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Ritter der Nacht

von Ashakida
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Bronx Brooklyn David Xanatos Goliath Hudson OC (Own Character)
09.04.2016
24.07.2016
6
9.050
1
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.06.2016 2.486
 
Moin moin...  endlich geht es weiter mit unserer Geschichte, ich habe ja auch lange genug gebraucht ... hehe...  aber naja dann will ich euch mal nicht auf die Folter spannen, sondern fange gleich an
Dieses Kapitel ist übrigens aus der Sicht von Lilly geschrieben
( Rechtschreibfehler schenk ich euch und für Reviews danke ich schonmal im voraus)
Viel Spaß beim Lesen☆


Nachdem Lilly am Abend nach Hause gekommen war konnte sie sich ein richtiges Donnerwetter von ihrer Mutter anhören, doch Lilly interessierte das nicht besonders, stattdessen humpelte sie die ganze Zeit über aufgedreht durch die Gegend und konnte auch als sie endlich im Bett lag und eigentlich ziemlich müde war, nicht einschlafen.

Lilly war gleich am nächsten Morgen nach dem Frühstück hinaus in den Wald gelaufen, ihren schmerzenden Fuß ignorierte sie und machte sich auf die Suche nach der Burg,  welche sie auch nach einigen Stunden erst fand,  doch von Akira war nichts zu sehen. Lilly durchsuchte alle Räume doch sie fand sie nicht, Akira war wie vom Erdboden verschluckt, das einzigste was Lilly, auf dem Wachturm fand, war eine Statue,  welche genauso aussah wie Akira. Lilly entschloss sich zu warten und sich ein wenig umzusehen, doch nachdem sie durch alle Räume gelaufen war und sich auch noch einmal das ehemalige Dorf angesehen hatte,  war es schon Mittag geworden und sie kehrte zur Burg zurück, doch von Akira fehlt weiterhin jede Spur. Enttäuscht machte sich Lilli auf dem Weg nach Hause, wo sie schließlich auf die Idee kam die Burg und das ehemalige Dorf zu googeln, sie fand einige interessante Infos, über das Dorf in welchem sie lebte, doch nichts wirklich brauchbares über die Burg und das ehemalige Dorf, es schien als würde beides nicht existieren. Lilly entschied sich in die Bibliothek und Buchhandlung der nächst gelegenen Stadt zu gehen. Sie wusste dass es dort alte Bücher gab und in ihnen wollte sie mal nachschlagen. Wie der Zufall es so wollte musste ihre Mutter auch gerade in die Stadt,  so dass sie gleich mit ihr mitfahren konnte,  während der Autofahrt überlegte sie, wieso sie Akira nicht finden konnte.

" Ich hole Dich in einer Stunde ab und dann gehen wir zum Arzt, wegen deinem Fuß." Meinte ihre Mutter mit strenger Stimme,  Lilly ahnte schon, dass sie besser nicht darauf Entgegnung sollte, wenn sie nicht schon wieder Streit haben wollte,  also nickte sie nur und verschwand im Buchladen. Ihre Mutter schüttelte nur mit dem Kopf, ihre Tochter war wirklich seltsam.

Lilly öffnete die Tür von den Buchladen und schaute sich um, es war nicht das erste Mal, dass sie diesen Laden betrat,  sie verbrachte oft ihre Zeit hier und schmökerte sich durch viele Bücher. Auf dem Boden der Buchhandlung lag ein roter mit Rosen gemusterter Teppich, überall standen unzählige Regale, mit Büchern vollgestopft bis oben hin. Überall waren die Bücher, alte Bücher, neue Bücher, dicke und dünne, sie standen nicht nur in den völlig überfüllten Regalen, sondern stapelten sich auch in verschiedenen Kisten und auch auf dem Boden vor den Regalen. Die gesamte Buchhandlung wirkte ein wenig chaotisch, aber auch sehr einladend und gemütlich. Überall lagen bunte Kissen herum oder standen vereinzelnd auch einige Sessel,  welche dazu einluden sich gemütlich hinzusetzen und in den Büchern zu schmökern. Es gab auch einen hübschen Kamin,  indem zur kalten Jahreszeit stets ein gemütliches kleines Feuer flackerte, doch zur Zeit eher nicht, denn es war draußen ziemlich warm. Lilly atmete einmal tief durch in der gesamten Buchhandlung roch es nach Tee,  Hagebuttentee um ehrlich zu sein. Unwillkürlich schlich sich ein Lächeln auf Lillys Gesicht ,als sie nun mitten im Laden stand und einmal tief durchatmete. Sie liebte diesen Buchladen,  kurz darauf hörte sie leise Tippelschritte, welche rasch immer näher kamen,  ein kleiner schwarz-weißer Terrier schoss mit einem leisen bellen direkt auf sie zu und sprang an ihr hoch Lilly musste lachen. "Hey Tupfer . Wie geht's dir so?" frage sie den kleinen Hund und beugte sich zu ihm hinunter, das nutzte er sogleich aus und sprang sie wieder an, so dass Lilly fast das Gleichgewicht verloren hätte und fast zu Boden gesegelt wäre. Lilly lachte und strich dem kleinen Hund über den Kopf, er winselte leise:
"Ja ich habe dich auch vermisst. " sagte sie leise lachen zu ihm und wuschelte ihn einmal durch.

