Deponia 1 - 4: Die Frage nach der Antwort

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14.04.2016
22.05.2017
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30.04.2016 4.970
 
Man nennt ihn Rufus... (by Roadleader)



... dadada, man nennt ihn Rufus! Genau! Öhm... aber wer ist dieser Typ denn überhaupt, den man Rufus nennt? Lasst uns doch da mal einen genaueren Blick drauf werfen! Also lehnen Sie sich zurück und schnallen Sie sich an, denn jetzt begeben wir uns auf eine Achterbahnfahrt der Charakterisierung!
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Deponia


Sieht man sich ein Bild des Protagonisten an, so fallen einem zunächst die markanten Gesichtszüge und die tiefbraune Wuschelfrisur unter der grünen Sturmmütze auf. Zudem ist mit den drei nicht zu übersehenden Strichen über dem Kinn ein Dreitagebart angedeutet, den man im zweiten Teil übrigens in Großaufnahme bewundern darf. (Man bemerke an dieser Stelle auch den Zusammenhang von drei Strichen und einem Dreitagebart)
Dazu liegen schmale Ringe unter seinen großen, runden Augen, über die sich zwei buschige, ebenso dunkelbraune Augenbrauen ziehen, doch davon abgesehen ist sein Gesicht sehr ebenmäßig und makellos. Seine Nase ist betont gerade gezeichnet und verhindert den Stupsnasen-Effekt, der häufig bei geschwungenen Nasen eintritt und auf ein freundliches, sonniges Gemüt hinweist. Somit kann man schon vom Betrachten der Nase aus mit einem eher ernst angelegten Gemüt rechnen und sich sicher sein, es hier nicht mit einem „Milchbubi“ zu tun zu haben.
Über dem neon-orangenen Müllmann-Hemd trägt er einen doppelschlaufigen Gürtel, woran sich allerlei Sachen befestigen lassen, und einen langen, dicken Mantel aus fragwürdigem Material. Da dieser ihm ein wenig zu groß ist, hat er die Ärmel umgeschlagen, was seine recht großen Hände freigibt; die einzigen Körperteile, die man neben seinem Gesicht entblößt zu sehen bekommt (zumindest die Trilogie hindurch). Seine Füße zieren feste, robuste und beinlange Stiefel, die ihm jedoch anscheinend auch etwas zu groß sind, da er die Enden ebenfalls umgeschlagen hat, sodass die Schuhmode ihm bis knapp unter die Knie reicht. Den Abschluss bilden schließlich die auffallend gewöhnliche, beige Hose und das weinrote, dreifaltige Halstuch um seinen Nacken.
Mögliche Resümees, die man aus diesem ersten Eindruck ziehen kann, sind folgende: Der betrachtete Charakter wirkt durch die zu große Kleidung etwas unproportioniert und kleiner, als er wirklich ist. Stellt man ihn zum Vergleich neben die weibliche Protagonistin Goal, so sieht man, dass er zwar tatsächlich von der Körpergröße her unter dem Durchschnitt liegt, doch dieser Eindruck wird durch die übergroße Kleidung noch verstärkt. Es scheint ihm jedoch nichts auszumachen und die Tatsache, dass er in allen vier Spielen in demselben Outfit auftritt, legt den Schluss nahe, dass er sie selbst ausgewählt und gern hat. Und es ist zwar fraglich, ob dies seine Absicht war, doch dank der körperlichen Erniedrigung neigt man dazu, ihn vom ersten Eindruck her zu unterschätzen - was bei Betrachtung seiner Persönlichkeit ein gravierender Fehler ist.


