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the princess curse

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Cid Highwind Cloud Strife OC (Own Character) Tifa Lockhart Vincent Valentine Yuffie Kisaragi
01.05.2016
01.05.2016
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9.006
 
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01.05.2016 9.006
 
Hallo alle zusammen. Die Geschichte habe ich ursprünglich für eine Freundin geschrieben, als wir in einem unserer Final Fantasy Marathons waren. Weshalb ich sie ihr auch wibne.
Im Allgemeinen ist sie einfach nur eine kleine Geschichte zu Cloud.
Bitte verurteilt mich nicht wegen Rechtschreibfehlern, ich habe die Geschichte nicht verbessert.
Trotzdem viel Spaß beim Lesen.
Liebe Grüße
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Die Wolkendecke riss auf und Einzene Sonnenstrahlen erhellten die Ruinen dieser einst so schönen Stadt. Leise summende Motorengeräusche waren zu hören. Ein Wagen hielt an den Grenzen der Stadt, die durch einen unerbitterlichen Kampf zerstört worden war. Der Lebensstrom, die Kraft des Planeten hatte sich damals vor vier Jahren in den Kampf der Menschen um den Planeten eingemischt und diesen beendet. Leider war dadurch großer Schaden entstanden. Städte wurden zerstört, Menschen litten an einer unheilbaren Krankheit und das Leben war längst nicht mehr so komfortabel wie davor. Doch trotz allem gaben die Menschen nicht auf. Sie lebten weiter und versuchten das Beste aus dem zu machen was sie hatten. Drei Männer stiegen aus dem Wagen aus. Einer von ihnen mit langen roten Haaren seufzte. " Oh mann! Seht euch diese Chaos an. Als wäre hier ein Tornado durch gerauscht."
" Wo sollen wir hier noch Menschen finden?", fragte eine Frau. Sie hatte langes braunblondes Haar, dass sie zu einem strengen Pferdeschwanz gebunden hatte. Sie trat ein Stück auf die Ruinen zu.
" Hey ihr beiden! Beeilt euch mit der Suche, der Boss will neue Ware haben!", rief der dritte ihnen genervt zu. Er trug einen Anzug und hatte rabenschwarzes Haar, dass  in Strähnen in seine Stirn fiel. "Jaja...Der soll sich mal nicht so aufspielen. Schließlich muss er nicht auf nem Schutthaufen nach Menschen suchen.", der Rothaarige Mann ging mehr in die Ruinen hinein. Die Frau folgte ihm mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen schließlich.
" Psst! Wenn ich es dir sage läufst du soweit du kannst. Dreh dich nicht um und egal was passiert, komm auf keinen Fall zurück!", inmitten eines zusammengefallenen Hauses saßen sie nun.  Ihre Schwester hielt sie im Arm. Blut lief ihr an der Schläfe hinunter. Sie waren abgehauen, vor nicht allzu vielen Stunden waren sie und ihre Schwester von ihrem Herrn abgehauen. Ein grausamer Mann, der ihnen nichts als Schläge und Leid brachte. Die beiden Fremden kamen ihrem Versteck immer näher. Instinktiv schloss sie die Augen.
" Hab keine Angst. Lauf, soweit dich deine Beine tragen und sieh einfach nicht zurück. Egal was passiert...ich werde dich auf jedenfall wiederfinden und dann sorgen wir dafür, dass alles wieder normal wird." Ihre Schwester lächelte ihr ermunternd zu und legte ihr eine Halskette um, die sie von ihrer Mutter bekommen hatte.  Es war ein Herz das man aufklappen konnte. Darin war ein Familienbild, von ihr, ihrer Schwester und ihren Eltern gewesen. Damals waren sie noch jünger gewesen, trotzdem fand sie dass ihre Schwester schon damals sehr schön war. Während ihre ältere Schwester langes welliges schwarzes Haar hatte und Augen so strahlend wie schimmerndes Eis in der Sonne. Hatte sie fast glatte rote Haare, die ihr bis zur Mitte der Wirbelsäule reichten und himmelblaue Augen. Sie war nich hässlich oder so, aber ihr sah man ihre Jugend noch an und das obwohl sie bereits 19 war. Ihre Schwester hingegen schien reif und unnhabar zu sein. Makellose Haut, lange schöngeschwungene, dunkle Wimpern und eine zierliche aber schöne Nase. Wenn ihr das Blut nicht ins Gesicht liefe, sähe sie aus wie aus einem Buch. Neben ihnen rollte Schutt zu Boden und eine Steinplatte brach zusammen. Sie erschrak und ein Schluchzer entrann ihr.
" Was war das? Hast du das auch gehört?" Die Frau ging näher auf den Schutthaufen zu, der ihr Versteck war. Das Mädchen sah zu seiner Schwester, die angestrengt durch einen kleinen Schlitz der Tür spähte, die ihnen als ein und Ausgang gediehnt hatte und das Einzige war, das sie vor den Blicken dieser Leute schützten.  " Wenn ich sage "jetzt" dann läufst du. Verstanden?!" Sie nickte nur.  Die Frau war nur noch wenige Zentimeter von der Tür entfernt.
" Hey was soll denn das? Was machst du da? Da ist doch nichts!", rief ihr der rothaarige Mann zu. Die Frau wollte gerade wieder abdrehen, als sie schließlich doch zu der Tür griff.
" Jetzt!", schrie die Ältere und riss die Frau zu Boden, nur um dann gleich wieder aufzustehen und in eine andere Richtung zu rennen. Sowohl die Frau als auch der Mann folgten ihr. Während das Mädchen mit den roten Haaren in die entgegengesetzte Richtung floh. Ihr liefen die Tränen übers Gesicht und sie versuchte sie mit ihren Händen wegzuwischen, während sie einfach weiter rannte. Sie hörte noch wie der Mann der Frau zurief, dass dort ebenfalls noch ein Mädchen war, dass entwischte. Aber die Frau schien das nicht zu interessieren.  Kurz darauf hörte man einen Schuss und den Aufschrei einer Frau, dann war Stille. Das Mädche blieb vor Schreck stehen und drehte sich um. Was war mit ihrer Schwester? Sie wollte schon wieder zurücklaufen, als sie sich ihre Worte ins Gedächtnis rief: "  Dreh dich nicht um und egal was passiert, komm auf keinen Fall zurück!". Schluchzend, umklammerte sie den Anhänger um ihren Hals, drehte sich um und rannte in den nahe gelegenen Wald.
Irgendwo war das traurige Heulen eines einsamen Wolfes zuhören.
" Schaurig, dass solche Biester hier in der Gegend sind. Auch wenn der Planet sich beruhigt hat, so ist es immer noch äußerst gefährlich hier draußen. Außerdem sollen sich Menschenhändler in dieser Gegend aufhalten. Gefährliche Leute wenn Sie mich fragen und keinen Sinn für Esthetik. Oder was meinen Sie? ach was frag ich überhaupt, Sie sind solche Situationen ja gewöhnt. Nicht wahr?", der Mann lächelte kurz verlegen.  Sein Gegenüber antwortete nicht und schien auch sonst keinerlei Reaktionen zu zeigen. " Soll ich sonst noch etwas für Sie liefern?", war das Einzige was von ihm kam. Aus seiner Nostalgie erwacht konzentriete sich der Mann wieder auf das Geschäft.
