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-Hurt-

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 Slash
Infinite SHINee
11.04.2016
16.04.2016
4
3.725
1
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
12.04.2016 1.114
 
Hey

Vielen Dank für die Favoriten Einträge, die 2 Empfehlungen und an: Hunnie-Love und Lu-Luhan einen großen Dank für eure Reviews ^•^

Ich würde mich über weitere sehr freuen







Key PoV

„KIBUM! WAS DAUERT ES DENN SO LANGE?“, mein Vater hämmerte lautstark gegen die Badezimmertür.
Erschrocken ließ ich meine Zahnbürsten fallen.
Ich spülte meinen Mund schnell aus und verstaute die Sachen in den Schrank der neben dem Fenster hing.
Mit pochendem Herzen und voller Angst öffnete ich die Tür.
Sofort kam mir der Alkoholgeruch entgegen.
Einfach nur ekelig.
„DU BRAUCHST JA NOCH LÄNGER ALS DEINE MUTTER IM BAD! BIST DU EINE SCHWUCHTEL ODER WARUM HAST DU EYELINER DRAUF?“, wütend packte er mich an dem Kragen meines Shirts und warf mich aus dem Zimmer heraus. Danach knallte er die Tür hinter sich zu.
Meine Augen fingen an zu brennen, doch ich schluckte meine Tränen runter.
Ich hasste mein Leben wirklich!
Wäre es nicht besser wenn ich nicht auf der Welt wäre?
Mich würde eh niemand vermissen, außer vielleicht Taemin.
Ich war froh wenigstens einen besten Freund zu haben.
So war nicht alles farblos und trübe für mich.
Allerdings war er leider eine Klasse unter mir, so hatten wir nur die Pausen zum reden Zeit.
Freunde durfte ich noch nie mit nach Hause nehmen.
Ich erhob mich von dem Boden und lief in die Küche, ich öffnete den Kühlschrank, doch wie zu erwarten waren dort nur Bier und Tiefkühlkost, wusste der Mann wirklich nicht das man sowas in die Gefriertruhe packte?
Ohne meine Mutter war hier wirklich alles aufgeschmissen.
Wenn sie hier war, wurde das Verhalten von meinem Erzeuger zwar nicht viel besser, aber wir hatten was zu essen da.
Jetzt war sie allerdings auf Geschäftsreise, für ein halbes Jahr, letzte Woche war sie abgereist und hatte mich mit dem Monster alleine gelassen.
Meine blauen Flecken häuften sich mittlerweile an, egal an welchen Stellen.
Ich hatte verdammt Angst das man beim Schwimmunterricht meine ganzen Verletzungen sehen konnte.
Deshalb kassierte ich lieber eine 6 als das Gesprächsthema der Schule zu werden!
Ich schloss den Kühlschrank wieder und verzichtete auf Frühstück.
Ich würde sowieso nichts runter bekommen.
Ich schnappte mir meine Schultasche die über dem Stuhl hing und ging aus dem Haus raus.
Als ich gerade los gehen wollte wurde mir eine Hand auf mein Mund gedrückt und ich wurde hinter das Haus gezogen.
„Du wirst heute ein paar extra Stunden in der Bar einlegen. Wir wollen doch das Geld ganz schnell zusammen bekommen oder?“, flüsterte mir, eine mir bis zu diesem Zeitpunkt, unbekannte Stimme ins Ohr und ließ seine freie Hand kurz von meiner Brust an meinem Bauch runter zu meinem Gürtel gleiten.
„Wenn du willst, gibt es für dich noch eine schnellere Methode um Geld zu bekommen.“, hauchte der Typ hinter mir und knabberte an meinem Ohrläppchen.
Angeekelt befreite ich mich aus seinem Griff.
„Ganz bestimmt nicht. Ich komme in die Bar und Kellnere lieber bis ich umfalle anstatt mich von dir anfassen zu lassen.“, fuhr ich ihn an und machte kehrt.
Was bildeten sich diese komischen Handlanger von dem eigentlich ein mich immer zu an zu graben?
Sollten die doch in ein Puff gehen oder sich selber erleichtern!
