty ist verwirrt und wütend. Also macht er das was er immer macht wenn er verwirrt und wütend ist. Er lässt das sarkastische Arschloch raushängen, dass alles vögelt was nicht bei drei auf dem Baum ist.
Mansche würden jetzt sagen, das das keinen Unterschied zu seinem sonstigen Verhallten macht. Was das bedeutet möchte ich an dieser Stelle mal allen Hobbypsychologen und Analytikern da draußen überlassen und nicht weiter ausführen.
Das Thirty sich damit nicht all zu viele Freunde macht, besonders in der Frauenwelt ist wohl nicht all zu verwunderlich. Das stört ihn auch nicht weiter, er ist es auch nicht anders gewohnt. Was ihn dagegen stört sind Kozak's blicke, jedes mal wenn er Morgens von einer gemeinsamen Nacht mit einer neuen Frau, in ihr Zimmer kommt.
Dann wirft ihn der Russe immer diesen abschätzig- genervten Blick zu, hebt eine Augenbraue, was ihn aussehen lässt als zweifle er an dem was er gerade sieht und rümpft die Nase. Anfangs hat Thirty ihn deswegen noch angemault, inzwischen tut er so als würde er die Blicke nicht bemerken.
Aber er tut es...

Thirty erwischt sich dabei, wie er am Tag Träumt. Mitten beim Training! Er hat die Ehre das Heutige Training zu leiten, da der Captain Urlaub hat, und er hat es sich nicht nehmen lassen seine Kameraden runde um runde durch den Dreck zu jagen.
Nur das er sich nicht über das Leid der anderen Freuen kann, denn er starrt nur unfokussiert auf die Stoppuhr in seiner Hand und nimmt seine Umgebung kaum noch wahr. In letzter Zeit tauchten immer wieder Bilder und Zehnen in seinem Kopf auf, in denen Kozak ja sag, wenn er ihn um ein Date bittet. Was lächerlich ist, denn Thirty geht nicht auf Date's und schon gar nicht bittet er um welche!
Gerade robbt Pepper an ihm vorbei, dicht hinter ihm ist ein Soldat aus einer anderen Einheit, den Thirty nicht kennt, aber er und Pepper liefern sich schon den ganzen Morgen einen erbitterten Wettstreit.
Nach ihnen kommt der Hauptdarsteller seiner Nächtlichen- und nicht ganz so Nächtlichen Träume. Kozak lässt es heute ruhig angehen. Er liegt nicht in seiner Bestzeit, ist aber auch nicht schlechter als sonst.
Thirty kann sich einen dummen Kommentar nicht verkneifen und so brüllt er zu ihm rüber: "Komm schon kleiner, hat man dir das in deiner Grundausbildung beigebracht? Ich dachte ihr Russen seid hart im nehmen!"
Kozak knurrt etwas, doch er kann ihn nicht verstehen, dafür ist der andere zu weit weg. Thirty spielt gerne die Russenkarte aus, der andere kann es nicht leiden, wenn er ihn damit aufzieht und genau deshalb macht er das nur all zu gerne.

