Bartimäus- Die Schüler der Regierung

GeschichteRomanze, Fantasy / P12
Bartimäus OC (Own Character)
10.04.2016
12.04.2016
5
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Hi, hier ist das neue Kapitel. Sorry, falls ihr warten musstet. *mit Hand an die Stirn klatsch* Ach ja: Diese Geschichte schreibe ich zum Spaß, die Charaktere gehören, bis auf die von mir erfundenen, nicht mir. Ich schreibe diese Story nur zum eigenen Spaß und verdiene damit kein Geld. Die Welt gehört J. Stroud. Diese Geschichte ist legal und meiner verrückten Fantasie entsprungen.
Tja, das wäre geklärt. Übrigens:

1. Ich würde mich riesig über Verbesserungsvorschläge und anderes freuen.
2. Das hier ist meine erste Fanfiktion. Biiiiiiiitte, Biiiiiiiiiitte, Bitte (!!!) seid nicht so streng.
3. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. : D
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Zwei Stunden später (Nach dem ersten Kapitel)

Bartimäus

Als ich aufwachte war es stockfinster. Ich brauchte einen Moment um mich zu orientieren. Ich war in einer Gefängniszelle im Tower. Ganz toll!! Von draußen hörte ich Stimmen, unter ihnen die Stimme von Alectra. Sie lebte also noch. Naja, war eigentlich nicht schwer zu erraten, immerhin war ich noch auf eurer vermaledeiten Erde. Die Tür ging auf, Zwei Mariden die deutliche Substanzschäden vorwiesen schubsten eine Gestalt herein. Die Gestalt stieß einen wüsten Fluch aus und ließ sich gegen die Wand sinken. „Alectra?“, fragte ich leise. Sie sah auf. „Ich hab dich nicht bemerkt Bartimäus.“, ihre Stimme war ein feines Rinnsal. Ich hätte sie fast überhört. Ich stand auf und setzte mich neben sie. „Geht´s dir gut?“, fragte ich besorgt. „Nach Mandrakes Maßstäben geht´s mir blendend, nach meinen eigenen ging´s mir nie beschissener.“, antwortete Alectra. „Und das heißt?“. „Das heißt sie haben mir wieder Kraft abgezogen, mein Wolfsmahl ist fast nicht mehr zu sehen. Wenn es ganz verschwindet, sterbe ich.“, Alectra sah zu Boden. „Wann?“, fragte ich. „Wie, wann?“, fragte sie zurück. „Wann verschwindet dieses Wolfs-Was-auch-immer?“, sagte ich. „In einer Stunde, wieso interessiert dich das? Du kannst doch froh sein, immerhin bist du dann wieder am anderen Ort. Freu dich lieber, dass ich sterbe.“, sagte die Kleine. „Du wirst aber nicht sterben. Du wirst nicht sterben, weil wir in weniger als einer Stunde hier raus sind und du jenem Zauberer, der dir Kraft abgezogen hat deine Krallen ins Gesicht schleudern wirst. Du nimmst dir das zurück, was er dir genommen hat. Dann machen wir den Zauberer ausfindig, der dir das erste Mal Kraft abgezogen hat und verfahren mit ihm genauso. Basta! Ich will keine Einwände hören.“, ich kam sehr überzeugend rüber, oder Alectra hatte schon vorher daran gedacht auszubrechen. „Na, gut.“, sagte sie und stand auf. „Wie stellen wir´s an?“, in ihre Augen war der lebhafte Glanz zurückgekehrt. „Wir sprengen die Tür, erledigen die Wächter und hauen ab.“, sagte ich, als sei ausbrechen die einfachste Sache der Welt. „Und was ist mit Faquarl?“, fragte Alectra und entlockte mir ein heiseres Auflachen. „Was soll mit ihm sein? Der kann hier meinetwegen bis zum Untergang der Welt schmoren. Er ist unser Feind, Alectra. Man kann ihm nicht trauen!“, gab ich zurück, woraufhin die Kleine beschwichtigend die Hände hob und sagte: „Wenn du meinst, Bartimäus.“. „Gut, damit wäre dieses Thema abgehackt.“, sagte ich. Ich hob die Hände um die Tür mit einer gezielten Detonation aufzusprengen, als die Kleine doch einen Einwand erhob: „Bartimäus, auf der sechsten Ebene sind äußerst präzise Alarmsensoren angebracht, es wäre reiner Selbstmord, wenn du versuchen würdest die Tür einfach aufzusprengen!“. Seltsam, die Kontaktlinsen der Zauberer ließen sie nur bis zu dritten Ebene sehen, die Kleine erkannte allerdings Abwehr- und Alarmsensoren auf der sechsten Ebene, die noch nicht einmal ich erkannt habe. Irgendetwas war faul an der Sache, ich wusste bloß nicht was. „Wie kannst du Abwehr- und Alarmsensoren auf der sechsten Ebene erkennen?