Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Töte mich

OneshotAllgemein / P12 Slash
Bloody / Mary Ichiro Rosario di Maria
09.04.2016
09.04.2016
1
991
5
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 
 
09.04.2016 991
 
Hallöle xD Schön, dass ihr wieder eine meiner FFs lest ^-^ und hier mal wieder eine sweet (hoffentlich) FF zu Mably, also Bloody+Mary…  Eine kurze OS 0.0
Viel Spaß beim Lesen >.<

--------------------------------------------------------------------------

„Töte mich“, hörte er die allzu vertraute Stimme aus seinem Mund. Die Worte hallten in seinem Kopf nach, bildeten eine Symphonie aus Klängen,  grausamen und erbitterten Klängen, die ihm Kälte und Unbehagen ins Gewissen riefen. Doch, warum?  Warum reagierte er so? Er hatte es ihm doch versprochen! Hatte ihm versprochen, ihn zu töten, wenn es so weit wäre! Doch was war es dann nun, das ich davon abhielt, sein Versprechen in die Tat umzusetzen?
Er sah auf die Gestalt, die ihm freudig und selbstsicher entgegenblickte. Das rote Haar, die purpur-rostsüß roten Augen… Und dann noch sein so frohes und glückliches Grinsen. Als würde er wissen, dass er bald alle Last und Sorgen verlieren würde, dass er seinen lang ersehnten Wunsch nun endlich erfüllen konnte: Zu Sterben.
Das Messer in der Hand halten, schritt er auf den Vampir zu. Endlich war es so weit; Endlich konnte er dem Vampir seinen Todeswunsch erfüllen. Und das mit nur einem Messerstich.
Er konnte sich noch zu  gut erinnern, wie Bloody ihm mit Freude und Hoffnung das kleine Fläschchen in die Hand gedrückt hatte, welches mit der Flüssigkeit gefüllt war, nach der sie schon so lange suchten:
Die grausame Flüssigkeit des Todes.
Mit einer zögernden Handbewegung nahm der Blonde Exorzist das Fläschchen,  ehe er ein paar Tropfen der süßlich duftenden Existenz drauf träufelte. Seine Hände zitterten leicht und verrieten, dass er nervös war.  Er konnte ihn doch jetzt nicht töten!
Diese niedlichen Augen, dieses freundliche und hoffnungsvolle Grinsen, dieser ersehnte Blick…
Er konnte es nicht!
„Worauf wartest du…


…Töte mich“
Schweißgebadet erwachte Maria aus seinem Traum. Die Sonne durchflutete den Raum und erfüllte ihn mit hellem Tageslicht. Was war das denn für ein Traum? Maria war verwirrt. Doch er war irgendwie auch sehr froh darüber, dass es nur ein Traum war. Dieses Ding von Vampir hatte sich zurzeit nicht nur als Plage, sondern auch als ziemlich niedlich und verständnisvoll erwiesen und war dem Blonden somit ans Herz gewachsen…
Doch er wusste, es könnte nicht ewig so weitergehen,… Er wusste, dass er den Vampir nicht mögen durfte ... ihn nicht niedlich finden durfte, und doch war die Verlockung so süß, dass er trotzdem immer und immer wieder von der verbotenen Frucht naschen würde.
Er musste grinsen. Dieses unbeschreiblich schöne Lächeln, welches er nur so selten auf den Zügen des rothaarigen sehen konnte, diese wundersamen Augen, die ihn immer so durchdringend ansahen…
Schnell schüttelte er den Kopf. Er war verwirrt, das war alles! Was dachte er denn da nur? Der Traum ging ihm wieder durch den Kopf und sofort war sein Lächeln, welches eben noch auf seinen Lippen gethront hatte wieder erfroren. Irgendwann musste er ihn töten…
Irgendwann war die Zeit gekommen, ihn zu töten, ihm den Herzenswunsch zu erfüllen und ihn zu verbannen.
Irgendwann…
Es jagte ihm einen Stich ins Herz, wenn er daran dachte, doch er durfte nichts fühlen. Gefühle waren hinderlich, machten einem zum Sklaven und verboten einem, man selbst zu sein.
Darum würde er sie verstecken, sie niemanden offenbaren, seine Gefühle zu dem Vampir.

„Maria?“, flüsterte eine leise und besorgte Stimme in den Raum und ließ ihn aus den Gedanken fahren. In der Türe stand eine kleine und unauffällige Gestalt, welche ihn abermals sehr besorgt und beunruhigt ansah.
Bloody.
Sein Vampir…
…Doch er würde niemals wirklich SEIN sein.
„Was ist“, meinte er beiläufig und ließ sich seine Unsicherheit kein bisschen anmerken. „Also, naja… Ich wollte mal nach dir schauen, da du heute so lange geschlafen hast… Und dann habe ich dich hier so …naja... bedrückt und ängstlich gesehen…“-„…Es geht mir gut“ , meinte dieser Achselzuckend, doch man konnte es ihm deutlich vom Gesicht ablese, dass nichts in Ordnung war.
Wieder blickte er abwesend aus dem leicht geöffneten Fenster, als er plötzlich ein Gewicht neben sich spürte. Sofort schreckte er auf und sah in das wunderschöne warme purpur-rostsüßrot, von dem er noch vor ein paar Minuten geschwärmt hatte.
Ohne das er sich versah, hatte er auch schon, instinktiv, seine Arme um die des Vampirs gelegt. „Warum?“, zischte er traurig.
„Warum was, Maria?“, fragte Bloody, doch man konnte ihm die Unsicherheit und Verlegenheit leicht anhören.
„…Warum willst du sterben“
Diese wenigen Worte waren mit so vielen Gefühlsregungen ausgesprochen, als wäre es ein ganzes Buch gewesen. Die Arme hatte er immer noch an den Vampir gepresst, doch dieser löste sich langsam aus der Umarmung, um ihm in die Augen zu sehen. Golden traf auf purpurrot. Etwas Warmes lief seine Wange hinunter. Er hatte gar nicht bemerkt, wie ihm stumm die tränen hinunterliefen. Sachte wischte sie ihm der Vampir weg, was Maria verwirrt machte.
Doch dann geschah das, was Maria noch mehr verwirrte:  Bloody beugte sich zu ihm hinunter, sein warmer Atem streifte seine Lippen, ehe er ihm einen sanften Kuss auf die Lippen drückte. Der Blonde erstarrte, doch konnte er sich nun nicht mehr beherrschen… So lange hatte er sich danach gesehnt… Sich nach seinen Berührungen verzehrt…
Maria zog ihn näher zu sich ran und in noch einen weiteren Kuss hinein. Seine weichen Lippen berührten die des anderen. Die Erkenntnis ließ seinen gesamten Körper leicht pricken, jagte ihm Stromstöße durch seine Haut. Er wollte ihn nie mehr wieder los lassen. Doch dann lösten sie sich wieder voneinander.
Nun sah er ihn die liebevollen Augen seines geliebten Vampirs. Wie schön sie doch waren…
„Also… eigentlich..
…will ich gar nicht mehr sterben“
Die letzte Träne war versickert, ehe sie die Wange des Exorzisten hinunterfließen konnte und er zog Bloody wieder in eine Umarmung.

Irgendwann…


Leise kichernd verließ Takumi die Zimmertüre, an der er gerade noch gestanden hatte.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Soooo, das war´s dann mal wieder meinerseits! ^-^
Hinterlasst ne positive Review, wenn es euch gefallen hat! xD
Freu mich und bye>.<
Amy-Chan<3
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast