Akuma no Idioten

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Chitaru Namatame Haru Ichinose Haruki Sagae Koko Kaminaga Mahiru "Shin'ya" Banba Otoya Takechi
07.04.2016
22.04.2017
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Halli hallo meine Lieben und da bin ich auch schon mit dem zweiten Kapitel :D das ging definitiv schneller als ich es selbst gedacht hatte, aber naja :D ich wünsche euch viel Spaß bei diesem Kapitel und am Ende werde ich noch ein paar Worte sagen ^~^



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Immer und immer wieder schlug Tokaku mit voller Kraft auf ihren Gegner ein. Nach einem besonders starken Schlag fiel ihr Gegner, ein Junge der größer und älter als Tokaku war, auf den Boden. Gerade als sie erneut zuschlagen wollte, wurde ein Gong geschlagen und signalisierte, dass der Kampf vorbei war. Tokaku half dem Jungen hoch und die Beiden verbeugten sich voreinander. „Das war großartig mein Schatz“, sagte Karami, Tokakus Mutter, die ihre Tochter sofort in den Arm nahm, als diese den Ring verlassen hatte. Neben ihrer Mutter standen Tokakus Tante Mako und ihre Großmutter, die ebenfalls Karami hieß. Mit einer, wie immer, finsteren Miene sagte ihre Oma nur: „Es war nicht schlecht, aber du hast noch viel zu lernen bis du dieses Dojo übernehmen kannst.“ Die Azumas waren schon seid Jahrhunderten eine berüchtigte und alte Kriegerfamilie. Vor mehreren Jahrhunderten kämpften sie als Elite Soldaten in Kriegen mit, aber als die Welt immer moderner wurde und sie nicht mehr als Krieger gebraucht wurden, eröffnete einer von Tokakus Vorfahren das Dojo indem Tokaku und viele andere vor ihr Trainiert hatten. Das Oberhaupt der Familie, der auch gleichzeitig der Leiter des Dojos war, wird laut der Tradition immer das erst geborene des vorherigen Oberhauptes. Tokakus Großmutter war das derzeitige Oberhaupt. Ihre Nachfolge würde ihre Mutter Karami antreten, da sie die ältere war. Wenn ihre Mutter dann sterben würde, wäre Tokaku das Oberhaupt.
Eigentlich hatte Tokaku keine Lust in die Fußstapfen ihrer Vorfahren zu treten, aber weil ihre Oma einen großen Einfluss auf die ganze Familie hatte, beugte sie sich vorerst dem Willen ihrer Oma. Diese  bildete Tokaku in der traditionellen Kampfkunst aus, damit irgendwann, so hoffte ihre Oma, Tokaku das Dojo leiten würde und eine Meisterin wäre.
„Ach Mutter lass sie. Sie hat heute wirklich gut und wild gekämpft. Generell ist sie in letzter Zeit wilder dabei. Ob da vielleicht ein Junge im Spiel ist?“ Auch wenn ihre Tante versuchte sie zu verteidigen, so warf Tokaku ein Handtuch in ihr Gesicht und stapfte sauer davon.

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Es war jetzt schon zwei Wochen her seit Tokaku auf diese Haru Ichinose getroffen ist. Seitdem wurde sie ständig rot, wenn sie an das Mädchen dachte oder sie sah. Es nervte Tokaku, dass sie rot wurde, aber noch mehr nervte sie das merkwürdige Gefühl was sie nur bei Haru hatte. Das ganze machte Tokaku so wütend, dass sie während des Trainings im Dojo ihre Gegner mit aller härte bekämpfte und keinerlei Rücksicht auf sie nahm. Beim gemeinsamen Training mit Chitaru und Haruki lief sie meistens die doppelte Anzahl an runden oder stemmte deutlich schwerere Gewichte als sonst.
Tokakus ungewöhnliches Verhalten wurde natürlich von allen bemerkt, aber wie ihre Freunde und ihre Familie sie jeweils dazu ansprachen war komplett unterschiedlich.
