Die Stille in meinem Kopf

GeschichteAllgemein / P12
Artie Nielson Claudia Donovan Mrs. Frederick Myka Berring OC (Own Character) Pete Lattimar
20.04.2016
01.06.2017
7
28309
 
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Anmerkung des Autors:
Nach ziemlich langer Schaffenspause bedingt durch die Geburt meines zweiten Kindes, habe ich die Geschichte einmal komplett neu eingestellt. Inkl. neuerKapitel :)




Warehouse 13

Titel: Die Stille in meinem Kopf

SE04E15


Disclaimer: Alle in dieser Story verwendeten Charaktere und Grundkonzepte sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Sie werden einzig und allein zu Unterhaltungszwecken genutzt. Eine Copyright-Verletzung ist weder beabsichtigt noch impliziert.






Was bisher geschah:
Arthur hat in seinem Wahn Leena erschossen, der Rat hielt eine Strafe aufgrund seiner Selbstvorwürfe für nicht notwendig.
Abigail Chow wurde von Mrs Frederick als neue Besitzerin des Bed&Breakfast vorgestellt. In Wahrheit ist sie allerdings eine Psychotherapeutin, die Artie helfen soll mit seiner Trauer fertig zu werden.



***Das Warehouse Büro***

Artie saß am Computer und recherchierte. Pete und Myka kamen wild diskutierend zur Tür herein. „Pete, weil sie nicht dafür hier ist!“
„Ach Mikes, komm schon! Sie ist doch die neue Besitzerin des Bed&Breakfast, also sollte sie sich vor allem um das zweite kümmern. Ich will Pfannkuchen und Rührei und Speck. Und erinnerst du dich noch an diese kleinen Brioche Brötchen, die es jeden Sonntag gab? Oh man, waren die gut!“, schwärmte Pete.
„Abby ist aber nun mal keine Köchin und erst recht nicht deine!“
„Oh man! Ich hab aber keine Lust mehr auf Wheat'Os!“, schmollte er.

„Pete -“

Arthur fuhr herum, hob die Hände und schimpfte, wie man es von ihm gewohnt war: „Schluss jetzt! Habt ihr eigentlich nichts besseres zu tun, als euch über so einen Mist zu streiten?“
Pete und Myka öffneten ihre Münder um zu antworten, kamen aber gar nicht erst dazu. Arthur fuhr fort ohne eine Antwort abzuwarten.

„Wir haben ein Ping.“
Pete klatschte und hob die Fäuste in die Höhe. „Yeah, Myka! Ein Ping!“
„Eine Frau in Jamestown ist in die Notaufnahme eingeliefert worden nachdem sie laut schreiend auf offener Straße zusammen gebrochen ist.
Zeugen sagen sie hätte die ganze Zeit geschrien 'Zuviel, das ist zu viel! Mein Kopf platzt!' Bis am Ende tatsächlich ihr Kopf geplatzt ist...“
„Was?!?“, fragte Pete entsetzt und gab einen Laut des Ekels von sich.

Arthur stöhnte nur genervt. „Natürlich nicht wortwörtlich! Ihr ist eine Ader im Gehirn geplatzt. Eigentlich Anzeichen auf ein Gerinnsel bzw. einen Schlaganfall. Die Ärzte konnten jedoch weder das eine noch das andere feststellen. Ganz im Gegenteil. Ein paar Stunden später ging es ihr wieder gut. Sie behauptet sie wüsste nicht was passiert ist. Ich sage, da hat jemand mit einem Artefakt herum gespielt. Ihr zwei fahrt da hin und untersucht das Ganze.“
Er reichte ihnen die Mappe mit allen wichtigen Informationen. Myka nahm sie entgegen und sagte: „Klar, Artie. Wir machen uns sofort auf den Weg.“
Auf dem Weg zur Tür sagte Pete noch: „Hey Mikes, können wir unterwegs vielleicht irgendwo anhalten und was essen?“
„Argh, Pete!“ Und dann schloss sich die Tür hinter Ihnen.

