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Alles begann mit einem Fahrstuhl...

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Gally Minho Newt OC (Own Character) Sonya Thomas
16.04.2016
09.12.2017
100
149.313
53
Alle Kapitel
245 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.11.2017 1.136
 
»Du bist dumm!« - »Und du noch viel dümmer!«
~ Jamie & Nick
***

»Ganz ehrlich, du schummelst doch!«, beklagte ich mich und starrte wütend von ihrer flachen Hand zu meiner geschlossenen Faust. »Tu ich gar nicht!«, gab meine Freundin beleidigt von sich und zog ihren Arm zurück.
»Könntet ihr beiden euch vielleicht auch mal konstruktiv beteiligen?!«, verlangte Newt leicht aufgebracht und knallte seinen Holzstäbchen auf den Tisch.
Sicher, dass der nicht schon ein Crank war? Hoffentlich nicht.
»Ihr solltet schon froh sein, dass ich euch zur Unterstützung mit meiner Anwesenheit beehre«, erklärte Becky schnippisch und tat, als würde sie ihr Haar zurück werfen - traf aber nur den untersten Zipfel ihres Bandana und bekam diesen fast ins Auge.
Talent.
»Ich würd ja gerne«, gab ich nur von mir und deutete ein wenig ungelenk mit dem linken Arm auf Nick, der auf meinem rechten Arm lag, sein Hände um meinen Körper schlang und mich mehr als nur ein wenig einschränkte.
Arsch.
»O«, gab Newt von sich und beäugte dabei Nick auf… einer nicht sehr freundlich Art und Weise. Na gut. Um ganz ehrlich zu sein sah er eher so aus, als wolle er ihn quallvoll umbringen.
War er jetzt etwa einfersüchtig?
Wahrscheinlich.
Und wahrscheinlich sollte ich das jetzt als süß oder so etwas empfinden (was es auch irgendwie war) aber hauptsächlich tat es eigentlich weh.
Es tat weh, dass er mich anscheinend mochte, ich aber schlecht irgendwas machen konnte.
Ich wusste nicht, was noch auf Gruppe C zukommen würde, ob wir Imun waren und ob wir all das überleben würden. Ich wusste nicht, ob wir es schaffen würden irgendwen zu retten und vor allem hatte ich noch nicht einmal eine genaue Idee, wie ich einen Crank retten sollte.
Eine Beziehung - unglaublich, dass ich das mal in dem Zusammenhang sagen, denken oder schreiben würde - wäre am Ende nur emotional zu aufwühlend.
Der Schmerz wäre nur noch größer.
Also spielte ich mal wieder den ignoranten Eisklotz (da hatte ich ja mittlerweile schon genug Übung drin) und tat als würde ich nichts von all dem mitbekommen.
Scheiß Job.
Ehrlich mal.
»Vielleicht solltest du ihn aufwecken«, schlug Thomas vor und erhielt dafür von den beiden älteren Lichtern, als hätte er verkündet nun ins Labyrinth ziehen um mit den Griewern und dem Rattenmann Poker um sein Gehirn zu spielen.
Man merkte, dass sie Nick kannten.
»Man merkt, dass du Nick nicht kennst«, bemerkte Minho und schüttelte den Kopf, während er auf das Chaos vor sich starrte. »Niemand weckt Nick«, klärte Tommy das Ganze ein klein wenig auf, »Außer man ist lebensmüde.«
Bestätigendes Nicken.
»Ich glaub, es ist sogar noch schlimmer mit ihm geworden, vor allem seit dem zweiten Stich«, gab ich zu und blickteauf den Klammeraffen hinab. »Was soll das eigentlich mit dem zweiten Stich?«, wollte Teresa plötzlich wissen und ich sah zum ersten Mal seit einer Ewigkeit zu ihr rüber. »Genau das, was es heißt«, gab ich nüchtern von mir, »Er wurde gestochen, bekam das Serum, wurde ein zweites Mal gestochen und benötigte kein Serum mehr.«
»Wieso war er im Labyrinth?«, bohrte Thomas weiter und Minho und Newt tauschten unruhige Blicke mit Tommy aus.
»Er wurde verbannt«, erklärte ich an ihrer Stelle und zupfte mit meiner freien Hand an den Haaren des ehemaligen Anführers herum. Die waren wirklich viel flauschiger als sie aussahen.
»Er wurde gestochen und die Persönlichkeitsstörungen waren so heftig… er war teilweise so aggressiv, dass er fast die Leute getötet hätte, sobald sie den kleinsten Fehler machten, den es gab.«
Bedrucktes Schweigen folgte auf die Worte und Newt ließ den Kopf hängen. »Wir wussten, er würde nicht ewig so bleiben. Jeder wurde nach einiger Zeit wieder weitesgehend normal«, gab er von sich und zerbrach fast den wieder aufgenommenen Holzstab in seiner Hand, »Wir haben uns eingeredet, es wäre nur vorrüber gehend, aber dann… er hat fast Nile getötet, nur weil er gestolpert ist.«
»Und dann habt ihr ihn verbannt«, stellte Becky fest und die Jungs nickten bedrückt - selbst Minho schien das Gespräch runter zu ziehen.
»Jup«, murmelte jemand in meinen Pulli und ich spürte, wie mir jemand in die Seite kniff, »Würdet ihr bitte über mich lästern, wenn ich nicht im Raum bin?«
»Würdest du mich bitte loslassen, du Nilpferd?«
Er rümpfte die Nase, aber tat immerhin auch zur Abwechslung mal was ich sagte. Meinem kribbelnden Arm gefiel das.
»Was ist 'Nilpferd' bitte für eine Beleidigung, du Nashorn?!«, machte er sich allerdings sofort über mich lustig und streckte mir wie ein fünfjähriges Kleindkind die Zunge raus.
»Was ist 'Nashorn' bitte für eine Beleidigung?«, schoss ich zurück und verschränkte selbstzufrieden die Arme, während ich aus dem Augenwinkel sah, wie das dreifache-T-Team sich wieder daran machte Linien in ihr Wachs zu ritzen.
»Bei der Beule die du neulich auf der Nase hattest passt das doch!«, grinste Nick frech und ich schnappte empört nach Luft. »Bei dem Ding, was du auf der Stirn hattest müsste ich dich dann ja Einhorn nennen!«, pampte ich zurück und hörte Becky neben mir schon vor sich hin kichern.
Blöde Kuh.
»Du hasst Einhörner!« »Und du liebst Einhörner!« »Stimmt doch gar nicht!« »Stimmt wohl!« »Du bist dumm!« »Und du noch viel dümmer!«
Ab diesem Zeitpunkt verlor der Streit an Niveau. Nicht, dass er jemals wirklich welches gehabt hatte - schließen stritten Nick und ich.
Ich widerhole:
Nick und ich.
»Da ihr das ja jetzt geklärt habt und wir uns einig sind, dass ihr beide strohdumm seid könnte ihr jetzt ja auch mal mithelfen«, entschied Minho sich dazwischen zu gehen und bevor jemand Widerworte finden konnte klatschte Becky auch schon ein großes Stück Wachspapier ins Gesicht.
»Und das war für den Brei«, erklärte Minho noch und wandte sich dann wieder seiner eigenen Arbeit zu, fest entschlossen endlich den letzten Buchstaben des zweiten Wortes zu bekommen.



