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Kleiner Meisterdieb

GeschichteHumor, Freundschaft / P12 / Gen
Kaito Kid / Kaito Kuroba Saguru Hakuba Shiho Miyano / Ai Haibara Shinichi Kudo
23.04.2016
15.07.2021
59
98.866
33
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
30.10.2016 1.094
 
Hallo noch mal,

so! Das Kapitel kommt doch nicht erst abends.

DIe Verspätung tut mir leid. Das Kapitel von morgen kommt hoffentlich pünktlich (Zusammen mit einem Halloween-Spezial Kapitel, wenn alles gut geht ^^)

Nun aber viel Spaß

LG Eure Mo
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Titel: Zu Spät...




Die junge Frau zog ihren Koffer hinter sich her, während sie durch den Flughafen schritt. Ihr Blick wanderte über die vielen Leute, die wie sie in ein Flugzeug steigen wollten oder eben angekommen waren. Sie kam ohne Probleme durch die Kontrollen und sah zu der Liste mit den Flügen.


"Ich habe noch knapp eine Stunde... sehr gut..."


Sie lächelte sich zufrieden zu, bevor sie ihren Koffer hinter sich herziehend zu einer kleinen Reihe von Sitzen ging und dort platz nahm. Nun hieß es eine Weile warten und die Zeit Tod schlagen. Das tat sie in dem sie erst einmal in ein kleines Kaffee, wo sich etwas zu Trinken und zu Essen bestellte.


"Guten Tag wehrte Frau... darf ich mich zu Ihnen setzen?"


Die Angesprochene hob den Blick und lächelte den Fremden Charmant an, da sie erkannte wie voll es hier war und bei ihr einer der wenigen Freien Sitzgelegenheiten noch war.


"Gerne doch..."

"Sehr freundlich..."

Amüsiert lächelte sie ihn noch immer an und nickte etwas, bevor sie nach ihrem Tee griff und daran nippte, ohne groß auf ihren Sitznachbarn zu achten.

"Ich wurde gebeten Ihnen das zu geben....", meinte er der Mann und zum ersten Mal musterte die Frau ihn eingehend. Er war groß und breit gebaut, trug schwarze, enganliegende Kleidung, ein Hut auf dem Kopf, der sein Gesicht etwas in Schatten hüllte. Die Gesichtszüge waren markant und grob. Dunkle Augen fixierten sie.

"Von wem?"

"Das kann ich nicht sagen."

"Können oder wollen Sie nicht?"

"Beides..."

"Interessant...", murmelte die junge Frau und nahm den kleinen Gegenstand unauffällig an.

"Was möchten Sie dafür?"

"Nichts. Es ist mein Job..."

Der Mann blieb noch eine Weile sitzen und blätterte in einer Zeitung, trank ein Glas Saft und erhob sich schließlich doch relativ schnell wieder.

"Auf Wiedersehen.."

Die Frau hob den Blick, sah zu dem Mann, der schnell aus dem kleinen Kaffee schritt und damit sie zurück ließ. Ihr Blick glitt zu ihrer Handtasche in dem sie den neuen Gegenstand verwahrte. Diesen würde sie sich in Japan genauer ansehen müssen. Hier hatte sie leider keine Chance mehr. Dank Yusaku und Yukiko hatte sie Kontakte mit dem FBI geknüpft. Natürlich gab sie kaum etwas von ihrem Wissen Preis und war stets verkleidet, wenn sie mit diesen Leuten zu tun hatte. Kurz glitt ihr Blick zur Uhr. Noch immer eine halbe Stunde.


Seufzend zog sie ein Buch aus der Tasche. Sie hasste es zu warten, aber sie hatte im Moment keine andere Wahl. So las sie eine Weile, bevor ihr Handy klingelte und sie aus ihrer spannenden Lektüre riss.


"Ja Hallo?"

