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Phoenix rises

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Griffin OC (Own Character)
16.04.2016
02.06.2016
3
3.173
2
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Dieses Kapitel
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16.04.2016 1.069
 
Hallihallo :D
Da ich den Film Jumper sehr sehr gerne mag war eine FF nur eine Frage der Zeit :)
Ich hoffe euch gefällt das Kapi ^^
Freue mich auf eure Reviews und eure Feedbacks :D viel Spaß beim lesen ;)
LG Lillipadilli



This is war


Benommen blickte ich den Mann an. Mir war schummerig und ich war außer mir vor Angst.
Noch immer spürte ich die Stromstöße die durch meinen Körper zuckten.
Ich stolperte umher und entdeckte einen Jungen Mann mit roten Haaren.
Er war in einem Strommast eingeklemmt.
„Hol mich hier runter!!!! Ich bringe diesen David um!!! Verstehst du meine Sprache!!! Sicherlich verstehst du sie!!“ brüllte er weiter auf mich ein.
Ich musste nur das tun was ich zuhause getan hatte, das hatte mich mitten in ein Kriegsgebiet gebracht!!!!
Ich fokussierte mich auf ihn und jumpte mit ihn nach außerhalb des Mastes.
Entkräftet fiel ich auf die Knie.
Er blickte mich schief grinsend an.  „Paladine was? Paladine jagen uns und ich jage sie. So einfach ist das halt.“ fragte er mich und erklärte seine Rolle in dem ganzen.
Ich nickte nur und stütze meine Hände in den Staub.

Um uns herum das Ohrenbetäubende rattern von Feuerwaffen.
„Ich sag schon mal Danke, ich muss mich auf den Weg machen, hab was zu klären mit jemanden.“ sagte er zwischen zusammengebissenen Zähnen.  
Er wollte wohl grade los jumpen, doch irgendwas schien ihn abzuhalten.
Vielleicht weil ich ihn etwas verstört anblickte.
Er schien zu merken das ich Hilfe brauchte.
Leicht wütend diskutierte er mit sich.
„Na schön du hast mir geholfen. Ich helfe dir. Eine Hand wäscht die andere. Mehr nicht okay?“ fuhr er mich an packte mich am Arm und jumpte mit mir.
Augenblicklich war das Kriegsszenario verschwunden und wir befanden uns in einer Höhle.
Ich kam garnicht dazu sie mir genauer anzusehen denn mir wurde schwindelig und ich kippte um.
Ich hörte nur noch. „Hey kleine mach jetzt nicht schlapp.“ und dann versank ich in tiefste Schwärze.

