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Das Leben als Experiment

von Cherilyn
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character)
02.05.2016
25.04.2019
79
136.589
15
Alle Kapitel
136 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.10.2017 2.073
 
So, bevor ihr irgendetwas anderes tut, richtet euren Blick auf diese Großartige Überschrift XD Findet die noch irgendjemand so toll wie ich? Ich mag die voll ;D
Das Ding ist, es ist ja nicht mal unbedingt Melody die so eine Scheiße sagt/denkt, sondern das kommt eigentlich von mir XD Was für ein komischer Mensch bin ich eigentlich? XD
Aber ja, das ist das neue Kapitel und vielleicht könnt ihr ja auch an der Überschrift herausfinden, worum es überhaupt geht. Ist mal wieder so ein "Kein-Bock-auf-Plot" Kapitel, aber hey, ich wollte das schon ewig machen. (Siehe Review zu "Alles begann mit einem Fahrstuhl" Kapitel 13 XD)
Äh... Hat irgendwer Lust mir ein Review zuschreiben? Danke Maria übrigens, mal wieder ;D, für dein Review. Ich mag deine Reviews. Die sind toll. Und die einzigen die ich bekomme *HUST*
Ja, sonst noch was? Ich bin im Verzug. Hab kein Kapitel mehr als Puffer/Notfallkapitel. Ganz schön scheiße. Aber ich bekomms irgendwie nicht hin zwei zu schreiben. Naja, sind ja bald Ferien. Zumindest nach den zwei Klausur Wochen. Wenn da was ausfällt, sorry. Kann ich auch nichts für.
Joa. Viel Spaß damit. Und ich hab euch ne tolle Vorlage zum Review schreiben gegeben (die Frage was passieren könnte wenn ihr euch die Überschrift anguckt, wollt ich nur noch mal erwähnen), also nutzt sie!
Bis zum nächsten Mal (゚ヮ゚)
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„Mel? Alles in Ordnung?“
Abrupt setzte ich mich auf und sah mich hektisch um. „Was? Wie?“ Ich konnte nach einigen Sekunden Newt ausmachen, welcher ein paar Schritte links von mir stand. Ich spürte eine Träne meine Wange hinunterlaufen, weshalb ich sie schnell wegwischte.
„Ja, alles super.“ Ich schenkte Newt ein fröhliches Lächeln, obwohl ich mich gerade alles andere als fröhlich fühlte. „Bist du dir sicher?“ Ich nickte und versuchte ein überzeugendes Gesicht zu machen, was aber nicht so gut zu funktionieren schien. Der Blonde runzelte die Stirn und sah mich nachdenklich an, beließ es allerdings dabei.
„Warst du die ganze Nacht wach?“ Fragte er dann und warf dem schlafenden Logan einen besorgten Blick zu. „Nein. Ich hab mir den Kopf an dem Tisch gestoßen und bin Bewusstlos geworden. So gegen halb vier bin ich wieder aufgewacht, hab mit Logan getauscht und bin dann wieder eingeschlafen.“ Ich grinste verlegen. „Du siehst immer noch ziemlich müde aus. Aber es ist ja auch erst acht Uhr. Dann hast du vielleicht vier Stunden geschlafen. Und ich hab von dieser Baum-Geschichte gehört. Bist wirklich im Schlaf auf einen Baum geklettert und dann runtergefallen?“ Fragte er leicht amüsiert und erntete dafür einen beleidigten Blick. „Ja, bin ich. Tut mir leid, kann ja nicht jeder so perfekt sein wie ihr Jungs hier.“ Er schüttelte grinsend den Kopf.
