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Das Kind

von Lady2001
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
10.04.2016
17.04.2016
2
2.950
6
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
17.04.2016 1.746
 
Ich entschuldige mich vielmals, dass das Kapitel so spät kommt. Ich lag die letzte Woche jedoch krank im Bett und hatte keine Zeit das Kapitel weiter zu schreiben.

Dafür ist es jetzt ein bisschen länger geworden.
(Sorry für die komische Formatierung. Irgendwie bin ich zu blöd das wieder wie beim anderen kaoitel hinzubekommen. Beim nächsten mal wird es dann auf jeden Fall besser. Wenn ihr aber noch ein paar Tipps zur Formatierung habt, dann schreibt mir das doch bitte. ;^^)

LG

Lady 2001

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„Sherlock!“, rief John und rannte zu seinem Ex.
Dieser hielt sich die rechte Schulter während zwischen seinen Fingern Blut hindurch lief.  „Oh mein Gott! Du wurdest getroffen.“, rief der Arzt wieder und wollte Sherlock an der Schulter fassen um ihm zu helfen.
„Fass mich nicht an!“, zischte Sherlock jedoch gleich.
Sofort nahm John seine Hände weg. „Whoa ist gut. Ich wollte dir ja nur helfen.“„Ich...brauche deine Hilfe nicht.“, antwortete Sherlock bissig mit Schmerz in der Stimme. Aus der Schulterwunde sickerte immer noch Blut.

Dann drehte sich der Dedektiv um und ging mit schnellen Schritten auf Lestrade zu.

„Der Schütze hat von dort oben geschossen. Ich schätze das ist derselbe Schütze, der auch die Opfer erschossen hat.“, ratterte er herunter als er bei Greg ankam, zeigte dabei auf das Dach eines großen Gebäudes in ihrer Nähe.
Doch Greg ging nicht weiter darauf ein sondern starrte nur auf Sherlocks verletzte Schulter. „Sie müssen ins Krankenhaus. Sie haben eine Schusswunde!“
„Nein! Mycroft...kommt gleich.“, antwortete der Detektiv nur. „Aber sie haben eine Schusswunde!“, rief Greg sofort aus.
„Das ist ja wohl meine Sache. Kümmern sie sich lieber darum, dass sie den Schützen fangen.“
„Warum jagen sie ihm nicht hinterher? Das haben sie doch früher immer so gerne gemacht.“, sagte Greg erstaunt. „Ich bin nicht ihr Laufbursche. Außerdem, glauben sie, dass ich in meinem 3.000 Dollar Anzug durch die Stadt renne. Außerdem werde ich wohl kaum meine Schuhe dreckig machen!“, meinte Sherlock arrogant und drehte sich um.

Erstaunt blickten ihm Greg und John, der alles mitgehört hatte, hinterher. „Ist das wirklich unser Sherlock?“, fragte Greg den Arzt neben ihm.
„Ich...weiß auch nicht. Und Moment….hat er gerade 3000 Dollar gesagt?“, antwortetet John verwirrt und sah zu seinem Ex.

Da fuhr plötzlich die Limousine von Mycroft vor und hielt hinter dem Luxuswagen von Sherlock.  
Doch dies bemerkte der Detektiv gar nicht, da er gerade zu einer der Krankenwagen gegangen war und sich die Schulter versorgen ließ.
Dann öffneten sich die Türen der Limousine und ein kleiner Junge rannte heraus.

„Papa? Papa?“, rief der Kleine und schaute sich dabei suchend um. Als Sherlock das hörte, drehte er sich um und rief: „Lucas. Ich bin hier.“
Sofort rannte der kleine Junge auf Sherlock zu und warf sich in dessen ausgebreitete Arme.  „Papa!“, rief er freudig. Fest knuddelte Sherlock den kleinen Jungen durch. John und Greg konnten nur mit offenem Mund den beiden zugucken.
„Was ist denn so interessant an meinem Bruder und meinem Neffen?“, sagte da plötzlich eine Stimme rechts von Greg.
Erschreckt drehte sich dieser in die Richtung und blickte in das Gesicht von Mycroft. „Neffe?“, fragte John mit hoher Stimme. „Ja. Lucas ist mein Neffe.“ „A..Aber das bedeutet ja, dass Lucas der Sohn von Sherlock ist.“, sagte Greg und schaute den Regierungsbeamten verwirrt an.
„Ja, das ist doch ganz klar. Was ist daran so schwer zu verstehen?“, fragte Mycroft und sah wieder zu seinem Bruder.