Ich erwachte Schweißgebadet aus einem Albtraum.
Ich war in einem Kriegsgebiet gewesen, wie lächerlich und ich konnte von Ort zu Ort springen.
Und dieser Kerl......Augenblicklich schlug ich die Augen auf.
Meine Kleidung klebte mir am Körper, die Luft war schwül warm und links von mir saß dieser Typ.
Ich bekam eine Panikattacke.
„Hey ganz ruhig. Du bist hier in Sicherheit.“ garantierte er mir und blickte mich abwartend an.
Ich fuhr mir mit den Händen über das Gesicht. „Nein. Nein. Nein. Nein, das kann nicht sein.“ sagte ich verzweifelt.
„Gewöhn dich dran.“ kam nur das eisige Kommentar.
„Ich dachte schon du wachst garnicht mehr auf.“ sagte er nun versöhnlicher.
„Du hattest nicht zu verachtende Schnittwunden. Die waren ja kurz davor dich abzumurksen.“
Ich schwieg denn plötzlich tauchten Bilder in meinem Kopf auf.
Meine Eltern....
„Du musst darüber nicht reden. Aber es wäre gut etwas über dich zu wissen. Mit dem letzten Typen hatte ich echt Pech.“ meinte er genervt.
„Wie heißt du?“ fragte ich, der Junge Mann stieß lachend Luft aus.
„Griffin. Du?“ fragte er neugierig und seine blauen Augen fixierten meine.
„Thalia....“ sagte ich knapp und versuchte aufzustehen.
„Oh das würde ich nicht machen.“ war sein Kommentar darauf doch ich hörte nicht und wäre gefallen wenn er mich nicht aufgefangen hätte.
Er jumpte auf seinen Sitzplatz zurück.
„Das nächste mal fang ich dich nicht mehr auf.“
„Ok.“ sagte ich und blickte mich um.
„Wo sind wir hier?“ fragte ich.
„In einer Höhle auf einer Insel im Süden. Mein Zweitversteck. Mehr brauchst du nicht wissen.“
„Du bist nicht grade gesprächig.“ meinte ich.
„Du auch nicht.“ parierte er.
Ich musste schmunzeln und auch er schien zu grinsen.
„Hier trink und iss das. Damit ich dich bald wieder loswerden kann.“ er warf mir Essen und Wasser zu.
„Wie lange war ich bewusstlos?“ fragte ich Griffin.
Er musterte mich lange. „Nun fünf Tage um genau zu sein. Ich hatte schon überlegt dich in ein Krankenhaus zu bringen. Doch da finden sie dich schneller als dir lieb ist.“ erklärte er mir.
„Übrigens würde ich auch gern mal wieder schlafen. Dachte nur es wäre seltsam wenn ich mich neben dich gelegt hätte.“ meinte er und eine kurze peinliche stille entstand.
Beim genaueren hinsehen sah er wirklich müde und gerädert aus.
„Das tut mir leid. Du kannst gerne schlafen. Ich kann auch auf dem Boden schlafen.“ bot ich an.
Er winkte ab.
„Ich habe noch nie in meinen Leben einen weiblichen Jumper gesehen.“ sagte er und musterte mich neugierig.
Ich strich mein langes blondes Haar zur Seite.
„Wann war dein erster Jump?“ löcherte er mich.
Ich schwieg.
„Ich bin mit fünf Jahren das erste mal gejumpt.“ erklärte er mir.
Ungeduldig trommelte er mit seinen Fingern auf den Boden.
„Du glaubst mir eh nicht.“ sagte ich knapp.
Er lachte verbittert. „Ich bin ein Jumper ich glaube vieles und doch nicht alles.“
Seine blauen Augen starrten mich abwartend an und ich blickte ihn das erste mal richtig an.
Er hatte rotes Haar was ihm unordentlich vom Kopf stand.
Griffin war schön keine Frage auch wenn er gezeichnet aussah, gezeichnet von seinem Leben als Jumper.
Ich konnte ihn doch vertrauen oder?
Schließlich war er wie Ich und er hatte mich nicht sterben lassen.
„Vor fünf Tagen bin ich das erste mal gejumpt.“ sagte ich knapp.
Er starrte mich verblüfft bis ungläubig an.
„Erzähl keinen Stuss!!! Das ist unmöglich!!!“ winkte er ab.
„Das ist die Wahrheit!!! Ich habe mir das bestimmt nicht ausgedacht, um es ausgerechnet dir zu erzählen.“ fauchte ich ihn an.
Griffin schwieg und presste die Lippen zusammen.
„Tut mir leid...“ flüsterte ich und ließ mich zurück auf das Bett sinken.
„Nein du hast dir das bestimmt nicht ausgedacht...“ er schwieg als schien er zu überlegen.
„Wie alt bist du?“ fragte er.
„Ich bin neunzehn.“ antwortete ich. „Wie alt bist du?“
„Ich bin dreiundzwanzig.“ eine Weile schwieg er.
„Rutsch rüber ich bin auch müde.“ meckerte er.
Verdattert blickte ich ihn an.
„Ich besorg morgen noch eine Matratze, aber jetzt bin ich zu Müde. Auch die Stromstöße die ich verpasst bekommen hab waren ziemlich heavy.“
Benommen rutschte ich zur Seite.
Er drehte mir den Rücken zu und sagte kein Wort.
Es war seltsam mit ihm auf einer Matratze zu liegen.
Schon das er so eine Nähe zuließ verwirrte mich.
Er schien nicht gerade ein Menschenfreund zu sein.
Erschöpft schlief ich ein und vergaß das Griffin neben mir war, ich vergaß alles um mich herum.
All die Schrecklichen Ereignisse verschwanden aus meinen Gedanken.
 
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