* * * * *
Ich hab ehrlich kein Bock mehr T_T
Erstmal hab ich null Zeit gerade (ich komme gerade aus einem vier Stunden langen Gottesdienst, auf dem ich nicht einmal freiwillig war) und dann entscheidet sich mein Schreibprogramm mal wieder dazu sich selbst die Lichter auszuknipsen.
Ich habe Samstag/Sonntag ungelogen dreizehn Mal das Kapitel neu geschrieben, weil er mir alles immer wieder gelöscht hat. Wisst ihr wie frustrierend es ist von 560 Wörter auf 15 runter zu rutschen? Sieben Mal?
Ich saß jetzt heute sechs Stunden hier dran und es ist trotzdem extrem kurz ausgefallen.
Ich hoffe, dass ist für euch in Ordnung, aber ich kann einfach nicht mehr gerade. Die Reviews Versuch ich morgen endlich mal zu beantworten, Freitag muss gar niemand drauf warten, da bin ich wenn es hoch kommt sechs Stunden zu Hause. Und das sind die, die ich mit Schlafen zu bringe.
Großes Sorry da an alle Reviewschreiber. Irgendwann bekommt ihr noch mal 'ne Antwort … hoffe ich.
Bis denne dann, gute Nacht und so
LG Maria
*Kakao mit Schlagsahne und Marshmallows verteil*

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