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Alles begann mit einem Fahrstuhl...

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Gally Minho Newt OC (Own Character) Sonya Thomas
16.04.2016
09.12.2017
100
149.313
53
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Dieses Kapitel
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16.11.2017 1.233
 
»Erklär du erstmal, was zum Teufel hier los ist.« »Naja. Der Himmel ist weg. Was eine ziemliche Katastrophe ist. Wir werden alle sterben.«
~ Jamie & Newt
***

Ich hatte was dramatisches erwartet.
Ehrlich.
Die Schreie und so, die wild umher hastenden Lichter und die Panik in den Gesichtern aller - ich hatte was schreckliches erwartet.
Den Angriff der Griewer zum Beispiel.
Aber im Endeffekt war es hauptsächlich Matt, der die ganze Panik auslöste, weil die graue Steindecke seiner Meinung nach anscheinend ein Zeichen für die Apokalypse war und Lucifer uns alle holen würde.
Ich weiß nicht was der braucht hatte, aber es musste wirklich starkes Zeug gewesen sein.
So schlimm war der fehlende Himmel jetzt ja auch nicht. Gut, vielleicht auch nur für mich, weil ich wusste, dass das passieren würde, aber der Aufstand kam mir ein wenig übertrieben vor.
Ich hatte schon nen halben Herzstillstand als das Gekreische losging, das konnte man mir doch nicht antuen!
»Was ist da draußen los?!«, verlangte Alby zu wissen und versuchte etwas zu erkennen, aber Nick und ich blockten erfolgreich die Tür, während Jeff sicher ging, dass der momentane Anführer der Lichter nicht einmal seinen kleinen Finger rührte.
»Wir kümmern uns darum, okay, Alby? Keine Sorge, niemand ist tot«, beruhigte ich den Dunkelhäutigen, schnappte mir Nick und ließ den nicht sehr beruhigt wirkenden Alby hinter mir in der Hütte zurück.
Jedoch war das vielleicht auch nicht unbedingt meine beste Idee.
Denn kaum sah Matt den hinter mir her schwankenden Nick richtete er anklagend den Finger auf uns beide. »Seht ihr?!«, brüllte er über die Lichtung und erhielt tatsächlich die Aufmerksamkeit von ein paar der Umstehenden und eine erstaunliche Stille unter ihnen, »Die Toten kommen schon zurück um uns heim zu suchen!«
Verdutzt blieb ich stehen, worauf Nick erstmal stumpf in mich hinein rannte.
»Meint er jetzt mich oder dich? Dich, oder?«, fragte ich meinen Mitbewohner der letzten paar Monate leicht irritiert und er starrte wenn möglich noch viel verwirrter zurück.
»Hat der was an den Kopf bekommen oder so?«, fragte er skeptisch und beugte den Baumeister, als hätte er eine tötliche, höchst ansteckende Krankheit. »Ne du, ich glaub Matt war schon immer so«, korrigierte ich kopfschüttelnd und beobachtete, wie der Irre im Kreis um seine Kollegen rannte und den Weltuntergang verkündete.
Vollidiot.
»DAS ist Matt?!«
Knurrte der Braunhaarige neben mir und ich drehte mich immer und immer verwirrter zu ihm und sah, wie er den schon wieder schreienden Jungen mit seinen Blicken qualvoll erdolchte.
Hatte ich was verpasst?
Ich glaube schon…
»Den Strunk mach ich fertig!«, zischte er im gleichen Moment, in dem der Lichtschalter meines inneren Kronleuchters betätigt wurde und uch schaffte es gerade noch so ihn daran zu hindern auf den Schreihals loszugehen.
»Nick, aus!«, schnautze ich ihn an und bekam nun selbst einen bösen Blick zugeworfen. »Seh ich für dich vielleicht aus wie ein Hund oder was?!«, zischte er mich an, hörte aber auf gegen meinen Griff anzukämpfen.
Zum Glück.
Länger hätte ich den echt nicht mehr halten können.
»Nah, klingen tust du eher wie eine Katze. Oder eine Schlange«, grinste ich und erntete ein nicht sehr begeistert klingendes Grunzen, »Und jetzt wie ein Schwein. Oink, oink.«
Finster starrte er mich an - und zuckte dann zusammen, als Becky plötzlich neben ihm auftauchte und ihn auslachte.
»Mein Herz«, jammerte er nach einer Schreckenssekunde und griff sich an die rechte Seite der Brust, während er gespielt ein paar Schritte taumelte, nach meiner Schulter griff und dann auf die Fresse knallte, weil ich einen Schritt zur Seite machte.