Nach dem Training hat Thirty auf einmal keine so große Klappe mehr, denn die Soldaten haben bemerkt das er mit den Gedanken ganz wo anders ist und ihn zu einem freundschaftlichen Wettrennen herausgefordert. So kommt es, dass er hinterher zusammen mit den anderen unter der Gemeinschaftsdusche steht und das Wasser auf sich herab prasseln lässt. Um ihn herum lärmen die anderen und ziehen ihre übliche Duschroutine, bestehend aus Handtuchschlachten, Schwanzvergleichen und überzogenen Weibergeschichten durch. Ausnahmsweise beteiligt er sich nicht an den Kindereien, denn er hat genug damit zu tun seine heimliche Begierde nicht anzustarren, der leise vor sich hin summend unter der Dusche neben ihm steht.
Er lässt sich Zeit mit dem Waschen, da er keine Lust auf eine Vorsetzung der Kindereien in der Umkleide hat und so wartet er bis der Duschraum leer ist. Doch de Umkleide ist nicht leer, denn Kozak ist noch dort. Er sitzt Oberkörperfrei auf einem der Bänke und starrt ins leere. Die Worte verlassen Thirty's Mund, noch bevor er darüber nachdenken konnte: "Immer noch Traumatisiert, weil ich euch vorhin so fertig gemacht habe?"
Kozak schreckt auf und sieht ihn für einen Moment verständnislos an. Dann schnauft er abfällig, steht auf und zieht sich zu Ende an.
"Was?", grinst Thirty. "Hast du nichts dazu zu sagen?"
"Halt die Klappe, Thirty", meint Kozak halbherzig und dreht ihm den Rücken zu. Angesichts seiner neusten Erkenntnisse über sich selbst findet er es erschreckend das er Kozak nicht ansehen braucht, um jede einzelne Narbe, die seinen Oberkörper und Rücken zieren zu kennen.
Er schluckt schwer, plappert aber trotzdem weiter: "Eingeschnappt? Komisch, pünktlich einmal jeden Monat bist du immer so leicht reizbar."
"Thirty!", knurrt Kozak, nun deutlich angepisster. Doch dieser lacht nur und beginnt nun endlich damit sich richtig abzutrocknen.
"Ach komm, kleiner. Du musst nicht gleich die beleidigte Leberwurst mimen. Oder was auch immer ihr Russen statt Leberwurst esst."
"Lass das!", faucht sein Gegenüber und dreht sich zu ihm um, um ihn böse an zu funkeln.
Oh, wie Thirty es liebt sich mit Kozak zu streiten, es gibt für ihn kaum etwas befriedigenderes als den anderen auf die Palme zu bringen. Dann fangen seine Augen immer an zu funkeln, seine Atmung beschleunigt sich und all seine Aufmerksamkeit gehört ganz ihm. Gibt es etwas schöneres?
"Woho!", macht Thirty abwehrend und hebt gespielt defensiv die Hände hoch. "Ganz ruhig, kleiner. Am besten du isst einfach etwas Schokolade und wir sprechen uns in vier-fünf Tagen noch mal."
Drohend machte Kozak ein paar schritte auf ihn zu. "Nicht jetzt, James und nicht heute", sagt er und die Tatsache, dass der junge Russe ihn beim Namen genannt hat, sollte ihm eigentlich eine Warnung sein, doch Thirty war noch nie gut darin solche Drohungen zu deuten.
"Was ist los? Bist ja ganz schön sensibel heute", lacht er und ihm nächsten Moment kassiert er schon einen kräftigen Stoß vor die Brust und knallt gegen die Spinde hinter sich.
"Kannst du nicht einmal deine verdammte Klappe halten?", faucht sein Gegenüber und will sich schon zum gehen umdrehen, doch er hat bereits Thirty's Kampfgeist geweckt. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Thirty ist nun wirklich niemand, der so etwas auf sich beruhen lassen kann. Also packt er den anderen grob am Handgelenk. Ehe er sich versieht wirbelt Kozak herum und prompt hat er dessen Faust im Gesicht.
Er spürt, wie die Haut in seinem Gesicht nachgibt und Adern platzen. Eine blutende Lippe ist das Resultat. Thirty kann sehen, dass Kozak selbst von sich überrascht ist. Sein ungläubiger Blick verrät ihn. Eigentlich ist Kozak niemand der einfach unbedacht drauf los schlägt, dafür ist normalerweise er zuständig. Kozak ist eher der, der nachdenkt, sich einen Plan macht und dann noch einen. Und erst wenn er alle Optionen ausgeschöpft hat, dann geht er in die Offensive. Etwas wobei sich der Russe von ihm unterscheidet, denn Thirty ist das genaue Gegenteil. Bei ihm ist der Spruch "erst zuschlagen, dann Fragen" zum Standart geworden und ein Leidfaden, an den er sich stets hält.
Genau deshalb schlägt er zurück, anstatt sich zu besinnen und sich zurück zu ziehen. Kozak ist schnell und kennt ihn gut, weshalb er seinen Gegenangriff hat kommen sehen und ausweicht.
Sie prügeln sich nicht oft, höchstens beim Kampftraining und dort herrschen geregelte Linen. Somit ist jedes Kräftemessen aufs neue interessant und aufregend und Thirty genießt jede Sekunde, in der sie sich grün und blau prügeln, als würde das überleben der Menschheit davon abhängen. Kozak ist ein würdiger Gegner. Er ist nicht so stark wie Thirty, aber schneller und koordinierter. Er schlägt da zu, wo es weh tut.
Wahrscheinlich hätten sie sich geprügelt, bis einer von ihnen in der Krankenstation gelandet wäre, doch Pepper macht ihnen einen Strich durch die Rechnung.
"Was zum", ruft er, als er die Tür öffnet und seine beiden Kameraden sieht. Wohlgemerkt ist Thirty immer noch nackt und er hat es gerade geschafft Kozak zu Boden zu werfen und am Kragen seines T-Shirts zu packen, der sich wiederum in seine Arme gekrallt hat, so stark, dass seine Fingernägel Thirty's Haut durchdringen und Blut aus den Sichelförmigen Wunden läuft. Ein blick des Snipers reicht und sie springen auseinander. Kozak verlässt daraufhin beinahe fluchtartig die Umkleide und keiner von ihnen sieht den Russen an diesem Tag noch einmal.
"Du bist ein Arsch", sagt Pepper ausdruckslos und dreht sich zum gehen. "Wenn du dich abreagiert hast, stehe ich gerne für ein Gespräch bereit", ruft er noch. "Du hast es anscheinend dringend nötig."