" Nein, ansonsten war´s das. Danke für die schnelle Lieferung. Das ging dieses Mal ja richtig flott!" Jetzt entlockte es dem Mann doch ein leichtes Mundzucken. " Das ist auch mein Job.", meinte er und packte seine Sachen wieder zusammen. Dann stieg er auf sein Motorrad und war in wenigen Augenblicken am Horizont verschwunden. Es war tiefste Nacht und der Vollmond schien kalt und bedrohlich am Himmel. Mit seinem Motorrad fuhr er mit Absicht einen Umweg durch den Wald aus klaren weißen Bäumen. Es war der Kristallwald. Viele Erinnerungen verknüpften sich mit dem Eintreten darin. Gute, wie auch Schlechte. Er dachte daran zurück. Seine Freunde, seine Familie...Sephiroth. Bei dem Gedanken an diesen Mann, der die ganze Welt zerstören wollte krampften sich seine Hände um den Lenker des Motorrads. Plötzlich sah er nur einen Schatten aus dem Gebüsch springen. Instinktiv bremste er ab. Das Motorrad drehte sich und schleuderte, bis es schließlich gegen einen der Bäume knallte  und umfiel. Dem Fahrer war nichts passiert, da er noch rechtzeitig vom Fahrzeug abspringen konnte. Nach wenigen Sekunden konnte er wieder aufstehen. Er sah sich um, wer oder was ihm da vor das Motorrad gelaufen war. Nicht weit von sich entfernt sah er ein kleines Mädchen am Boden liegen. Sofort stand er auf und rannte zu ihr hin.
" He! Hey,wach auf!", er rüttelte leicht an ihr. Das Mädchen gab einen schmerzlichen Laut von sich und öffnete dann die Augen. Als sie in das Gesicht des Mannes sah, erschrak sie unweigerlich und stieß sich von ihm weg, nur um dann schmerzhaft auf dem Boden zu landen und zum nächsten Gebüsch rückwärts zu kriechen. Der Mann sah sie nur beruhigend an. " Du brauchst keine Angst vor mir zu haben. Ich werde dir nichts tun.", er streckte die Hand nach ihr aus. Sie zuckte zusammen und verkroch sich immer mehr ins Gebüsch. Er hielt inne. Anscheinend fürchtete sie sich vor ihm.
" Haben wir dich endlich du Miststück!", ehe sie hätte reagieren können wurde sie an den Haaren hochgezogen. Ein bärtiger Mann mit Mundgeruch und einer rießigen Narbe im Gesicht grinste  sie an. Zwei weitere kamen hinter ihm aus dem Gebüsch hervor. Sie hatten beide eine Pistole in der Hand und zielten damit auf den Mann der ihr helfen wollte.
" Keine Bewegung Freundchen! Die kleine hier gehört uns. Sie wird uns noch eine mene Geld einbringen wenn wir sie erst einmal verkauft haben", grinste der bärtige. " Und wehe du wagst es noch einmal abzuhauen." Er zog sie noch ein Stück weiter nach oben. Das Mädchen wehrte sich mit Händen und Füßen und versuchte von ihm loszukommen, aber es brachte nichts. Einer der Männer ging auf den blonden jungen Mann zu und hob sein Kinn mit der Pistole an. " hey Boss, das ist auch ein hübsches Kerlchen, wie wärs wenn wir ihn auch mitnehmen?", fragte er Grinsend. er sah zu seinem Boss nach hinten, als ihm die Beine weggezogen wurden. Blitzschnell bewegte sich der blonde junge Mann, nahm sich aus seinem Motorrad ein herausstehendes Schwert und hatte kurz darauf auch schon den anderen Mann die Klinge an den Hals gesetzt. Der bärtige sah ihn nur erschrocken an, packte das Mädchen dann aber fester und setzte ihr eine Klinge an den Hals.
" Was soll das werden?!", fuhr er ihn an.
" Lass das Mädchen los.", forderte der blonde junge Mann. Der andere, dem er die Beine weggezogen hatte, stand nun wieder auf und sah sich den Mann einmal genauer an. Plötzlich schien er zu zittern und seine Zähne klapperten.
" B...Boss...d...das ist, das ist..."
" Spucks schon aus du Idiot! Wer ist das? Kennst du ihn?", er nickte.
" D...Das ist Cloud Strife. Der berühmte Held, der eins Midga vor der Zerstörung gerettet hat."
" Was redest du da für einen Schwachsinn! Shinra hat Midga gerettet, dass weiß doch jedes Kind.", maulte der Bärtige wieder. Sein Kumpane schüttelte nur energisch den Kopf.
" Nicht viele wissen davon, aber es soll eine Gruppe Aussetzige gegeben haben die den Kometen damals aufgehalten haben sollen. Unter ihnen war ein Soldat der first class. Er soll ganz allein Sephiroth besiegt haben. Der Name des Soldaten war Cloud. Boss...wir sollten uns lieber zurückziehen wenn uns unser Leben lieb ist." Er sah ängstlich zu Cloud und dann wieder zu seinem Boss, dessen Mine sich auch langsam veränderte. Er schien regelrecht eingeschüchtert zu sein. " W...Was?! Das soll dieser berüchtigte Cloud sein? Ha das ich nicht lache! Egal wer oder was er sein soll, dieses verfluchte Gör gehört uns und...", wieter kam er nicht. Cloud hatte den Mann losgelassen und war blitzschnell hinter dem bärtigen gestanden. Er schlug ihm mit dem Schwertknauf in den Nacken, sodass er bewusstlos wurde und das Mädchen los ließ. Sie fiel auf die Knie. Die anderen beiden Männer hatten ihn nur ängstlich angesehen und waren dann in den Wald geflohen. Als er merkte dass alle weg waren steckte er das Schwert wieder weg. Das Mädchen saß immer noch auf dem Boden und zitterte. Sie hatte nichts weiter als ein weißes Leinenhemd an, das durch den Scmutz eher grau als weiß wirkte. Cloud ging erneut auf die Knie und sah sie an.
" Hab keine Angst. Ich will dir helfen. Vertraue mir, ich werde dir nichts zuleide tun. Versprochen." Er lächelte freundlich und streckte ihr erneut die Hand entgegen. Ängstlich sah sie sich noch einmal um, der Mann der sie verfolgt hatte lag bewusstlos am Boden. Sollte er wieder aufwachen und sie wäre noch hier, dann würde er sie mit Sicherheit wieder mitnehmen. Da war es doch besser mit dem Fremden mitzugehen, der sie gerettet hatte. Zögernd griff sie nach seiner Hand. Als er ihre ergriffen hatte lächelte er sie aufmunternd zu.
" Mein name ist Cloud Strife und ich bin Kurierfahrer. Und willst du mir auch sagen wie du heißt", als er sie auf sein Motorrad hob und dann hinter ihr Platz nahm antwortete sie.
" Ich heiße Aiko...d...danke dass du mich gerettet hast." Cloud antwortet nicht, sondern setzte ihr eine Art Schutzbrille auf, damit sie der Wind nicht so ins Gesicht peitschte. Einen Augenblick später fuhr er los. Die Fahr dauerte ziemlich lange und irgendwann merkte er, dass das Mädchen eingeschlafen sein musste. Ziemlich spät in der Nacht kam er dann in Midga an. Er hielt an einer Art Bar und stellte sein Motorrad ab. Mit dem Mädchen auf dem Arm betrat er dann das Gebäude. Es war ziemlich leer, keine Gäste waren da, was ihn aber auch nicht sehr wunderte. Die Bar war seit einiger Zeit nicht mehr so gut besucht, ab und an kamen Stammkunden vorbei und tranken das übliche, aber so richtig zum feiern hatte niemand wirklich Lust. Hinter dem Thresen gab es eine Tür die zu den angrenzenden Wohnungen führte. Eine Frau mit langen schwarzen Haaren und einem dunkel blauem bademantel kam heraus. Als sie Cloud und das Mädchen sah seufzte sie nur.