Wie man bereits gesehen hatte, ärgerte ihre Tante sie immer damit, dass ein Junge im Spiel wäre und sie sich bloß an ihn ran machen sollte. Und das machte ihre Tante täglich! Immer wenn Tokaku dachte, dass sie endlich ihre Ruhe hätte, kam ihre Tante rein und brachte einen ihrer typischen Sprüche zum Thema Jungs. Einer ihrer absoluten Lieblinge war zum Beispiel: „Und vergiss nicht: Verhütung ist wichtig. Noch will deine Mutter nicht Oma werden.“ Meistens warf Tokaku dann ein Kissen nach ihrer Tante, die sich dann immer lachend zurückzog.
Tokakus Mutter versuchte sie etwas sanfter auf das Thema anzusprechen, aber selbst dann war es mindestens genauso peinlich wie bei ihrer Tante. Immer wieder hatten Tokaku und ihre Mutter „Gespräche“. Es war wirklich einfach nur peinlich. Eigentlich ging es in den Gesprächen immer nur darum, dass Männer immer nur das eine wollen und Tokaku solle bloß nicht darauf hereinfallen. Dann erzählte ihre Mutter immer wie sie Tokakus Vater kennengelernt hatte und wie dieser abgehauen ist, als er erfuhr, dass Karami mit Tokaku schwanger war. Außenstehende könnten es zwar irgendwie als süß empfinden wie sie versuchte ihre Tochter zu warnen, aber für die Betroffene war es jedes Mal der pure Horror.
Ihre Oma, und das hätte Tokaku niemals gedacht, dass sie das sagen würde, war deutlich unkomplizierter. Sie sagte einfach nur, dass sich Tokaku von Jungs fernhalten solle, da diese ihr Training beeinflussen könnten.
Tokakus leiden hörte aber leider nicht bei ihrer Familie auf, denn natürlich hatten auch ihre Freunde etwas bemerkt.
Otoya und Shinya zogen sie noch mehr auf als ihre Tante und meinten, ihr „Geschenke“ zugeben. Diese „Geschenke“ waren entweder Kondome oder irgendwelche Pornos. Meistens musste Tokaku Gewalt anwenden um die Beiden Chaoten zum Schweigen zu bringen, da sie so sehr am lachen waren, dass sie ihren bösen Blick nicht bemerkten.
Der Vollidiot Haruki stand, zu ihrem Glück, immer etwas abseits und lächelte immer dumm, wenn man auf das Thema zusprechen kam. Bei den „Geschenken“ von Otoya und Shinya brach sie immer in schallendes Gelächter aus. Tokaku starrte Haruki dann immer böse an und der Pocky-Narr kicherte dann nur noch etwas vor sich hin und musste sich zusammenreißen nicht laut los zu lachen.
Auf Mahiru achtete Tokaku eigentlich fast nie, aber es wirkte so, als ob ihr das Thema Angst machen würden, warum auch immer.
Chitaru und Suzu waren von allen am angenehmsten. Sie warfen Tokaku vielsagende Blicke zu, wenn sie mal wieder extremst merkwürdig war, aber ansonsten hielten sie ihren Mund, lachten nicht über die Witze von den anderen und fingen auch gar nicht erst von dem Thema an.

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Mit einem lauten seufzen ließ sich Tokaku auf ihr Bett fallen. Ihr Handy blinkte und zeigte an, dass sie neue Nachrichten hatte. Alle davon waren in der WhatsApp Gruppe in der sie mit ihren Freundinnen war.
Shinya hatte mal wieder eines ihrer dummen Bilder gesendet. Dieses mal war es irgendetwas mit Tomaten, aber genauer hatte sich Tokaku das Bild nicht angeguckt. Dafür las sie sich aber den Chat durch.

Chat Verlauf:
Otoya: Haha das ist echt genial xD
Haruki: looooooool xD
Suzu: Ja ich muss zugeben, dass es witzig ist :) endlich mal ein guter Witz von dir Shinya ;)
Shinya: HEY!!!
Otoya: Aber wisst ihr woran mich die Tomate erinnert?
Shinya: Was denn?
Chitaru: An was?
Haruki: Los hau raus.
