You are the one I will always return

von Uraby162
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
23.04.2016
06.12.2018
13
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Dieses Kapitel
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Hey ho meine Lieben ♥
Ich heiße zu allererst die neuen Willkommen, welche meine FanFiktion lesen. Ich freu mich immer riesig drüber ♥
(Mini Spoiler)
Im folgenden Kapitel wird eine kleine Auseinandersetzung stattfinden.
Das ist das erste mal, dass ich sowas schreibe. Tut mir leid, wenn dass dann irgendwie komisch geschrieben ist, oder sonst was.    .__.'
Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim lesen. ^w^ ♥

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Kapitel 13: Vorahnung

Als Yuki beim Friseur fertig war, kam sie aus dem staunen nicht mehr heraus. Sie betrachtete sich abermals im Spiegel und fing an sich zu freuen wie ein kleines Kind. Die Haare waren nun weit kürzer als Vorher. Ungefähr bis zur Brust. Einen schönen Stufenschnitt und einen Scheitel auf der rechten Seite. Somit wurde ihr rechtes Auge etwas verdeckt. Als Yuki bezahlen wollte, sprang ihr ein Ohrring ins Auge. Daran war eine kleine Feder befestigt. Die Silbersträhne wollte ihn unbedingt an ihr linkes Ohr machen, weshalb sie den Ohrring auch mit kaufte.
Ecki wartete draußen vor dem Salon. Er musste nicht dauerhaft dabei sein. Wollte er auch nicht. Schließlich waren sie kein Paar oder etwas der Gleichen. Aber als Yuki wieder heraus kam, musste er zwei Mal hinsehen. Man erkannte sie zwar, aber im Vergleich zum Mittag, waren es doch starke Unterschiede. Ecki musste sich jetzt langsam wirklich eingestehen, dass Yuki hübsch ist. Dazu kommt noch, dass er es sich widerwillig einstehen musste, dass sie es ihm angetan hat.
„So jetzt bin ich ganz fertig. Ich brauche nichts mehr. Wirklich vielen herzlichen Dank, Ecki“, lächelte sie und bekam wieder ihre Wolfsohren.
Diese hatte Yuki vorsichtshalber zurückverwandelt gehabt. Nicht, dass beim schneiden noch etwas passiert.
Schon wieder bekam er leicht rote Wangen, als sie sich bedankte. Dabei wollte er sich doch nichts anmerken lassen.
„Kein Problem. Ist es für dich in Ordnung, wenn wir zu einer Bar gehen? Sonst würden wir jetzt zu mir gehen.“
„Was ist eine Bar?“, legte sie den Kopf schief.
„Kann man das essen?“, kurz darauf klatschte sie sich ihre Hand gegen die Stirn. Jetzt fing sie auch schon an wie Ruffy. Sie wollte nicht wissen, was sie sich langsam von ihren Kameraden abgeguckt hatte.
Der Größere verstand nicht, warum sich Yuki gegen die Stirn schlug, antwortete dennoch:
„Eigentlich würden wir nur zum trinken hin gehen. Aber fühle dich bitte nicht gezwungen.“
„Nein, das ist in Ordnung“, lächelte sie und machten sich auf den Weg in die Bar. Yuki wusste nur nicht, ob sie Alkohol trinken sollte oder nicht.

Bei der Bar angekommen, sah sich Yuki erst mal um. Sie sah in die Richtung wo das Meer ist.
„Alles ok? Wir bleiben nicht lange. Ich muss mit dem Besitzer nur kurz etwas besprechen“, Ecki hatte den Griff bereits in der Hand.
„Hm. ja. Ich dachte nur ich hätte was gehört“, erklärte sie kurz, ignorierte den Rest jedoch. Sie hatte ein komisches Gefühl, ging aber zusammen mit Ecki ins Haus.
Dort bekam sie erstmals einen starken Alkoholgeruch in die Nase, gemischt mit verschiedenen Zigarettengerüchen. Viel zu viel, weshalb sie kurz angewidert dreinschaute. Auf längere Zeit wollte sie wirklich nicht hier bleiben.
„Wenn das nicht Ecki ist. Was machst du denn hier?“, sprach ein großer Mann, der die Getränke ausgab.
//Der ist ja noch größer, als Ecki//, staunte die 21-Jährige, als sie an Ecki vorbei linste indem sie sich auf die Zehen stellte.
„Ich wollte dir lediglich einen Besuch abstatten um etwas mit dir zu besprechen. Aber ich denke, das wirst du schon wissen“, sprach der Kappenträger und setzte sich an die Theke.
Yuki hatte sich neben ihn gesetzt.
„Deine Begleitung?“, fragte der Schwarzhaarige.
//Der hat ja auch so eine komische Frisur. Wie Hörner//, dachte sie Yuki und musste an Louie-Louie denken. Ob die Beiden verwandt sind?
„Ja die Dame ist heute erst angekommen“, lächelte der Orangehaarige.
„Was möchtet ihr zum trinken?“
„Hast du eine Cola?“, hackte Yuki gleich nach.
Ihr war der Geruch von den teils betrunkenen Menschen etwas zu viel. Weshalb sie sich entschied, keinen Alkohol zu trinken.
„Das geht dann auf mich, Bruno“, lächelte Ecki.