Arthur wendete sich wieder seinem Computer zu und grummelte: „Manchmal komme ich mir vor als wäre ich deren Kinderfrau...“
„Sie sind unsere Kinderfrau?“ Claudia lugte hinter der Tür zur Brücke hervor und grinste frech.

„Hast du nichts zu tun?!“
„Ach, kommen Sie schon, Artie“, schmollte sie.
„Claudia!“, raunte Arthur.
„Bin schon weg“, lachte Claudia.



***Jamestown***

Pete und Myka kamen im Krankenhaus an. Sie erreichten das Zimmer und klopften leise.
„Ms Annabelle Pattin?“, fragte Myka leise, als sie die Tür öffnete. Eine Frau mit kinnlangen blonden Haaren lag in dem Krankenbett mit dem Rücken zu ihnen. Sie antwortete nicht.
Myka schaute fragend zu Pete, doch dieser zuckte nur mit den Achseln.
„Ms Pattin, ich bin Agent Bering und das ist mein Partner Agent Lattimer. Wir sind hier wegen -“
„Kann der Kindskopf bitte gehen?“ kam es leise und schwach vom Bett.
„Ähm, wie bitte?“, fragte Myka „Ich verstehe nicht ganz.“
„Ihr Partner. Seine Gedanken verwirren mich. Es sind zu viele. Sie sind ganz durcheinander und wie von einem Kind. Das ertrage ich nicht lange.“ Eine kurze Pause in der sich die beiden Agents fragend anblickten. Dann ein „Bitte“ von Richtung Bett.
„Vielleicht eine Nachwirkung von dem Artefakt“, flüsterte Myka zu Pete. „Warte doch einfach draußen, ich schaff das schon allein.“
„Was?!? Aber ...“ Myka sah ihn böse an. Er seufzte laut und verdrehte die Augen. „Na schön! Ich warte draußen“, sagte Pete beleidigt, hob seine Hände in die Höhe und fing an rückwärts Richtung Tür zu laufen. Er zeigte mit dem Finger auf die Frau in dem Bett und tippte dann an seine Schläfe. Er drehte sich herum und hatte den Türgriff schon in der Hand.

„Ich bin nicht verrückt, Agent Lattimer!“
Pete drehte sich erschrocken zurück und guckte ungläubig zu der Frau und dann zu Myka. „Ich...“
„Geh einfach, Pete!“, sagte Myka noch einmal mit Nachdruck. Pete seufzte und schloss dann die Tür von außen.
Ms Pattin, drehte sich im Bett herum und setzte sich auf. „Schon viel besser. Ihre Gedanken sind besser zu ertragen, Agent Bering.“
Myka kaute auf ihrer Unterlippe. „Ähm Miss Pattin, Zeugen sagten Sie hätten auf offener Straße eine Art Anfall gehabt. Können Sie sich das erklären?“
Ann lächelte. „Ein kleines Medaillon vom Mentalisten Joseph Dunninger. Er konnte Gedanken lesen.“
Myka erkannte worauf sie hinaus wollte. „Ah, 'es sind zu viele'.“, sagte sie leise zu sich selbst. Dann etwas lauter: „Sie haben die Gedanken der Leute auf der Straße gehört?“
„Sehen Sie Agent Bering, ich höre
immer die Gedanken der Menschen um mich herum. Ich habe schon alles ausprobiert um diese Stimmen in meinem Kopf zu unterdrücken. Mit dem Medaillon hatte ich die Hoffnung meine Fähigkeit steuern zu können. Im ersten Moment hat das auch ganz gut funktioniert, aber dann kamen die Stimmen zurück. Lauter und mehr als jemals zuvor. Das war einfach zu viel für meinen Kopf.“
„Was meinen Sie damit, dass sie immer die Gedanken der anderen hören können?“
Sie lächelte wieder sanft. „Muss ich das Ihnen wirklich erklären? Sie arbeiten doch selbst in einer Welt
unendlicher Wunder. Ihr Partner hat intensive Vorahnungen, Ihr Kollege ist ein menschlicher Lügendetektor und Ihr Chef ist mental mit einem Hund verbunden. Verwundert es Sie da wirklich, dass es noch viel mehr Menschen gibt mit außergewöhnlichen Fähigkeiten?“
Myka schnappte leicht nach Luft, suchte nach einer passenden Antwort und sah schließlich zu Boden.
„Schon gut Agent Bering. Sie brauchen nicht zu antworten. Ich weiß bereits was sie sagen möchten. Wo das Medaillon ist, fragen Sie sich? Es ist bei mir zu Hause. Es liegt in meiner Schreibtischschublade im Wohnzimmer.“
Myka war verwirrt. Sie wusste nicht was sie noch sagen sollte. Schließlich hatte sie ja jetzt alle Informationen, die sie benötigte. Und das in nicht mal fünf Minuten. Dennoch fühlte sie sich als ob sie noch etwas sagen sollte.
„Sie...“, mehr fiel ihr nicht ein.