Otoya: An Tokaku wenn sie in letzter Zeit an ihren Loverboy denkt xD

Tokaku las gar nicht erst die restlichen Nachrichten sondern schaltete ihr Handy sofort aus, wobei sie es mit dem gefürchteten Todesblick des Todes anstarrte. Eigentlich wollte sie ihr Handy dann noch voller Wut weg werfen, aber sie überlegte es sich anders, da sie immerhin diese Jahr bereits drei Handys auf dem Gewissen hatte. Also warf sie dem Handy in ihrer Hand noch einen letzten bösen Blick zu und legte es grummelnd neben sich auf ihren Nachttisch.
Während Tokaku so da lag, dachte sie über einiges nach. Es nervte sie zwar, dass sie aufgezogen wurde, weil sie rot wurde, aber es stimmte nun mal und sie wusste ja selbst noch nicht einmal warum sie so reagierte. Manche würden sagen, dass es sich um Liebe auf den Ersten Blick handle, aber erstens glaubte Tokaku nicht an sowas und zweitens hatte sie mit Haru noch nicht einmal ein langes und vernünftiges Gespräch geführt und kannte sie kaum , weshalb Liebe  gar nicht erst in Frage kam. Oder? Immerhin guckte Tokaku Haru immer hinterher, wobei sie sich wie ein Stalker fühlte, und wurde nicht nur rot, sondern ihr Herz schlug immer schneller. Meistens schob sie das schnelle schlagen ihres Herzens auf etwas anderes, aber auch Tokaku musste sich eingestehen, dass etwas nicht stimmte. Alleine kam sie aber nicht darauf, weshalb sie widerstrebend etwas tun musste was sie noch nie getan hatte: mit jemanden über ihr Problem reden. Ihre ganze Familie und der Großteil ihrer Freunde kam aus bekannten Gründen nicht in Frage, weshalb nur zwei Personen übrig blieben: Chitaru und Suzu.

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Angespannt saß Tokaku an ihrem Stammplatz in ihrem Lieblingsrestaurant und starrte mit einem eisernen Blick auf den Kaffee der vor ihr stand, da dieser gerade wahnsinnig interessant schien. Ihr gegenüber saßen Chitaru und Suzu, welche sich immer wieder fragende Blicke zuwarfen, da sie überhaupt nicht wussten warum sie hier waren. Mehrere Minuten saßen sie im schweigen da bis es Chitaru zu viel wurde und sie die Stille durchbrach. „Ist alles in Ordnung Tokaku? Es sieht dir überhaupt nicht ähnlich andere Leute zu einem Treffen zu bitten. Immerhin müssen wir dich praktisch immer gewaltsam irgendwohin mitnehmen. Und dann kommt noch hinzu, dass du jetzt auch noch schweigst und wir Beide“, dabei zeigte Chitaru auf sich und Suzu, „gar nicht wissen warum wir eigentlich da sind.“ Es dauerte bis Tokaku endlich Antwortete: „Ich brauche eure Hilfe...“ „Tokaku sei mir nicht böse, aber das erwähntest du bereits.“, antwortete Chitaru. Tokaku verfiel wieder in schweigen und Chitaru dachte darüber nach einfach abzuhauen, aber leider war sie zu nett dazu und blieb sitzen, was sich auch auszahlte. Tokaku machte endlich ihren Mund auf und erzählte was ihr auf dem Herzen lag:“Es geht um dieses Mädchen. Ständig denke ich an sie und werde deswegen auch rot beziehungsweise werde ich das auch wenn ich sie sehe. Alle ziehen mich damit auf, dass ich ihn jemanden verliebt wäre, was ja dann dieses Mädchen wäre, aber ich hatte ja noch nicht einmal eine richtige Unterhaltung mit ihr und kenne sie auch kaum.“ Als Tokaku zu ende geredet hatte, starrte sie nur noch wieder auf ihren Kaffee. Chitaru und Suzu starrten mit großen Augen und offenen Mund auf Tokaku. Sie hätten ja mit allem gerechnet, aber nicht damit. Schnell versuchten sie sich wieder zu sammeln, da es durchaus ein großer Schock war zu sehen wie Tokaku Azuma, auch genannt „Die Gefühlslose“, sich ihnen gerade geöffnet hatte und dann auch noch bei so einem Thema. Chitaru räusperte sich bevor sie endlich Antwortete:“ Also....dein Problem ist also, dass du anscheinend, laut der „Befunde“, in dieses Mädchen verliebt bist, aber für dich macht es keinen Sinn, da du praktisch nichts über sie weißt.“ Um die Aussage von Chitaru zu bestätigen murmelte Tokaku nur ein „Ja..“ und verfiel wieder in Schweigen. Suzu und Chitaru sahen sich an und beiden sah man sofort an, dass sie dieselbe dumme Idee hatten. „Na dann frag sie doch auf ein Date. Dann wirst du doch schon sehen ob du sie wirklich magst, oder ob es etwas anderes ist. Und nebenbei kannst du sie sogar besser kennenlernen“, sagte Suzu. Haru für ein Date fragen? War das wirklich eine so gute Idee? In ihrem inneren wiegte Tokaku die Pros und Contras ab und kam zu dem Schluss, dass es eigentlich schon eine gute Idee war. Sofort sprang sie auf und sprintete schnell nach Hause, da sie Vorbereitungen für den nächsten Tag treffen wollte. Zurück ließ sie ihre zwei verdutzten Freundinnen, da sie etwas verwirrt waren.