Im ersten Teil wird Rufus dem Spieler als überaus chaotisch, ehrgeizig und kreativ vorgestellt. Seine ungezählten Fluchtversuche nach Elysium, von denen jeder einzelne halsbrecherischer war als der letzte, sind in seinem Heimatort Kuvaq fast schon legendär - wenn auch auf eine Art und Weise, die oft mit verdrehten Augen und einem sarkastischen Unterton in der Stimme nacherzählt wird. Es gibt augenscheinlich keine Person, die Rufus, der ja der Protagonist einer ganzen Spielereihe ist, leiden kann. Seine Exfreundin tut dies nicht, der Bürgermeister nicht, selbst sein „Freund“ Wenzel wendet sich bei der ersten Gelegenheit, als er die Wünschelrute überlassen bekommt, gegen ihn. Und das, wie man als Spieler sehr schnell feststellt, auch nicht von ungefähr.
Rufus ist überaus selbstdarstellerisch und selbstverliebt („Sie würden einen Helden nicht mal erkennen, wenn er ihnen den Kohlgarten in Brand steckt!“), egozentrisch (Es kommt ihm nur darauf an, nach Elysium zu kommen; ob und wer auf dem Weg dorthin Schaden nimmt, ist ihm unwichtig / 1. Hussa-Song: „Mit Großmut und Tapferkeit sprach er ‚Ich bin’s leid, macht euern Mist mal allein, ich muss weg!‘“) und überaus von sich selbst überzeugt [(Eingeben des Fahrstuhlcodes) „Mhm, irgendwas Cooles! R-U-F-U-S“].
Er macht sich selbst Illusionen, wenn etwas nicht so funktioniert wie es soll und erfindet Ausreden, um sich selbst besser darzustellen: „Das muss so!“ Noch dazu hat er ein etwas verdrehtes Weltbild; ob in Bezug auf sich selbst oder andere, wechselt je nach Situation: „Ich quäle keine Tiere und im Gegenzug helfen sie mir dankbar bei meinen Experimenten.“ / „Die Dunkelheit muss die Schallwellen verzerren. Anders kann ich mir das nicht erklären.“
Außerdem ist er jedem gegenüber vorlaut und frech - mit Ausnahme von Goal: „Der Fall Ihres IQ-Pegels?“/ „Finger weg von meiner Freundin, Pirat!“/ „Frechheit siegt!“ An diesen Beispielen sieht man ebenfalls, dass er nicht zuhört; oder er hört nur das, was er hören will. Genau weiß der Spieler dies nicht.
Zuletzt kann man noch sagen, dass er sich zu Beginn teilweise auch feige verhält. Nicht gegenüber irgendwelcher Risiken im Bezug auf seine Fluchtpläne, dazu fehlt ihm der nötige Respekt vor dem Leben. Aber als der Organon in Kuvaq einfällt, um Goal zu suchen, lädt er mit den Worten „Äh... Wenzel hat die Elysianerin gefunden! Wenzel ganz allein!“ die Verantwortung auf jemand anderes‘ Schultern ab, um dann Doctor Gizmo, der Amtmann Argus ebenfalls etwas vom Pferd erzählt hat, als Verräter zu bezeichnen. Er misst somit mit zweierlei Maß - etwas, dass nicht gerade Sympathie beim Spieler weckt.
Abschließend lässt sich also nach Betrachtung der ersten Hälfte des ersten Teils sagen: Rufus ist ein Antagonist, der sich nicht um andere schert und egoistisch seine Ziele verfolgt, obwohl er sich selbst nicht als solchen Menschen sieht. Und er lebt idealistisch in seiner eigenen, verdrehten Welt und träumt von einem Leben auf Elysium, für das er alles tut.


Dieser egozentrische Plan rückt jedoch teilweise in den Hintergrund, als er Goal vor dem Organon rettet und ihren Verlobten Cletus kontaktiert; ganz „selbstlos“, wie er von sich selbst sagt. (Man darf an dieser Stelle jedoch nicht vergessen, dass er sich mit Goal als „Fahrkarte“ immernoch eine Passage nach Elysium erhofft; zumindest anfangs)
Er beweist eine erstaunliche Kombinationsgabe und ein eigenes Talent, selbst verzwickte Rätsel zu lösen (siehe: sämtliche großen und kleinen Rätsel, die es im Laufe der Spiele zu lösen gibt), um das bewusstlose, elysianische Mädchen, das er selbst vom Kreuzer hat stürzen lassen, zu beschützen und sich um sie zu kümmern. Irgendwo in sich selbst weiß er, dass es seine Schuld war, dass sie - wenn auch aus Versehen - gestürzt ist: (G) „Warte, du warst auch da! Du saßt an den Hebeln!“ (R) „Ach, du erinnerst dich wirklich an gar nichts mehr.“
Hier sieht man deutlich, dass er sich dessen zwar bewusst ist, es aber verdrängt, da sich ansonsten sein Gewissen einschalten würde - von dem man als Spieler noch nicht wirklich weiß, ob er es überhaupt besitzt. Natürlich spielt die Tatsache, dass Goal eine schöne Frau und dazu noch Elysianerin ist, neben seiner gefühlsverbundenen Besorgtheit auch mit hinein, wenn nicht sogar noch mehr. Schließlich ist er eine egozentrische Persönlichkeit.
Diese wandelt sich jedoch gegen Ende des ersten Teils hin, da er durch das Treffen mit Cletus, den er schon von der ersten Sekunde an überhaupt nicht leiden kann, von der Sprengung Deponias erfährt. Er findet heraus, dass Goals Verlobter keineswegs aus Liebe an ihr interessiert ist, sondern nur an die Aufstiegscodes aus ihrem Gehirnimplantat will, um damit nach Elysium zurück zu reisen und dort den Ältestenrat von der Sprengung des Planeten zu überzeugen. Diese kaltherzigen Absichten Goal gegenüber bringen ihn mächtig gegen Cletus auf und - was für den Spieler verblüffend, aber für den analysierenden Rationalisten nicht unerwartet ist - die Tatsache, dass sein Heimatplanet gesprengt werden soll. Zwar will Rufus Deponia eher heute als morgen hinter sich lassen und ein schönes Leben führen, aber das Schicksal der Deponianer ist ihm nicht egal; somit besitzt er erstaunlich fundierte Ansätze für eine gesunde Moral/ Ethik (Lehre des guten Handelns).
Er ist entsetzt, als Cletus ihm von der Sprengung erzählt und zögert, in den Plan einzuwilligen, da er das Leben hunderter anderer nicht reinen Gewissens gegen sein eigenes eintauschen kann. Da seine egozentrische Seite jedoch überwiegt, willigt er kurzzeitig, wenn auch schweren Herzens, in den Deal ein, Goal die Backup-Datasette einzulegen und als Cletus nach Elysium eingeschleust zu werden. In dem Notboot kann er schließlich seinem schlechten Gewissen nicht standhalten und beichtet ihr alles. Zitat Gronkh: „Sei kein Feigling, Rufus. Mach einmal was richtig in deinem Leben!“
Diese Entscheidung, ehrlich zu sein, bringt ihm den Zorn von Goal und die Bedrohung durch Cletus mit einer Waffe ein; zu Unrecht, wie der empathiefähige Spieler, der mittlerweile auf Rufus‘ Seite gewechselt ist, jetzt sagt. Doch wie Immanuel Kant in seiner „Metaphysik der Sitten“ schon festlegte: „Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille“. Und selbst jene, die Religion anstatt Ethik in der Schule gewählt haben, werden ihm in diesem Falle bedingungslos zustimmen.