" Cloud, Du warst schon wieder so lange unterwegs. Du hattest versprochen heute früher nach Hause zukommen!" Cloud ging an ihr vorbei in ein Zimmer, in dem ein Bett, ein Schreibtisch mit einem Computer und einem Telefon, sowie ein Schrank standen. Es war sein Zimmer, sowohl sein Arbeits- als auch sein Schlafzimmer. " Tut mir leid Tifa,mir ist etwas dazwischen gekommen." Er legte das Mädchen auf sein Bett und deckte es zu. Dann drehte er sich zu der jungen Frau um, die nun besorgt zu dem Mädchen gesehen hatte.
" Was fehlt ihr?", fragte sie.
" Ich weiß es nicht, aber sie hat große Angst vor Menschen. Sie wurden von Menschenhändlern gejagt, als ich sie gefunden habe war sie mir vor das Motorrad gelaufen. Ich habe sie dann mitgenommen." Er verließ mit Tifa das Zimmer wieder und erzählte ihr genau was vorgefallen war.
Am nächsten Morgen wurde Aiko durch das Geschrei eines Mädchens geweckt. Erschrocken öffnete sie die Augen und fuhr hoch. Ein kleines Mädchen mit langen braunen Haaren war aus dem Zimmer gerannt in dem sie sich befand.
" Cloud! Tifa! Da liegt gar kein kleines Mädchen in deinem Bett!" Aiko sah durch die Tür einen hochgewachsenen Mann, der mit dem kleinen Mädchen redete.
" Aber, aber Marlene. Beruhige dich doch. Vielleicht hast du nur nicht genau hingeschaut.", Die Tür öffnete sich nun ganz und Cloud betrat zusammen mit dem kleinen Mädchen das Zimmer. Er schien sichtlich verwirrt, als er Aiko in seinem Bett sah.
" Ähm entschuldige bitte, aber bist du Aiko?", fragte er etwas vorsichtig. Aiko, die sich wieder beruhigt hatte und  merkte, dass er mit Absicht auf Abstand blieb und ihr nichts anhaben wollte nickte nur.
" Ich hab doch gesagt, dass da kein kleines Mädchen liegt!", meinte das Mädchen Marlene wieder. Cloud sah nun zu ihr und legte ihr eine Hand auf den Kopf und wuschelte leicht darüber. " Ja das hast du Marlene. Kannst du bitte zu Tifa gehen und ihr sagen, dass sie für unseren Gast etwas zum anziehen rauslegen soll?", Marlene nickte und war schon wieder durch die Tür nach draußen verschwunden. Cloud schloss nun die Tür und setzte sich auf einen Stuhl an seinen Schreibtisch. Er stand etwas vom Bett entfernt, aber er konnte Aiko gut sehen und sich auch normal mit ihr unterhalten.
" Wie geht es dir?", er sah sie fragend musternd an. Anscheinend hatte sie keine weiteren Verletzungen als die Schrammen durch das hinfallen. Aiko zog die Bettdecke etwas näher an sich heran. Cloud merkte das, anscheinend war es ihr unangenehm wenn er sie zu lange anschaute. " Tut mir leid. Ich will dir wirklich nichts böses nur...als ich dich gestern gefunden habe warst du, naja...ein Kind und heute morgen bist du eine erwachsene junge Frau. Das verwirrt einen dann schon ein bisschen.", er kratzte sich verlegen am Kopf. Aiko musste schmunzeln. So jemanden war sie auch noch nicht begegnet. Ihre Schwester hätte bestimmt ebenfalls lachen müssen. Auf einmal wurde sie wieder traurig. Ihre Schwester...was wohl aus ihr geworden sein mochte?
" Was ist los? Du scheinst bedrückt zu sein." Sie sah auf die Decke.
" Danke, dass du mich gerettet hast. Ich weiß dass es verwirrend ist, dass ich nun so aussehe, aber..." sie zögerte, sah ihn dann aber doch an. " Das ist meine eigentliche Gestalt. Ich bin eigentlich 19 Jahre alt und heiße Aiko Toboso." Sie überlegte kurz ob sie ihm die ganze Geschichte erzählen sollte. Sie sah ihn sich genauer an, doch egal aus welcher Sicht sie es auch betrachtete. An diesem Mann der vor ihr stand, konnte sie nichts böses erkennen. Außerdem war da so ein Gefühl...sie konnte es nicht beschreiben, aber es war, als würde sie ihn schon ewig kennen. Ein Gefühl, dass sie schon einmal hatte, vor langer langer Zeit. Schließlich beschloss sie, es ihm einfach zu erzählen. " Auf mir lastet ein  Fluch." Clouds Augen weiteten sich. " Ein Fluch?", er schien interessiert zu sein. Aiko nickte.
" Vor ein paar Jahren sind meine Schwester und ich durch eine fremde Stadt gezogen. Wir hatten uns in dem Trubel verloren und als ich auf der Suche nach ihr war, traf ich auf eine Hexe. Ich wusste nicht dass die alte Dame eine Hexe gewesen war. Ich hatte mir ihr Sortiment angesehen und ein Armband aus Silber gefunden, das mir gut gefiel. Als ich es aufgehoben hatte um es mir näher anzusehen, hatte es sich auf einmal um meine Hand gechlungen und wollte nicht mehr abgehen. Ich fragte die Frau um Hilfe, aber sie lachte nur und meinte, dass der Fluch des Armbands nun für immer auf mich übergehen würde und ich ihn niemals lösen könnte. Natürlich kam dann meine Schwester und zog mich von ihr weg, aber seitdem verwandle ich mich jede Nacht in ein kleines Kind und jeden Morgen bin ich wieder normal." Aiko sah zu Cloud, der nur nachdenklich den Teppich betrachtete.
" Verstehe. sag mal, und was wollten die Menschenhämdler von dir?", jetzt sah er sie doch an. Aiko merkte, dass seine Augen nicht nur blau wie der Himmel waren sondern auch noch einen leichten Grünstich darin zu sehen war. Wie gebannt starrte sie darauf, ehe sie antwortete. " Sie wollten mich verkaufen. Ich bin ihnen ausgebrochen und davongerannt." Jetzt hatte sie sich wieder gefasst und sah ihn ins Gesicht. Sie versuchte ihre Augen nicht auf seine zu heften. Cloud schien das nicht wirklich zu merken.
" Wieso warst du bei ihnen? Bist du eine Leibeigene?"
" Nein! Ja...nein...also...ich weiß es nicht. Seit dem Tod unserer Eltern hat sich meine Schwester immer um mich gekümmert. Sie meinte, nachdem wir zu Sklaven gemacht worden waren, dass man unsere Körper verletzen könnte, aber nicht unsere Seele und unser Herz und dass wir aus diesem Grund keine Leibeigenen sind. Oder andersherum? Ich weiß es nicht...tut mir leid", sie raufte sich die Haare. Das war alles so verwirrend. Cloud musste schmunzeln.
" Entschuldige wenn ich frage, aber du hast gesagt, dass du eine Schwester hast. War sie denn nicht bei dir? Als du vor den Menschenhändlern geflohen bist?", er wurde wieder ernst und auch Aiko verging der Spaß. Sie schluckte.
" Sie war bei mir, als wir vor unserem Herrn geflohen sind, aber als uns ein paar Menschenhändler gefunden hatten befahl sie mir davon zulaufen und sie zurück zulassen. Sie hatte mir versprochen, dass wir uns wieder sehen würden, also tat ich was sie mir sagte, aber...als ich dann den Wald erreicht hatte...", sie stoppte. Ihr liefen schon wieder die Tränen übers Gesicht. " Ich habe einen Schuss gehört und ihren Schrei...ich bin einfach weitergelaufen...Sue...", sie zog die Knie an ihren Körper und schluchzte. Ein Zeit lang saß sie da. Cloud hatte sich nicht bewegt, er wusste genau wie sich fühlte und was sie durchmachen musste. Er selbst hatte seine Familie verloren. Seine Mutter, seinen besten Freund und selbst seine beste Freundin, die für ihn wie eine Schwester war. Sie alle hatte er durch einen einzigen Mann verloren. Sephiroth! Aber trotz der Verbundenheit, die er zwischen sich und Aiko fühlte, das er wusste wie sie sich fühlte, trotzdem konnte er sie nicht trösten. Das war etwas, das er noch nie gekonnt hatte. Zuhören ja, handeln ja, aber trösten? Nein Cloud konnte sie nicht trösten und so ließ er sie einfach weinen und traurig sein. Das wa auch das Beste, wie er fand. Eine ganze halbe Stunde saß Aiko da und weinte. Bis die Tür erneut aufging und eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren und schwarzer Kleidung herein kam. Sie trug ein Handtuch und etwas zum Anziehen in der Hand.