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Es dauerte ziemlich lange bis Tokaku endlich etwas zum anziehen gefunden hatte was sie einigermaßen zufrieden stellte. Ihr Outfit stellte sich aus einem weißen T-Shirt, einer schwarzen Hose und einer dunkel blauen Jacke mit weißen Streifen und einem Drachen zusammen. Der Grund warum sich Tokaku so heraus putzte war, dass sie in wenigen Minuten auf dem Weg zu dem Date mit Haru Ichinose sein würde.
Am vorherigen Tag hatte Tokaku sie nämlich endlich gefragt. Nach dem Mathe Unterricht hatte sie das andere Mädchen abgefangen. Außerdem war es ihre einzige Möglichkeit ohne, dass ihre anderen Freundinnen dabei waren. Zusammen mit Haru ging Tokaku in eine ruhige Ecke und versuchte zu erklären was sie wollte. „Ähm...also...ich wollte dich etwas fragen...du warst letztens so nett und da dachte ich mir....da dachte ich mir ob ich dich wohl zum Kino einladen könnte. Morgen vielleicht?“ Tokaku kam sich während der gesamten Aktion wie ein totaler Vollidiot vor. Vor allem wenn man bedenkt, dass sie diese Teenager aus den Filmen hasst die immer so umher drucksen und nun war sie selber so einer. Mit einem absolut großen und freundlichen Lächeln hatte Haru dann ja gesagt und die beiden hatten sich für den nächsten Tag verabredet.
Tokaku schaute auf die Uhr und sah, dass es schon fast 13:30 Uhr war. Schnell packte sie ihre Sachen die sie brauchte, also ihr Portemonnaie, in ihre Hosentasche und verließ mit einem schnell zugerufenen „Tschüß!“ zu ihrer Familie das Haus, denn sie und Haru waren für 14:00 Uhr verabredet. Zum Glück stand kurz vor ihrem Haus eine Bushaltestelle damit sie mit dem Bus in die Stadt fahren konnte. Kaum stand Tokaku an der Haltestelle kam der besagte Bus auch schon und sie stieg ein. Während sie so da saß, dachte Tokaku über den Nachmittag nach. Sie hatte keinerlei Erfahrung mit so etwas weshalb sie sich Informationen aus einer der besten Quellen geholt hatte: in Internet Foren in denen solche Fragen beantwortet wurden. Man konnte natürlich streiten ob es wirklich so gute Informationen sind, aber Tokaku hatte keine andere Möglichkeit gehabt also beließ sie es dabei. Am häufigsten wurde gesagt, dass man zwar man selbst sein sollte, aber gleichzeitig immer nett und freundlich, etwas was für Tokaku praktisch unmöglich war, aber sie wollte es versuchen. Dann wurde auch noch gesagt, dass man der anderen Person auch etwas mitbringen sollte, am besten etwas wie Schokolade oder Blumen. Da Tokaku keine Ahnung hatte ob Haru überhaupt eines davon mochte, hatte sie ihr einfach einen kleinen Pinguin besorgt, der nicht größer als ihr Daumen war. Tokaku hatte nämlich bemerkt wie sehr Haru niedliche Sachen liebte weshalb sie sich entschlossen hatte einfach das kleine Stofftier zu besorgen. Um 13:55 Uhr kam Tokaku endlich in der Stadt an und das Kino lag gerade einmal zwei Minuten entfernt von der Bushaltestelle weshalb sie gemütlich zu ihrem Zielort schlenderte und dort angekommen wartete sie dann