„Ist das mit deinem Kopf von dem Baum, von dem Tisch oder von Nico?“ Fragte er dann, deutete auf den Verband der noch immer um meinen Kopf gewickelt war und zählte die drei Ereignisse an den Fingern ab, ehe er mich angrinste. „Kommt darauf an. Nico hat mir gegen mein Auge geschlagen, weshalb Nick es mir verbunden hat, aber durch den Tisch hab ich eine Beule. Vom Baum hatte ich glaube ich aber auch eine, also… Eigentlich kannst du es dir aussuchen.“ Ich lachte, verstummte allerdings wieder sofort und sah zu Logan, der glücklicherweise nicht aufgewacht war.
„Du bist echt ganz schön verrückt, weißt du? Einfach so ins Labyrinth rennen und vorher vom Baum fallen.“ Der blonde schüttelte den Kopf. Er ließ sich neben mir auf den Stuhl sinken und sah zu Nico. „Ich muss zugeben, ich hab sein Fehlen erst bemerkt, als Logan nach ihm gefragt hat. Ich hätte besser darauf achten müssen, ob auch jeder da ist.“ Er schien bedrückt, aber immerhin nicht so fertig wie Logan und Nick am gestrigen Tag, beziehungsweise am frühen Morgen.
Ich gähnte einmal lange, dann lehnte ich mich erschöpft gegen die Stuhllehne. Ich hatte das Gefühl den ganzen Tag verschlafen zu haben, doch ich war trotzdem noch ziemlich müde. „Hast du was Schlechtes geträumt? Du sahst irgendwie… unruhig aus.“ Ich sah zu Newt, welcher mich nicht ansah. „Na ja. Es… hätte schlimmer sein können.“ Ich lächelte traurig, als ich an Luke dachte. Ich vermisste ihn unglaublich, aber ich wusste das er auf mich Acht gab.  Dann konnte mir gar nichts schlechtes geschehen und anderen auch nicht, oder? Er hatte gesagt, ich sollte mich nicht als Todesengel sehen. Das tat ich auch nicht mehr. Ich wollte versuchen, ein wirklicher Engel zu sein. Ein großes Vorhaben, aber immerhin hatte ich dann ein Ziel und wer weiß? Vielleicht würde ich es ja eines Tages erreichen.
„Weißt du, irgendwas stört mich an dir.“ Sagte ich dann zu Newt. Ich wusste selbst nicht genau was es war oder wie ich überhaupt darauf kam. Ich sah ihn einfach an, doch irgendetwas passte mir nicht.
„Wie?“ Fragte Newt nur verwirrt und sah mich mit gerunzelter Stirn an, dann sah er an sich herunter. „Was meinst du?“ Ich musterte ihn kritisch von oben bis unten, dann fiel es mir auf. „Deine Haare. Irgendwie stören die mich.“ Newt musste anfangen zu lachen. „Da bist du nicht die erste, die das sagt.“
Ich musste grinsen und sah mich dann suchend um. „Was suchst du?“ Fragte der blonde amüsiert, doch als ich ihm das Objekt meiner Begierde vor die Nase hielt, welches ich auf dem Bösen ‚Ich-mache-dich-Bewusstlos-Tisch‘ gefunden hatte, verging ihm das Grinsen direkt. „Eine Schere?“ Ich nickte breit grinsend. „Gut erkannt, Sherlock. Wenn ich nicht die erste bin, warum kürzen wir sie dann nicht ein bisschen?“ Newt lehnte sich in seinem Stuhl ein wenig zurück und sah mich kritisch an. „Ich hänge jetzt nicht unbedingt dran, weißt du. Sie sind schon irgendwie nervig, aber kannst du sowas überhaupt?“ Ich grinste den Läufer breit an. „Nö. Aber ist ja auch nicht so wichtig. Hauptsache, die stören dich nicht mehr, oder?“ Newt musste grinsen und schüttelte den Kopf. „Solange du mir keine Glatze schneidest, tu dir keinen Zwang an.“ Ungläubig sah ich ihn an. „Ernsthaft jetzt? Ich hätte nicht damit gerechnet, dass du ja sagst.“ Newt grinste nur.