Ja, Pepper weiß von der Sache mit Kozak.
Pepper, sein so genannter "bester Freund", der mit ihm Abends, wenn Thirty nicht gerade wieder eine Frau abschleppt, zusammen sitzt, trinkt und sich sein Gejammer anhört. Eigentlich ist es verboten auf der Basis Alkohol zu trinken, aber das interessiert ihn nicht, denn Thirty sind Regeln egal. Pepper sind Regeln nicht egal, aber Thirty ist ihm auch nicht egal, also sitzt er Abends mit ihm zusammen auf dem Dach, was eigentlich auch verboten ist und hört zu.
Thirty wollte Pepper nichts von seinen Gefühlen erzählen und wenn ihn jemand darauf angesprochen hätte, hätte er steif und fest behauptet so etwas wie Gefühle nicht einmal zu kennen. Das er seinem besten Freund von der Sache mit Kozak erzählt hat verdankte er einer ungünstigen Mischung aus Alkohol, einer gescheiterten Mission und dem Bild von Kozak unter der Dusche. Pepper hat reagiert, wie ein guter Freund nun mal reagiert, wenn einem die Welt plötzlich Kopf steht und sich die eigene Weltanschauung plötzlich als falsch entpuppt: erst hat er ihn ausgelacht. Als er schließlich realisierte, dass Thirty es durchaus ernst meinte lachte er noch mehr. Als er damit allerdings fertig war hatte er wirklich versucht zu helfen. Doch Thirty war nun mal Thirty und bei ihm waren Hopfen und Malz verloren und jeder noch so gute Ratschlag vergeudete Lebensmühe.
Was man Thirty aber zu gute halten musste, war das er Pepper's Ratschläge tatsächlich alle angehört, gegeneinander abgewogen und schließlich die besten heraussortiert hatte. Anschließend allerdings verwarf er sie wieder alle, beschloss kurzerhand das Pepper ein durch geknallter irrer, mit Gefühlsproblemen war, der Vertrauensstörungen hatte - und wenn er das sagte, musste das schon was heißen - und beschloss weiterhin ein Arschloch zu sein.

Thirty's verhallten wird immer schlimmer und instabiler. Inzwischen kann er nicht einmal mehr Frauen aufreisen, um seiner Kopfstehenden Gefühlswelt mit einer schnellen Nummer Luft zu verschaffen. Denn entweder hatte er wirklich schon alle Frauen auf der Basis durch, oder diese Ziegen - wie er sie insgeheim betitelte - sprachen sich untereinander ab. Das Resultat ist, dass er immer gereizter wird und sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit seinem Objekt der Begierde anlegt. Das Kozak jedes mal aufs neue darauf einsteigt und sich selbst komplett daneben benimmt, was sonst absolut nicht sein Stil ist, fällt Thirty gar nicht auf.
Das sein Verhallten nicht lange unbemerkt bleibt ist vorherzusehen, doch nicht einmal Fergusons Bestrafungen können dem ein Abbruch tun.

Morgens sitzt er zusammen mit Pepper in der Mensa und stochert lustlos in seinem Frühstück. Letzte Nacht hat er sich wieder mit Kozak gestritten. Der Russe sitzt ein paar Tische weiter bei einem anderen Team, bei dem dessen bester Freund Preacher Mitglied ist. Es dauert eine Weile bis er merkt, dass Pepper ihn komisch anguckt.
"Was is?", murrt er und stochert etwas fester.
"Du bist ein Idiot", stellt Pepper nur fest und sie essen schweigend ihr Frühstück zu Ende.

Beim Training dann ist es wieder Pepper, der ihn zur Seite nimmt und schräg anschaut.
"Was?", fragt Thirty gereizt.
Pepper aber hebt nur viel sagend eine Augenbauen und schaut zu dem Typen, den Thirty gerade verdroschen hat.
"Geh das am besten Untersuchen", sagt Pepper zu dem am Boden liegenden Mann, dessen Namen sie nicht einmal kennen und deutet auf die Platzwunde an dessen linker Augenbraue. Der Mann torkelt davon und Thirty bekommt von Ferguson eine Abmahnung und eine Woche Küchendienst aufgebrummt. Anschließend nimmt ihr Captain ihn beiseite und fragt mit gesenkter, aber fester Stimme: "Jetzt mal ehrlich James. Trinkst du wieder?"
"Was?", keucht Thirty und reist die Augen auf. Es ist kein Geheimnis, das er ein kleines Alkoholproblem hat und deshalb bereits einmal vom Dienst suspendiert worden war. Doch das Ferguson gerade daran als erstes denkt verletzt ihn doch schon ein wenig. Immerhin hat er seit fast zwei Jahren nicht mehr über die strenge geschlagen.
"Nein!", beteuert er. "Wirklich nicht", fügt er noch hinzu, als sein Gegenüber zweifelnd eine Augenbraue hochzieht. Diese Geste erinnert ihn an Kozak...
"Dann will ich dir das mal glauben", meint Ferguson und schickt ihn weg. Für ihn ist das Training heute zu ende.