Letztendlich scheint das gesamte Abenteuer des ersten Teils für Rufus gescheitert zu sein. Er ist zurück auf Deponia gestürzt, das Notboot mit Goal und Cletus hat abgelegt, der Organon macht Jagd auf ihn, da er von der Sprengung zu viel weiß, und er ist weit weg von seinem Zuhause Kuvaq. Aber dennoch gibt es Hoffnung: er hat die Backup-Datasette behalten und Goal folglich mit den Erinnerungen an ihn zurück nach Elysium geschickt - was ganz vielleicht zu einer Rettung Deponias führen könnte. Zitat Rufus: „Das liegt nicht mehr in meiner Hand.“ (Man beachte hier den überraschend ruhigen, einsichtigen Tonfall, in dem er das sagt; und, dass er das überhaupt sagt)



Chaos auf Deponia


Im Bezug auf den zweiten Teil wiederholt sich vieles, das bereits genannt wurde und wird auch noch verstärkt; beispielsweise der chaotische, ehrgeizige und selbstdarstellerische Charakterzug zieht sich ohnehin durch die gesamte Trilogie. Ein Beispiel für letzteres ist der überzogene, dramatisierte Einstieg in Form einer altmodischen Filmsequenz, die so von Rufus erzählt wird. Auch hier beschreibt er sich als den großen Helden mit Cowboyhut und Sheriff-Stern, der als Einziger dazu ausersehen ist, die Lady zu retten. Allerdings wird der Spieler danach sehr von der überraschend einsichtigen Seite überrumpelt, die Rufus so plötzlich im Gespräch mit Doc und Oma Utz an den Tag legt: „Ich weiß. Ich war ein selbstverliebter Chaot.“ Zudem gibt er an, Bozo dabei zu helfen, seinen Müllkutter fahrtüchtig zu machen.
Es wird deutlich, dass Doc bedingungslos auf seiner Seite steht und ihn gegen die Zweifel von Oma verteidigt - die Rufus selbst jedoch im Hintergrund mit seinen ungewohnt unkommentierten Handlungen/ Quälereien an dem Vogel Opfipieps entkräftet. Daraufhin will Doc seinen jüngeren Bastlerfreund zur Rede stellen, sieht jedoch, dass dieser einen neuen Plan entwickelt hat, nach Elysium zu kommen. Gekettet an ein riesiges, scharfkantiges Sägeblatt will er sich in den Orbit katapultieren und belegt damit einen Charakterzug, der schon im ersten Teil deutlich wurde: er ist unglaublich hartnäckig. Die Ereignisse gegen Ende des ersten Spiels haben ihn zwar kurzzeitig zurück geworfen, aber er hat zu seinem alten Dasein zurück gefunden und setzt nun frohgemutes seinen neuen Plan in die Tat um.
Jedoch befindet er sich, als Doc durch einen „Unfall“ bewusstlos in der Guillotine liegt, in einem inneren Zwiespalt: „Was mach ich jetzt? Doc retten oder nach Elysium?“ Letztendlich findet er dank seiner Kreativität einen Mittelweg, doch allein die Tatsache, dass er sich durch die Notlage Docs von seinem Plan hat abbringen lassen, spricht für die Sorge, die er für seinen Freund empfindet. Daran sieht man, dass der erste Teil doch seine Spuren hinterlassen hat.