" Ich hab ihr ein paar alte Sachen von mir herausgelegt, die ihr passen sollten. Marlene hat mir schon erzählt, dass sie kein kleines Kind mehr ist und..." Sie sah zu Aiko. " Wieso weint sie denn? Cloud! Was ist passiert?!", sie legte die Klamotten auf Seite und setzte sich neben Aiko auf das Bett.
" Hey, alles wird gut, du brauchst keine Angst mehr zu haben. Hier tut dir niemand etwas." Sie legte Aiko eine Hand auf die Schulter. Diese zuckte erschrocken zusammen und sah sie an. Ihre Augen rot und geschwollen vom Weinen. Tifa stockte kurz, nahm Aiko dann aber in den Arm. Sie stirch ihr danft über den Kopf und versprach ihr, dass alles wieder gut werden würde. Aiko beruhigte sich langsam wieder und wischte sich die Tränen weg.
" Tut mir leid...ich bin bestimmt unerträglich.", sie lächelte und schniefte gleichzeitig. Tifa schüttelte nur den Kopf. " Schon ok, du hast einiges durchgemacht. Wie wäre es wenn du erst einmal duschen gehen würdest? Danach können wir besprechen was wir als nächstes tun." Aiko nickte und wurde von Tifa ins Badezimmer geführt, wo sie erst einmal duschen gehen konnte. Kurz darauf kam Tifa wieder in das Zimmer von Cloud. Er saß immer noch auf dem Stuhl und schien über etwas nachzudenken.
" Über was denkst du schon wieder nach?", sie setzte sich wieder auf die Bettkante, aber diesmal so, dass sie Cloud ansehen konnte. Er hob den Kopf und sah Tifa an.
" Wie ich ihr helfen kann.", war seine Antwort. Kurz und knapp. Tifa seufzte genervt.
" CLoud ich weiß ja, dass du unbedingt die Welt retten willst, aber du..."
" Sie sieht ihr ähnlich." unterbracht er sie. Tifa sah verwirrt. " Sie sieht dem Mädchen von damals ähnlich. Die beiden Schwestern mit denen wir immer zutun hatten. Die Ältere der beiden hatte langes schwarzes Haar und die jüngere dunkles Weinrotes. Erinnerst du dich?" Tifa dachte nach und schließlich schien es ihr zu dämmern. Sie schlug sich mit der Hand gegen die Stirn. " Ahh! Natürlich erinnere ich mich. Die beiden Mädchen aus dem Eckhaus am Stadtrand. Stimmt...jetztwo du es sagst, haben das Mädchen von damals und Aiko Ähnlichkeiten miteinander. Aber selbst wenn, wie willst du ihr helfen? Du weißt doch gar nicht was sie vorhat!"
" Ich kann es mir denken. Wir brechen nach dem Frühstück auf, je schneller wir sind, desto besser." Cloud stand auf und verließ das Zimmer. Tifa gab nur ein knurrenden Laut von sich, das hieß, dass sie wiedereinmal nicht damit einverstanden war was Cloud tat. Knapp eine Stunde später, waren sie fertig zur Abreise. Aiko hatte sich die Haare gefönt und trug nun einen hohen Perdeschwanz. Ihr fielen an den Seiten Strähnen aus dem Zopf, aber das war nicht so schlimm. Sie trug ein blaues Halblanges Kleid, das unten wellig war und in ein leichtes dunkleresgrün überging, während es oben zum Kosett hin ein tiefes helles blau angenommen hatte. Es war als würden die Farben einfach so ineinander verschlingen und überlaufen. Dazu trug sie noch weiße Kniestrümpfe und blaue halbschuhe. sie drehte sich einmal vor dem Spiegel im Kreis um dann wieder erstaunt davor stehen zubleiben.
" Na? dir scheint es ja richtig zu gefallen. ich mochte die Farbe nie. Ich hab es eigentlich nur behalten weil Cloud mir das einmal geschenkt hat, wobei ich den Grund schon wieder vergessen habe...naja egal, wenn es dir gefällt, dann schenk ich es dir." Sie hatte Aiko noch einmal angelächelt. Jetzt waren Aiko und Cloud dabei mit dem Motorrad loszufahren. Beim Frühstück hatte er ihr erklärt, dass sie zu einem alten Freund von ihm fahren würden, einem Mechaniker, und ihn fragen würden ob er das Armband abmachen könnte. Außerdem wollten sie sich in der Stadt umhören, ob jemand die ihre Schwester gesehen hätte. Aiko hatte ihm erzählt, dass Sue, ihre Schwester Haare bis zum Oberschenkel gingen und dass ihre Augen Eisblau waren. Damit konnte man zwar nicht viel anfangen, aber nicht jede Frau hatte lange schwarze Haare bis zum Oberschenkel und Eisblaue Augen.
Knapp zwei Stunde später hatten sie die Stadt am Horizont hinter sich gelassen und fuhren auf, Feldstraßen. Sie waren nicht geteert oder so,trotzdem als Straßen erkennbar. Aiko hatte dieses mal hinter Cloud platz genommen, damit er wenn es nötig war zu seinem Schwert grifen konnte. Eine Zeit lang herrschte Stille zwischen den beiden. Aiko lehnte sich an seinen Rücken um den Wind nicht zu arg ins Gesicht zu bekommen. Sie schloss für einen kurzen Augenblick die Augen um sich einfach zu entspannen und den Wind und die Freiheit zu genießen. Schon lange nicht mehr hatte sie ein solches Gefühl von Freiheit gehabt. Es fühlte sich einfach nur gut an. Es war ein Gefühl, als würde man ihr alle Last abnehmen. Eine weitere Stunde später hielt das Motorrad schließlich und Cloud stieg ab. Er half Aiko runter, indem er ihr seine Hand reichte, die sie dankend annahm. Sie hatten in einem kleinen Dorf gehalten, wo nur wnige Häuser standen. aus einem Haus am Ende des Dorfes stieg Rauch auf, kurz darauf hörte man eine Explosion und eine histerische Frau besorgt einen Namen schreien. Cloud lächelte Aiko nur entschuldigend an.
" Das ist das Haus von Cid, einem alten Freund von mir. Vielleicht kann er uns ja helfen. Er ist ziemlich eigen, also mach dir bitte nichts daraus wenn er irgendetwas gemeines oder verletzendes sagt. Er meint das sicher nicht so." Aiko nickte. Zusammen gingen sie dann zu dem Haus. Das Geschrei wurde lauter und aus der Nähe verstand man sogar etwas.
" Um Himmelswillen! Cid! Ist alles in Ordnung mit dir?", rief eine Frauenstimme.
" Ach Scheiße noch eins! Es hat wieder nicht Funktioniert. Shea! Bring mir mein Werkzeug! Und schrei hier nicht so rum! Ich bin nicht schwerhörig.", schrie eine tiefere Männerstimme.
" Heeeeeeey! Ciiiid! Hast du Materia für mich gefunden?", jetzt kam sogar noch eine zweite Frauenstimme dazu, aber diese hörte sich um einiges jünger an als die andere.