“, das war doch unmöglich, es sei denn die Kleine war einer der Dämonen die über London hergefallen waren. Aber das ist auch nicht möglich, Nathanel und ich hatten sie der Reihe nach mit Gladstones Stab in die Luft gejagt. Aber vielleicht, hatte sie sich nicht für den St. James Park interessiert und war wo anders auf Beutezug gewesen. Nein wartet, Nathanel hatte doch gesagt- ich zitiere: „Meine nichtsnutzige Schwester und der unfähigste Diener den ich je hatte, was für eine Ironie!“, Zitat ende. Und mit „Schwester“ hatte er ja wohl kaum Faquarl gemeint! Moment, das hieße ja, dass Alectra die Schwester von Nathanel war. Oh, man! Eine schallende Ohrfeige und ich stand wieder in der Zelle. „Aua, was sollte das denn?“, murmelte ich und hielt mir eine Hand ans Ohr. Man, selbst für einen Dschinn, war dieser Schlag verdammt schmerzhaft. Damit hätte sie einen Mariden für eine Stunde ins Koma versetzen können! „Seit fünf Minuten stehst du hier, starrst Löcher in die Luft und reagierst nicht! Anders hätte ich dich wohl nicht aus dieser Trance bekommen können!“, ihre Stimme war wieder so ruhig wie in dem Moment, als sie über dem Buch gesessen und meine Fragen beantwortete hatte. Aber dennoch entging mir der scharfe Unterton nicht. Die Tür ging auf, die zwei Mariden die Alectra in die Zelle geschubst hatten traten ein. Sie stellten sich hinter mich. Als nächstes berat ein altbekanntes Wesen den Raum. „Wieso soll ich mich um die Kleine da drüben kümmern? Die würde ja sogar ein Kobold festhalten können!“, lachte Ramuthra. „Glaub mir, wegen ihr haben mein Kollege und ich diese Substanzschäden. Sie ist nicht zu unterschätzen!“, sagte der erste Marid, der zweite nickte nur stumm. Ramuthras Lachen erstarb. Er starrte erst ungläubig die beiden Mariden, dann Alectra an. „Du bist dafür verantwortlich?“, fragte er. „Hast du ´n Problem damit?“, entgegnete Alectra. Ramuthra schwieg. Der zweite Marid räusperte sich: „Wir sollten los.“. „Wo gehen wir denn hin?“, erkundigte ich mich. „In den Statuen Saal von Westminster Abbey.“, antwortete Ramuthra. Alectra seufzte und wir setzten uns in Bewegung. Der Statuen Saal war nicht weit weg, als wir eintraten, waren um einen Runden Tisch Minister versammelt. Und siehe da, Mandrake thronte an der Stelle an der der Premier Minister saß. Oh, Backe! Er stand von seinem Sessel auf und ging auf uns zu. In seiner Hand glänzte etwas metallisch. Er warf mir den Silberdolch mitten in die Brust. Ein höllischer Schmerz machte sich in mir breit, doch ich ignorierte ihn. Mandrake beachtete mich nicht mehr. Er ging auf Alectra zu, als er vor ihr stand kniff er die Augen zusammen. Er öffnete sie wieder..............
                                   ........ und schlug meiner Meisterin mitten ins Gesicht. Und was tat sie? Sagte sie ihm, was sie ihm hatte sagen wollten, sprach sie aus, was sie dachte? Nein, sie sah Mandrake eisig an. Dann fiel Ramuthra plötzlich auf die Knie und hielt sich die Kehle. Alectra hob die Hand und ein blauer Plasmablitz schoss daraus hervor, teilte sich und flog auf Mandrake und meine Wächter zu. Die Mariden wurden frontal getroffen. Ich ließ meine Hände kreisen, bevor ich den Wächter an der Tür hochjagte. Vor mir Materialisierte sich eine Afritin. „Bira! Bring Bartimäus zur Strecke!“, befahl Mandrake, während er einem Hagel aus Energieblitzen auswich. Die Afritin bombardierte mich mit Detonationen. „Alectra! Erledige Mandrake! Wenn er tot ist verschwindet die Afritin!“, schrie ich in die Richtung meiner Meisterin. Zu spät. Mandrake zahlte es ihr mit gleicher Münze heim. Unbarmherzig hagelten seine Infernos auf Alectras Schutzschild ein. Ihr Schild wankte bedrohlich. Er würde Mandrake nicht mehr lange standhalten können. Doch ich hatte mich verschätzt, der Schild brach schon jetzt zusammen. Alectra wurde gegen die Wand geschleudert und blieb dort liegen. Mir passierte in etwa das gleiche. Die Afritin verpasste mir einen Rüttler und verschwand. Ich konnte sie gerade noch verfluchen. Dann versank die Welt allmählich in tiefem Schwarz.




