Color Change -ima kono kimiyouna gensou sekaiju ho- ROUTE 1: Eintritt in die Fantasiewelt

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12
21.04.2016
23.04.2016
3
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Tritt ein!  Du wirst nun eine Reise zusammen mit Naoharu Tsubaki erleben! Ich hoffe sehr, dass du dich mit ihm indentifizieren kannst, denn einen anderen Reisebegleiter habe ich nicht für dich! COSTARDIA erwartet dich.
Genre: Abenteuer, Fantasy

KAPITEL 1: ÖFFNE DIE AUGEN!
In der Nacht wachte der 16 Jährige Schüler Naoharu Tsubaki aus dem Schlaf. Alles verschwamm in Naoharu’s Augen. Wie wenn ein Mensch der keinerlei Sehschwächen hat durch eine Brille aufsetzt. Es bereitet etwas Kopfschmerzen und sticht ein wenig in die Augen. Doch im Gegensatz zu solchen Situationen konnte Naoharu sich nicht erklären warum er eine Brille tragen sollte. Und deshalb fragte er sich auch was dieses seltsame Verschwimmen seiner Umgebung zu bedeuten hatte. Es funkelte etwas. Naoharu hielt sich die Augen und wollte zum Badezimmer gehen aber das Funkeln wurde immer stärker. Wie sollte er dieses Bad überhaupt finden. Naoharu verspürte auf einmal ein Brennen und dann…war es vorbei.
Naoharu lag auf dem Rücken auf etwas Weichem. „Ach das war nur ein Traum…Gott sei Dank!“, sagte Naoharu und wollte sich gerade entspannen da schnauzte eine unbekannte, dunkle Stimme. „Ey du Kompostkäfer! Runter von den Decken! HÖRST DU SCHLECHT?“
Naoharu schreckte auf. „WAS?“
Da sah er etwas außergewöhnlich Seltsames. Sein Bett bestand auf einmal aus einem Haufen von Pelzen die über einander gestapelt auf einem Holzwagen lagen. „HEY DU KLEINE RATTE! WENN DU JETZT NICHT SOFORT DEINEN SELTSAM GEKLEIDETEN HINTERNN VON MEINEM EIGENTUM HEBST RAMME ICH DA EINEN PFAHL REIN UND STECK DEN INS NÄCHSTE ERDLOCH!“, schrie erneut die Stimme. Plötzlich ertönte eine weibliche und zierliche Stimme ebenfalls hinter Naoharu. „Aron du sollst nicht so mit Kunden reden! Dieser junge Herr wollte sicher nur mal testen was wir im Sortiment haben!“

„Wo bin ich? Was ist hier los?“, rief Naoharu. „WILL DER MICH VERFLÜGELN?“, schrie die Stimme hinter ihm die offenbar einem Mann namens Aron gehörte. Naoharu drehte sich um…und fiel sofort vom Wagen runter. Auf einen kalten gepflasterten Weg der von Moos bewachsen war. „Aron“ hatte zotteliges schwarzes Haar was ihm bis zum Hals ging und einen verfilzten ebenso schwarzen Vollbart. Er sah aus wie so ein Klischeepirat den man in Kinderserien sehen konnte. „Aron! Lass den Jungen in Ruhe!“, sagte die andere Stimme und eine junge Frau mit blonden Haaren trat hinter dem Mann hervor. Sie trug ein hellblaues Kleid das aussah als wäre es komplett aus Seide. Silberne Linien zogen sich über die Augen. Sie war wirklich schön anzuschauen. „Aleizia nimm den Käfer doch nicht in Schutz! Der ist bestimmt ein bisschen hohl in der Nuss! Wie der sich schon kleidet. Der kommt bestimmt aus Juwella!“, knurrte der bärtige Mann. „Rede doch mit ihm statt ihn zu beleidigen!“, sagte das Mädchen was wohl Aleizia hieß. Sie trat auf Naoharu zu. Dieser kroch etwas zurück.
Die Frau kniete sich vor ihm nieder und sagte: „Hallo! Mein Name ist Aleizia Guriel. Und der Grummel da ist mein Bruder Aron! Du fragtest vorhin wo du hier bist. Falls du das wirklich nicht weißt: du bist im Land Costardia. Das liegt rechts neben Juwella. Zwar kenne ich niemanden aus Juwella der sich so kleidet wie du, aber die haben da schon einen…ausgefallenden Modefimmel. Kommst du aus Juwella?“