»Aua«, murmelte er beleidigt und rappelte sich wieder auf. »Jetzt weißt du wie es mir ging, als du mich jeden Morgen aus der Hängematte geworfen hast«, erwiederte ich auf seinen Blick und wandte mich mit verschränkten Armen von ihm ab.
Nick?, hörte ich Beckys Stimme in meinem Kopf und ich nickte ihr leicht zu, worauf sie ihn einmal von oben bis unten musterte. 'Dachte er wär größer.
Leise lachte ich und deutete ihr dann, mir zu Newt zu folgen, der versuchte die Unruhe zu beseitigen, die Matt in die Lichter gebracht hatte.
Und so machten mir uns als Dreiergespann auf den Weg und wurden dabei auch nur zwei Mal halb über den Haufen gerannt.
Ein voller Erfolg.
Nicht.
»Newt?«, rief ich den momentanen Herr der Lichtung und er wandte sich augenblicklich zu mir um. »Jam…ie. Nick?«
»Oi, bist du groß geworden, Newtielein«, freute sich der genannte und zog den deutlich größeren Jungen in eine sehr einseitige Umarmung - das verwirrte Blondchen ließ es einfach über sich ergehen.
»Ignorier ihn einfach, ich glaub der zweite Griewerstich hat ihm nicht gut getan«, erklärte ich Newt und zerrte mit Beckys Hilfe den eigentlich ältesten Typen dieser Versammlung vom Angesprochenen weg.
»Z-zweiter…?«
»Das erklär ich, ähm, irgendwann mal, ja? Erklär du erstmal, was zum Teufel hier los ist.« »Naja. Der Himmel ist weg«, erklärte Newt und sah noch zur grauen Steindecke, »Was eine ziemliche Katastrophe ist, da jetzt keine Pflanzen mehr wachsen werden und die Tiere so auch nicht wirklich so leben sollten. Kurz um, wir werden alle sterben.«
»Er ist gruselig. In meiner Erinnerung war er definitiv pessimistischer.« »Wie kann bitte „Wir werden alle sterben" noch pessimistischer werden?« »„Wir werden alle langsam und qualvoll sterben".«
Genervt seufzend sah ich einen Moment zur Steindecke und wandte mich dann wieder an Newt. »Und was hast du vor?«
Nicht sehr motiviert sah er über die panische Menge. »Erstmal alle beruhigen«, legte er dann fest, »Und dann müssen wir mal gucken. Thomas glaubt einen Ausgang gefunden zu haben, sie müssen es nur noch überprüfen.«
»Der an den Klippen?«, fragte ich rethorisch nach und Newts Blick schoss entsetzt zu mir, »Darüber wollte uch eigentlich mit Alby sprechen, aber wir wurden so ganz dezent unterbrochen.«
Der Vorwurf wurde verstanden, akzeptiert und völlig ignoriert.
Nice…
»Du weist davon?!« »Was glaubst du, warum ich mit Alby darüber sprechen will? Was glaubst du, warum Nick zwei Griewerstiche abbekommen hat?!«
Lüge…
Musste er ja jetzt nicht wissen. Aber so war es mit Nick abgesprochen gewesen und so wurde es auch gemacht, wenn man keinen Stress mit der Diva haben wollte.
»Was hat das damit zu tun?!«, verlangte Newt zu wissen und ich tauschte einen scheinbar fragenden Blick mit meinem nun ehemaligen Mitbewohner aus. »Wir waren da unten«, gab ich dann eine weitere Lüge bekannt, »Ein paar Griewer waren da, Nick wurde gestochen bevor ich sie abschalten konnte und dann haben wir bemerkt, dass man zum Öffnen des eigentlichen Ausgangstores noch einen verkackten Code benötigt.«
Gereizt verzog ich das Gesicht und puffte meine Wangen auf, während Newt der Mund leicht offen hing.
»Ein Code?«, meinte dann plötzlich Thomas Stimme hinter uns und die versammelte Mannschaft drehte sich einmal um 180 Grad, »Sagtest du nicht, dass Labyrinth sei ein Code?«
Zögerlich nickte Teresa und Thomas warf dem Blonden in der Runde der Dunkelhaarigen einen begeisterten Blick zu.
»Worauf warten wir?! Das müssen wir probieren!«
* * * * *
Tja... Nicht Mittwoch, aber immerhin ein Kapitel, oder?
Ich hab's gestern leider total verpennt. Worteörtlich. Ich bin nach Hause gekommen und habe dann von 14 bis 22 Uhr komplett durchgepennt.
Eigentlich keine wirklich gute Entschuldigung, da einige sicher deswegen auf das Kapitel gewartet haben, aber mehr als mich entschuldigen kann ich leider nicht.
Ich hoffe das Kapitel gefällt euch trotzdem.
Naja.
Bis denne dann, ja?
*Plätzchen verteil, weil ich zu doof bin mir neues, kreatives Essen einfallen zu lassen*
LG Maria
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