Nach kurzer Zeit musste die Piratin doch wieder an die frische Luft. Es war viel zu stickig in dem Haus.
Draußen wehte ein angenehmer Wind. Auch der Himmel war klar, so dass sie die vielen Sterne sehen konnte. Dadurch konnte sie wieder etwas besser zu sich kommen. Aber sie musste auch wieder an ihr Zuhause denken. Wie es wohl ihrer Mutter geht? Auch Maruno und Hoshi fehlten ihr fürchterlich.. Hoffentlich ging es allen gut. Sie verharrte noch eine Weile draußen.

„Nico Robin ist hier. Das Mädchen ist eine Kameradin von ihr. Wir müssen aufpassen. Dir ist zu raten, dass du dich auf nichts mit dem Pack einlässt.“, mahnte Bruno.
„Ich habe nicht vor, mich groß auf etwas ein zu lassen. Aber etwas Spaß lass ich mir nicht entgehen“, grinste der 23-Jährige. Sein Verhalten war anders geworden, als die Violetthaarige draußen war.
„Jedenfalls bin ich wegen Nico Robin hier. Hast du sie schon bei dir?“
Als Antwort nickte Bruno nur. Als er weiter sprechen wollte, wurde es im Raum sehr laut.
„Ich habe gesagt du sollst mich los lassen!“, motzte eine weibliche Stimme.
Es war Yuki. Sie wurde am Schweif festgehalten und zurück gezerrt.
„Oh oh“, meinte Bruno nur und sah an Ecki vorbei.
Auch er drehte sich um. Yuki fing langsam an zu knurren.
„Warum den? Komm und lass dich mal angucken. Du bist ja richtig hübsch“, grinste irgendein Mann.
Die Piratin rümpfte die Nase. Dieser Typ hatte eine starke Alkoholfahne.
„Wenn du nicht willst, dass ich dir gleich ins Gesicht reier, dann lass mich los.“
„Ecki willst du nichts machen?“, fragend sah der Barkeeper ihn an.
„Nein. Ich denke das ist nicht nötig. Außerdem möchte ich jetzt etwas überprüfen“, sagte er und wandte seinen Blick nicht einmal von ihr ab.
Aber ihm gefiel die Situation trotzdem nicht. Sie hatte die Ohren weit nach hinten angelehnt.
„Ich wiederhole mich ein letztes Mal. Lass. Mich. Los!“
„Sonst was? Gibst du mir eine Schelle?“, lachte der Mann und wanderte mit der anderen Hand an ihren Hintern.
Yuki knurrte laut. Packte seine Hand und drückte sie samt den Arm nach hinten.
„Mach das noch einmal und ich breche dir deine Hand. Dann kannst du froh sein, wenn sie noch dran ist!“, ihr Blick wurde kalt. Die Augen hatten wieder ein helles Blau angenommen, die Pupillen verkleinert. Auch ihr Halsband fing wieder an zu leuchten.
Mit einem Schmerzverzerrten Gesicht, ließ der Betrunkene doch von ihr ab. Die Menschen die das Geschehen verfolgt hatten, fingen an zu tuscheln und starrten die junge Frau entsetzt an.
Als sie ihn los ließ und sich umdrehen wollte, kam auch von ihm nur: „Monster.“
„Was war das?“, fletsche die Violetthaarige die Zähne.
„Monster. Das scheinst du ja zu sein“, wiederholte ein blonder Mann, der ihm gegenüber saß.
„Ach, jemand zu belästigen ist Ok, aber sich zu wehren ist verboten?“, Yuki hob eine Augenbraue und betrachtete den Mann misstrauisch.
„Hört mal. Wenn ihr mir nicht ans Bein pisst, piss' ich euch nicht ans Bein“, knurrte sie und lief weiter zu Ecki. Bei ihm angekommen stellte sie sich vor ihn und sah ihn ernst an, auch er sah sie streng an.
„Können wir dann bitte gehen...?“, fragte sie und legte den Kopf etwas schief. Erst jetzt fingen die Leute wieder an sich normal zu unterhalten.
Der Angesprochene wandte sich zu Bruno um, welcher nur nickte.
„Lass gut sein. Wir sehen uns morgen sowieso“, antwortete der Schwarzhaarige und fing an ein neues Glas zu putzen.