„Alles klar, Agent Bering. Sagen Sie Ihrem Partner noch, dass es nicht persönlich gemeint war ihn raus zuschicken, ja?“
„Äh … klar. Vielen Dank Miss Pattin. Sie haben uns sehr geholfen.“
„Ja. Ich wünschte Sie könnten mir auch helfen.“ Sie lächelte wieder, doch diesmal spiegelte sich in ihren Augen Traurigkeit wieder.

Myka sah sie etwas mitleidig an und wollte ihr die Hand tätscheln, doch Miss Pattin zog sie ruckartig weg. „Ähm, nein! Ich finde Ihre Geste sehr nett, aber Berührungen machen es nur noch schlimmer.“
Myka nickte verlegen. „Ich geh dann jetzt, ok?“

Sie verschloss die Tür hinter sich. Pete sprang auf und sah sie neugierig an. „Und? Was hat die Verrückte gesagt?“ Myka starrte noch immer verwirrt vor sich hin. Pete sah sie schief an. „Mikes?“ Doch sie reagierte nicht. Er wedelte mit seiner Hand vor ihren Augen. „Mykaaaaaa … haaaalllooooo....“
Myka schreckte auf. „Was?“
„Was hat die Verrückte gesagt?“, wiederholte Pete mit Nachdruck.
„Das Artefakt ist bei ihr zu Hause.“
„Äh pft. Das hat sie dir einfach so gesagt?“
Doch Myka antwortete nicht. Sie fummelte ihr Handy aus der Tasche. „Du fährst, ich muss Arthur anrufen.“
„Erklärst du mir mal bitte was eigentlich los ist?“

Sie stiegen ins Auto und fuhren zu der Adresse die Myka von ihr bekommen hatte. Sie stellte ihr Handy auf Lautsprecher.
„Arthur? Hier ist Myka.“
„Ah, Myka. Habt ihr das Artefakt?“
„Ähm, nein. Noch nicht. Hören Sie Arthur, sagt Ihnen ein
Joseph Dunninger etwas?“
„Joseph Dunninger? Moment mal, den hab ich schon mal gehört.“ Mikes hörte wie Arthur auf der Tastatur herum tippte.
„Ah, da ist es. Joseph Dunninger erlernte bereits im frühen Kindesalter die Zauberkunst und war im Alter von 16 Jahren so erfolgreich, dass er selbst Houdini und Howard Thurston täuschte. Er sprach einen künstlichen Akzent und nannte sich schließlich nur noch "Dunninger".
Zu Dunningers Spezialitäten gehörte das überzeugende Vortäuschen telepathischer Fähigkeiten und er inszenierte sich mehr oder weniger ernsthaft als Gedankenleser. Er gilt als der erste, der für seine Kunst das Wort "Mentalist" verwendete. Jedoch ließ er es bei seinen Darbietungen offen, ob diese echte paranormale Fähigkeiten darstellten.“ Er machte eine Pause. „Oh oh.“
„Oh oh? Was heißt denn oh oh?“ fragte Pete aufgeregt.