Zehn Minuten später
Bartimäus

Ich saß zusammengesunken an der Wand meiner Zelle. Wo Alectra war wusste ich nicht, denn man hatte sie noch dabehalten. Ein Wächter lugte durch die Tür: „He, Dschinn! Mitkommen!“. Ich erhob mich und ging zum Wächter. „Sag mal, dieses Mädchen, das Mandrake im Statuen Saal geohrfeigt hat, ist doch deine Meisterin, oder?“, fragte er nach einiger Zeit. „Ja, wieso? Und wo gehen wir überhaupt hin? Zu Alectras Hinrichtung?“, fragte ich. „Alectra? Ist das der Geburtsname deiner Meisterin? Wie haste ´n den rausgefunden?“, der Wächter war mittlerweile stehengeblieben. „Sie hat ihn mir freiwillig gesagt.“, antwortete ich Schulterzuckend. Der Wächter starrte mich an, dann wurde die Tür geöffnet. Und wir traten in einen weiteren Saal, was sich darin abspielte, war offenbar das Ende eines langen Kampfes. Ich sah meine Meisterin, die Mandrake an die Wand schleuderte und auf ihn zuging. Sie hob die Hand und Mandrakes Körper schwebte mit einem Mal in der Luft, er schien unvorstellbare Qualen zu leiden. „Ich konnte schon als Kind besser Kämpfen, als du.“, sagte Alectra gehässig. Ich erkannte den Folterzauber, den sie da benutzte. „Diesen Zauber hab ich letztens bei der Schlacht um Al´Arisch gesehen!“ rief ich meiner Meisterin zu. Mit einer wegwischenden Bewegung schleuderte sie Mandrake erneut gegen die Wand. „Übrigens schlage ich das Angebot aus!“, beim Klang von Alectras Stimme wurde mir schlagartig kalt. „Welches Angebot?“, fragte ich. „Sie haben mir Angeboten, dass ich meine Kräfte wieder erlange, wenn ich mich den diesjährigen Schülern anschließe.“, klärte Alectra mich auf. „Wieso hast du nicht „Ja“, gesagt? Alectra?“, die Kleine war Käsebleich geworden und starrte auf etwas, das hinter mir stand. Ich spürte die kalte Aura von Silber und im nächsten Moment ein Messer an der Kehle. „Sind sie sich wirklich sicher, dass sie unser Angebot ablehnen, Miss Sprout?“, Jane Farrar tauchte neben mir auf. „Lassen sie Bartimäus in Ruhe!“, schrie die Kleine. „Wenn sie unser Angebot tatsächlich ablehnen, wird es unserem Bartimäus hier schlecht ergehen.“, fuhr Farrar fort. „Alectra, überlege dir gut was du tust!“, wand ich ein. „Wenn ich einwillige, lassen sie Bartimäus dann gehen?“, fragte meine Meisterin. „Ja, das werde ich.“, sagte Jane Farrar. „Gut, ich schließe mich den Schülern an.“, sagte Alectra entschlossen. Farrars Dämon ließ mich los und ich stürzte mich wutentbrannt auf meine Meisterin. „Bartimäus! Was ist denn auf einmal mit dir los?!