Ich zuckte mit den Schultern, stand auf und stellte mich hinter ihn. „Bitte verklag mich nicht, ja?“ Ich hörte Newt nur lachen, dann fing ich vorsichtig an seine Haare abzuschneiden. „Bist du dir sicher, dass das so eine gute Idee war? Ich habe langsam leichte Zweifel.“ Meinte er, nachdem seine Haare schon nur noch Kinn lang waren. „Ach, hab dich nicht so. Ich bekomm das schon hin. Irgendwie.“ „Das Irgendwie macht mir ein bisschen Angst.“ Ich grinste und schnippelte weiter.
Ich schnitt immer nur ein Stück kürzer, weil ich Angst hatte zu kurz zu schneiden, doch irgendwann raspelte ich sie einfach soweit ab, dass sie ungefähr so kurz waren, dass sie ihm nicht einmal mehr in die Augen fielen, wobei sie, je kürzer sie wurden, sowieso nur wild von seinem Kopf abstanden. Aber egal, immerhin hatte ich ihm keine Glatze geschnitten. Das war immerhin seine einzige Bedingung gewesen.
„Ok, fertig.“ Meinte ich zufrieden mit meiner Arbeit und legte die Schere wieder weg. „Und, wie ist es geworden?“ Fragte Newt schmunzelnd und drehte sich zu mir um. „Ja, nicht schlecht würd ich sagen. Steht dir auf jeden Fall besser, als die langen Haare vorher.“ „Na, wenn du das sagst.“ Er grinste und fuhr sich durch die Haare. „Wow, du hast echt ne ganze Menge abgesäbelt.“ Meinte er, als sich sein Blick auf den Boden richtete, wo nun die ganzen abgeschnittenen Haare herumlagen. „Du hattest ja auch ganz schön viel Wolle auf deinem Kopf! Jetzt müssen wir das nur noch alles entsorgen. Hinterher denkt noch jemand, wir hätten hier ne Katze rasiert oder so.“ Ich grinste den blonden an, welcher mich amüsiert ansah. „Wie kommst du darauf, dass jemand denken könnte, dass wir hier eine Katze rasiert hätten? Hier gibt es keine Katzen.“ Ich zuckte mit den Schultern und holte dann den provisorischen Mülleimer, der eigentlich nur aus einem Beutel bestand. „Keine Ahnung. Ich verstehe meine Gedanken manchmal selbst nicht so. Aber macht ja nichts, solange ich nicht die einzige bin, die aus mir nicht so ganz schlau wird.“ Ich zwinkerte dem blonden zu und sammelte dann den Großteil der Haare vom Boden auf, wobei er mir half.
„Muss ich dich jetzt eigentlich noch bezahlen, für deine Dienste? Ich hab grade leider nicht so viel Geld dabei.“ Newt zog seine Hosentaschen auf links, die, bis auf ein bisschen Dreck, komplett leer waren, dabei grinste er mich an. „Ach, ich stell dir ne Rechnung aus. Für Ratenzahlung bin ich auch zuhaben.“ Newt musste lachen, als ich das sagte und setzte sich wieder zu Nico, welcher angefangen hatte sich unruhig hin und her zurollen.
Ich brachte den Beutel zu seinem rechtmäßigen Platz zurück und besorgte mir einen feuchten Lappen. Damit setzte ich mich neben Nico auf sein Bett und tupfte ihm den Schweiß von der Stirn. Ich wusste nicht einmal genau warum ich das tat, aber ich hatte es oft genug in irgendwelchen Filmen gesehen oder in Büchern gelesen, damit ich glaubte, dass es Etwas brachte.
