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dimension-Der Schattenkrieg

MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P12
Fox McCloud Mario OC (Own Character) Pit
06.05.2016
06.06.2017
29
66.527
 
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19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.07.2016 758
 


Was soll ich heute zu Anfang sagen? Ähm... Hallo, seid gegrüßt! Es freut mich, dass ihr das nächste Kapitel lesen wollt. :D Ich habe die Geschichte übrigens seit letzter Woche auch so eingestellt, dass auch anonyme Leser Kommentare schreiben können. Also wenn ihr Leser irgendetwas zu bemängeln oder Ideen zur Geschichte habt, dann schreibt es. ;)
Das wäre es dann erst mal von mir!


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Die Tür knarrte leise und ein großer, breitschultriger Mann betrat das Zimmer. Für einen kurzen Moment musterte er die düstere Umgebung, bevor er den von einigen Fackeln beleuchteten Korridor durch das Zufallen der Tür hinter sich ließ. Mit einem lauten Klicken viel die Tür ins Schloss. Ohne den Schein der Fackeln konnte der Mann nur den langen Mahagonitisch vor sich erkennen, auf dem jemand  schwarze Kerzen auf einem vergoldeten Leuchter entzündet hatte. Es war seltsam, doch ihm war in dieser endlosen Finsternis mulmig zumute. Außer jenem Licht vor ihm gab es nichts, woran er sich orientieren konnte und das gefiel ihm nicht; denn das Licht war der größte Feind des Schattens.
„Und doch sind wir alle abhängig von ihm“, hörte der Mann plötzlich eine tiefe Stimme raunen und er nahm ein Gesicht von einer schwarzen Kapuze verhüllt hinter dem Kerzenleuchter wahr. „Wie wärmend es doch ist. Es lässt die Hoffnung guter Wesen keimen.“ Die Lippen der Gestalt verformten sich zu einem verabscheuenden Ausdruck. „Die Bündelung allem Reinen, allem Guten: das Licht.“ Wie in Zeitlupe sah der breitschultrige Mann wie der Vermummte einen Arm hob und mit seinen Fingern die heißen Flammen der Kerzen zu ersticken begann. Eine nach der anderen. „Sie sind unsere Gegner“, raunte er, während er behutsam fortfuhr, „Jedes dieser Lichtchen.“ Immer hässlicher wurde das Grinsen auf seinen Lippen und dennoch ließ er sich beim Ausdrücken jeder Kerze Zeit.
Mit jedem erloschenen Licht wurde es im Zimmer finsterer. Der Mann starrte wie gebannt auf den Kerzenleuchter, während er mit der linken Hand die goldene Klinke der Tür ergriff. Eine stechende Kälte fuhr durch seine Hand, trotz der  Handschuhe, die er trug, als er die Türklinke berührte. Sein Herz schien schneller zu schlagen.
Beruhige dich, mahnte er sich im Stillen, du bist schließlich der Mächtigste von allen in jeglichen Dimensionen atmenden Geschöpfen. Doch er konnte sich nicht zur Ruhe bringen. Irgendetwas zerrte an ihm, wollte ihn mit sich reißen in diese ewige Finsternis, welche er eigentlich liebte, doch hier in diesem Zimmer in jenem Moment …
Die letzte Kerze erlosch und hüllte alles wie einen schwarzen Umhang ein. Er stand da, wagte es nicht zu atmen. Doch dann zerriss das gedämpfte Flüstern des Vermummten die drückende Stille: „Es tötet mich, das Licht. Und doch sind Dunkelheit und Licht untrennbar.“ Seine Worte hallten noch durch den Raum, als an den grau tapezierten Wänden mehrere Leuchter aufblitzten und das Zimmer erhellten. Die Gestalt hinter dem prunkvollen Mahagonitisch erhob sich. Mit einem frechen Grinsen musterte er den Breitschultrigen, der unbewusst mit seiner linken Hand immer noch den kalten Türgriff umklammerte. „Ich bitte um Verzeihung, edler Freund, doch scheine ich mit meiner Begrüßung doch etwas übertrieben zu haben“, meinte die Person, die durch das schwarze Magiergewand fast komplett verhüllt war, lächelnd, „Zu oft lasse ich mich hinreißen.“
„Ich war ganz gefesselt von Eurer Darbietung“, entgegnete der breitschultrige Mann mit angespannter Mine. „Das freut mich“, erwiderte der andere, „Aber Ihr könnt nun gerne den Türknauf loslassen.“ Der Gleichgroße wies mit seiner von einem schwarzen Handschuh geschützten Hand auf die Türklinke. Der Angesprochene ließ sogleich von der Tür ab und versuchte, kein bisschen peinlich berührt zu wirken. Die Tatsache, dass er sich zuvor mulmig gefühlt hatte, kratzte an seinem Stolz. Um vom Thema abzukommen fragte er spöttisch: „Ich bin doch nicht für eine bloße Vorführung hierhergekommen?“ „Natürlich nicht, Ganondorf“, lachte die tiefe Stimme des Verhüllten, „Es geht um Morgen, um den Anfang vom Ende.“ Die Gestalt grinste gehässig. „Deine Leute sind bereit?“ „Natürlich“, entgegnete Ganondorf mit einem boshaften Grinsen, „Während Bowsers Schergen weiterhin in der Super Smash Bros. – Dimension bleiben, hegt niemand Verdacht. Meine Truppen sind bereits aufgebrochen und werden Punkt 2:30 Uhr (6:30 Uhr) ankommen.“ „Sehr gut“, hauchte der andere erfreut und rieb sich die Hände. „Sie werden wie befohlen um  3:00 Uhr (7:00 Uhr) die Kugel zerstören“, berichtete Ganondorf weiter. Die Gestalt im Magiergewand fuhr hoch. „Haben sie denn die veränderte Zeit beachtet?“ „Meine Leute sind nicht dumm“, entgegnete der Breitschultrige stolz, „Auf meine Schergen ist Verlass.“ „Dann sollte alles nach Plan laufen“, lachte der Verhüllte und setzte sich auf einen der gepolterten Stühle.
„Phase eins wäre damit eingeleitet.“  


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