Zuerst verstand Naoharu gar nichts. Komischer Modefimmel? Sein Schlafanzug war ein normaler blauer schottenkarierter Schlafanzug. Die Frau kleidete sich nach Naoharu viel seltsamer als er selbst. Naoharu versuchte sich zu fassen.
„Nein…ich komme aus Kawasaki in Japan. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht was hier los…IIIIST!“, sagte Naoharu. Dass er sich so erschreckte kam davon dass ein riesiger Vogel über den Himmel flog. Der Vogel war größer als jeder den Naoharu je gesehen hatte. Und das seltsamste…es saß jemand auf dem Tier. Naoharu konnte nicht genau erkennen, wer das war. Aber da war jemand. „Da---oben…“, war das einzige was Naoharu rausbrachte.  „Was?“, sagte Aleizia und legte den Kopf schief, „der Falkenreiter? Du hast recht die bringen die Pakete heute viel früher weg…wo liegt dieses Jaban?“
„Wollt ihr mich…WAS IST HIER LOS? Das muss ein Traum sein!“, rief Naoharu und schlug sich dabei mehrmals gegen den Kopf. Doch es half nichts. Schließlich viel er in die Bewusstlosigkeit. Das letzte was er sah, war Aleizias verwirrtes Gesicht und ein „Hohlkopf“ von Aron.

Als Naoharu wieder aufwachte befand er sich nackt in eine Art Bett.
Die Umgebung war ihm aber immer noch nicht bekannt. „Dann stimmt das also…ich, Naoharu Tsubari, bin in einer fremden Fantasiewelt gelandet“, sagte Naoharu und seufzte. „Aber irgendwie muss ich das nicht bereuen.“, sagte Naoharu und stand auf. Auf einem Stuhl aus Holz neben ihm lag sein Schlafanzug. Leise zog er sich an. Er schlüpfte in ein paar Schuhe die in einer Ecke lagen. „Mann….wie komm ich hier jetzt wieder raus?“, fragte Naoharu. „Du machst die Tür auf!“, sagte auf einmal eine helle weibliche Stimme. Naoharu erschreckte sich fast zu Tode. Ein Mädchen mit roten Haaren die hinten zu einem Pferdeschwanz gebunden waren stand an der Tür. Sie trug ein kurzes, grünes Kleid und hatte grüne Augen. In ihrer Hand hielt sie etwas, was Naoharu nicht erkennen konnte. „Hey wer…“, fing Naoharu an doch bevor er was sagen konnte, rannte das Mädchen auf ihn zu und offenbarte was das Mädchen in ihrer Hand hatte. Einen Dolch der in der Mitte etwas krumm war. Sie drückte Naoharu auf das Bett und hielt ihm den Dolch an die Kehle. „Und jetzt beantworte mir meine Fragen:
Wie ist dein Name?
Woher kommst du?
Warum bist du hier?“, sagte sie und drückte den Dolch stärker gegen Naoharu’s Kehle.
„Ich bin…Naoharu Tsubaki
Ich komme aus Japan ich glaube das gibt es hier nicht.
Warum ich hier bin weiß ich nicht…“, sagte Naoharu. Dutzende Schweißperlen liefen sein Gesicht herunter.

