Der neunschwänzige Fuchs

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
Kurama / Kyuubi Kushina Uzumaki Minato Namikaze Naruto Uzumaki OC (Own Character)
30.04.2016
22.07.2016
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Hey ^^

Es freut mich, dass ihr meine Geschichte angeklickt habt. :) Falls ihr die ersten Worte nicht zu langweilig findet, dann würde ich mich sehr über eine Rückmeldung von euch freuen. Egal, ob Fragen, Lob, Kritik oder sonst was; schreibt einfach das was euch gerade so durch den Kopf geht. ^^
Falls diese FF anderen FFs ähnelt ist dies unbeabsichtigt!

Viel Spaß beim lesen, ich hoffe es gefällt euch. :)

Beste Grüße Alphawolf7






Kapitel 1

Es war tiefste Nacht, kein Vogel zwitscherte, alle Lebewesen die Tagsüber wach waren schliefen nun. Es war Zeit für die Geschöpfe der Nacht, dazu gehörten Eulen, Fledermäuse, Igel und sogar ein paar Mäuse die durch das Dickicht krabbelten. Heute Nacht lief ebenfalls ein Tier im Wald herum, er hatte orangenes bis rostbraunes Fell und einen spitz zulaufenden Kopf mit blutroten Augen. Sein Oberkörper war wie der eines Menschen aufgebaut, auch besaß er vier Finger und einen Daumen an jeder seiner Klauenhände. Seine Beine hatten eine tierische Form, zudem besaß er neun Schweife. Der Name dieses Wesens war Kurama. Er war ein kleiner neunschwänziger Fuchs, er war noch ein "Kind". Der kleine neunschwänzige Fuchs war davon gegangen, denn er wollte mehr von der Welt sehen, doch wusste er noch nicht welche Gefahren es dort draußen gab und so lief er unbekümmert weiter.

Kurama ging im Wald herum, und schaute sich die Umgebung an, als plötzlich etwas hinter ihm knackte. Er wirbelte herum, vor ihm standen fünf Männer, sie waren von Kopf bis Fuß komplett in schwarz gekleidet, um ihre Stirn hatten sie ein Stirnschutz, doch das Zeichen war mit einer geraden Linie durchzogen. Der kleine neunschwänzige Fuchs wusste sofort was sie waren, es waren Ninjas aus einen der fünf großen Reiche die verbannt worden waren und nun abtrünnig waren. Die fünf schauten auf ihn hinunter und grinsten hämisch, Kuramas kleine Beinchen fingen  leicht an zu zittern. Einer von den fünf abtrünnigen Ninjas streckte seine rechte Hand nach ihm aus, doch bevor er Kurama packen konnte, biss er ihm in die Hand, der Ninja schrie vor Schmerz auf, daraufhin rannte der kleine Fuchs los. Er hetzte wie ein wild gewordenes Wildschwein durch den Wald, manchmal fiel er über eine Wurzel, doch er rappelte sich schnell wieder auf und rannte weiter, nur weg von den fünf Ninjas. Die fünf abtrünnigen Ninjas rannten dem kleinen neunschwänzigen Fuchs Kurama hinterher. Er rannte weiter, doch so langsam ging Kurama die Luft aus, sein Atem ging hektisch, seine Lunge schmerzte und sein Mund war so trocken, als hätte ihm jemand Sand in den Mund getan. Der kleine orange rostbraune Fuchs blickte kurz über seine Schulter zurück, um zu sehen, ob seine Verfolger noch weit von ihm entfernt waren. Kurama sah die fünf abtrünnigen Ninjas, die ca. dreißig Meter weit hinter ihm waren, er rannte noch schneller damit er sie abhängen konnte. Er sprang über einen umgefallenen Baum, als er plötzlich mit etwas zusammen stieß und nach hinten purzelte. Kurama schüttelte seinen Kopf, dann sah er nach vorn, um zu sehen in was er da reingerannt war. Es war ein Mann, er war schlank, durchschnittlich groß. Er hatte lange blonde Haare, die vorne sein Gesicht umrandeten und dazu blaue Augen. Er trug ein langärmliges hellblaues Hemd, welche an den Schulterblättern ein Wappen hatten und darüber trug er eine dunkel grüne Jacke, dazu trug er noch eine blaue Hose, blaue Sandalen und ein Stirnschutz, wo ein Zeichen drauf zu erkennen war, dass Zeichen war nicht mit einer geraden Linie durchzogen. Es war also ein Ninja.