„Das sieht echt professionell aus. Hast du sowas auch gemacht, bevor du hierhin gekommen bist?“ Ich sah Newt an, welcher noch immer an derselben Stelle saß und mich beobachtet hatte. „Naja. Nicht wirklich. Bevor ich hierhin gekommen bin war ich bei dieser Organisation. ANGST. Und davor war ich in der Brandwüste. Da hab ich mich zwischendurch um einen Freund gekümmert, aber mehr auch nicht. Was die zwei Jahre vor der Brandwüste war, weiß ich nicht, aber davor müsste ich zuhause gewesen sein und einen Erste-Hilfe-Kurs habe ich nie gemacht.“ Ich sah aus dem Augenwinkel, dass Newt nachdenklich nickte.
Ich gähnte erneut. „Vielleicht solltest du doch noch ein bisschen schlafen.“ Ich schüttelte entschlossen den Kopf. „Nein. Ich habe heute genug geschlafen. Wenn ich immer noch müde bin, ist das meine eigene Schuld.“ Ich lächelte Newt an, doch er schien ziemlich besorgt zu sein. „Mir geht’s gut. Mach dir keine Sorgen, ja?“ Wiederstrebend nickte der Läufer und sah dann wieder zu Nico. „Ich hoffe er wird wieder. Ich vermisse seine Witze jetzt schon.“ Ich lächelte und strich Nico durch die Haare. „Ich hoffe auch, dass es ihm bald wieder bessergeht.“

Wir saßen einige Minuten schweigend da, dann ging plötzlich die Tür auf und Minho kam herein, scheinbar wollte er nach seinen Läufern sehen, bevor er etwas verspätet ins Labyrinth aufbrach. Er wollte gerade anfangen zu sprechen, als sein Blick an Newt hängenblieb und sein Mund einfach offenblieb ohne ein Geräusch von sich zu geben.
Bei seinem Blick fing ich an zu lachen und sah zu Newt, welcher noch nicht ganz verstanden zu haben schien, weshalb Minho ihn ansah, als ob er ein böser Klon wäre. „Warum lachst du und warum starrst du mich so an?“ Fragte der Blonde auch direkt und sah zwischen mir und Minho hin und her.
Ich konnte mich währenddessen nicht mehr auf meinem Stuhl halten und fiel, wie auch immer ich das geschafft hatte, mit dem ganzen Stuhl nach hinten und blieb einfach auf dem Boden liegen, während ich weiter lachte. „Was ist denn hier los?“ Hörte ich dann die verschlafene Stimme von Logan, welcher sich nun gähnend aufrichtete und den ich wahrscheinlich durch mein Lachen geweckt hatte. Es tat mir schrecklich leid, aber ich konnte einfach nicht aufhören zu lachen.
Es wurde sogar noch schlimmer, als Logan den Engländer ebenfalls mit offenem Mund anstarrte und dieser ganz intelligent „Was ist denn?!“ rief. Durch die lauten Geräusche angelockt, gesellten sich auch noch Nick, Alby, Jeff, Clint und Jake zu uns, weshalb es nun ziemlich voll im Sani-Raum war, doch ich störte mich nicht daran, sondern lachte einfach weiter, vor allem, weil es nun noch mehr ungläubige Blicke zu bewundern gab.
„Könnte mir jetzt vielleicht mal jemand sagen was hier los ist?“ Fragte Newt leicht aufgebracht und ich konnte ihn verstehen. Doch so sehr ich ihn auch von seiner Qual erlösen wollte, ich brachte nur unverständliche Worte zwischen den einzelnen Lachsalven hervor, sodass niemand etwas verstehen konnte. Mittlerweile rannen mir wieder Tränen über die Wangen, doch diesmal waren sie nicht aus Trauer, was ich als einen großen Fortschritt sah.
„Du…“ Brachte Minho nun hervor, verstummte jedoch sofort wieder. Ich versuchte langsam wieder zu Atem bekommen und nicht am Boden zu ersticken, während die anderen Jungen keine größeren Fortschritte machten als Minho. Schließlich hatte ich mich soweit beruhigt, dass ich mich aufsetzten und sogar wieder reden konnte.
„Ich sage nur: Willkommen in Melodys Frisörsalon.“
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