" Hau ab Yuffie! Ich ahb dir schon gesagt dass ich keine Lebensstromenergie habe. Such deine Materia woanders!", schrie Cid wieder aufgebracht. Aiko sah Cloud nur verwirrt an. Dieser konnte nur wiederholt entschuldigend lächeln. Schließlich klopfte er dann an die Tür.
" Weib! Mach die Tür auf! Ich hab keine Zeit!", schrie Cid wieder und kurz darauf hörte man Schritte auf die Tür zukommen. Eine kleine mollige aber doch zierliche Frau öffnete die Tür.
" Ja? Oh Cloud, was für eine Überraschung. Komm doch rein." Sie machte den Weg frei und lies Cloud und Aiko eintreten. " Cid ist in der Werkstadt und Yuffie ist auch da." Sie führte die beiden einen schmalen Flur entlang. Der Geruch von geschmolzenem Metall war hier viel stärker als im Rest des Hauses. Die Frau namens Shea öffnete eine Tür und ließ die beiden eintreten. Es qualmte noch etwas, aber am anderen Ende des Raumes stand an einer Wand gelehnt ein Mädchen mit kurzen schwarzen Haaren. Als sie Cloud erblickte sprang sie freudig auf ihn zu. " Cloud! Cloud du bist es wirklich! Hey Cid Cloud ist da!", rief sie über ihre Schulter aufgeregt einer Maschine zu. Aiko sah fragend und verwirrt zu dieser Maschine, als unter ihr auf einmal ein Mensch herauskam erschrak sie dermaßen, dass sie einen Satz nach hinten machte. Der Mann hatte kurzes hellbraunes Haar, das schon etwas weiß wurde und trug dieselbe Schutzbrille auf dem Kopf wie Cloud wenn er Motorrad fuhr. Er sah ziemlich grimmig aus. " Yuffie, wie oft hab ich gesagt du sollst nicht so schreien. Ich bin noch nicht schwerhörig!", maulte er das Mädchen wieder an. Yuffie zeigte ihm nur beleidigt die Zunge und ließ von Cloud ab, den sie immer noch umarmt hatte. Cid kam jetzt auf die beiden zu. Mit strenger Mine musterte er erst Cloud und dann Aiko, um dann wieder zu Cloud zu sehen.
" Bist jetzt doch häuslich geworden?", fragte er ihn ernst, doch trotzdem konnte man einen leicht ironischen Unterton dabei hören. Er erntete nur einen bitterbösen Blick von Cloud, dann grinste er und reichte Aiko seine Öl verschmierte Hand.
"Ich bin Cid. Maschineningenieur, der genialste aller Zeiten wenn ich das anmerken darf. Udn wer bist du?"
" Aiko.Ich bin Aiko. Ähm freut mich Cid.", sie sah auf seine Hand und er merkte, dass sie voller Öl war, also reichte er ihr die andere, die sauber war. " Tschludigung" Nun schüttelte sie ihm die Hand und lächelte freundlich.
" Also Cloud, was brauchst´e denn?", er wand sich wieder an Cloud und schien Aiko schon wieder vergessen zu haben.
" Aiko hat ein armband dass sie nicht abbekommt, kriegst du´s runter?"
Cid wadn sich Aiko erneut zu und fasste ihren Arm ziemlich grob. Er sah sich das silberene Armband an ihrem Handgelenk an. Es hatte kleine Anhänger, die irgendwelche Symbole wohl darstellen sollten. Er drehte ihren Arm hin und her und sah sich das Schmuckstück genau an. Er zog, daran, er riss daran, aber es geschah nichts. Schließlich zog er sie mit sich zu einem Tisch, wo ein paar Werkzeuge lagen. Er drückte sie auf einen Stuhl nieder und shcnappte sich eine Zange.  Er setzte an dem Kettchen an und drückte ohne Vorwahnung zu. Ein Funke sprang über und Cid wurde mit samt der Zange zurück gestoßen. Er flog soweit, dass er zwe Meter weiter unsanft auf dem Boden landete. Als Resultat schien sich das Armband noch enger um Aikos Handgelenk zu schließen.
" Was war denn das?", fragte Yuffie aufgedreht und ging auf Aiko zu, um sich das Armband ebenfalls einmal anzusehen. Cid rappelte sich derweil wieder auf.
" Pass auf Yuffie, das Ding hat richtgi Power! Egal was es ist, nromal lässt sich dieses Ding nicht entfernen." Er legte die Zange wieder auf den Tisch, holte sich eine Cigarette aus seiner Jackentasche und nahm erst einmal ein paar Züge. Yuffie hatte derweil Aikos Arm in der Hand und begutachtete diesen.
" Mhh...ohh...ah! Ich glaube ich weiß was es damit auf sich hat.", meinte sie dann. Alle sahen gespannt zu ihr und warteten auf ihre Erklärung. " Es ist ganz einfach eigentlich. Das ist ein Zauber. Die Symbole kenn ich, di sind aus enem alten Ninja Klan dem ich mal begegnet bin."
" Kannst du den Zauber lösen?", fragte nun Aiko. Yuffie schüttelte den Kopf. " Nein tut mir leid, dass kann nur die Hexe, die ihn ausgesprochen hat. Aber du könnstest ja mal jemanden fragen, der älter ist als diese Hexe, oder der Zauber, nur wird da wohl schlecht jemand zu finden sein. Der müsste schon ein Vampir oder so sein..." Yuffie redete noch weiter, aber das schien Cloud wenig zu interessieren.
" Aiko. Komm wir gehen.", meinte er und verließ bereits wieder die Werkstadt. Zum Abschied hob er nur noch die Hand. Aiko folgte ihm verwirrt. Als sie wieder draußen waren und sich bereit zur Abfahrt machte fragte sie ihn doch, wieso er so überstürzt aufgebrochen sei. Er meinte nur knapp, dass er wüsste wer ihnen helfen könnte und ein weiterer Aufenthalt nur unnötig gewesen wäre. Aiko beließ es dabei und setzte sich hinter ihm wieder auf das Motorrad.
" Und wohin fahren wir jetzt?", fragte sie, während Cloud anfuhr.
" Zu einem weiteren Freund, in den Kristallwald.",antwortete er. Sie fuhren nicht sehr lange, als ein lautes Geheul zu hören war.  Aiko sah nach hinten. Ein Rudel wilder Monster verfolgte sie und als sie nach vorne sah, waren dort ebenfalls Monster die neben den Motorrad herrannten.
" Cloud!", rief sie nach vorne.
" Halt dich jetzt gut fest Aiko und lass nicht los!", er öffnte die Seiten seins Motorrads, die sich ausklappen ließen und zog ein Schwert heraus. Aiko klammerte sich mit aller Macht an ihn um nicht runterzufallen.  Er heilt sein Schwert in der Hand während er fuhr. Die Monster wurden immer mehr und umzingelten sie. Schließlich griff ein Monster von vorne an. Mit einer Hand schlug Cloud es mit seinem Schwert weg. Doch damit nicht genug. Nachdem einen Angriff folgten mehrere. Nun griffen sie von allen Seiten an. Das Motorrad kam ins Schleudern. Aiko schrie und kniff die Augen so fest zusammen, dass man denken könnte sie wolle sie zutackern. Cloud schlug zwei weitere Monster zur Seite, ehe er sich wieder fing und das Motorrad wieder stabiliesieren konnte. Leider waren damit nicht alle Monster besiegt, es kamen immer mehr und er konnte schlecht alle beim Fahren besiegen und gleichzeitig lenken.