"Hallo Lilly." Ertönte plötzlich die Stimme von einer älteren Dame. Es war Eva Blume,  einer der Besitzer des Buchladen, sie war eine schlanke und hochgewachsene alte Dame mit grauem Haar, welches sie zu einem Dutt hochgesteckt trug. Sie hatte ein freundliches Gesicht mit vielen Falten , welche zeigten, dass sie schon ziemlich alt war, doch sie schien noch ziemlich lustig zu sein und die hatte immer ein Lächeln auf den Lippen. Ihre eisblauen Augen stachen leuchtend hervor, Lilly hatte noch nie einen Menschen mit solchen blauen Augen gesehen. Eva Blume trug ein langes altmodisches geblümtes Kleid und um die Schultern ein gelb- rotes besticktes Tuch. "Hallo Eva" Grüße Lilly zurück und schaute sich suchend um. "Wo ist denn eigentlich  der dritte im Bunde?" "Ach... Jürgen ist irgendwo hinten im Lager und versucht wieder einmal irgendetwas zu sortieren." Lilly lachte:" Also heißt das,  er macht wieder Chaos?" "So in etwa." meinte Eva und lachte ebenfalls. "Ich mache gar kein Chaos!" ertönte plötzlich die empört klingende Stimme von Jürgen Blume, dem Man von Eva. Auch er war vom Alter gezeichnet. Er hatte nur wenig graues Haar, welches fast weiß war, er trug eine Brille auf der Nase, durch dessen Gläser blau graue Augen schauten, er wirkte nicht besonders groß, da er ein wenig gebückt lief und ziemliche Rückenprobleme hatte, jedenfalls hörte Lilly ihn stets über seinen Rücken jammern. Lilly konnte nur erahnen, dass er in jungen Jahren auch einmal ziemlich groß und kräftig gewesen ist.
"Natürlich machst du chaos!" schimpfte Eva nun, doch das Lächeln auf ihrem Gesicht zeigte, dass sie es nicht ernst meinte. "Du erzeugst das Chaos wo du nur gehst und stehst, immer wenn du irgendetwas anfängst, endet das in einer Katastrophe." "Gar nicht wahr!" Schmollte Jürgen nun und verschränkte die Arme vor der Brust, doch er musste lächeln. Lily schüttelte mit dem Kopf und grinste,  die beiden alten Leute necken sich andauernd, und es war sehr amüsant den beiden dabei zuzusehen. Doch Lilly erinnerte sich daran,  was sie eigentlich wollte. Sie drehte sich nun zu Eva um und fragte:" Ich suche nach einem Buch über die alte Burg, die hier damals stand, wovon nur noch die Ruine im Wald übrig ist, habt ihr da was?" Eva und Jürgen schauten sie überrascht an:" Woher weißt du von der Burg? Die kennt doch keiner." Lilly antwortete:" Ich bin gestern eine halbe Ewigkeit durch den Wald gelaufen, dann habe ich mich irgendwann verlaufen und bin bei dieser Burg angekommen. Ich habe sie mir angesehen, die ist echt schön und jetzt möchte ich gerne genaueres über die Ruine wissen."  neugierig sah Lilly die beiden an:" Habt ihr da was drüber?  Ein Buch oder so? Ich habe schon im Internet geguckt, aber es scheint so, als würde es die Burg und das ehemalige Dorf gar nicht existieren."" Woher weißt du von dem Dorf?"fragte Jürgen völlig perplex. Lilly überlegte fieberhaft, sie konnte den beiden nicht sagen, woher sie von dem Dorf wusste, weil sie Akira versprochen hatte,  niemanden etwas von ihrer Begegnung zu erzählen. " Ich habe ein paar Überreste von Häusern und einem Brunnen gefunden,  also habe ich mir gedacht, dass dort mit Sicherheit ein Dorf gewesen ist, außerdem war es damals so üblich dass nah bei einer Burg immer ein paar Dörfer zu finden waren." Meinte sie und war erleichtert dass ihr auf die Schnelle noch etwas eingefallen war. Doch Eva und Jürgen schienen ihr nicht so recht zu glauben, sie wechselten einen wissenden Blick. "Theoretisch..." meinte Eva "... hätten wir noch ein paar Bücher ... aber..." " ...du scheinst uns nicht die ganze Wahrheit zu erzählen." beendete Jürgen den Satz seiner Frau. Lilly wurde abwechselnd heiß und kalt. Woher wussten die beiden das nur? "Also... ähm ... naja..."  stammelte sie, doch Eva unterbrach sie:"...  ist schon in Ordnung, wenn du es uns nicht sagen willst, vielleicht erzählst du es uns irgendwann." Sie lächelte Lilly verständnisvoll an und Lilly hatte irgendwie das Gefühl, als wüsste Eva mehr als sie sagte,  auch Jürgen schien mehr zu wissen,  als er zugeben würde. "Dann komm mal mit" sagte Eva und riss Lilly damit aus ihren Gedanken. Sie folgte der alten Frau durch eine Tür, welche hinter der Theke mit einem Vorhang verdeckt war. Hier war sie noch nie gewesen. Eva führte sie in einem großen dunklen Raum, in welchem ein riesiges dunkles Sofa stand, überall auf dem Boden standen Stapel mit Bücher,  welche ziemlich alt aussahen. Neugierig schaute Lily sich um und als Eva Blume zusätzlich noch das Licht einschaltete, staunte Lilly nicht schlecht,  denn an der Wand war ein riesiges Gemälde zu sehen,  auf welchem eine ihr wohlbekannte Burg zu sehen war, nur sah sie nicht aus, wie Lilly sie kannte, sondern wie sie damals vermutlich ausgesehen hatte. Lilly zeigte auf das Bild: " Ist das etwa die Burg, wie sie damals aussah?" fragte sie, Eva nickte verträumt:" Ja,  so sah sie aus, als sie noch in ihrer ganzen Pracht dort trohnte. " Wo haben sie das Bild her?"fragte Lilly ganz neugierig, Eva zuckte mit den Schultern:" Das ist jetzt nicht so wichtig." Sie lief zu einer Wand, wo ein kleines Stück frei geräumt war, dann drückte sie mit ihrer Hand gegen dieses Freie Stück und plötzlich öffnete sich einfach aus der Wand vor ihr ein Fach, vorsichtig zog sie die Tür ein Stückchen weiter auf und zog ein dickes und vor allen Dingen verstaubtes Buch hervor. Eva setzte sich mit Lilly auf das Sofa und pustete einmal kräftig den Staub von dem Buch. Sie mussten beide Husten, als eine nicht gerade kleine Staubwolke aufstieg. Lilly musterte das Buch neugierig. Es war etwas dicker und der Einband mit seinem rotbraunen Ton war mit wunderschönen Ornamenten und Lederriemen verziert. Auf dem Buchdeckel waren auch einige leuchtende Steine eingefasst, vorsichtig streckte Lilli ihre Hand nach dem Buch aus und strich über dem Buchdeckel, "Wow..." flüsterte sie leise. Eva lächelte und drückte Lilly das Buch in die Hand. "Schlag es auf" Lilly spürte wie das Gewicht des Buches ihre Arme hinunterdrückte,  also legte sie es auf ihrem Schoß und schlug die erste Seite auf. Ehrfürchtig strich sie über die vergilbten Seiten und betrachtete die Widmung des Buches, welche mit Hand geschrieben war. Dort stand mit einer wunderschönen schwungvollen verschnörkelten Schrift: Für unseren kleinen Engel