Auf dem Weg nach zur Tür, lief Ecki vor Yuki. Sie war immer noch total angespannt, auch wenn die Leute sich 'beruhigt' hatten. So hatte sie immer noch das Gefühl von allen Seiten angestarrt zu werden. Plötzlich stolperte die Violetthaarige, der Versuch sich an dem Kappenträger festzuhalten scheiterte. Sie fiel auf das Kinn, so dass sie sich gut auf die Zunge gebissen hatte und blutete. Ein lautes, schmerzerfülltes Jaulen hallte quer durch die Bar, was eine angespannte Stille hervorgerufen hatte.
„Yuki!“, Ecki drehte sich um sah sie auf dem Boden liegen. Die Hände am Mund gehalten.
„He! Bist du blöd? Lass das!“, rief eine männliche Stimme. Scheinbar die Stimme, des Mannes von dem sie zuvor belästigt hatte.
„Warum? So ETWAS sollte sich nicht das Recht nehmen, irgendwelche Töne zu spucken. Bei mir haben solche nichts zu sagen“, meinte ein Anderer mit einen verhöhnenden Unterton.
„Ist alles Ok bei dir?“, Ecki war besorgt in die Hocke gegangen und reichte ihr die Hand.
„Ja... Danke..“, murmelte sie und nahm seine Hilfe an.
„Du blutest“, stellte er fest und ging kurz auf ihre Höhe, funkelte den Blonden jedoch auch böse an.
„Lass es, Ecki. Das ist mein Problem Ok?“, versuchte die 21-Jährige zu lächeln und griff seine Hand etwas fester. Dabei bemerkte der Größere wie ihre Hand schlagartig kalt wurde. Jetzt stimmt definitiv nichts mehr mit ihr.
„Mach dir keine Gedanken, wir Wolfsmenschen haben eine etwas schnellere Heilung“, erklärte sie lächelnd, ehe sich ihr Blick verfinsterte. Das war nicht zu vergleichen mit dem Geschehen vor 10 Minuten.
„Yuki hör auf. Es muss nicht eskalieren.“
„Ja, genau! Hör auf dein Herrchen und lass dich wieder anleinen, Biest!“, lachte der Betrunkene immer noch und sah sie mit einen herabwürdigenden Blick an.
Schlagartig drehte sich Yuki nach hinten um. Im Schwung das línke Bein hoch und knallte es dem Mann ins Genick, so dass er mit dem Gesicht auf dem Tisch landete. Dieser zerbrach bei der Wucht und der eben noch lachende Mann, lag auf den Trümmern. Anschließend kniete sie sich neben den Mann. Den Ellbogen auf dem Bein abgelegt und krallte nach seinen Haaren und zog daran dessen Kopf nach oben.
„Ich dachte ich hätte mich klar ausgedrückt, als ich sagte 'Piss mich nicht an'“, knurrte sie tief und fletschte lächelnd die Zähne. Daraufhin ließ sie ihn wieder fallen.
Starr vor Schreck, traute sich der Gegenüber, sich weder zu bewegen noch sonst etwas. Ihm schnürte es regelrecht die Kehle zu. Er hatte sie vorher belästigt und könnte jetzt der Nächste sein.
Als seine Blick von Yukis kalten,blau leuchtenden Augen erwidert wurden, lief es ihm kalt den Rücken herunter.
„Dir Rate ich deine Finger bei dir zu lassen“, drohte sie nur beim aufstehen. Der Angesprochene nickte nur hektisch.
„Wie kannst du es wagen...“, ertönte eine Stimme neben ihr und verpasste der Violetthaarigen einen Hieb ins Gesicht, weshalb sie mit den Rippen auf den nächsten Tisch prallte. Erneut war ein kurzes japsen zu hören, gefolgt von einen aggressiven Knurren.
„Yuki!“, rief Ecki nur.
Stieß jedoch nur auf taube Ohren. Ein komisches Gekicher erklang aus ihrem Mund und sie hatte den Mann am Kragen gepackt. Hochgehoben und zu Boden geschmettert. Die Hand verweilte an seiner Kehler. Die Fingernägel waren kurz davor sich in seinen Hals zu graben. Doch statt zu bluten , wurden die Stellen die die Nägel berührten immer kälter, bis sich Eis bildete und seinen kompletten Hals umschloss.
„Hey! Lass den Scheiß!“, rief der Blonde und versuchte sich letzten Endes zu wehren.