Das Sägeblatt trifft das noch im Aufsteigen befindliche Notboot von Cletus und Goal (somit kann das Ende des letzten Teil nicht allzu lange her sein) und das Seil wird von Cletus, der die Beherrschung verliert, durchschossen. Rufus und die Dame fallen auf Deponia zurück und beide fallen unweit von Bozos Kutter ins Wasser, während es Cletus zu einer Basis des Organon „verschlägt“; wo genau diese sich befindet, weiß der Spieler nicht. Nach der Zwischensequenz findet man sich schließlich auf dem sogenannten „Schwimmenden Schwarzmarkt“ wieder - wo man auch den größten Teil des Spiels über bleiben wird.
Goals Gehirnimplantat ist bei dem Sturz vom Notboot noch schlimmer in Mitleidenschaft gezogen worden, als es durch den ersten Teil ohnehin schon war. Doc muss sofort operieren, jedoch besorgt Rufus in seinem egozentrischen Eigennutz die minderwertigen Datasetten, weil er dafür einen Lolli bekommt, und Goals Bewusstsein wird in drei Teile gespalten: die kämpferische Krawall-Goal, die naive Baby-Goal und die aristokratische Lady-Goal (Zitat Wikipedia). Und alle drei muss Rufus von sich überzeugen, damit sie in eine erneute Operation, die sie wieder zusammen fügen soll, einwilligen.

Bei seinem Aufenthalt auf dem Schwimmenden Schwarzmarkt kann Rufus seine vorlaute, unverantwortliche Ader voll und ganz ausleben. Zitat Gronkh: „Dieser Rufus ist so eine Trantüte! Gegen Ende des ersten Teils hat er sich ja aufgeopfert für sie (Goal) und jetzt ist er wieder nur dieser Vollidiot die ganze Zeit! Schwierig, mit ihm umzugehen!“
Beispielsweise spielt er mit dem Rohrsystem herum, das die gesamte Stadt durchzieht: „Ein Komet nähert sich dem Schwimmenden Schwarzmarkt. Um eine Panik zu vermeiden, sollten Sie den Freitod als Option in Betracht ziehen.“ / „Der Schiffskapitän (...) beim Hafenamt zu melden. Sein Kutter brennt. Und seine Frau hat Krebs.“ Hätte das Rohrsystem mehrere Öffnungen an Stellen gehabt, wo andere Leute diese Durchsagen hätten hören können, so hätte er wohl wirklich eine Massenpanik ausgelöst. Und wäre in Teufels Küche gekommen. Zudem legt er sich dank seiner selbstverliebten Art mit zwei Schlägertypen an („Mit gutem Aussehen muss man geboren werden!“) und bekommt, frei nach Gronkh, so richtig „auffe Schnauze“. Später erfährt der Spieler, dass eben jene Schläger zum Unorganisierten Verbrechen gehören und einer etwas.... speziellen Donna gehorchen, die sämtliche Befehlsgewalt inne hat. Und schließlich macht er den Gadget-Shop mit seiner unfehlbaren Art und Kombinationsgabe so lange unsicher, bis er den Shop-O-Mat endgültig gegen sich auf bringt: „Ich hasse Sie.“