" Verdammt!", zischte er wütend, steckte sein Schwert wieder an die Seite und fuhr durch die Monster durch. Bis zum Kristallwald war es nicht mehr weit gewesen, weshalb Cloud einfach nur noch Gas gab und durch die Monster die ihnen entgegen kamen durch preschte.  Nach einiger Zeit hatten sie die Monster dann abgehängt und Cloud fuhr im normalen Tempo in den Kristallwald hinein. Aiko hatte ihn die ganze Zeit nicht losgelassen. Die Augen hatte sie ebenfalls immer noch geschlossen., als das Motorrad schon längst gehalten hatte. Cloud drehte sich zu ihr um und legte ihr leicht seufzend eine Hand auf den Kopf.
" Aiko, du kannst die Augen jetzt wieder aufmachen. Die Monster sind weg und wir sind in SIcherheit." Langsam und vorsichtig öffnete sie ihre Augen.  Als sie sah, dass sie wirklich standen und schon im Kristallwald waren, ließ sie Cloud so abrupt los, dass sie nach hinten vom Motorrad fiel und mit einem eleganten Purzelbaum auf dem Boden landete.  Ihr war die Röte vor lauter Scham ins Gesicht gestiegen.
" T...tut mir leid...", stammelte sie. Cloud lächelte sie nur warm an.
" Schon in Ordnung. Du hattest eben Angst.", meinte er und stieg ebenfalls vom Motorrad ab um ihr dann wieder aufzuhelfen. SIe nahm seine Hand an und sah sich dann um.  Sie befanden sich an einem See. Am Ufer stand ein etwas veraltetes Gebäude, dass aussah wie das Haus eines Krebses. Es ging Spiralenförmig nach oben schien aber an einigen Stellen zerstört worden zu sein.
" Wo sind wir hier?", fragte sie und ging auf das Wasser zu. Es schien ziemlich klar zu sein.
" Das ist die verlorene Stadt. Vor langer Zeit gehörte sie dem Volk der Cetra, einem alten magischen Volk. Man sagt die Cetra würden die Menschen in das goldene Land führen, das nur so vor Makoenegie strömte. Doch eigentlich waren die Cetra ledeglich mit dem Lebensstrom verbunden und beschützten ihn. Aber weil die Menschen so gierig waren haben sie die Cetra gefangen und getötet. Es gab nur wenige Überlebende, die durch die ganze Welt gejagt und getötet wurden. Vor vier Jahren starb schließlich auch die letzte Überlebende des Cetravolkes." es schmerze ihn wenn er daran zurück dachte, wie er Aerith nicht retten konnte und schließlich hier in diesem See dem Lebensstrom übergab. Aiko merkte das, sie hatte sich in die Hocke gesetzt und mit dem Finger durchs Wasser gestrichen, während Cloud erzählt hatte.
" Was ist Makoenergie Cloud?", sie strich unbeirrt weiter durch das klare kalte Wasser.
" Makoenergie ist Energie die aus dem Lebensstrom geronnen wird. Vor langer Zeit war es ermöglichte es uns ein sehr Komfortables Leben. Aber gleichzeitig zerstört es den Planeten." Er ballte die Hände zu Fäusten.
" Meine Schwester...", fing Aiko an. Cloud schluckte seine Wut runter und öffnete seine Hände wieder.
" Meine Schwester hat mir früher immer ein Lied vorgesungen, wenn ich traurig war. Sie meinte, dass wenn die Menschen sich daran halten würden, der Planet auch nicht so leiden müsste. Immer wenn sie mir das Lied vorgesungen hatte sagte sie mir das und immer sah sie dabei verletzt und traurig aus.
Lasst unsere Wurzeln mit der Erde eins werden,
lasst uns mit dem Wind leben,
lasst uns im winter die Ernte des Sommers genießen und im Frühling mit den Vögeln singen."  Ich habe früher immer nie verstanden um was es in diesem Lied ging, aber ihre Stimme zu hören war immer etwas tröstliches für mich." Sie sah zu Cloud. In ihren Augen glänzten Tränen, die sie wegblinzelte. " Weißt du, jetzt versteh ich was sie mit dem Text meinte. Die Menschen hätten gar nicht die Kraft der Cetra gebraucht um ins goldene Land zu kommen. Sie hätten sich ledeglich an das Lied halten müssen, dann wären sie irgendwann im goldenen Land angekommen. Aber so haben sie eine menge Menschen auf dem Gewissen, die eigentlich gar nichts dafür können...Jetzt versteh ich, warum meine Schwester immer so traurig war wenn sie mir davon erzählte. Sie dachte bestimmt an das Volk der Cetra und an den Planeten. ich hoffe es geht ihr gut." Sie heilt inne und sah ins Wasser. Seit sie geflohen war wusste sie nicht was mit ihrer Schwester passiert war. Langsam aber sicher dämmerte es. Die rotorange Sonne tauchte den Wald in ein schimmerndes rot. Erschrocken sah Aiko nach oben.
" Oh nein! Es wird gleich dunkel. Cloud ich muss mich irgendwo verstecken ich...", aber da war es schon zu spät. Aiko wurde in ein gleißendes Licht getaucht und stand kurz darauf als kleines Mädchen vor ihm. Er war sichtlich erstaunt sie auf einmal wieder als Kind vor sich zu sehen. Das Kleid war mit ihr geschrumpft und ging ihr immer noch bis über die Knie. Aiko saß nun auf dem Boden. " Ach verdammt! Ich hasse das!", schimpfte sie vor sich hin. Sie sah zu cloud auf, der sie nur verwundert anstarrte. Wieder stieg ihr die Röte ins Gesicht.
" Schau mich nicht so an! Ich kann nichts dafür, dass der Fluch mich verändert!", aus seiner Starre gelöst entschuldigte er sich. " Tut mir leid, aber sag mal, sahst du als Kind auch schon so aus?" Aiko verstand die Frage nicht, nickte aber. " Ja, so sah ich als Kind im alter von neun/ zehn Jahren aus. Wieso?" Er  schüttelte nur leicht den Kopf. " Ach nichts. Ich hatte mich das nur gefragt. Wir sollten hier für heute Nacht bleiben, der Wald ist ziemlich sicher und Menschenhändler trauen sich nicht in diese Eben des Waldes. Du kannst dich also beruhigt ausruhen."
" Sag mal Cloud, warum hilfst du mir eigentlich? Ich meine, wir kennen uns doch überhaupt nicht, aber du hast mich vor den Menschenhändlern gerettet und willst mir nun auch noch helfen den Fluch zu lösen und meine Schwester zu finden. Welchen Grund hast du dafür?" Sie sah ihn ernst an. Aiko hatte sich an den See gesetzt und die Hände um die Knie geschlungen. Cloud saß neben ihr.
"Ich weiß nicht. Ich glaube aber, das ich es dir schuldig bin. Aus irgendeinem Grund kommt es mir so vor, als würde ich dich kennenund das seit einer ziemlich langen Zeit. Du erinnerst mich an ein Mädchen, dass früher in meinem Dorf gewohnt hat. Sie hatte auch eine Schwester und obwohl ich mich nicht mehr an ihr Gesicht erinnern kann, weiß ich dass sie mir sehr wichtig gewesen ist." Er lächelte verlegen und griff sich ins Haar. " Das klingt dämlich, aber ich glaube, ich helfe dir um mich wieder an sie zu erinnern." Aiko musste lachen. Irgendwie fand sie, dass seine schüchterne Art süß war.
" Wenn das so ist, hoffe ich dass ich dir helfen kann dich an deine Freundin zu erinnern.", kicherte sie. Cloud musste schmunzeln, es war schön wenn man trotz aller Trauer lachen konnte. Da hielt er inne, es raschelte aus einem Gebüsch. Nicht sehr laut und Aiko hätte es wahrscheinlich nicht gehört wenn sie sich nicht angestrengt hätte.Er deutete ihr ruhig zu sein und packte sein Schwert, dass er neben sich gelegt hatte als zu ihr gekommen war. Das Rascheln wurde lauter und eine Gestalt im roten Mantel tauchte aus einem Gebüsch auf. Erleichtert ließ Cloud das Schwert wieder los, als er Vincent ins Gesicht sah.