Vorsichtig blätterte Lilly weiter, das Buch war in einer alten Schrift geschrieben,  welche Lilly kaum lesen konnte, also blätterte Sie weiter das gesamte Buch schien mit der Hand geschrieben worden zu sein und immer in dieser alten Schrift,  vereinzelnd konnte Lilly ein paar Wörter entziffern und alle paar Seiten musste Lilly innehalten, um sich das Bild anzuschauen, welches dort zu sehen war, auch diese Bilder waren mit der Hand gemalt worden, dass erkannte sie gleich und sie hatte noch nie so schöne Bilder gesehen. Vorsichtig strich sie mit dem Zeigefinger über die kräftigen Farben  eines weiteren Bilder, es war das Bild eines Thronsaal in welchen gerade ein Fest gefeiert wurde. Viele Menschen waren auf dem Bild zu sehen mit wunderschönen bunten Kleidern. Eine Person fiel Lilly besonders auf, denn sie hatte eine erschreckende Ähnlichkeit mit ihr selbst. Fassungslos sah sie zu Eva, welche sie grinsend anschaute. "Die Ähnlichkeit ist verblüffend, oder?" Lilly nickte fassungslos und sah sich das dort abgebildete junge Mädchen genauer an, das junge Mädchen hatte langes rabenschwarzes Haar wie Lilly, auch von der Größe und Figur hätte es glatt Lilly sein können, welche auf dem Bild zu sehen war, doch Lilly fand einen Unterschied, die Augen des Mädchens auf dem Bild waren braun.  Lilly wollte Eva gerade fragen, wer das Mädchen auf dem Bild war, da fiel ihr plötzlich ein weiteres Detail auf dem Bild auf, hinter dem Mädchen stand eine ihr sehr bekannt vorkommende Person, mit einer sehr hellen Haut, feuerroten langen Haaren, leuchtend grünen Augen und wunderschönen dunklen Schwingen ... es war Akira.