„Er besaß ein Medaillon, welches ihm diese mentale Fähigkeit verlieh, was ihn schlussendlich umbrachte.“
Pete unterbrach ihn. „Lassen Sie mich raten. Ihm platzte der Kopf?“
„Ähm, ja. Myka, hören Sie. Ihr müsst es schnell finden und unschädlich machen.“
„Aber Arthur, der Frau geht es doch wieder gut.“, erwiderte Myka.
„Aber wer weiß wie lange. Ihr wisst genauso gut wie ich, dass Artefakte manchmal noch eine Weile nach ihrer Verwendung eine Wirkung auf die Person haben können. Beeilt euch einfach.“
„Machen wir Arthur. Bis später.“
Myka legte auf und steckte das Handy in ihre Jacketttasche.

„Also … „, fing Pete vorsichtig an. „Sie kann also wirklich Gedanken lesen, ja?“
„Ja, Pete. Sie kann Gedanken lesen.“ Sie seufzte.

***

Ann lag in ihrem Krankenbett und starrte an die Decke. Sie hatte die Hände auf ihrem Bauch gefaltet und dachte nach. Dann spürte sie etwas. Etwas stimmte hier nicht. Sie sah zur Seite und schreckte auf. Neben ihrem Bett stand eine afroamerikanische ältere Frau. Sie hatte ihre dünnen Dreadlocks fein säuberlich und streng zurück gesteckt. Das Kostüm, was sie trug sah sehr teuer und exklusiv aus mit farblich exakt dazu passenden Schuhen. Sie sah sie freundlich durch ihre Brille hindurch an und lächelte.
„Wer sind Sie?“, fragte Ann.
„Hallo Miss Pattin. Mein Name ist Mrs Frederick.“
Ann wich ein Stück zurück. „Ihr Kopf ist so still. Ich höre rein gar nichts.“
Mrs Frederick lächelte wieder.

„Ich sollte wohl eher fragen was Sie sind“, sagte Ann.
„Ich bin ein Mensch, keine Sorge. Aber ich bin ebenfalls ein besonderer Mensch, so wie Sie. Und was ich Ihnen zu bieten habe ist die einmalige Chance ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Was – unter uns gesagt – nicht wirklich erfüllend war, habe ich Recht?“
Ann wurde traurig. „Nein, das war es nicht. Aber wie wollen Sie mir denn helfen?“
Mrs Frederick lächelte wieder. „Ich komme, wie Sie vorhin so treffend angemerkt haben, aus der Welt unendlicher Wunder. Ich habe Zugang zu Dingen, die Sie sich in Ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen könnten!“

Ann stutzte. Wie konnte diese Frau denn wissen, was sie vorhin zu Agent Bering gesagt hatte? Sie war doch gar nicht da! Oder?
„Wo ist der Haken?“
Mrs Frederick konnte sich ein leises Lachen nicht verkneifen. „Ich möchte, dass Sie für mich arbeiten.“
Ann war skeptisch. „Sie bieten mir also Ihre Hilfe an, ein neues Leben und einen Job?“ Ann blickte um sich, sie war verwirrt, wusste nicht was sie sagen sollte, konnte das alles nicht so recht einordnen.

„Was genau soll ich tun?“ Ihre Stimme klang fest. Sie wusste zwar nicht wer genau oder was diese Frau war, aber nun war sie doch neugierig geworden.





*** Das Haus von Ms Pattin ***

Pete stoppte den Wagen vor dem Haus. Es war ein etwas verwahrlostes und kleines Haus. Wenn nicht sogar winzig. Es lag abseits der Stadt. Direkte Nachbarn gab es nicht. Der kümmerliche Vorgarten war verwildert. Was erwartete die beiden wohl im Inneren?
„Hübsch!“, sagte Pete sarkastisch. Myka schwieg weiterhin. „Also Mikes, lass uns rein gehen, das Artefakt eintüten und wieder nach Hause düsen, ok?“

Myka nickte leicht „Ja, ok.“
Pete merkte, dass Myka immer noch leicht abwesend war. „Ist alles in Ordnung bei dir?“
„Mh? Äh … ja alles in Ordnung. Also, lass uns das Medaillon holen und nach Hause fahren.“ Sie lächelte, doch Pete sah, dass sie nicht so ganz die Wahrheit sagte.