" Vincent du bist es. Gut dass wir dich hier treffen. Wir brauchen deine Hilfe." Vincent sah ihn ausdruckslos an und dann zu Aiko.
" Ein alter Zauber. Sie ist an eine alte Hexe geraten. Eine ziemlich hinterhältige Hexe." Er kam auf sie zu und packte sie am Arm. Es tat ihr ein bisschen weh, da er nicht gerade sanft war. " Deine Augen. Ein altes Volk...das kann nicht sein...wer bist du Mächden?!", leichter Zorn sprach aus ihm. Aiko wich eingeschüchtern ein Stück zurück.
" Sie ist keine Cetra Vincent. Die Cetras sind mit Aertih ausgestorben." Vincent ließ Aiko los und sah nun wieder zu Cloud.
" Du veränderst dich, Cloud.", meinte er. Cloud´s Mine war ernst. " Das muss nicht unbedingt negativ sein." Vincent musste schmunzeln.
" Ja, ihr seid hier um den Fluch zu brechen und wollt mich fragen ob ich das kann oder? Nein. Ich kann den Fluch nicht brechen, aber ich kann euch zu der Hexe führen die ihn ausgesprochen hat." Aikos Augen weiteten sich.
" Wirklich? Bring mich zu ihr! Bitte! Sie muss den Fluch lösen, damit ich meine Schwester suchen kann.", sie klang schon fast verzweifelt.
" Vincent. Kannst du uns zu ihr führen?", wieder sah er zu Cloud. Dann nickte er. er ging ein paar Schritte in den Wald hinein und deutete den beiden ihm zu folgen. Aiko stand auf und folgte den beiden. Sie musste etwas schneller laufen, um mit den beiden Erwachsenen mitzuhalten, murrte aber nicht.  Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen sie an einem kleinen Haus an. Irgendiwe erinnerte es Aiko an das Pfefferkuchen Haus aus Hänsel und Gretel.
" HIer wohnt sie. Ihr Name ist Lastalia. Ob sie den Fluch löst ist eine Frage ihrer Laune.", meinte Vincent noch und verschwand dann im Nichts. Aiko sah sich suchend nach ihm um, aber sie fand ihn nirgends. " Wo...wo ist Vincent hin?", fragte sie verwirrt.
" Mach dir keine Sorgen, Vincent geht und kommt wann er will." er lächelte Aiko nochmal zu. " Wollen wir?" Sie nickte und er klopfte an die Tür.
" Ich komme!", rief eine fröhliche Frauenstimme. Kurz darauf öffnete sich die Tür und eine junge Frau mit langen schwarzen Locken in einem knappen engen schwarzen Minikleid stand davor. Als sie Aiko erblickte runzelte sie nur die Stirn.
" Ach du bist es. Komm rein.", sie ließ die Tür auf, sodass Cloud und AIko eintreten konnten. Die beiden sahen sich verwirrt an, gingen dann aber ins Haus. Cloud hielt sein Schwert Griffbereit, falls es eine Falle sein sollte. Lastalia saß in einem Raum, der wie ein normales Wohnzimmer eingerichtet war auf einem braunen Ledersessel. Cloud und Aiko traten ebenfalls in den Raum und standen dann mitten im Raum.
" Ähm...Also ich...", fing Aiko an. Sie wusste nicht warum, aber irgendwie war sie nervös.
" Du willst dass ich den Fluch von dir nehme oder? Tja, Süße, daraus wird aber leider nichts.", sie schenkte sich ein Glas Wein ein und trank genüsslich einen Schluck.
" Was?! Wieso nicht! Du hast mir diesen Fluch aufgedrängt, ohne dass ich dir irgendetwas getan habe! Nimm ihn sosfort wieder zurück!", schrie sie wütend. Lastalia stellte das Glas auf den Tisch und funkelte sie böse an. Sie hob eine Hand und Aiko wurde in die Luft gezogen.
" Aiko!", Cloud zog sein Schwert und im nächsten Moment war er an der Wand gekettet. Die Ketten hatten sich einfach aus der Wand gelöst und ihn eingeschlossen. Lastalia ging auf Aiko zu, die sich an den Hals griff.
" Jetzt hör mal zu du kleine Göre. Dieser Fluch löst sich nur,wenn du mir sagst, wie deine erste große Liebe hieß.", sie grinste diablolisch. Aiko schluckte.
" Du weißt es nicht oder? Du hast keinerlei Erinnerungen an deine Kindheit oder?", ihr Grinsen wurde breiter. Aiko sah suchend zu Cloud. Lastalia bemerkte ihren Blick.
" Oho. Ich hab eine Idee, wie ich dir auf die Sprünge helfen kann. Wenn du dich nicht an den Namen deiner ersten großen Liebe erinnerst, werd ich deinen Freund hier im Veließ einsperren lassen, wo er sich ohne Schwert oder sonstigen Hilfsmitteln gegen meine kleinen süßen Monster wehren darf." Sie ging auf Cloud zu und hielt sein Kinn. Sie drehte seinen Kopf ein wenig um ihn genauer zu begutachten.
" Ein wirklich hübscher junger Mann. Schade dass er seine Liebe schon dreimal verloren hat. An die eine erinnert er sich nicht, die andere bleibt unerwidert und die dritte starb vor seinen Augen, erstochen von einem Mann, den er Jahre lang verehrt hat." Clouds Mine verfinsterte sich. Man konnte ihm ansehen, dass er sich nicht daran erinnern wollte. Doch Lastalia hatte anscheinend andere Dinge mit ihm vor. Sie berührte mit einem Finger seine Stirn.
" Ruf dir deine schrecklichen Erinnerungen ins Gedächtnis Cloud. Verliere den Mut, der dich in den letzten Jahren so stark gemacht hat und werde wieder zu der Marionette die du einst warst." Ihre Worte waren nur ein Flüstern, aber sie wirkten. Cloud schrie auf und wehrte sich. Er versuchte sich zu lösen und schrie immer wieder, dass er nicht so sei. Dass die Tage der Verzweiflung gezählt seien, doch es war Zwecklos. Irgendwann hörte er auf und erstarrte in seiner Bewegung.
" Ich bin wirklich für niemanden eine Hilfe...", murmelte er.
" Cloud! Cloud!", Aiko versuchte sich ebenfalls zu befreien, aber die Hand die sie am Hals gepackt hatte, diese Geisterhand ließ sie nicht los. Sie drückte sie nun auch gegen eine Wand, wo sie ebenfalls gefesselt wurde.
" Na? Willst du mir nicht den Namen deines Liebsten verraten?", Lastalia kam auf sie zu. Erst jetzt merkte Aiko, dass sie gar nicht den Boden berührte wenn sie sich bewegte. Irh stiegen Tränen ins Gesicht. Wie sollte sie Cloud helfen? Sie konnte sich nicht bewegen und an ihre Kindheit konnte sie sich auch nicht erinnern.  In ihren Ohren rauschte es. Ihr Kopf schmerzte und ihre Augen brannten. Sie hörte zum Schluss nur noch das Lachen der Hexe Lastalia.

"hahaha! Du schaffst es noch nicht einmal gegen uns zwei anzukommen. Wie willst du dann das Dorf gegen die Monster verteidigen? Du als Mädchen.", die beiden Jungen lachten lauthals. Aiko saß am Boden, neben ihr lag ihr langer Stock, den sie sich zu einem Speer umgeformt hatte. Sie wollte beweisen dass sie ebenfalls kämpfen konnte. Sie wollte genauso stark sein wie ihre Schwester und die Männer, die das Dorf beschützten. Die Tränen stiegen ihr ins Gesicht. Die beiden Jungs hatten ihren mühevoll gearbeiteten Speer kaputt gemacht. Wie sollte sie denn jetzt stärker werden? Sie schniefte und versuchte ihre Tränen aufzuhalten.
