Ehrliche Haut

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Aria Montgomery Emily Fields Hanna Marin Maya St. Germain Spencer Hastings
22.04.2016
20.08.2016
8
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„Leute wir müssen sie unbedingt finden!“, schluchzte ich in meine Hände und war der puren Verzweiflung nahe.

„Em, wir machen seit Stunden nichts anderes! Aber wer weiß was dieser kranke Typ mit Maya angestellt hat... .“, gab Hannah in ihrer gewohnten, manchmal sehr unsensiblen und flapsigen Art von sich.

„Hannah!“, empörten sich Aria und Spencer.

„Was denn?“, fragte Hannah unwissend und zuckte genervt mit ihren Schultern.

„Das ist keine Hilfe, wenn du solche Sachen von dir gibst.“, erklärte ihr Spencer etwas entnervt und schüttelte tadelnd ihren Kopf.

„Ich bin doch nur realistisch.“, brummte Hannah leise vor sich her und entfernte sich von uns.

„Tut mir leid Emily.“, entschuldigte sich Aria für Hannah und streichelte mit einer Hand meinen Rücken entlang.

„Ist schon gut. Es liegen bei uns allen die Nerven blank und das ist einfach Hannahs Art.“, winkte ich ab und versuchte Aria ein Lächeln zu schenken. Ein ziemlich grausiger Versuch wie es mir scheint, so skeptisch wie Aria mich anblickt.

„Wir werden sie finden Em, hörst du!?“, drang jetzt wieder die Stimme von Spencer zu mir und sie klang wirklich zuversichtlich.

Doch ihre Augen sprachen eine ganz andere Sprache. Auch sie hatte Angst. Jeder von uns hatte Angst. Wir waren uns nicht sicher ob nicht vielleicht doch „A“ hinter der Entführung steckt und Lyndon nicht nur Mittel zum Zweck ist, um uns ein weiteres Mal in Angst und Schrecken zu versetzen. Und ich muss zugeben diesmal habe ich mehr Angst als je zuvor. Hier geht es nicht mehr nur noch um mich, sondern um die Person die ich liebe. Ich wüsste nicht was ich machen soll, wenn sie nicht mehr wäre.

„Ich weiß nicht was ich ohne sie machen soll...“, sprach ich meine schlimmsten Ängste aus und erneut entrann meiner Kehle ein tiefer Schluchzer.

„Hey...“, kam Spencer jetzt auf mich zu kniete sie vor mich hin, ihre Hände dabei auf meinen Knien, „denk sowas nicht! Diese Frage brauchst du dir nicht zu stellen, weil es nicht soweit kommen wird!“, sprach sie einfühlsam auf mich ein und ließ etwas von ihrer Ruhe zu mir übergehen.

„Danke das ihr da seid! Ihr alle.“, schluckte ich schwer und ließ meinen Blick über alle anwesenden schweifen. Toby, Caleb, Aria, Hannah, Spencer und ja sogar Ezra waren hier. In den letzten Wochen und Monaten sind wir stark zusammen gewachsen und fingen uns gegenseitig auf, wenn „A“ mal wieder zugeschlagen hat. Und „A“ hatte in letzter Zeit nur wenig Pause gemacht.

„Das ist selbstverständlich.“, kam nun Toby zu uns rüber, der sich bis eben noch mit Caleb und Ezra unterhalten hatte. „Du bist uns allen wichtig und wenn jemanden etwas Schlimmes aus unserer Truppe geschieht, dann ist es ganz klar, dass wir zusammenhalten.“, nahm er mich fürsorglich in den Arm und wippte beruhigend mit mir in seinen Armen hin und her.

„Danke, das bedeutet mir sehr viel! Vor allem nachdem was zwischen uns vorgefallen ist.“, flüsterte ich ihm zu und schmiegte mich noch näher an ihn.

„Hey Leute, ich empfange da was!“, kam es aufgeregt von Caleb und ich riss mich regelrecht aus Tobys Armen und rannte auf ihn zu.

„Was ist es, haben sie Maya gefunden? Lebt sie?“, fragte ich und stolperte fast über meine eigenen Worte. Ich spürte wie mir jemand eine Hand auf den Rücken legte und drehte mich um. Hannah schaute mich aus schuldbewussten und entschuldigenden Augen. „Ist okay.“, nickte ich ihr zu, nahm liebevoll ihre Hand in meine und widmete mich wieder Caleb. „Jetzt sag schon was du hast!“, bat ich ihn ungeduldig.

„Sie haben Maya gefunden.“, hörte ich ihn sagen und brach vor Glück zusammen. Ich weinte, lachte und schluchzte und das alles in einem, so erleichtert war ich. Hinzu kam, dass ich spürte wie sich die Arme meiner 3 Freundinnen um mich schlangen. Sie waren ebenso erleichtert wie ich. Doch halt. Gefunden heißt nicht lebend. Ich entriss mich der Umarmung meiner Freundinnen und drehte mich zu Caleb um.

„Lebend?“, hauchte ich und legte all meine Zuversicht in meine Worte.

„Ja.“, lachte Caleb mitfühlend und kratzte sich etwas unsicher und aufgewühlt am Hinterkopf. Ich schmiss mich in seine Arme und lachte vor lauter Freude. Ich würde sie wieder in meine Arme nehmen können. Ich würde sie wieder küssen können. Ich hätte sie einfach nur in meiner Nähe.
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