Dank seiner Hartnäckigkeit [(Zitat Lady-Goal) „Du gibst wohl niemals auf, was?“] schafft er es letzten Endes, alle drei Teile von Goal zu überreden und übertrifft sich damit quasi selbst. Obwohl er bisher kaum Tiefgang bewiesen hat und zu Anfang etwas unbeholfen mit der Situation der drei Goals umgeht, „verwandelt“ er sich mit ein paar Tricks in einen Überzeugungskämpfer. Wie genau er es letztendlich schafft, klammern wir hier einmal großzügig aus; bei Bedarf kann die Storyline der Trilogie genauer erläutert werden. Wir setzen an dem Punkt ein, da Lady-Goal sich kurz vor der Operation, wo das Unorganisierte Verbrechen Docs Praxis stürmt, gegen Rufus wendet. Sie „kann nicht länger bei ihm bleiben“ und will gemeinsam mit Cletus nach Elysium gehen. Auch ruft sie ihm ins Gedächtnis, dass er nicht alle im Stich lassen und gleichzeitig der Held sein kann - eine Erkenntnis, auf die Rufus mit Ablehnung und Selbstüberzeugung reagiert: „Unmöglich ist mein zweiter Vorname!“
Sie stellt ihn vor die Wahl: er kann entweder nach Elysium gehen und von dort weiter nach Utopia reisen, oder aber die Deponianer retten und auf dem Müllplaneten bleiben. Er bringt sämtliche Argumente auf, die ihm einfallen, sie zum Einlenken zu bewegen, aber es hilft nichts. Obwohl er an eine „Möglichkeit, alles zu vereinen“ glaubt, hält Lady-Goal an ihrem Vorsatz fest, reist mit Donnas Tauchboot nach Porta Fisco und will dort mit Cletus das letzte Hochboot nach Elysium erreichen. Ziemlich niederschmetternd, besonders für den Spieler. Aber wie schon im Zwischensong beschrieben: „(...) wenn ihr jetzt echt glaubt, dass das Rufus schwächt, ja dann kennt ihr ihn schlecht, denn ein echter Hero kommt erst dann akkurat in Fahrt, wenn ein Armageddon naht (...)“.
Er ist ja immernoch ehrgeizig und hartnäckig; würde es selbst wohl als lässig bezeichnen. Aber so oder so beginnt eine wilde Hetzjagd mit Torpedo-Delfinen, Wahrsagern, Besuchen am Nordpol und dem Hin und Her - Schippern zwischen den einzelnen Stationen rund um das Rostrote Meer, die darin endet, dass Donna-Goal... nicht aufgehalten werden kann. Stattdessen überfällt sie Bozos Kutter, während Rufus unter Wasser an ihrem Tauchboot festklemmt, nimmt die restlichen zwei Drittel ihres Bewusstseins und ihren Körper an sich und zieht alle zum Sprengturm mit. Zudem ist sie schon mit Cletus zusammen, als Rufus nach seinem Tauchgang wieder zu sich kommt. Jetzt heißt es für ihn, ein letztes Mal „die Hosen hochzuziehen“; er „weiß schließlich nicht, wann er aufgeben sollte“ (Zitat Doc/ Lady-Goal). Wie es zu der weit bekannten Prügelei zwischen Rufus, Cletus und den Persönlichkeiten Goals kommt, hat hier weniger mit dem Charakter des Protagonisten zu tun. Aber letztendlich ist es ähnlich wie bei dem Ende des ersten Teils: Rufus landet an einem Geländer und sowohl Cletus, als auch Goal stehen gegen ihn.

Im Angesicht des doch recht nahen Todes vergeht auch ihm der Spaß und er versucht, sich im wahrsten Sinne des Wortes um Kopf und Kragen zu reden. Er versucht, Goal ins Gedächtnis zu rufen, warum sie einmal gegen Cletus war („Dir geht es gar nicht um Goal! Du willst nur die Aufstiegscodes!“), was auch kurzzeitig gelingt. Sie schlägt ihn nieder - aber fragt Rufus in der nächsten Sekunde, ob ihr Verlobter wirklich das schwarze Schaf in der ganzen Geschichte ist. Erneut ist es die Wahl zwischen Ehrlichkeit und egoistischer Lüge. Und wie der analysierende Rationalist schon im ersten Teil festgestellt hat, hat Rufus einen zu ehrlichen Kern, als dass er ihr wirklich reinen Gewissens die Unwahrheit sagen könnte. Cletus macht in diesem Zusammenhang eine recht interessante Feststellung: „Du willst gar nicht gewinnen. Zumindest nicht ohne Betrug.“ / „Du kannst nicht gewinnen, ohne genauso zu werden wie ich. Genauso wenig wie du auf Elysium leben kannst, ohne Deponia zu zerstören. Es gibt kein Szenario, in dem du gewinnst.“
Und Rufus zeigt wieder, dass er glänzende Ansätze für eine gesunde Moral besitzt; wenn sie nicht von seiner egozentrischen, selbstdarstellerischen Art größtenteils verdeckt wäre: „Aber es ist ein Teil von dir, Goal. Ohne ihn bist du nicht komplett.“ / „Goal gehört zusammen!“ Diese Aussagen beweisen auch, wie sehr er inzwischen um die Elysianerin besorgt ist. Und das ganz ohne eigennützige Faktoren.

Am Ende des zweiten Teils gesellt sich Goal überraschend doch zu Rufus, nachdem sie zu dem Schluss gekommen ist, ohne ihren dritten Teil unvollständig zu sein. Dadurch, dass sie die Datasette von Baby-Goal durch Donnas ausgetauscht hat und nun somit alle drei Persönlichkeiten von sich besitzt, erwacht in Rufus neue Hoffnung und er findet schnell zu seiner gewohnten, „lässigen“ Art zurück: „(R) Ich wusste übrigens, dass du zurückkommst.“ (G) „Wusstest du nicht. (...) Ich kann auch wieder gehen.“ (R) „Wirst du aber nicht!“
Und das letzte Wort, das die Pointe des Endes noch einmal überdeutlich „in your face klatscht“, gebührt dem Zwischensänger: „Abzuwägen zwischen Egoismen und Idealen“.



Goodbye Deponia


„Doch noch ist es nicht zu spät, putz‘ mal dein Hörgerät, denn Rufus‘ Geschichte ist noch nicht vorbei. Sie geht weiter, da wo sie mal kurz on hold war und zwar auf Deponia, da capo al fine, Spot an für Teil 3!“
Und so geht auch unsere Charakterisierung in die dritte Runde. Wir starten damit, dass Rufus ungewohnt engagiert für die Besatzung von Bozos Kutter Frühstück kredenzt; mit einer geflickten Kochmütze auf dem Kopf. Aber diese herzallerliebste Einleitung ist nicht von Dauer, da er schnell zu einer weiteren Idee seinerseits kommt; Zitat Doc: „Was hast du getan?!“ Und schon werden sie in die Fahrwerkzeuge eines Organon-Kreuzers gezogen.
Goal versucht, das Seil zu kappen, das sich verhakt hat, und Rufus will ihr natürlich beistehen/ helfen. Erstaunlich ist hierbei seine Bemerkung: „Komm da bitte runter! Das ist gefährlich!“ Nicht nur, dass er das Wort „gefährlich“ in den Mund nimmt, er ist ganz offensichtlich auch in Sorge um Goal. Eine überaus überraschende Charakterwendung für einen Menschen, der sich gewöhnlich nicht um Andere schert. Verfolgen wir das einmal stillschweigend weiter...

Wie auch immer, der Kran bricht ab und sie landen bei der Fahrachse. Als Barry auftaucht, ist Rufus etwas überfordert, plötzlich einen echten und keinen imaginären Fan vor sich zu haben, gewöhnt sich aber recht schnell daran und hält erst einmal ein Schwätzchen mit ihm, während Goal im Hintergrund ihre Runden dreht. (B) „Solltest du nicht erst einmal Goal retten?“ (R) „Och die. Alles zu seiner Zeit.“ Und selbstdarstellerisch ist er wie eh und je: „An mir ist ein famoser Feuerwehrmann verloren gegangen.“ / „Rufus ist der Mann, der die Lässigkeit erfand!“
Es ist mehr erstaunlich, dass Goal nach der gesamten Aktion, als sie auf dem Weg zum Hotel Menetekel sind, nicht sauer auf ihn ist. Funfact am Rande, auf den auch schon Gronkh verwiesen hat: Das Wort „Menetekel“ stammt aus der Bibel und kann mit „Hiobsbotschaft“ oder auch „Drohendes Unheil“ gleichgesetzt werden. Recht bezeichnend, wenn man sich überlegt, dass kurze Zeit später auch Cletus und Oppenbot dort ein Dach über den Kopf finden.
Aber genug davon. Im Hotel Menetekel treibt sich so allerhand seltsames Volk herum: eine merkwürdige Wäschesekte (die Rufus unheimlich ist), ein Zeitreisender mit Temporaldiarrhö (dem Rufus kein Wort glaubt), der Wahrsager (den Rufus noch aus Porta Fisco kennt) und natürlich Cletus und Oppenbot. Als es zur Gehirnoperation Goals kommt, fühlt der Protagonist sich dazu aufgefordert, zu assistieren, auch wenn seine Freude ihm unmissverständlich zu verklickern versuchen, dass sie keine Hilfe seinerseits benötigen. Schließlich schicken sie ihn unter dem Vorwand, ein hochkompliziertes Ding für den Eingriff zu vermissen, aus dem Zimmer, um während der Operation Ruhe zu haben. Ein geschickter Schachzug, denn so nutzen sie Rufus‘ Masche, sich als den Profi für alles zu sehen, für ihre Zwecke aus. Und das ist auch verständlich; was Rufus zu Bozo sagt, ist unmissverständlich: „Deine Blöße würgt mein Ästhetikempfinden!“ Mehr kann man einen treuen Freund gar nicht zu schätzen wissen!

Durch eine Fülle von Rätseln schafft er es schließlich, mit dem Gerät zu Doc zurück zu kehren - dieser ist jedoch in der Zwischenzeit schon mit der Operation fertig und hat Goal erfolgreich wieder zusammen gesetzt. Rufus ist außer sich, als er das erkennt: „Ihr habt mir einen sinnlosen Auftrag gegeben, damit ich euch nicht in die Quere komme! Das ist so fies!“
Vor Wut stapft er zurück auf den Gang - wo aus heiterem Himmel Amtmann Argus und Donna auftauchen - und er schafft es zusammen mit Goal auf den Organonkreuzer, indem er sich als Cletus ausgibt. Dort macht er keinen Hehl daraus, was genau er mit Goal angesichts eines Bettes vorhat und zeigt etwas mehr von seiner sonnengebräunten Haut. Doch als die Überwachungskameras zur Sprache kommen, die den Plan gefährden könnten, will er kein Risiko eingehen - und in den Computerkern eindringen. Ob diese Idee so genial ist, sei mal dahin gestellt, aber wenn Rufus sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht er das eben durch. So natürlich auch dieses Mal.
Beim Löschen des Überwachungsvideos wird deutlich, wie sehr er und Goal mittlerweile aneinander „hängen“, könnte man sagen. Sie sind laut Goal „jetzt ein Team“ und stehen alles gemeinsam durch. Und wie sehr es Rufus beflügelt, zusätzlich zu seinem großen Ego noch die schöne Elysianerin auf seiner Seite zu haben, beweist er sogleich mit einer formidablen Tanzeinlage. Die endet zwar in einer formvollendeten Verhaftung, aber es ist erheiternd, die beiden zur Musik „abgrooven“ zu sehen (frei nach Gronkh). Zumindest solange, bis Goal durch ein Missgeschick Rufus‘ zu Tode kommt.