„Naoharu Tsubaki…Japan…es tut mir Leid aber Lügner…werden nicht angenommen!“, sagte das Mädchen und erhob den Dolch über ihn. „Selbst wenn ich lügen würde…WÜRDE MICH DAS NICHT INTERESSIEREN!“, rief Naoharu und stieß das Mädchen mit einem Schlag gegen den Bauch weg. Das Mädchen spuckte etwas Speichel und taumelte zurück. „Du verdammter…“, schrie das Mädchen und rannte auf Naoharu zu. Dieser hielt schützend die Hände vor sich. Er spürte wir die Klinge an seiner Hand vorbeischrappte und einen sauberen Schnitt hinterließ. Es brannte aber Naoharu schrie nicht auf sondern packte die Hand des Mädchens, die den Dolch in der Hand hielt fest. „Und jetzt stelle ich hier die fragen!“, sagte er und packte das Mädchen weiter fest. „Wer bist du und wo bin ich hier?“
„Ich sag dir gar nix!“, schrie das Mädchen doch Naoharu ließ nicht locker. „Ich bin…Liliana Ariax. Und du bist in Costardia! Was sollen diese Fragen?“, rief das Mädchen mit dem Namen Liliana. „Ich komme aus einer anderen Welt!“, rief Naoharu. „Hältst du mich für verrückt?“, rief das Mädchen. „Nein! Der Beweis dafür ist was ich trage! Das ist ein Schlafanzug habt ihr so was?“, rief Naoharu. „Hä? Wieso sollte man beim Schlafen Kleidung tragen? Da fühlt man sich doch gar nicht frei genug!“, rief das Mädchen. Naoharu lief rot an. „J-ja! Mein ich doch! Das haben wir nur in meiner Welt!“, rief er. Liliana schwieg. Dann sagte sie: „ich gebe dir eine Minute Fremder! Die Zeit hast du um mir zu entkommen!“
Ich glaub sie hat vergessen dass ich sie gerade festhalte,  dachte Naoharu.
Liliana schloss die Augen und begann laut von 60 runter zu zählen.
Naoharu ließ sie los und schaute auf das Fenster das über dem Bett in dem er geschlafen hatte war. Es schien keinen Griff zu haben. „Den muss ich mir mal ausleihen“, sagte Naoharu zu der immer noch zählenden Liliana und nahm ihren Dolch. „H-hey! Der war teuer!“, rief sie. Sie ließ aber trotzdem die Augen zu. Naoharu kratzte mit dem Dolch einen groben Kreis in das Glas und schlug dagegen. Die Form viel aus dem Fenster und zersplitterte am Boden. Naoharu legte den Dolch wieder hin und kletterte mühselig aus dem Fenster. Dabei schnitt er sich ein zweites Mal worauf hin er hinausfiel. Genau auf die Füße von irgendjemanden.

„Au…“, stöhnte Naoharu. Plötzlich packte ihn eine Hand und zog ihn hoch. „Hey du Idiot wassssss ist dein Problem dassssss du mir vor die Füße springt?“, sagte eine Stimme. „Wieso ziehen sie das S so lang?“, fragte Naoharu und schaute auf. Ein kalter Schauer krabbelte ihm über den Rücken. Die Person hatte zwar normale Hände, aber statt eines Kopfes ragte der grüne, schuppige Hals einer Schlange aus dem Kragen des braunen Hemdes hervor. Ebenso wie das Gesicht das ebenfalls aussah wie von einem Reptil. Und immer wieder zuckte eine kleine, gespaltene Zunge aus dem „Mund“ hervor. „Wh—whoaaaa!“, schrie Naoharu und zappelte sich von dem Schlangenmann frei. „Misssssgeburt!“, zischte das Ding und zog ein Schwert. Das war ein krummes Schwert wie diese Schwerter aus Indien mit einem geschwungenem Griff. Er hob das Schwert. „Was? WEN NENNST DU HIER MISSGEBURT SCHLANGENVIECH?“,rief Naoharu. Er wusste selber nicht was in ihn gefahren war so mit jemanden zu reden. Er wich dem Schlag des Schwertes aus und schlug mit geballter Faust gegen den Hals seines Gegners. Dieser gab ein ächzendes Geräusch von sich und stolperte zurück. Das Wesen funkelte ihn böse an. Verdammt ich muss fliehen, dachte Naoharu und wich einem weiteren Schwerthieb aus. Er lief in die nächste Gasse und hörte wie das Wesen noch ein „Feigling!“, nach ihm schrie.
Naoharu fand sich auf einem Marktplatz wieder und versuchte sich unter die Leute zu mischen.
Als er jedoch in einem Gedrängel versank packte ihn eine warme, sanfte Hand und zog ihn daraus.
Ein Mädchen mit goldenen Haaren und einem Korb voll mit Früchten in der Hand stand vor ihm. Es trug ein ähnliches Kleid wie Aleizia Guriel. Lang und aus Seide. Doch ihr Kleid war noch schöner. Es war kalkweiß und hatte blaue Muster an den Ärmeln.
Naoharu hielt ihre Hand.
Das Mädchen schaute ihn verdutzt an. Und Naoharu schaute verdutzt zurück…
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