"Weißt du, was das für ein Wesen ist?" fragte Eva sie plötzlich und zeigte direkt auf Akiras Abbild Lilly nickte unwillkürlich. " Das ist ein Gargoyle." sagte sie mit leiser Stimme. Eva schaute sie forschend an. "Woher weißt du das? " fragte sie.  Lilly überlegte kurz und meinte dann:" Internet" Eva seufzte und gab es auf, weiter nach zu fragen. Lilly wendete sich wieder dem Buch zu, sie betrachtete noch einmal das Bild von Akira und dem Mädchen. Ihr Blick wanderte auf die andere Seite Buches mit einem Mal stachen zwei Wörter direkt heraus: Akira und Aria.  

Lilly erkannte, dass das Mädchen auf dem Bild nur eine gewesen sein konnte Aria, die Freundin von Akira. Lilly blätterte weiter und einige Seiten später kamen sie zu einem neuen Bild auf dem Bild waren 9 Gargoyles zu sehen,  ziemlich schnell erkannte Lili ihre Freundin in mitten unter ihnen.
" Das war der letzte Gargoyle Clan der auf der Burg gelebt hatte." sagte Eva plötzlich und lächelte traurig. Lilly schaute sie nachdenklich an. "Was ist damals passiert?" Wollte sie wissen.  Eva wollte ihr gerade Antworten, als plötzlich eine laute Stimme zu hören war:" Lilly!"  Es war Lillys Mutter, welche gekommen war um sie abzuholen. Lily seufzte, doch Eva lächelte sie an "Du kannst jederzeit wiederkommen. Okay? " Lilly nickte und bedankte sich, dann standen sie beide auf und liefen zurück in den Buchladen, wo Lillys Mutter schon ungeduldig wartete.

~Stunden später~

Lilly hatte gerade das Licht ausgeschaltet um schlafen zu gehen, als sie plötzlich ein Klopfen hörte.  Lilli saß gerade wie eine Eins im Bett und schaute sich suchend um. Ihr Blick fiel auf das Fenster und sie erkannte die grün leuchtenden Augen, welche ihr nur allzu bekannt vorkamen,  schnell sprang Lilly auf und lief zum Fenster. Sie öffnete es und erkannte ihre Freundin Akira. "Hallo Lilly" flüsterte sie. "Hi Akira, ich muss dir unbedingt was erzählen." setzt die Lilly gleich zum Erzählen an, doch Akira schüttelte den Kopf:" Nicht hier, okay? Wenn du magst können wir zur Burg  gehen." "Ok"Lilly sprang auf und zog sich schnell an, dann kletterte Sie vorsichtig aus dem Fenster und ging  (flog) mit Akira zur Burg.
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