Der Mann sah den kleinen Fuchs an und hockte sich hin, damit er fast auf gleicher Augenhöhe mit ihm war.
"Hallo mein kleiner, was machst du denn hier so allein im Wald?" fragte der Ninja, er sah Kurama fragend an. Als dieser keine Antwort bekam lächelte er.
"Du brauchst mir nicht zu antworten wenn du nicht magst. Aber ich weiß, dass du einer von neun Bijus bist, du bist der neunschwänzige Fuchs", sagte er. Kurama schaute den Ninja misstrauisch an, doch als er in das Gesicht dieses Ninjas sah, konnte er nichts Böses erkennen. Er wusste nicht warum, aber aus irgendeinem Grund wusste er, dass er diesem Ninja vertrauen konnte.
"Bitte, du musst mir helfen. Ich werde von fünf abtrünnigen Ninjas gejagt", flehte der kleine Fuchs den blond haarigen Ninja an. Der Ninja sah kurz hinter Kurama, dann streckte er seine rechte Hand aus.
"Komm, klettre auf meine Schulter, dort wirst du sicher sein. Ich werde mich um diese fünf abtrünnigen Ninjas kümmern", antwortete er. Kurama zögerte keinen Moment, sondern sprang auf die Schulter des Ninjas, keine Minute zu spät, denn schon tauchten die fünf abtrünnigen Ninjas vor den beiden auf.
"Gib uns unseren Fuchs wieder!" rief der eine der fünf, es war derjenige, der in der Mitte stand.
/Dies muss der Anführer dieser kleinen Gruppe sein/, dachte sich Kurama in seinen Gedanken.
"Der Fuchs hat mir gesagt, dass ihr hinter ihm her seit und ich denke, er will nicht bei euch bleiben, sonst wäre er doch sicherlich bei euch geblieben", entgegnete der Ninja und lächelte. Der Anführer ballte seine beiden Hände zu Fäusten.
"Mach dich nicht über uns lustig! Wir sind sicherlich älter als du und das heißt, dass wir stärker sind als du es bist!" rief er wütend. Der Ninja schüttelte den Kopf.
"Es könnte sein, dass ihr älter seit als ich, aber das muss nicht bedeuten, dass ihr stärker seit als ich es bin", antwortete der Ninja, erneut lächelte er. Dies brachte das Fass zum überlaufen.
"Dein Lächeln wird dir vergehen!" rief der Anführer, er holte ein Kunai heraus, seine vier Kumpanen ebenfalls, dann gab er ein Zeichen und die fünf griffen den blonden Ninja an.
/Wieso läuft er denn nicht weg!? Es sind fünf gegen einen!/, sagte Kurama verzweifelt zu sich. Als er den blonden Ninja von der Seite ansah, sah er keine Angst und auch keine Furcht in seinen Augen, nein, seine Augen glitten wachsam und aufmerksam hin und her, von einem zum anderen abtrünnigen Ninja.

Der Fokus des Ninjas verengte sich, er entwickelte einen "Tunnelblick" - nichts außer dem Kampf hatte jetzt noch Platz in seinem Kopf. Alle Gefühle, die nichts mit diesem Kampf zu tun hatten, verdrängte er. Die fünf abtrünnigen Ninjas rannten auf den Ninja zu, doch bevor sie ihn mit ihren Kunais durchbohren konnten, war dieser verschwunden und tauchte hinter einem der Ninjas wieder auf, er schlitzte ihm mit seinem Kunai die Kehle auf, der erste Ninja fiel tot zu Boden. Seine vier Kumpanen fuhren herum, doch der blonde Ninja war schon wieder verschwunden.
"Verdammt, wo ist dieser Typ denn schon wieder!", rief der Anführer aufgebracht. Einer seiner Kumpanen fing an zu zittern und zu wimmern.
"Was ist denn mit dir los!?", fragte der Anführer, er sah ihn an.
"Boss, hast du schon einmal etwas über den gelben Blitz von Konoha gehört?", fragte dieser und sah dem Anführer mit Angst erfüllten Augen ins Gesicht. Der Anführer dachte einen Momentlang nach, dann klappte ihm die Kinnlade herunter.
"D-Das ist ganz sicher nicht dieser Typ", meinte er und schluckte, dann schaute er wieder seinen Kumpanen an, "Konzentrier dich gefälligst auf den Kampf!"

Kurama saß auf der Schulter des blonden Ninjas, die beiden hockten versteckt auf einen der Bäume.
/Der gelbe Blitz von Konoha?/, fragte sich der kleine orange rostbraune Fuchs und sah den blonden Ninja an. Dieser stieß sich erneut vom Ast ab. Er tötete den zweiten abtrünnigen Ninja, doch diesmal versteckte er sich nicht erneut, sondern drehte sich in der Luft um und warf ein paar Schuriken auf die drei übrig gebliebenen Ninjas. Die drei Ninjas konnten den Shuriken mit Leichtigkeit ausweichen. Einer der Ninjas sprang auf den blonden Ninja zu. Kurama sah, wie der Ninja ein seltsam aussehendes Kunai herausholte, um den Griff war Papier gewickelt worden, dort standen japanische Buchstaben drauf. Der Ninja warf das Kunai genau in die Richtung des Angreifers, doch es verfehlte ihn. Kurama zog scharf die Luft ein, er schloss die Augen, denn jeden Moment würde der Ninja und er getroffen werden. Der kleine Fuchs spürte einen kleinen Windhauch, er öffnete seine Augen und sah sich überrascht um. Er befand sich nicht mehr an der selben Stelle wo er gerade eben noch gewesen war, sondern hinter dem Angreifer. Der blonde Ninja nahm sein Kunai und stach es ihm in die linke Seite seines Rückens, der Körper des abtrünnigen Ninjas erschlaffte und fiel leblos zu Boden. Nun waren es nur noch zwei Ninjas die der blonde Ninja erledigen musste.
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