„Sag noch einmal,  ich wäre ein Monster, weil ich mich gewehrt hatte!“, schrie sie den Mann nur an, langsam breitete sich das Eis über den Brustkorb aus.
„Sag noch einmal, dass ...“
„YUKI! SCHLUSS JETZT!“, schrie Ecki sie an.
Der Wolfsmensch hielt inne.
„Es reicht!“
Mit diesen Worten ließ sie von ihm ab. Und stellte sich wieder hin. Mit einen ebenso herabwürdigenden Blick, sah sie den Mann kalt an.
„Geh duschen. Warmes Wasser. Dann geht das wieder weg“, sprach sie und kehrte ihm den Rücken zu.
„Dein Glück, dass es nur Oberflächlich ist“, war das letzte was sie sagte, ehe sie zur Tür lief und nach draußen verschwand.
Auch wenn es nicht lange dauerte, bis Ecki ihr nach draußen gefolgt war. So konnte er sie trotzdem nicht gleich ausfindig machen. Im Augenwinkel konnte er nur ihre weiße Schwanzspitze sehen, die um das Eck des Hauses verschwand. Auch hier ging er der Piratin nach und erblickte darauf hin eine zusammengerollte große Wölfin.
„Yuki?“, fragte er unsicher.
Er wusste, dass sie es war, aber die Wölfin reagierte nicht. Vorerst.
„Geh weg...“, erklang ihre niedergeschlagene Stimme.
„Was ist denn jetzt plötzlich los?“, hackte er weiter nach.
Mit ihren türkisfarbenen Augen sah sie ihn traurig an. Weinte sie?
„Willst du etwa hier liegen bleiben?“, er gab nicht auf, wenigstens eine Antwort zu bekommen.
Doch auch hier, schwieg sie wieder, also ging der Kappenträger zu ihr und kniete sich hin. Yuki beobachtete ihn. Legte die Ohren kurz zurück und stellte sie wieder.
„Sprich wenigstens mit mir. Sonst weiß ich nicht was los ist.“
Die 21-Jährige legte ihren Kopf vorsichtig auf seine Schultern und begann leise zu schluchzen.
„Ich weiß es nicht... Irgendetwas stimmt nicht Zuhause...“, jammerte sie leise.
„Wie meinst du das?“, als der Orangehaarige das Schluchzen wahrnahm, legte er sachte seine Arme um ihren Hals. Sie hatte ein außerordentlich weiches Fell. Konnte man sich bei Wölfen gar nicht vorstellen.
In dem Moment verwandelte sich Yuki langsam zurück, bis eine zusammen gekauerte Frau in seinen Armen war. Den Kopf an seine Brust gedrückt und anfing zu weinen.
„Irgendetwas stimmt Zuhause nicht... Ich weiß nicht was, aber Zuhause ist nichts in Ordnung“, jammerte sie weiter.
Ecki wusste nicht was er sagen sollte. Dafür kannte er sie und ihre Insel nicht. Er konnte nur sicher gehen, dass mit ihr wirklich nicht zu spaßen ist. Sie war das komplette Gegenteil von heute Mittag geworden. Auch wenn sie gerade weinte.
„Es tut mir leid....“, schluchzte sie und drückte sich an ihn.
„Ich wollte, dass nicht!“, fügte sie hinzu und legte ihre Arme um ihn.
„.... Ist schon gut. Du.. hast dich nur gewehrt“, versuchte der 23-Jährige ihr Trost zu spenden.
„Du denkst doch bestimmt auch, dass ich ein Monster bin... „
„Nein“, war die kurze und knappe Antwort und er hielt Yuki etwas von sich weg, damit er sie ansehen konnte.
„Man sollte nur auf dich hören, wenn du sagst, dass man aufhören soll. Aber du darfst dich auch nicht in deine Wut hineinsteigern.“
Er legte einen Arm unter ihre Beine und hob sie wieder hoch.
„Und jetzt lass uns gehen“, meinte Ecki lächelnd und ging mit ihr.

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So das war's mal wieder.
Das Kapitel war jetzt mal wieder etwas länger, aber ich wollte nicht mitdrin ne Cutscene machen. ^^'
Ich entschuldige mich hier nochmal, falls das komisch geschrieben war.
Im nächsten Kapitel sollte es erklären was es bei Yuki mit dem Eis auf sich hat.

Mit ganz vielen lieben mega Grüßen
eure Uraby ♥
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