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-Hurt-

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 Slash
Infinite SHINee
11.04.2016
16.04.2016
4
3.725
1
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
11.04.2016 808
 
Hey Leute

Ich wollte mal eine FF zu Jongkey anfangen, lasst mir doch eure Meinung da, ich würde gerne wissen ob es sich lohnt weiter zu schreiben ^^

LG eure Kim Taehyung





Jonghyun PoV



„Wo bleibt mein Geld?“, ein großer und kräftiger Mann schubste einen zierlichen Jungen auf den Boden und trat auf ihn ein.
Sein Fuß beließ er auf dessen Brust und übte Druck aus.
Ein Schauder lief mir bei dieser Beobachtung über den Rücken.
„Ich hab es nicht, es war zu wenig Zeit..“, presste der braunhaarige Junge hervor.
Der Mann zog sich ein Handschuh mit Metallspitzen dran über und schlug dem Jungen mit diesem ins Gesicht, welcher darauf Blut spuckte.
Mein Magen drehte sich um.
„In zwei Wochen, um genau die selbe Uhrzeit wie jetzt, will ich es haben, sonst bist du dran Kleiner!“
Mit diesen Worten ließ er von dem armen Jungen ab und ich trat aus der Ecke hervor aus der ich alles mitverfolgt hatte.
Mit schnellen Schritten lief ich auf den Jungen der zusammengekrümmt und blutend in der Gasse lag zu. Er war auch nur noch leicht bei Verstand.
Je näher ich kam desto deutlicher erkannte ich sein Gesicht.
Er war hübsch, das musste ich zugeben.
Vor ihm stehen geblieben sah ich auf ihn herab und stupste ihn leicht mit meinem Fuß an.
„Kannst du aufstehen?“, fragte ich fürsorglich, er drehte zögerlich sein Gesicht zu mir, er war tränenüberströmt, doch plötzlich riss er seine Augen auf.
„Hey dich kenne ich doch!“, rief ich überrascht aus.
Vielleicht kannte ich ihn von der Schule?
„Wie heißt du denn?“, lautete meine nächste Frage.
„Kibum“, antwortete er mir leise als ob er nicht wollte das ich es verstehen konnte.
Warte mal. Kibum? Vielleicht Kim Kibum?
„ Key?“, erstaunt kniete ich mich zu ihm herunter.
Er nickte benommen und strich sich mit seiner Jacke den ganzen Dreck vom Gesicht.
Beim näherem hinschauen fragte ich mich wirklich wieso ich ihn nicht erkannt hatte.
Zugegeben, genau kannte ich ihn jetzt nicht, er war eine Klasse unter mit und er hatte mich bei seinem ersten Tag ausversehen angerempelt.
Worauf ich, soweit wie ich mich erinnern konnte, ausgerastet bin.
Das könnte sein Verhalten auf mich erklären.
Ich streckte ihm meine Hand hin.
„Komm ich bring dich nach Hause.“, bot ich ihm an und wartete bis er meine Hand ergriff.
Zögernd nahm er sie an und ließ sich von mir hochziehen.
„Wer war eigentlich dieser Typ?“, fragte ich vorsichtig da ich mir schon denken konnte das er nicht so gerne darauf angesprochen werden wollte.
Key zuckte leicht zusammen und knetete nervös seine Hände.
„Ich schulde ihm Geld wie du sicherlich mitbekommen hast. Das war‘s auch schon.“, erwiderte er mit leicht brüchiger Stimme.
Ich quittierte das ganze mit einem kurzen Nicken ab.
Eine unangenehme Stille entstand zwischen uns.
Diese Zeit in der er den Boden anstarrte nutzte ich aus um ihn das erste Mal richtig zu betrachten.
Für seine Größe war er meiner Meinung nach echt dünn, man könnte schon Angst haben das er einfach so zusammenbrach.
„Hast du eigentlich Schmerzen?“
Er schüttelte schnell seinen Kopf.
„Irgendwann gewöhnt man sich an den Schmerz.“, sagte er völlig gleichgültig als ob es nichts bedeutendes wäre.
Ich verstand ihn nicht. Das musste doch echt krank sein. Ich könnte nicht so leicht damit umgehen.
„Komm, ich bring dich jetzt zu dir.“
Wir liefen los und ich spürte förmlich seine Nervosität, genauso bemerkte ich das er sich immer wieder umdrehte und ängstlich durch die Gegend schaute als ob er befürchtete das hinter jeder Ecke jemand stand der ihm was antun wollte.
Auf einmal blieb er stehen und lächelte mich an.
„Wir sind da. Danke fürs begleiten.“
Er kramte einen Schlüssel aus seiner Hosentasche raus und schloss die Tür zu dem Haus auf.
Ich schluckte einmal kräftig als ich sah wo er wohnte.
Wir waren so lange gelaufen das ich nicht bemerkt hatte das wir in dem 'reichen' Abteil der Stadt gelangt waren.
Wie konnte er, wenn sich seine Eltern so ein Haus leisten konnten, Schulden haben?



Nächster Morgen





Key PoV



Mühsam quälte ich mich aus meinem Bett raus als mein Wecker anfing zu klingeln.
Ich schaltete ihn aus und streckte mich ausgiebig.
Meine Knochen knackten einmal und meine Verletzungen von gestern begrüßten mich auf sehr 'nette' Weise.
Doch meine Verletzungen waren nicht das einzige was mich von gestern verfolgte.
Jonghyun. Er war wirklich nett zu mir gewesen, nicht so wie sonst in der Schule.
„KIBUM! LOS HAU AB ZUR SCHULE!“, schrie mein Vater und schlug gegen die Tür.
Wie immer so nett.
Er hatte sich wohl schon wieder besoffen.
Was sollte ich auch anderes von ihm erwarten?
Alkoholiker blieb Alkoholiker.
Ich konnte froh sein das er mich in letzter Zeit weniger verprügelte also sonst.
Jetzt zu meinem größten Problem: Ich musste in zwei Wochen 13070.20 Won (10 000 €) aufbringen.
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