“, fragte meine Meisterin überrascht, während sie einem Flutzauber auswich. „Du willst wissen, was mit mir los ist? Ich sag´s dir! Ich bin wüten, wütend weil du diesem Selbstmord zugestimmt hast um mein Leben zu verschonen! Ich bin wütend, weil du dein Leben für mich riskierst! Ich bin wütend, weil du nicht so gehandelt hast wie ein Zauberer es tut! Weil du nicht einfach mein Leben geopfert hast! Weil du das getan hast, was deinen sicheren Tod besiegelt! Weil du mir ohne weiteres deinen Geburtsnamen gesagt hast! Weil du mich so sehr an Ptolemäus erinnerst! Weil du keine waschechte Zauberin bist! Weil ich dir nicht egal bin, wie es eigentlich sein müsste! Weil du genauso stur bist wie Ptolemäus! Weil du genauso leichtsinnig bist! Weil ich, immer wenn ich in deine Augen sehe, Ptolemäus sehe! Das ist mit mir los!“, schrie ich Alectra an. Diese hörte überrascht auf meinen Detonationen auszuweichen. Ich merkte, dass etwas an ihrer Aura anders war und hörte meinerseits auf ihren Detonationen auszuweichen. Ich kannte diese Aura, und ich wusste, was mich an Alectra so sehr an Ptolemäus erinnert: Sie gehörten beide zu den verfluchten Kindern. Verfluchte Kinder: alle zweitausend Jahre wird ein Kind geboren, welches Dämonenkräfte besitzt, es kann auf alle sieben Ebenen zugreifen, es kann zwischen den Welten wandeln, und Freundschaften mit den Wesenheiten des Anderen Ortes schließen. Sobald seine Kräfte voll ausgebildet sind stirbt es, kann aber bei seinem Tod zwei andere Lebewesen wiederbeleben, wenn es nur ein Lebewesen gibt, kann es anderen ihre Erinnerungen in bestimmten Steinen abspeichern und ihnen schicken. Erklärung Ende. „Du bist eine Verfluchte!“, platzte es aus mir heraus. „Das weiß ich!“, fauchte Alectra. „Was glaubst du habe ich getan, als ich in meinem Keller über dem Buch gesessen habe? Ich habe den Zauber gewirkt, der es mir erlaubt zwei Tage länger zu leben, das tue ich seit drei Jahren!“, entgegnete meine Meisterin. Ich erinnerte mich. Aber sie hatte die Formel nicht zu Ende gesprochen. „Was passiert, wenn du die Formel nicht zu Ende sprichst?“, fragte ich. „Genau das werde ich innerhalb der nächsten achtundvierzig Stunden herausfinden.“, entgegnete Alectra, und dann: „Hiermit bist du entlassen.“, sie hob die Hand und entließ mich.

Tja, damit endet dieses Kapitel. Wann das nächste kommt, weiß ich noch nicht. Aber ich verspreche, dass ich noch mindestens sieben Kapitel schreiben werde. ;) Tschüss!
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