>>Hallo!<<


Die Stimme am anderen Ende erkannte die Frau sofort und musste unweigerlich Lächeln. Auch wenn die andere Frau eine Freundin war, spannte sich ihr Griff um das Telefon fester an. Warum rief sie an?


"Was ist los Yukiko?"

>>Chikage... es geht um Kaito...<<


"Das hab ich erwartet..."


Die Mutter des Meisterdiebes lehnte sich gegen das kühle Metall des Stuhles in ihrem Rücken, saß schweigend da und wartete ab, was ihre Freundin ihr zu sagen hatte.

>>Ich würde dich bitten noch nicht nach Japan zurück zu kommen...<<

"Warum?"

>>Hakuba ist aufgetaucht und Kaito hat ihn eindeutig erkannt, auch wenn er sich nicht erinnert...Shinichi wird allmählich misstrauisch und scheint auf die richtige Spur zu kommen...<<


"Tut mir Leid Yukiko..."

>>Wie bitte?<<


°Die Passagiere für den Flug nach Japan, Tokyp, Gate 3 mögen sich bitte am Terminal einfinden. Dies ist der letzte Aufruf. Die Passagiere für den Flug....°


>>Hab ich das eben richtig gehört? Bist du etwa schon am Flughafen?<<

"Natürlich! Kaito ist immerhin mein Sohn! Ich muss ihn sehen, kannst du das nicht verstehen, Yuki?"

>>Doch... besser als du denkst. Gut. Wir kriegen das hin schon hin.<<

"Natürlich. Ich muss nun los..."

>>Warte! Welche Flugnummer hast du? Sollen wir dich abholen?<<

"Ich hab die Flugnummer K12K14. Ich komme morgen früh an. Wenn du Jii bitte bescheid geben könntest.."

>>Mache ich. Pass gut auf dich auf Chikage...<<

"Klar. Bis dann Yukiko..."


Damit schaltete die junge Frau ihr Handy aus und schob es in die Handtasche. Sie packte ihren Koffer und zog ihn quer durch den Flughafen zu ihrem Gate. So passierte sie die letzte Kontrolle und stieg schließlich als eine der letzten ins Flugzeug ein.

Mit einem Seufzend ließ sie sich in den Sitz sinken und starrte aus dem Fenster.


"Bald bin ich da Kaito... bald bin ich wieder bei dir..."

Bei diesen Worten lächelte Chikage, allerdings war es ein trauriges Lächeln. Ihr Sohn erinnerte sich schließlichnicht mehr an sie, wusste nicht wer sie war. Und dieses Wissen bohrte sich tief in ihr Inneres, zerfrass ihr beinahe das Herz und schnürrte ihr die Luft ab. Kaito war doch die einzige Famlie, die sie beide hatten...

Chikage wurde aus den trüben Gedanken gerissen, als sich ds Flugzeug nach einigen Minuten in Bewegung setzte und abhob. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten.


//Ich werde meinen Sohn beschützen! Ich lasse ihn mir nicht nehmen!//


Sich von ihrem Sohn ablenkend, zog sie den ihr noch unbekannten Gegenstand aus der Tasche und musterte das kleine schwarze Ding eingehend. Eine kleine Schachtel in der etwas lag.

"Ein USB-Stick?", murmelte sie leise und runzelte die Stirn

Chikage blickte zu ihrem Nachbarn, der auf dem Laptop auspackte und lächelte freundlich.

"Darf ich mir für einen Moment den Laptop ausleihen? Mein Sohn hat mir diesen USB-Stick zueschickt... ich würde es mir gerne ansehen, bevor ich in Japan ankomme...er meinte es sei sehr wichtig....."


Verlegen und etwas rot werdend nickte der Junge Mann und stellte Chikage den Laptop auf ihr Schoss.

"Vielen, vielen Dank!"

Ihre Neugierde war gerade einfach zu groß. Sie konnte und wollte nicht mehr länger warten. So steckte sie den USB-Stick in den Schlitz, als eine Datei aufging und die Frau umgehend blass wurde.

"Oh nein..."
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