Am Abend will Thirty das Essen ausfallen lassen und aufs Dach. Pepper fängt ihn vor der Treppe ab und sagt: "Wenn du dir nicht selbst helfen kannst, mach ich das für dich."
Er hat absolut keine Ahnung, was ihm der andere damit sagen will, hat aber auch nicht die Muse dazu ihn zu fragen, also zuckt er nur lahm mit den Schultern und zieht eine Grimasse. Pepper seufzt und lässt ihn passieren.
An diesem Abend betrinkt sich Thirty, das erste mal seit zwei Jahren wieder richtig. Aber Pepper ist da und passt auf ihn auf, also ist das in Ordnung. Nur das der Alkohol nicht hilft, sondern ihm im Gegensatz nur noch mehr vor Augen hält, wie sehr er Kozak will.

Pepper ist ein Arschloch und ein echtes Kameradenschwein, beschließt er dann am nächsten Morgen als er aufwacht und mit einem rießen Kater aus seinem Bett quält. Ihm ist speiübel und kurzzeitig verschwimmt alles vor seinen Augen. Er will zu seinem Spind und sich ein Handtuch holen, um sich anschließend in die Duschen zu quälen, damit er wenigstens wie ein Mensch riecht und nicht wie eine Schnapsleiche.
Einen Moment steht er nur da und starrt seinen Spind an, sich fragend, was damit nicht stimmt, denn irgendwas an diesem ist anders als sonst. Dann fällt ihm der Post-it-Zettel auf, der an ihm klebt.
Auf ihm steht: Küss ihn doch einfach.
Hektisch reist er den Zettel ab, in der Hoffnung das keiner ihn gesehen hat, denn außer ihm ist niemand mehr im Raum. Er würde Pepper definitiv und so was von Umbringen, wenn er wieder mehr als zwei Schritte geradeaus gehen kann, ohne das die Welt anfing sich zu drehen!

Bei dem einem Post-it-Zettel bleibt es allerdings nicht. Nach einer schnellen Dusche will er zum Frühstücken gehen, doch alle zwanzig Meter von ihrem Zimmer aus bis zur Mensa klebt ein weiterer Post-it-Zettel, mit Sprüchen wie: Komm du willst es doch auch! oder Heiz ihm so ein das seine Knarren schmelzen! und Frag ihn nach einem Date!
Er reist sie alle mit hochrotem Kopf ab und ist dankbar, das die anderen, die durch die Flure laufen und interessiert lesen was dort steht, nicht wissen worum es geht. Bis er zu einer kleinen Versammlung an Frauen kommt, die kichernd um einen Zettel stehen und auf ihn zeigen als er näher kommt.
Auf ihm steht: James Gand Ellison, jetzt sag dem Russen endlich das du ihn liebst!
"Ich wusste doch, dass er nur etwas kompensieren will", flüsterte eine der Frauen und lachend ziehen sie von dannen.
Er wirbelt herum und will ihnen etwas beleidigendes hinterher rufen, doch plötzlich steht dort Kozak - Thirty hat ihn gar nicht kommen hören - und starrt an ihm vorbei auf den Zettel. Keiner sagt etwas und Thirty merkt erst, dass er angespannt die Luftangehalten hat, bis ihm der Sauerstoff ausgeht und er hektisch nach Luft schnappen muss.
Dies ist anscheinend das Zeichen für Kozak jetzt etwas sagen zu können, denn er grinst schief und meint: "Das beantwortet dann wohl meine Frage."
"Welche Frage?" will Thirty irritiert wissen.
"Na die, ob Pepper ein Lügender Arsch ist, als er mir erzählt hat, dass du dich nur deshalb wie ein Neandertaler verhältst, weil... Gott scheiße ich bin so schlecht in so was."
Kozak lacht atemlos und kratzt sich am Hinterkopf. Er sieht überall hin, nur nicht genau zu Thirty und Thirty denkt sich, dass er noch nie einen attraktiveren Menschen gesehen hat. Schließlich beugt sich der Russe an ihm vorbei, reist den Post-it-Zettel von der Wand und nickt Richtung Mensa.
"Hast du Hunger?" fragt er.
"Nicht wirklich."
"Gut, dann las uns reden."

***

Hmmm... Sorry hier musste ich die Story einfach enden lassen. Alles andere wäre irgendwie... zu viel gewesen.

Ich hoffe es hat irgendjemanden (vorzugsweise Feendrache) unterhalten.
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