nur noch auf Haru. Die Minuten vergingen und als es bereits 14:15 Uhr wurde, war Tokaku wahnsinnig nervös. Wurde sie einfach so versetzt? War Haru etwas zugestoßen? Wurde sie von Aliens entführt? Bevor sie sich noch weitere absolut dumme Ideen ausdenken konnte warum Haru zu spät dran war, kam diese um die Ecke gerannt und blieb etwas schwer atmend vor Tokaku stehen. „Tut mir leid für die Verspätung. Der Bus kam zu spät und dann war da noch eine Baustelle, weshalb wir einen um weg fahren mussten“, entschuldigte sich Haru und kniete sich praktisch nieder. „Ach...ist doch kein Problem. Ich war auch etwas später dran.“ Um ihren Satz zu unterstreichen lächelte Tokaku kurz, etwas was sie nur sehr selten Tat. Haru lächelte nur zurück und sagte:“ Du hast ein schönes lächeln. Solltest du öfters tun.“ Summend und grinsend drehte sich Haru dann abrupt um und schlenderte in Richtung des Eingangs zum Kino. „Los komm schon. Ansonsten verpassen wir wirklich noch den Film.“ Tokaku war noch nie glücklicher darüber gewesen, dass sie nicht angeguckt wurde, denn sie konnte mit ihrem Gesicht locker Pumuckl konkurrieren. Schnell folgte sie ihrer Begleitung ins innere und versuchte die Röte aus ihrem Gesicht zu bekommen.
Zusammen standen Tokaku und Haru am Ticketschalter und starrten die Plakate an um zu sehen was für Filme aktuell liefen. Nebenbei erinnerte sich Tokaku an einen Tpp, eine Konversation anzufangen damit Haru nicht langweilig wurde. „Also...was für einen Film würdest du denn gerne gucken?“ Haru legte leicht den Kopf schief und schaute die Plakate nachdenklich an. „Wie wäre es mit Bad Neighbors?“, fragte Haru. Tokaku murmelte ein „In Ordnung.“ und stellte sich in die Schlange um für die Beiden die Tickets zu besorgen. Danach gingen sie zum Schalter daneben, da dort Essen und Getränke verkauft wurden. Tokaku nahm sich nur eine Cola, da sie nicht so der Fan von süßen beziehungsweise Fast Food ähnlichem war. Haru hingegen nahm sich zwar nur ein Wasser, aber dafür eine gigantische Tüte Popcorn, da sie süßes über alles liebte. Für Tokaku war dieser Umstand sehr gut, da sie es als ein weiteres Anzeichen dafür ansah, dass sie komplett unterschiedlich waren. Während sie noch kurz warteten bis sie endlich in den Kinosaal hineingelassen wurden fiel Tokaku ein, dass sie Haru noch gar nicht ihr Geschenk gegeben hatte. Also holte sie den Pinguin hervor und hielt diesen Haru hin. „Hier bitte schön. Ich wollte dir eine Kleinigkeit mitbringen und fand es ganz passend.“ Mit strahlenden Augen und einem quietscher nahm Haru das Geschenk entgegen und begutachtete es. „Vielen, vielen lieben Dank Tokaku. Das ist so niedlich.“ Während sich Haru über den kleinen Pinguin freute, musterte Tokaku sie und wurde bei ihrem Anblick , wie sonst auch immer in der letzten Zeit, rot. Ihre Trance wurde erst gebrochen, als der Mann der die Karten kontrollierte, dazu aufrief zu ihm zu kommen. Schnell erhob sich Tokaku und überreichte dem Mann ihre Karte, Haru immer nah an ihr dran.