Ich schüttelte mich einmal, warf noch einen Blick zurück um sicher zu gehen das der Typ mir auch nicht hinterher ging und lief los.
Nach ca. 10 Minuten kam ich an der Schule an, alle Schüler standen in Gruppen auf dem Schulhof verteilt da. Wie eine Organisation, ich fand es einfach nur lächerlich.
Eine große Mädchenmenge standen um ein paar Leuten zusammen herum, ich musste gar nicht dahin gehen um zu sehen wer das war.
Onew, Minho und Jonghyun waren es.
Sie waren die beliebtesten auf der Schule, fragt sich einer warum.
Sie zogen förmlich die weiblichen Wesen an und nicht nur die, es war nicht selten das man ein paar Jungs dabei erwischte wie sie die 3 anhimmelten, wegen der Bewunderung oder vielleicht weil sie die doch richtig mochten, war mir ehrlich gesagt scheiß egal.
Ich setzte mich auf die Bank in der Sonne und genoss die Wärme auf meiner kalten Haut.
In der 1. und 2. Stunde stand Sport an, das hieß die Jungs der 10ner und 11er Klassen machten schwimmen während die Mädchen in der Halle der Schule Gymnastik machten.
Ich war in der 10. Klasse somit hatte ich das `Vergnügen` mit der Klasse von Jonghyun und Onew Sport zu machen, konnte ich mir was besseres vorstellen? Ja. Sterben.
Die Pausenklingel ertönte laut, sodass es schon etwas in meinen Ohren weh tat.
Ich stand von der Bank auf und ging geradewegs zur Bushaltestelle.
Mittlerweile hatten sich alle Jungs dort versammelt und warteten auf den Lehrer.
Herr Kim, verspätete sich mal wieder, der Busfahrer erlaubte uns, schon mal im Bus Platz zu nehmen.
Ich holte meine Kopfhörer raus und lehnte mich mit meinem Kopf an die Fensterscheibe.
Auf einmal spürte ich wie sich der Platz neben mir senkte.
Verwundet, da sich normalerweise niemand neben mich setzte, drehte ich mich zu dem jenigen um.
Jonghyun? Dachte er etwa das er jetzt nett zu mir sein musste nachdem er mich gestern in so einem Zustand gesehen hatte oder was?
„Na Key. Lange nicht gesehen.“, grinste er und lehnte sich in dem Sitz zurück.
Sein Verhalten war in der Schule wirklich anders, fiel mir auf.
Hier wirkte er hochnäsig und eingebildet, kein bisschen von dem Jungen der mir gestern geholfen hatte war da, aber was erwartete ich auch?
Ich kannte die Masche bis jetzt schon, erst nett sein und dann zeigte sich die wahre Seite die niemanden außer den selben Arschlöchern gefiel.
„Ja, echt lange.“, erwiderte ich voller Sarkasmus und wendete mich von ihm ab.
„Was bist du denn so abweisend?“, fragte er und kaute auf seinem Kaugummi herum.
Ich zuckte mit meinen Schultern.
„Hab kein Bock zu reden.“, erwiderte ich gelassen.
„Ey Jonghyun. Vergiss es, aus dem kriegst du kein Wort raus, der lebt doch in seiner eigenen reichen Welt!“, rief Minho aus der hinteren Ecke des Busses.
„Hast recht.“, sagte er darauf und erhob sich von dem Platz neben mir.
Er warf mir noch einen komischen Blick zu und verschwand nach hinten zu seinen Kumpeln.
Kurz schüttelte ich meinen Kopf um meine Gedanken neu zu ordnen.
Das konnte ja noch was werden.
Herr Kim trat auf einmal in den Bus ein und pfiff einmal mit seiner Pfeife, es wurde ganz ruhig und die Gespräche hörten auf.
„So Jungs. Über die Fahrt möchte ich bitte das alle ruhig sind! Ich hoffe mal das ihr eure Schwimmsachen dabei habt!“, sagte er und setzte sich auf den Platz ganz vorne hinter dem Fahrer, welcher nach der Ansage unseres Lehrers los fuhr.
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