Im Angesicht dieses fatalen Unfalls stürzt Rufus in ein geistiges Loch. Er hat alle Hoffnung verloren und sieht keinen Sinn darin mehr, weiter zu machen. Er spricht auch kaum mehr, wenn man sich Dinge ansieht. Der selbstdarstellerische, überzogene, manchmal etwas spinnende Kommentator ist nicht wie ausgewechselt, sondern nicht mehr er selbst. Ihm ist von da an alles egal, denn mit seinem Ziel (Goal - man bemerke hierbei auch den Zusammenhang zwischen Namen und Bedeutung, den Andromache schon in der Schnabeltiermetapher angesprochen hat) ist auch sein Ehrgeiz gestorben. Noch dazu leidet er an einem gebrochenen Herz, wenn man es so formulieren möchte, denn die Elysianerin ging ihm näher als irgendjemand sonst in seinem ganzen Leben.
So wird Rufus stiller, antriebslos, apathisch - und wütend. Wütend auf sich selbst und seine gesamte Umwelt. Im Gespräch mit Hermes, seinem „richtigen Vater“, wird durch seinen aggressiven, ungeduldigen Ton deutlich, wie sehr er innerlich getroffen ist. Denn der echte Rufus ist zwar ehrgeizig und schnell genervt, aber keinesfalls aggressiv. („Was soll das Versteckspiel?!“/ „Ich sollte eigentlich tot sein!“/ „Ich will Antworten!“/ „Nichts von dem(...) ergibt irgendeinen Sinn!“) Mit einem Baseballschläger verarbeitet er Hermes‘ Klonfabrik zu Kleinschrott und lässt seine ganze Wut an jener Apparatur aus, die ihn ungezählte Male zurück ins Leben gerufen hat, wenn er im Tutorial von der Müllpresse zermatscht worden war.
Auch verlangt er aktiv den Tod, was nun wirklich die Krönung ist: „Ich hätte es verdient, tot  zu sein! (...) Ich habe alles vermasselt. Deponia ist verloren, genau wie Goal. Und es ist alles meine Schuld.“ Er ist so von Selbsthass gequält und überschüttet, dass er selbst nicht mehr leben will. Er erachtet sich selbst als nicht mehr würdig zu leben, während er Goal in den Tod geschickt hat. Dies ist wohl die krasseste Entwicklung seines gesamten Charakters in der ganzen Geschichte. Ein Klon aus Biomüll, der keinen Respekt vor dem Leben hat, nie dazulernt und der Antiheld schlechthin ist, verlangt aktive Sterbehilfe! Würdigen wir diese Wendung für eine Sekunde.

So, weiter geht’s. Das Blatt wendet sich, als ein Mädchen vom Himmel fällt, das Rufus für Goal hält. Die Aussicht, ihre Überreste zu klonen und sie so wiederzubeleben, entfacht das Feuer der Hoffnung in ihm erneut und er ist nicht mehr zu halten. Nur blöd, dass sie direkt nach dem Klonen in die Kanalisation fällt... aber so schnell lässt sich ein Rufus doch nicht unterkriegen, nicht wahr? Eher klont er sich dreimal und los geht der Spaß.
Obwohl er sich mit seinen Spiegelbildern um die Nukleinsäure prügelt, anstatt friedlich miteinander zu reden, kooperieren alle drei schließlich mehr oder weniger harmonisch miteinander, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen. Und schließlich und endlich schaffen sie es auch: der Widerstand ist mobilisiert, Goal gerettet und das Hochboot... erreicht ein Rufus mithilfe eines improvisierten Katapults. Nach einem dramatischen Kampf gegen Argus im Fahrstuhl findet er sich Ulysses gegenüber - der zu seinem Verblüffen Goals Vater ist. Und noch dazu verlässt schon eine Zündsequenz das Hochboot. Was tun?