Während des Films und der Pause passierte nichts wirklich spannendes. Tokaku saß stocksteif da und langweilte sich und Haru fing immer wieder zu kichern an, wobei sie die andere immer wieder mal anstieß. Als der Film endlich vorbei war, gingen die Beiden hinaus und Haru plapperte fröhlich vor sich hin, was sie an dem Film so gut fand und was nicht. Tokaku hörte nur mit halben Ohr zu und brachte Haru zu ihrer Bushaltestelle. „Hier wären wir. Ich warte noch so lange bis der Bus kommt, um sicher zugehen, dass du nicht plötzlich entführt wirst oder so was eben“, murmelte Tokaku als sie so da standen. Haru lächelte herzlich und antwortete:“ Vielen dank. Das ist wirklich nett von dir.“ Für kurze Zeit standen sie nebeneinander im Schweigen da, bis Haru sich wieder zu Wort meldete. „Und danke für heute. Es hat echt Spaß gemacht mit dir den Film zu gucken. Hoffentlich können wir das nochmal machen. Oh oder wir treffen uns in einer großen Gruppe mit unseren Freundinnen.“ Mit Tokakus Freundinnen treffen? Das war höchstwahrscheinlich die dümmste Idee die es gab, aber trotzdem nickte sie zustimmend. „Ja das sollten wir tun. Wir können ja in der Schule einen Termin ausmachen.“ Um die Ecke kam dann auch endlich der Bus mit dem Haru nach Hause fahren musste. „Oh da ist ja schon mein Bus. Naja...wir sehen uns dann. Und nochmal danke für heute.“ Zum Schluss umarmte Haru Tokaku und stieg dann in den Bus ein. Als der Bus wegfuhr blieb eine Tokaku zurück die genauso aussah wie bei dem ersten Treffen mit Haru: sie guckte mit einem dummen Gesichtsausdruck dem Bus hinterher. Nachdem Tokaku durch lautes hupen wieder in die Reale Welt zurück gefunden hatte machte sie sich auf den Heimweg. Sie war so tief in Gedanken versunken, dass sie noch nicht einmal merkte wie sie in den Bus stieg und, als sie Zuhause war, duschte.
Als Tokaku nach dem langen Tag endlich in ihrem Bett lag, starrte sie an die Decke und dachte über alles nach. Das konnte ja was werden, wenn sie Haru ihre Freundinnen vorstellte. Grob kannte sie die von Haru bereits, da sie sie immer mit den selben Mädchen zusammen war. Und eines war Tokaku Azuma auf jedenfall am heutigen Tag klar geworden: sie mochte Haru Ichinose. Warum wusste sie nicht, aber sie hatte einfach etwas an sich was sie anziehend machte. „Man...das wird definitiv der härteste Kampf der Welt den ich je hatte...“ Und damit legte sich Tokaku schlafen...


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Yay und das war das zweite Kapitel :D ich hoffe ihr hattet viel Spaß beim lesen
Ab dem nächsten Kapitel werde ich mich dann auch den anderen Pairings widmen, da ich das ganze erst einmal als Basis genommen habe um wenigstens das erste Treffen der ganzen Chaoten zu organisieren. Wie und wann die ganzen Charaktere zusammen kommen habe ich schon grob im Kopf und ihr könnt gespannt sein. Auch ein paar Dramen können vor kommen, aber keine Sorge ich werde euch nicht das Herz heraus reißen wie Episode 6....achja...
Wann das dritte Kapitel raus kommt kann ich euch nicht sagen, da ich momentan etwas im Stress bin. Die Klausur Phase fängt erst demnächst wieder an, ich will ein paar neue FFs schreiben (unter anderem auch Akuma no Riddle) und mein größtes Projekt momentan ist es meine Beiden anderen Storys komplett neu zu machen und dann auch noch bei Beiden zumindest noch direkt das zweite Kapitel zu machen. Da mein Anspruch aber so hoch ist, dass jedes Kapitel rund 3000 Wörter haben sollte könnte das alles etwas länger dauern. Aber keine Sorge diese FF hier hat bei mir noch immer vorrang und ich versuche spätestens in zwei Monaten das dritte Kapitel raus zu hauen. Habt aber trotzdem etwas Geduld mit mir ^.^
Tja dann sag ich mal Tschüss und bis zum nächsten Mal.

Yuri-senpai~
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