Sherlock saß immer noch am Krankenwagen und hatte Lucas auf dem Schoß. Dieser zeigte gerade auf die Schulter des Detektives und fragte Sherlock etwas.
Dieser erklärte dem Jungen etwas und lächelte ihn danach leicht an.
Lucas jedoch schaute den Dunkelhaarigen erschrocken an und schlang danach die Arme ganz fest um Sherlocks Hals, so als ob er ihn nie wieder loslassen wollen würde.
Sherlock drückte den kleinen Körper daraufhin ganz fest an sich und drückte sein Gesicht in die dunklen Locken des Jungen.
Erstaunt sahen Greg und John dem Gescheheniss zu.
Solche Zärtlichkeit hatte Greg noch nie bei dem Detektiven gesehen, außer vielleicht bei John vor drei Jahren. Auch der Arzt war erstaunt über die Zärtlichkeit die Sherlock an den Tag legte.
Da stand Sherlock plötzlich auf und kam mit dem Jungen auf dem linken Arm auf die drei Beobachter zu.

„Onkel Myc, Papa wurde angeschossen.“, sagte Lucas zu dem Regierungsbeamten. „Oh nein. Dann musst du Papa Zuhause gesund pflegen.“, antwortete der ältere Holmes und strich Lucas über die dunklen Locken.
„Au ja Papa. Zuhause mache ich dich wieder gesund.“, sagte der kleine  und patschte Sherlock auf die Wange. „Da bin ich mir ganz sicher mein Engel.“, antwortete der Detektiv und küsste den Jungen dabei auf den Haarschopf.
Greg und John rührte diese Geste sehr, da sie so viel Zärtlichkeit in der Öffentlichkeit noch nie bei Sherlock gesehen hatten.
„Vielleicht sollstest du doch zum Arzt gehen Sherly.“, gab der Regierungsbeamte zu bedenken. „Nein Myc. Mir geht es gut.
Der Sanitäter hat mich schon notdürftig behandelt. Den Rest schaffe ich acuh alleine. Außerdem habe ich ja Lucas. Nicht wahr Engel?, wandte sich Sherlock am Ende an seinen Sohn.
„Ja.“, rief Lucas begeistert und mit strahlenden Augen. Daraufhin drehte sich Sherlock zu Mycroft und drückte ihm Lucas in den Arm.

„Ich muss kurz zu Donovan. Die versuchen da drüben immer noch den Täter ausfindig zu machen. Solche Schwachköpfe.“, sagte Sherlock wie immer arrogant und ging dann auf die kleine Gruppe Polizisten zu, fing sofort an mit ihnen zu diskutieren.
Als Serlock weg war, fingen Greg und John sofort an, Mycroft mit Fragen zu löchern. „Seit wann hat Sherlock einen Sohn?“
„Wer ist die Mutter von Lucas?“
„Wo war er die letzten drei Jahre?“
„Warum sieht er so anders aus?“
„Warum hat er sich nicht bei uns gemeldet?“
„Kommt er wieder nach London?“
„Wo wohnt er jetzt?“
„Warum sieht Lucas John so ähnlich?“, fragte Greg am Ende,woraufhin John erstaunt inne hielt.
„Was?“, fragte er erstaunt und blickte erst zu dem DI und dann zu Mycroft.
Doch dieser lächelte nur leicht und nickte Lestrade bemerkenswert zu.
„Ich habe schon darauf gewartet dass sie das endlich fragen.“
„Lucas sieht mir doch nicht ähnlich. Wie soll das auch gehen. Ich bin ja schließlich nicht mit ihm Verwandt!“, sagte John nur überzeugt, stockte dann jedoch als er Lucas noch einmal genau ansah.
Der Junge hatte dunkle Locken, die genauso wie Sherlocks aussahen. Sein Gesicht war eher schmal und hohe Wangenknochen zierten das Gesicht des kleinen Jungen, diese hatte er auch von Sherlock.
Doch die Augen waren definitiv nicht von Sherlock.
Während Sherlocks Augen eher ins Türkis-Blaue gingen, manchmal sogar einen Grünstich hatten, waren die von Lucas strahlend blau, eisblau.
Genauso wie seine Augen.
Auch der Mund glich seinem erstaunlich doll.
Sherlocks Lippen waren voll und blassrot, mit einem sehr ausgeprägten Armorbogen.
Lucas hingegen hatte eher schmale Lippen, die ein kräftiges hellrot hatten, jedoch nicht so , dass es künstlich aussah.
Genauso wie seine Lippen.
Und je mehr John den kleinen Jungen musterte, desto mehr fiel ihm auf, dass Greg recht hatte.
Der Junge sah ihm wirklich ähnlich.
„Aber...wie kann das sein...“, hauchte John erschrocken.
Mycroft musterte John kurz bevor er zu einer Antworte ansetzte.
„Ich glaube das sollten sie mit Sherlock besprechen.“
John sah Mycroft verwirrt an.
„Woher soll Sherlock wissen warum der Junge mir so ähnlich sieht. Es ist doch wohl nicht Sherlocks leiblicher Sohn. Er hat ihn doch bestimmt adoptiert. Als ob Sherlock mal etwas mit einer Frau hatte. Mit ihm will doch keiner zusammen sein und schon gar kein Kind.“, sagte John kalt.
Dabei merkte er selber gar nicht was er da sagte und wie verletzend das war. Erschrocken sogen Greg und Mycroft die Luft ein.
„Es ist schön zu wissen wie du über mich denkst. Schließlich bist du mit mir früher auch in die Kiste gestiegen. Doch anscheinend bin ich ja nicht gut genug für dich gewesen, geschweige denn für andere Leute. Und ob du es glaubst oder nicht, Lucas ist mein leiblicher Sohn. Das werde ich wohl am besten wissen!“, sagte Sherlock wütend und starrte John wütend in die Augen.

Doch John konnte neben der Wut auch noch eine andere Sache in Sherlocks Augen sehen.
Verletzlichkeit.
Wie, als ob John aus einer Trance erwachen würde, realisierte er was er da gerade über Sherlock gesagt hatte.
„Es...Es tut mir leid. Ich weiß...nicht was da in mich gefahren ist.“, stammelte er nur verwirrt.
„Spar dir deine Entschuldigungen. Weißt du, es ist schon komisch. Eigentlich bin ich heute nur hergekommen um dich zu sehen und mit dir zu reden. Doch anscheinend willst du das nicht. Und zu der Frage warum Lucas dir so ähnlich sieht, kann ich dir nur sagen, dass du dich erinnern solltest was ich zu dir gesagt habe, kurz bevor du die Bakerstreet verlassen hast. Vielleicht kommst du dann auf die Antwort.“
Mit diesen Worten drehte sich Sherlock um und ging mit Lucas im Arm schnell zurück zu seiner Limousine,stieg ein und fuhr weg.

John schaute dem ganzen nur geschockt zu. „Sie sollten morgen zu uns kommen John und sich bei Sherlock entschuldigen. Er hat die letzten drei Jahre wegen der Trennung sehr gelitten. Der einzige Halt für ihn war Lucas. Sie haben ihn heute sehr verletzt, als sie die Verwandschaft zwsichen den beiden in Frage gestellt haben. Ich erwarte sie morgen pünktlich um 16:00 Uhr in Sherlocks Haus. Ich werde auch da sein. Eine Limousine wird sie abholen. Und denken sie an Sherlocks Worte.“, sagte der regierungsbeamte noch und fuhr dann ebenfalls in seiner Limousine weg.

„Da hast du echt Scheiße gebaut Kumpel. Ich denke das musst du wieder gerade biegen. Wi sehen uns dann.“, verabschiedete sich Greg vons einem guten Freund. Dieser hob zum Abschied nur abwesend eine Hand.
Angestrengt dachte er nach, was die letzten Worte von Sherlock waren.
Da durchfuhr es ihn wie ein Blitz.

„In mir wächst etwas. Aus Liebe entstanden wird es gedeihen. Und diese Liebe gibst du jetzt auf. Wie kannst du nur. Du lässt uns beide einfach allein.“

Damals wusste John nicht was Sherlock damit meinte, doch jetzt verstand er es.
„Oh Scheiße. Da habe ich wohl wirklich mist gebaut.“, fluchte er leise zu sich selbst, bevor er sich auf den Weg nach Hause machte, um zu überlegen was er morgen zu Sherlock sagen würde.

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(So stelle ich mir Lucas vor:)
https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/236x/ca/99/d0/ca99d0e2bf0f71b0652793ea0805b613.jpg

(Das ist übrigens Sherlocks Limousine:)
http://www.mandalaytrans.com/wp-content/uploads/2015/02/SS-47in-Cadillac-XTS-Limo.png
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