Sie gingen in das Haus und das was sie da sahen, entsprach nicht so ganz ihren Erwartungen, die sich draußen geformt hatten.

Innen war alles hübsch und ordentlich. Die Wände waren in einem kräftigen, fast schon leuchtenden weiß gestrichen. Alles war mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet. Die Möbel und Accessoires waren stimmig angeordnet. Die Bilder und Gemälde an der Wand waren alle perfekt gerade aufgehangen. Die Zierdecken auf dem Tisch und den Kommoden lagen alle akkurat. Kein Dreck, keine Unordnung.
„Na hier stimmt doch mal das Sprichwort 'auf die inneren Werte kommt es an'. Mikes sieh mal, man könnte fast glauben wir stecken in einer Ausgabe von Schöner Wohnen.“ Pete schluckte. „Wir stecken doch nicht in einer Ausgabe von Schöner Wohnen, oder?“
„Nein, Pete. Ich glaube nicht.“
„Also... was sagte sie wo wir das Artefakt finden?“
„In der Schreibtischschublade im Wohnzimmer.“

Pete ging zielstrebig in Richtung Schreibtisch, doch Myka interessierte sich noch etwas für den Rest des Hauses.
„Hahaa! Da bist du ja, du kleiner verteufelter Schlingel.“, hörte sie Pete aus dem Wohnzimmer rufen. Ein leises Knistern und Zischen verriet ihr, dass er es neutralisiert hatte.

„Okay, Myka. Ich hab’s. Wir sind fertig. Wir können los.“ Er stand bereits an der Tür, den Knauf in der Hand. Doch Myka kam nicht. „Mikes?“ Keine Antwort. „Man, was ist denn heute nur los mit ihr?“, brummelte er leise vor sich hin und begab sich auf die Suche nach seiner Partnerin.
Schließlich fand er sie in der Küche des kleinen Hauses wie sie mit leicht offenem Mund und traurigen Augen vor den geöffneten Küchenschränken stand. Pete runzelte die Stirn.
„Myka, was genau machst du da?“
Sie sah ihn nicht an. „Pete. Diese Frau hört anscheinend wirklich die Gedanken der Menschen um sie herum.“
„Ähm, nein. Ich hab das Artefakt hier. Sicher verwahrt.“ Er hielt den Beutel hoch um ihr zu verdeutlichen, dass er es doch bereits neutralisiert hat und nun wieder alles in Ordnung ist.

„Nein, Pete. Sie hört sie immer. Auch ohne das Medaillon.“
Langsam begriff es auch er. „Was genau hat sie dir da in dem Krankenzimmer erzählt?“

„Sie sagte, sie könne Gedanken hören. Und von dem Medaillon erhoffte sie sich Hilfe. Sie wollte diese Kraft steuern, die offensichtlich ihr Leben bestimmt.“
Ihr Leben bestimmt? Wie meinst du das?“
„Komm her.“
Pete trat an Myka heran und sah nun ebenfalls in den spärlich bestückten Küchenschrank.

„Siehst du das, Pete? Ein Glas, eine Tasse, nur ein Teller. Und auch hier in der Besteckschublade. Alles nur einmal da. Und hast du das im Wohnzimmer bemerkt. Da steht nur ein Sessel, kein Sofa. In der Ecke steht ein Tisch mit nur einem Stuhl, den sie offensichtlich auch zum arbeiten am Schreibtisch benutzt. Sie lebt allein und auf Besuch ist sie nicht vorbereitet, weil sie die Anwesenheit von Menschen wohl gar nicht ertragen könnte.“
„Myka. Selbst wenn du Recht hast, was willst du denn tun? Wir können ihr nicht helfen.“
Sie sah nach unten „Nein. Leider.“
„Komm. Wir fahren nach Hause. Wir haben getan was wir konnten und zumindest verhindert, dass ihr der Schädel tatsächlich noch explodiert. Okay?“

Myka seufzte und nickte. „Ja, du hast Recht.Wir können wohl nicht jeden retten, was?“
Pete legte den Arm um sie. „Nein Mikes, ich fürchte selbst wir können das nicht.“
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