Hier zeigt sich nun, dass Rufus im Laufe der Trilogie wirklich etwas gelernt hat. Er meldet sich freiwillig, den Sender zu zerstören, womit er Argus und Cletus nachzieht. Alle drei spazieren im selben Outfit bis zum Rotor - und bleiben schließlich, wie wir alle wissen, allesamt darin stecken. Jetzt findet sich der Protagonist in einer lebensgefährlichen Zwickmühle wieder. Goal kann nur einen von ihnen retten und es ist ihm unmöglich, ihr zu beweisen, dass er der echte Rufus ist. Er versteht ihre verzweifelte Lage, unbedingt den Richtigen retten zu wollen, aber nicht handeln zu können und macht ihr die Sache in letzter Konsequenz leicht. Er sieht ein, dass er nur noch Goal retten kann und nicht sich selbst. Und bevor das Hochboot, das durch den blockierten Rotor ohnehin schon in Gefahr schwebt, abzustürzen, sie beide und alle Insassen mit zurück auf Deponia reißt, sagt er „Denk doch mal nach? Wie kann ich der echte Rufus sein? Der echte Rufus wird nie aufgeben. Sich nie ändern. Und niemals loslassen“ und stürzt sich in den Tod.
Im Fallen schaudert es ihn aufgrund der Höhe und des heran rasenden Ablebens, das ihn bei Erreichen Deponias erwartet. Aber völlig unerwartet taucht Barry auf und bestärkt ihn auf seine... eigene Art ein letztes Mal in seinem Beschluss, bevor er auf einem Satelliten aufprallt und Rufus schadenfroh über ihn lachend aus dem Screen fliegt. Da wird dem Spieler trotz der bittersüßen, schmerzhaften Atmosphäre noch einmal bewusst, dass Rufus sich zwar geändert hat, aber im Grunde immernoch derselbe ist. Oder, um ein letztes Mal freimütig Gronkh zu zitieren: „Der Rufus ist einfach so ein Sack, ey!“


Deponia Doomsday...


...hat dieser Entwicklung weder etwas hinzugefügt, noch etwas daran verändert, da, wie bereits im ersten Kapitel analysiert, die Zeitlinie der Trilogie nur vorübergehend angetastet wird. Doch hat das vierte Spiel den Protagonisten auf seine ganz eigene Art diese Entwicklung noch einmal durchmachen lassen. Zu Beginn ist Rufus genauso selbstverliebt, chaotisch und ehrgeizig wie am Anfang des ersten Deponias. Zudem kümmert er sich überhaupt nicht um die Folgen seines Handelns, solange es ihm selbst gut geht.
Zitat: „Jetzt lass mich doch mal mit deiner blöden Zukunft zufrieden!“/ „Könnt ihr euch mal über was anderes unterhalten? Ich bin auf Elysium! Mit Goal! So, das lassen wir jetzt einfach mal so!“/ „Wen kümmert es, dass Elysium jetzt fewlockverseucht ist? Hauptsache ist: Ich lebe noch! Alles andere ist unwichtig.“
Doch je weiter er durch die Zeit reist, merkt er, dass es nicht immer nur um ihn gehen kann. Was für ein Chaos er eigentlich anrichtet. Diese Wendung wird sichtbar in dem Satz, den er auf Elysium zu Ronny sagt, als dieser ihn mit den Fewlocks bedroht: „Aber... man braucht doch Konsequenzen! Ohne ist es doch sinnlos!“ Und E-Rufus, der es auf die Rückbank des Timepots schafft, hat schließlich begriffen, dass es besser ist, loszulassen - was N-Rufus erst noch auf die harte Tour beigebracht werden muss. Doch letztendlich haben alle Rufi in allen Paralleldimensionen irgendwann verstanden, dass es nicht immer nur um sie selbst gehen kann. Und, dass alles mal ein Ende haben muss.


Um nach dieser Exkursion endlich mal zum Punkt zu kommen, folgen hier nun die drei zentralen Punkte, die Rufus' Charakterentwicklung ausmachen und die Trilogie in sich schlüssig gemacht und hervorragend abgeschlossen haben:

> von egozentrisch zu altruistisch

> Erlernen von Moral (wenn auch unbewusst; von Goal)

> Aufopferung für andere



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Puh, meine Herren, jetzt könnte ich einen eisgekühlten Longdrink vertragen! Natürlich sind die Protagonisten von Spielen immer am schwierigsten zu erfassen, da auf ihnen ja das Hauptaugenmerk der ganzen Geschichte liegt, aber Rufus war echt eine harte Nummer. Ich hätte auch noch mit viel mehr Ethik um mich werfen können, aber dazu werden wir in einem späteren Kapitel kommen, das sich mit der Dreiecksbeziehung der Prototypen beschäftigen wird.

Nun aber seid ihr dran: Habe ich bei meiner Analyse irgendetwas vergessen oder unterschlagen? Gibt es einen wichtigen Punkt, der euch gefehlt hat oder nicht ganz schlüssig ist? Habt ihr sonst noch irgendwelche weiteren Fragen? Immer her damit, ihr dürft mich mit Fragen tot schmeißen!

So, und jetzt ein Steak!
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