" Hey! Was soll das? Ihr könnt doch nicht einfach die Waffe eines Kameraden kaputt machen!", neben ihr tauchte ein Junge mit blonden struppeligen Haaren auf. Er stellte sich schützend vor sie hin.
" Was willst du denn? Willst du jetzt einen auf Held machen oder was? Verzieh dich oder wir zeigen dir was wirkliche Kämpfer drauf haben!", die beiden machten sich Kampfbereit. Als hinter ihnen eine große Gestalt auftauchte.
" Wem wollt ihr was zeigen?" Ängstlich erschrocken drehten sich die beiden zu der Gestalt um. Ihr schlimmster Albtraum stand vor ihnen. Ihr Vater. Er packte die beiden am Kragen und ging mit ihnen fort. Aiko saß immer noch auf dem Boden, als sich der blonde Junge zu ihr umdrehte und in die Hocke ging. Jetzt erkannte sie sein Gesicht wieder. Er lächlete sie warm an und half ihr auf.
Schlagartig öffnete sie ihre Augen. Die Hexe stand nun direkt vor ihr und hielt ihr Gesicht in beiden Händen.
" Na? Hast du nun eine Antwort für mich oder soll ich deinen Freund behalten?", sie grinste Aiko an und iihre Augen funkelten dabei.
" Cloud!",meinte Aiko schwach. Das Gelächter stoppte. " Cloud ist meine erste große Liebe gewesen und er wird auch nie aufhören meine große Liebe zu sein. Jetzt erinnere ich mich nämlich wieder an alles." Ihre Stimme war sehr schwach, doch jetzt wurde sie immer kräftiger und auch Aiko kam immer mehr zu Kräften. " Cloud! Erinnere dich, du hast mir das Leben gerettet. Vor den Menschenhändlern und auch damals hast du mich beschützt. Du bist nicht nutzlos! Wach auf! Cloud!", schrie sie. Lastalia wich einen Schritt zurück. Auf ihrem Gesicht machte sich ein Grinsen breit. Aiko rüttelte an ihren Fesseln mit aller Kraft und anscheinend lösten sie sich. Sie fiel zu Boden und rannte auf Cloud zu, der immer noch an der Wand hang. Sie nahm sein Gesicht in beide Hände und sah in seine Augen. Das Blau in seinen Augen war verblasst und schien nun nur noch gräulich zu sein.
" Cloud! Komm zu dir! Hörst du? Du bist ein Held. Du hast Sephiroth besiegt und die Welt gerettet. Du hast mir zweimal das Leben gerettet und mir neuen Mut gegeben. Du darfst nicht aufgeben. Ich bitte dich...Cloud."Keine Reaktion. Aiko stiegen die Tränen ins Gesicht, was sollte sie machen? Wie konnte sie ihn zurück holen? Plötzlich spürte sie eine Hand an ihrer Wange. sie strich ihr eine Träne unter dem Auge weg. Als sie darauf hin zu seinem Gesicht sah, sah er sie an. Das Blau kehrte langsam in seine Augen zurück.
" Du hast damals schon sehr viel geweint..." seine Stimme klang schwach, aber er lächelte sie an. Die Fesseln an seinen Armen und Beinen lösten sich und Cloud fiel auf die Knie. Anscheinend hatten seine Erinnerungen ihm doch stärker zugesetzt als erwartet. Aiko kniete sich neben ihm und stützte ihn etwas. Er sah sie wieder an und seine Augen weiteten sich.
" A...Aiko! Du...du bist erwachsen geworden!", Aiko sah ihn nur fragend an, sie verstand nicht ganz was er meinte.
" Natürlich bin ich erwachsen geworden, es sind schließlich 9 Jahre seitdem vergangen!"
" Nein! Du hast deine normale Gestalt wieder. Schau in den Spiegel!", unterbrach sie Cloud und zeigte auf einen Spiegel an der Wand. Sie war wirklich wieder die Alte. Ihr Gesicht hatte wieder dieselben Konturen wie vorher. Sie hatte wieder höhere Wangenknochen und ihr Gesicht sah auch nicht mehr so kindlich aus, dennoch jugendlich, aber am allerwichtigsten war, sie war wieder genauso groß wie sie eigentlich sein sollte. Eine 1.67m große junge, schlanke Frau mit Himmelsblauen Augen und Haare die ihr bis zur Wirbelsäule reichten. Überglücklich drehte sie sich wieder zu Cloud um, der nun wieder aufstehen konnte.
" Aber wie kann das sein? Lastalia hat den Fluch doch noch gar nicht aufgehoben? Und die Sonne ist auch noch nicht aufgegangen." Sie hatte Recht gehabt, draußen war es immer noch dunkel gewesen und Lastalia stand immer noch an einer wand gelehnt etwas von ihnen weg. Aiko sah nun fragend zu ihr. auch Cloud, der neben sie gekommen war sah sie an.
" Wie kann das also sein, dass ich meine ursprüngliche Gestalt wieder habe?", sie stellet die Frage direkt an Lastalia. Diese grinste nur vor Freude.
" Ganz einfach Süße. Du hast dich daran erinnert wer deine erste große Liebe war und die Gefühle neu erwachen lassen. Und da du mir meine Frage beantwortet hast, ist der Fluch gelöst. Es war dir wichtiger deinem Geliebten zu helfen, als den Fluch zu lösen. Eigentlich hättest du ihn längst selbst lösen können wenn du gewollt hättest, du hättest nur nicht an ihn denken müssen." Lastalia lachte amüsiert.  Aiko krampfte die Hände zu Fäusten. " Böse, gemeine, bescheuerte Hexe", knirschte sie hervor. Cloud stand neben ihr und schüttelte nur unmissverständlich den Kopf.
" Aber, aber Süße. Ich bin mal nicht so, dafür, dass du den Fluch gebrochen und deinen Angebeteten wieder hast, schenk ich dir etwas. ich sage dir wo sich deine Schwester aufhält." Aiko wurde hell hörig.
" Du weißt wo sie ist? Wo?" Lastalia grinste wieder.
" Deine Schwester befindet sich in einem Königreich namens Soltaria. Momentan geht es ihr noch gut, aber wer weiß was die Zukunft bringt?" sie lachte erneut ihre laute schrille Hexenlache und löste sich dann mitsamt dem Haus in Luft auf. Aiko und Cloud standen nun wieder im Kristallwald, mitten in der Nacht.
" Sue lebt. Meine Schwester ist am Leben Cloud!", freudig drehte sie sich zu ihm um und umarmte ihn. " Ich bin so froh. Ich erinnere mich wieder an meine Kindheit, der Fluch ist gebrochen und meine Schwester ist am Leben. Etwas Schöneres kann es gar nicht geben!" Cloud lächelte sie an und hielt sie fest. " Wie wäre es wenn wir deine Schwester abholen gehen? Ich würde Sue sehr gerne mal wiedersehen. aber vorher..." Er zog sie näher an sich heran und legte seine Lippen auf ihre. Aiko zog die Luft ein, erwiderte dann aber den Kuss.
" Danke dass du mich gerettet hast.", hauchte Cloud ihr ins Ohr. Wieder Umarmte sie ihn, diesmal so stark, dass er mit ihr umfiel und sie auf ihm drauf landete. Nach einem kurzen Schmerzensgestöhne fingen beide das Lachen an.
" Komm, wird Zeit dass wir Sue abholen!", meinte Cloud dann irgendwann. Aiko nickte und sie machten sich gemeinsam auf den Weg nach Soltaria, um Aikos Schwester zurück zuholen.
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